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Aktienmärkte: Die technische Lage bei Dax und S&P 500

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Die Aktienmärkte steigen – das ist ein Ausdruck für Kapitalströme auf der Suche nach Rendite!

Wie wir in unseren Artikeln mehrfach gesehen haben, sind Kapitalströme in die Aktienmärkte geflossen – weil die Renditen für festverzinsliche Wertpapiere für Anlageportfolios immer noch nicht ausreichend sind. Mit der letzten Auktion italienischer BTPs (10-jährige italienische Staatsanleihen) wurde uns bestätigt, wie die festverzinslichen Wertpapiere weiterhin im Rahmen der globalen Asset-Allocation-Strategien berücksichtigt werden müssen – aber im Moment hat der „finanzielle Neuausgleichsprozess“ vor allem für die Aktienmärkte Aufwind gebracht.

S&P500: Der Leitindex der Aktienmärkte hat die 3.000er-Marke überschritten

Die Spannungen zwischen China und den Vereinigten Staaten zeigen derzeit keine besonderen Auswirkungen auf die Aktienmärkte. Die Futures auf den S&P500 haben sich im Laufe des gestrigen Tages innerhalb einer deutlich sichtbaren Konsolidierungszahl auf dem Stunden-Chart (ähnlich einem Fortsetzungsdreieck) konsolidiert und bewegen sich über Nacht über den Bereich von 3000 Punkten.

Wir haben es mit Preisen zu tun, die sich auf einem Tages-Chart den oberen Teil des bullischen Kanals annähern, in dem wir uns bewegen und der bis in den Bereich 3080/3083 reicht – ein Bereich, der erreicht werden kann, bevor dann Gewinnmitnahmen einsetzen dürften. Es ist nun wichtig, die mögliche Bildung einer doppelten rückläufigen Divergenz zwischen dem Kurs und dem stochastischen Oszillator im 4-Stunden-Chart zu beobachten – das könnte den S&P 500 in den Bereich  2980/2985 zurückwerfen. Das ist eine Zone die zuvor Widerstand war und nun zur Unterstützung werden, die eine gewisse Anziehungskraft für die Aktiemärkte haben.

Der S&P 500 ist der Leitindex der Aktienmärkte

Dax: schloss die Baisse-Lücke von Anfang März

Die technische Situation im Dax scheint die exakte Fotokopie dessen zu sein, was die Aktienmärkte vollführen. Das zeigt, dass hinter solchen Anstiegen keine makroökonomischen Gründe stecken, sondern dass alles durch die Umschichtung von Portfolios getrieben wird. Wenn keine Nachrichten eintreffen, die schlimmere negative Auswirkungen als in den letzten zwei Monaten haben könnten, bleibt die Risikobereitschaft weiterhin hoch. Aus technischer Sicht war die Kursentwicklung genau die gleiche wie beim S&P500, wobei der charttechnsiche „Stau“ in der Nacht durchbrochen wurde und sich die Preise innerhalb eines bullischen Kanals bewegen, der bis in den Bereich bei 11845 Punkten reicht. Die nächsten Widerstände finden sich bei 11572.50, 11635, 11720 und 11768 Punkten. Auch hier gilt die Idee, die mögliche Bildung einer doppelten Baisse-Divergenz um 4-Stundenchart zu verfolgen, um das Abbremsen der Bewegung bewerten zu können – mit Korrekturen, die in Richtung des Bereichs 11245/11260 reichen könnten.

Der Dax macht das, was auch die Aktienmärkte der USA tun: steigen

Die Aktienmärkte im Höhenrausch

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Rüdiger Born: Aktuelle Chancen bei Dow und Nasdaq

Rüdiger Born

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Es tut sich was bei Dow Jones und Nasdaq. Im folgenden Video gehe ich darauf ein, welche Tradingchancen derzeit in diesen beiden Indizes bestehen. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Dax: Privatanleger verkaufen den Profis ihre Aktien!

Markus Fugmann

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Lange lief der Dax seitwärts, dann folgte am Montag ein impulsiver Abverkauf. Wie aber ist jetzt die Stimmung der Investoren hierzulande – herrscht Pessimismus nach dem Kursrückgang, oder sieht man nun die niedrigeren Kurse als Kaufchance?

In der wöchentlichen Umfrage der Deutschen Börse zeigt sich, dass vor allem die Profi-Investoren bullischer werden für den Dax: so sind nun 46% im Lager der Bullen, ein Anstieg zur Vorwoche von +11% und zugleich der höchste Stand an Optimismus seit Anfang März! Es sind vor allem jene, die zuvor an der Seitenlinie standen, die nun ins Camp der Bullen gewandert sind, denn die neutral Eingestellten verlieren bei den Profis -13% auf nun nur noch 16%, während das Lager der Bären sogar leicht zulegen kann auf nun 38% (+2% zur Vorwoche).

Bei den Privatinvestoren hingegen, die zuletzt deutlich optimistischer waren als die Profis, stellt sich die Lage andere dar: hier sind noch 38% bullisch (-2% zur Vorwoche), während die Pessimisten nun auf 39% kommen und +8% zur Vorwoche hinzugewinnen.

Man könnte also gewisserweise sagen: die Privatanleger verkaufen den zuvor an der Seitenlinie stehenden Profis ihre Aktien! Ähnlich sieht das auch Joachim Goldberg:

„Damit bleibt die Stimmungskluft zwischen institutionellen und privaten Anlegern zwar fast unverändert, aber die Panels haben fast in identischem Maße ihre Rollen und Positionen aus der Vorwoche getauscht. Man könnte auch sagen, dass die vormals optimistischen Privatanleger ihre Aktienbestände an die Institutionellen weitergereicht haben. Dies macht sich insbesondere in der Sentiment-Betrachtung auf Sicht von sechs Monaten bemerkbar. Hier zeigt sich, dass der relative Optimismus bei unserer Befragung in der vergangenen Woche für beide Gruppierungen noch etwa gleich hoch war.“

Was bedeutet das für den Dax?

Ist diese Stimmung nun ein gutes oder ein schlechtes Zeichen für den Dax? Dazu Goldberg weiter:

„Nach dieser Lesart sind die Privatanleger zwar immer noch leicht optimistisch, aber der relativ deutliche Optimismus bei den institutionellen Investoren – er ist so hoch wie zuletzt Anfang März dieses Jahres – stellt für den DAX eine Belastung dar. Nicht nur, weil auf höherem Niveau (möglicherweise zwischen 13.050 und 13.100 Zählern) Abgaben aus Gewinnmitnahmen drohen. Im Falle erneuter Kursrückgänge fehlen naturgemäß durch die jüngsten Käufe Nachfrager, die dem DAX normalerweise eine Stütze wären. Auch könnte der zuletzt schwächelnde Euro ein Indiz dafür sein, dass überdies, wie bereits in den vergangenen Wochen geschehen, internationale Kapitalabflüsse auf den Aktienmärkten der Eurozone lasten.“

Ausführlicher dazu Goldberg auch hier im Video: nach unten sei der Dax „ungeschützt“, oben sei der „Deckel drauf“..

Die Profis werden optimistischer für den Dax - ein Kontraindikator?

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