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Aktienmärkte: „Diesmal ist alles anders“! Videoausblick

Die Entwicklung der Aktienmärkte scheint zu suggerieren: die Gesetze der Schwerkraft sind nicht mehr gültig, die Märkte werden nun ewig steigen aufgrund der Politik der Notenbanken. Aber wie häufig sind schon neue Paradigmen ausgerufen worden in den letzten Jahren nach dem Motto: „diesmal ist alles anders“! Und dann hat sich immer wieder herausgestellt, dass es dann diesmal doch nicht anders war, dass bestimmte Kriterien wie Bewertungen eben doch weiter eine Rolle spielen. Aktuell scheint nichts die Rally der Aktienmärkte stoppen zu können – und doch steigt mit jedem Anstieg das Potential für eine saftigere Korrektur. Wichtig werden die morgigen Aussagen von Fed-Chef Powell..

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6 Kommentare

  1. Der Powell wird ein Teufel tun, dem Trump jetzt in dieser Phase in die Parade zu fahren (…dann kann er gleich seinen Hut nehmen). Powell hat bis jetzt alle Forderungen von Trump erfüllt oder etwa nicht? . Über kurz oder Lang werden sich die in den USA ohenhin gegenseitig erschiessen (Bürgerkrieg!!!). Das steht für mich außer Frage. Bei dem breiten Bewaffnungsgrad in der breiten Bevölkerungsschicht. Eine Systemänderung, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden ist fast unmöglich geworden. Zumindest so wie das Wahlsystem in den USA gestrickt ist.

  2. Wenn keine Argumente mehr da sind, kommen immer solche Begrifflichkeiten. Sie sehen das alles einfach nur realistisch @Markus Fugmann bewerten das auch so. Genau wie auch einige wenige Ihrer Fangemeinde -inklusive mir- die hier unterwegs sind. Diejenigen welchen das nicht passt, sollen halt einfach zu billigen Mainstream-Börsenseiten wechseln, da bekommen sie dann nur positives vorgeplappert ohne fundamentale Kenntnisse.

  3. @Fugmann
    Tolles Video, klare Positionierung.

  4. Zur allgemeinen Auflockerung und Erheiterung möchte ich folgendes kleine Gedankenexperiment anbieten.

    Wir befinden uns in Japan um die Jahrtausendwende. Das Land befindet sich in einer schweren Wirtschaftskrise u.a. verursacht durch das Platzen einer großen Immobilienblase.

    Ein Experte für Volkswirtschaft stellt zur gleichzeitigen Lösung aller Probleme einen ambitionierten Plan vor. Er schlägt vor, die BOJ sollte unbegrenzt Geld drucken und alle von Deflation bedrohten Assets im Lande aufkaufen. Wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand für alle könnten auf diese Weise langfristig gesichert werden.

    Nach einigen Jahren der erfolgreichen Anwendung des Planes könnte dann dazu übergegangen werden, das Konzept durch den Erwerb ausländischer Assets (z.B. amerikanischer Staatsanleihen) zu erweitern.

    Über einen Zeitraum von 20-25 Jahren sei es auf diese Weise möglich, große Teile von Japan sowie beachtliche Anteile ausländischen Vermögens in das Eigentum der BOJ zu überführen.

    Nach Einschätzung des Experten bestehe das einzige Risiko darin, dass in einer späten Phase eine große ausländische Zentralbank die weitere Verwirklichung des Planes durchkreuzt, indem sie ihrerseits diesen Plan kopiert.

    Dem Leser dieser Zeilen möchte ich folgende rhetorische Aufgabe stellen: Erläutern Sie dem japanischen Kollegen aus dem vorigen Jahrhundert, dass es einem absoluten geldpolitischen Selbstmord gleichkommt, eine Maßnahme solcher Dimension über einen derart langen Zeitraum durchzuführen.

    1. @Schoenig

      Rhetorische Frage: Was ist denn eine rhetorische Aufgabe?

      1. @RHETORIX

        Ich verweise hierzu mit Nachdruck auf meine rhetorische Antwort.

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