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Aktienmärkte: Einer dieser Tage! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Heute ist einer dieser Tage, an denen sich nichts zu bewegen scheint in Sachen Aktienmärkte! Bislang heute keine einzige hoffnungsvolle Schlagzeile in Sachen Handelskrieg – wann entscheidet Trump endlich über die am 15.Dezember eintretenden Zölle? Im Vordergrund steht offenkundig erst einmal der Deal mit Kanada und Mexiko (USMCA), aber für die Aktienmärkte entscheidend ist der Phase 1 Deal mit China. Je länger darüber Unklarheit herrscht, umso nervöser dürften die Märkte werden. Heute minimale Umsätze, die illiquiden Aktienmärkte warten offenkundig auf die ab Mittwoch startenden Großereignisse mit der Fed, der EZB und den Wahlen in UK. Wie lange hält die fast schon gespenstische Ruhe noch an?

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26 Kommentare

26 Comments

  1. Avatar

    Dorinella

    9. Dezember 2019 19:27 at 19:27

    … ich denke, er wird auf jeden Fall die Wahl in UK abwarten. Die Entscheidungen der EZB und FED werden wohl nichts wirklich Neues bringen. Aber wenn Boris J. gewinnt, hat er einen Verbündeten. ( obwohl er BJ wohl auch nur an der Nase herumführen wird ).
    Die Entscheidung muss bis Freitag den 13. 🙈fallen, denn der 15. ist ein Sonntag. Ich denke, dass wenn bis 22.00 unserer Zeit Freitag nichts kommt … er die Zölle erheben wird ( wovon ich tatsächlich immer noch ausgehe ). Das Gap am Montag nach unten wird dann in seiner Denke dann nicht sooo krass ausfallen, als wenn er es zur Kassa-Zeit bekannt gibt.
    Wenn er die Zölle NICHT erheben will, macht er das schon Donnerstag oder Freitag morgen. Kommt vielleicht auf die Terminierung des offiziellen Ergebnisses aus UK an. Vielleicht informiert er auch kurz vor Kassaschluss seine Freunde , zutrauen würde ich es ihm.
    Abhängig von allem ist nach wie vor, wie sehr XI vor ihm auf den Knien rumrutscht.
    Tut er das nicht … gibt es keinen Phase 1-Deal und er wird es Freitag Nacht unserer Zeit verkünden. Und hüpft dann wie Rumpelstielzchen auf und ab, was er doch für eine Macht besitzt.
    Montag den 16.12…. steigen dann die Algos ein und die Rückkäufe und schließen das Gap wieder zur Hälfte ?
    Die Einkäufer der großen Einkaufszentren werden nicht so dumm sein, auf Messers Schneide eingekauft zu haben, sodass am Hafen Stau herrscht.
    Meine Frage ist jetzt : Gehe ich Long oder Short übers WE, wenn es bis Freitag 22.00 keine Entscheidung gibt ????

  2. Avatar

    Michael

    9. Dezember 2019 23:24 at 23:24

    Als Inhaber eines relativ kleinen Unternehmens mit zwar übertrieben komplizierter, aber dennoch irgendwie nachvollziehbarer Buchhaltungspflicht reibe ich mir fast täglich Augen und Ohren, wenn ich folgendes höre oder lese: Eine vollkommen überschuldete Welt, fast jeder hat irgendwo enorme Schulden. Staaten, Unternehmen, Banken, Privatleute. Wer bleibt denn da als Gläubiger, wo es Schuldner gibt, muss es auch Gläubiger geben?! Außer die verschulden sich ebenfalls, um den Schuldnern weitere Kredite zu gewähren, aber so weit wollen wir die Gedanken nicht pervertieren lassen. Hat die Welt vielleicht Schulden bei Außerirdischen oder erarbeitet sie zu wenig BIP und GLOP für all die vielen Menschen und deren freiheitlich-fortschrittlichen Konsumwahn?

    Ich bitte die Naivität zu entschuldigen, ich denke nur wie ein Unternehmer an meine Familie und Mitarbeiter. Mit ständig steigender Dauerverschuldung und Dauerparty wäre bald Schicht im Schacht. Meine Zusatzbrötchen verdiene ich am FOREX-Markt, das wunderbare Geheimnis der ständigen Geld- und Schuldenvermehrung an anderen Märkten will einfach nicht in mein Gehirn Einzug halten.

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      Hesterberg

      10. Dezember 2019 10:40 at 10:40

      @Michael
      Ihre Frage drängt sich in der Tat jedem normal denkenden Menschen förmlich auf.
      Die Antwort ist: Wir – das Volk – sind die Gläubiger. Wir werden über die gelddruckenden Notenbanken zu Zwangsgläubigern gemacht (mit verantwortungsloser Erlaubnis unserer Regierungen) und müssen schlussendlich alle Schulden bezahlen, weil wir in der letzten Reihe für alles haften. Wenn zu viele überschuldete Unternehmen und Privatleute ihren Schuldendienst nicht mehr stemmen können, schlittern die Banken als Kreditgeber ebenfalls in die Insolvenz. Die Banken müssen dann gerettet werden, da sonst der gesamte Wirtschaftskreislauf zusammen bricht. Damit landen im Ergebnis alle Insolvenzen von Privatleuten, Unternehmen und Banken beim Staat. Und der Staat sind leider wir.

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        Michael

        10. Dezember 2019 11:07 at 11:07

        @Hesterberg, soweit, so gut. Aber wie sähe das konkret aus? Was mit Steuergeldern gemacht wird, ist ohnehin egal, denn seit vielen Jahren mag sich mir deren Verwendung ohnehin nicht mehr erschließen. Keine Infrastruktur, kein Breitbandausbau, Funklöcher allerorten, marode Schulen und Kindergärten, Bildungsnotstand, Altersarmut, Rentenprobleme… Unsere Steuergelder scheinen in einem supermassereichen schwarzen Loch oder in einer Art Bermudadreieck zu verschwinden.

        Nach meinem Empfinden hat sich der Staat längst von uns, dem Volk, den Bürgern abgekoppelt. Ausreichende Altersvorsorge, akzeptable Krankenversicherung, Einkommensausfall, Berufsunfähigkeit, für alles muss man ohnehin zusehends mehr privat aufkommen, ohne diese enorme finanzielle Belastung angemessen steuerlich ansetzen zu können. Wird es dann neue, noch höhere Steuern geben? Nimmt mir der Staat meine Immobilie weg und verkauft sie an wen? An ausländische Heuschrecken?

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          Hesterberg

          10. Dezember 2019 11:54 at 11:54

          @ Michael
          Die Sparer werden ja schon seit Jahren enteignet. Schleichend und langsam, damit der Michel nicht auf die Straße geht. Auch die Sozial- und Rentenkassen werden schon lange direkt und indirekt geplündert. Ebenso indirekt die Lebens- und Rentenversicherungsverträge, Riesterrenten, Pensionskassenansprüche usw. Alles immer schleichend, damit sich der Michel daran gewöhnen kann oder es ihm erst gar nicht gewahr wird. Eine noch höhere Einkommensteuer kann sich unser Staat nicht mehr erlauben, auch nicht kostendeckende Rentenbeiträge. Aber neue Steuern, mit denen gezielt Vermögende geschröpft werden, wird es geben. Ihre Immobilien nimmt Ihnen der Staat nur weg, wenn Sie die von ihm eingetragenen neuen Hypothekenschulden nicht begleichen, was spätestens beim Auseinanderbrechen des Euro auf alle Immobilienbesitzer zukommt. Die Gesetze für diese Maßnahmen muss man gar nicht erst beschließen, es gibt sie längst.

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            Kritisch on fire

            10. Dezember 2019 14:17 at 14:17

            @michael/Hesterberg.
            Ja, liebe Leute. Wenn dann aber jemand wie z.Bsp. Hr. Krall, Hr. Otte, Hr. Homm die Dinge beim Namen nennt und unverblümt und öffentlich das ganze System, einschl. unserer politischen Kaste anprangert dann wird er von den linkesten der Linken mit Attributen wie rechtsextrem, sozialdarwinistisch oder antisozial abgekanzelt. Solange wir, die Bürger Europas (Bürger kommt von bürgen), dem Treiben kein Ende setzen (an der Wahlurne und sonst nirgens) wird es eben für diese Bürger ganz, ganz schlimm enden, wobei am Ende des Tages selbstverständlich wieder der Markt, der Kapitalismus, die bösen Banken, die fürchterlichen Manager, etc, etc. an der Misere schuld sein werden – unsere Politiker natürlich nicht. Und wenn dann, wenn alles am Boden ist solche „Schlaumeier“ wie ein Hr. Kühnert das Ruder in die Hand bekommen, na dann „Gute Nacht Marie“!

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            Michael

            10. Dezember 2019 15:24 at 15:24

            @Kritisch on fire, muss denn wirklich jedes Thema und sogar jede konkrete Frage zu ganz anderen Themen im Armageddon, bei den bösen und unfähigen Linken und einer Wahlwerbung für die AfD enden?

            Beantworten Sie doch lieber meine Fragen, wenn Sie schon darauf antworten müssen. Was würde konkret auf einen Durchschnittsbürger unterhalb der 5%-Elite zukommen? Höhere Steuern, Enteignung von Spareinlagen und Immobilien?

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            Michael

            10. Dezember 2019 15:49 at 15:49

            @Hesterberg, erst einmal herzlichen Dank für Ihre Mühen und Geduld!
            Verstanden habe ich das Ganze aber immer noch nicht wirklich. Zum Thema schleichende Enteignung, dümmlicher deutscher Michel und Untergang des Europäischen Reiches wollte ich eher nicht hinsteuern, das ist mir allseits aus zahlreichen Kommentaren bekannt. Interessant wären konkrete Auswirkungen und Abläufe auf den einzelnen Bürger. Neue und höhere Steuern für Superreiche bis sehr gut Betuchte wären für mich in Ordnung, solange man sich die obersten 5% mal so richtig saftig vorknöpft, was aber sicher nie passieren wird.

            Nehmen wir an, ein paar Firmen, Banken oder gar das eine oder andere marode Südland müssten gerettet werden. Was ich bisher erfahren habe, würde das u.a. DE mit hohen Summen treffen. Der deutsche Staat, die Deutsche Bundesbank, wer auch immer hätte vielleicht im Falle von Griechenland 60 Milliarden verloren (tatsächlich verdiente Deutschland bisher fast drei Milliarden an der Griechenland-Rettung). 60, von mir aus auch 100 Milliarden, die so oder so verschwendet würden und von denen der Steuerzahler nie etwas hätte. Wenn sich der Staat keine höheren Einkommensteuern und auch Mehrwertsteuern erlauben kann, was juckt es dann den Bürger, was mit den ohnehin abzuführenden Steuern passiert? Ohne Krisen werden milliarden teure Flughäfen gebaut, die nie fertig werden, utopische Beamtenpensionen und Politikergehälter plus Diäten bezahlt. Der Verkehrminister versenkt Milliarden für peinlichstes Missmanagement, vom Verteidigungsministerium gar nicht zu reden. Banken und Konzerne lügen und betrügen ohne Ende und verschieben ebenfalls Milliarden in Steuerparadiese. Wen juckts noch? 2-3-stellige Milliardenbeträge ringen heutzutage vielen Leuten nicht einmal mehr ein müdes Gähnen ab.

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      Michael

      10. Dezember 2019 18:12 at 18:12

      @Dorinella, @Hesterberg
      Noch einmal zurück zu meiner eigentlichen Frage: Wer sind die Gläubiger, wenn alle verschuldet sind? Die Antwort, dass wir – das Volk – die Gläubiger sind, ist nicht richtig bzw. nur dann richtig, wenn dereinst alles zusammenbrechen sollte, was meiner Meinung nach nicht passieren wird. Mich interessiert einfach der Status quo.

      Beginnen wir bei den Staaten: Hier sind vermutlich einige der Gläubiger die Käufer von Staatsanleihen, was praktisch jedermann bis hin zur Notenbank sein kann. Soweit, so gut, auch wenn faktisch eher die Gläubiger den Schuldnern etwas schulden, dank Minuszinsen ;) Aber nehmen Staaten ihre Schulden nur über Staatsanleihen auf, oder können die auch zur nationalen Zentralbank rennen und Kredite aufnehmen?

      Weiter mit den Unternehmen: Hier sind die Gläubiger die Banken.
      Ebenso bei den Privatleuten.

      Aber nach all den Aussagen und Artikeln sind ja auch die Banken zum Teil massiv verschuldet. Bei wem? Bei anderen Banken, bei Zentralbanken?

      Wer profitiert? Die ganz großen Banken? Die Riesenkonzerne?

      • Avatar

        Michael

        10. Dezember 2019 22:26 at 22:26

        Da rede ich heute Nachmittag noch von Milliardenverschwendung im Verkehrs- und Verteidigungsministerium, und darf (muss) eben folgendes lesen:
        https://www.n-tv.de/politik/Bundesrechnungshof-nimmt-sich-Scheuer-vor-article21449889.html

        Antworten auf meine Frage zu den Gläubigern dennoch erwünscht.

      • Avatar

        Kritisch on fire

        11. Dezember 2019 11:06 at 11:06

        @michael.
        Hallo!
        Sie haben mich ja der Wahlwerbubg für die AFD und parallel dazu bezichtigt ihre Fragen hinsichtlich Schuldner und Gläubiger nicht zu beantworten. Mit der AFD (und auch nicht mit der FPÖ) habe ich nichts am Hut da ich Österreicher bin. Wie sie es sind, war ich rd. 40 Jahre Unternehmer und habe mich Zeit meines Lebens mit Politik im Allgemeinen und Finanzpolitik im Besonderen befasst. Dabei natürlich auch mit den Theorien des Keynesianismus und der Österreichischen Schule nach Hayek und Mises. Eine einfache Antwort auf ihre konkreten Fragen gibt es nach meiner Überzeugung nicht. Eine Vision, so wie ich sie auch vertrete, können sie in folgendem Video:https://www.youtube.com/watch?v=B0ZfrroEWKg sehen, bzw. hören. Vorallem die Videozeit bis ca. Min. 25 sollte einige Aufschlüsse und Antworten bieten.
        LG aus der Alpenrepublik!

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        Dorinella

        11. Dezember 2019 18:02 at 18:02

        @Michael…..boahhh. fühle mich etwas unter Druck gesetzt. Warum fragen Sie nicht Herrn Fugmann ??
        Ich versuche, zu antworten.

        Ihre Fragen habe ich rauskopiert:
        „Aber nehmen Staaten ihre Schulden nur über Staatsanleihen auf, oder können die auch zur nationalen Zentralbank rennen und Kredite aufnehmen?

        Weiter mit den Unternehmen: Hier sind die Gläubiger die Banken.
        Ebenso bei den Privatleuten.

        Aber nach all den Aussagen und Artikeln sind ja auch die Banken zum Teil massiv verschuldet. Bei wem? Bei anderen Banken, bei Zentralbanken?

        Wer profitiert? Die ganz großen Banken? Die Riesenkonzerne?“

        Staaten können nur über die Ausgabe von Staatsanleihen Geld aufnehmen. Sie können selbst nicht zur Zentralbank gehen und Geld leihen, dass können nur Banken.
        Vielen Banken, vor allem aus Griechenland, Portugal und Spanien, bleibt nur noch der Gang zur EZB. Wenn diese im Falle einer Umschuldung keine Staatspapiere des betroffenen Landes mehr als Sicherheit bei den Repo-Geschäften akzeptieren würde, dann wäre das für die dortigen Banken verheerend.

        Also: Nur Banken können bei der EZB Geld leihen, können aber Staatspapiere als Sicherheit hinterlegen. Wenn die EZB kein Vertrauen mehr zu den Banken hochverschuldeter Länder wie z.B. Griechenland mehr hat, kann sie es aber auch ablehnen.

        es gibt verschiedene Verfahren für einen Tender, wie Refinanzierungsgeschäfte einer Zentralbank mit ihren Banken auch genannt werden. Die Zentralbank ist frei in ihrer Entscheidung, hier gilt wie überall: Vertrauen !!

        Banken können sich aber auch von „normalen“ anderen Banken Geld leihen. Wichtig dabei ist die Lage am Interbankenmarkt – einem weitgehend unbekannten Teil des Finanzmarktes, auf dem sich Banken untereinander Geld leihen. Aber auch hier gilt: Vertrauen.

        Staaten wie gesagt, geben Staatsanleihen aus. Deutschlands grösster Gläubiger ist: Grossbritannien mit 720 Mrd, gefolgt von den Niederlanden mit 535 Mrd. ( Stand Dez.2016)

        Aber auch bei der Vergabe von Staatsanleihen herrscht Vertrauen vor. Und auch, wie hoch die Zinsen sind, die der ausgebende Staat dafür aufbringen muss.

        Das Szenario, dass ein Land tatsächlich pleite geht, weil seine Banken kein Geld mehr leihen können und auch keine Staatspapiere mehr als Sicherheit akzeptiert werden, ist durchaus real. Und wäre Griechenland ja fast passiert.

        Von sowas….profitiert dann keiner mehr. Keine grosse Bank, kein Konzern. Den Bürgern geht es an den Kragen. Massive Sparprogramme, Steuererhöhungen, keine Ausgaben für Infrastruktur etc. etc. Sozialprogramme werden gestrichen und so weiter….
        Ich hoffe, ich habe Ihre Fragen nun zur Zufriedenheit beantwortet…..Bitte um Feedback.

        • Avatar

          Michael

          11. Dezember 2019 20:28 at 20:28

          @Dorinella, erst einmal vorab herzlichen Dank! Das waren die ersten konkreten Antworten auf konkrete Fragen. Und auch für jedermann verständlich, ohne dass man erst einen Denglisch-Kurs belegen oder in abgehobene, transzendentale Sphären der ökonomischen Esoterik hinwegsegeln muss, wie einst Frodo und Bilbo von den grauen Anfurten aus. Keine 7000 anglizistischen Fachbegriffe, jeder einzelne davon auf drei Buchstaben reduziert, wie es in längst vergangenen Zeitaltern nur die Fantastischen 4 beherrscht hatten.

          Herrn Fugmann frage ich deshalb nicht, weil er Wichtigeres zu tun hat und außerdem diese Kommentare ohnehin liest. Eine hoch aktive und vielschichtig kommentierende Leser-Gemeinschaft sollte doch zur Klärung einfacher Fragen einen guten und umfassenden Überblick liefern können.

          Meine Fragen zur Staatsverschuldung und den Gläubigern sehe ich persönlich verständlich beantwortet. Als Nebeneffekt freut und verwundert es mich, dass die skurrilen Briten uns laufend freiwillig viele Millionen in den Staatshaushalt pumpen, während sie gleichzeitig immer wieder betonen, welche Verluste ihnen die EU und Deutschland bescheren.

          Meine Fragen zum Unternehmens- und Privatsektor sind für mich ebenfalls verständlich beantwortet. Sehr interessant finde ich den Interbankenmarkt, weitgehend unbekannt und wenig im Fokus. Das erscheint mir ebenso ominös und nebulös wie der Aktien- und Devisenhandel am Wochenende, wenn alle pausieren müssen, während irgendwo gewaltige Gaps ausgehandelt werden, mit denen wir dann alle oft am Montag konfrontiert werden.

          Banken können sich Geld von Zentralbanken und anderen Banken leihen. Letztendlich sind die Gläubiger aller Schulden also mächtige und (erfolg)reiche Banken oder Zentralbanken, die so etwas wie Geld per Knopfdruck schaffen können. Profiteure davon sind letztendlich unverantwortlich oder lasch wirtschaftende Regierungen, Konzerne, deren verfilzte Seilschaften und die dicken einlussreichen Fische im seltsam abgehobenen und quasi steuerfreien Konstrukt der Aktienmärkte?

  3. Avatar

    Torsten

    10. Dezember 2019 07:28 at 07:28

    Nikkei – 0,09% – da ist Bewegung drin. 🙈🙈

  4. Avatar

    Beobachter

    10. Dezember 2019 09:34 at 09:34

    @Torsten,ja die Japser haben grade wieder börsenstützende Massnahmen beschlossen, aber nach oben geht Nichts mehr u.nach unten sollte es nicht gehen.Den ganzen Handel mit all den Beschäftigten braucht’s nicht mehr. Die Märkte sind auf hohem Niveau eingefroren bis sie der Klimawandel auftauen lässt.

  5. Avatar

    barthez72

    10. Dezember 2019 11:21 at 11:21

    @Beobachter,vielen Dank

    „Die Märkte sind auf hohem Niveau eingefroren bis sie der Klimawandel auftauen lässt.“
    oder
    „Die Märkte sind auf ALLTIME HIGH eingefroren bis sie der Klimawandel auftauen lässt.“
    dieser Satz wandert direkt in meine Zitatenkiste.

  6. Avatar

    Beobachter

    10. Dezember 2019 12:33 at 12:33

    @ barthez 72, und da DT sagt es gebe keinen Klimawandel, weil er mit seiner heissen Luft das Klima nicht verändere, werden die Aktien immer auf ATH bleiben.

  7. Avatar

    Dorinella

    10. Dezember 2019 17:18 at 17:18

    @Michael, @Hesterberg
    Die Frage von @Michael ist ja nicht so ganz aus der Luft gegriffen und stellt ein Szenario dar, was man in letzter Konsequenz vielleicht mal zu Ende denken sollte.
    Aber zuerst stellt sich, bevor ich gerne meine Einschätzung abgeben möchte, mir die Frage: WELCHES SZENARIO muss dem vorweg gehen ?
    Zusammenbruch des Euro ? Verlassen der EU seitens Italien und oder sogar Spanien ? Zusammenbruch der Banken in Griechenland ? Oder etwa ein Krieg ??
    Wenn der Euro zerbricht, geht es wohl allen ans Leder. Immobilien und Spareinlagen sind dann betroffen. Da gilt ja nicht die Einlagensicherung der einzelnen Banken, die ja bis 100 Tsd. noch immer garantiert ist. Simpel gedacht ( es würde die DM wieder eingeführt )…wäre alles, was jetzt in Euro beziffert wird, nur noch die Hälfte wert sein. DM halt. Mit einem Schlag.
    Aber so etwas passiert ja nicht von jetzt auf gleich. Wenn sich so ein Szenario abzeichnen würde, würden Millionen von wohlhabenen Menschen ihr Geld abheben und es in Gold umtauschen. Oder Silber, Platin etc. Das würde den Preis natürlich enorm nach oben treiben, es würde aber keiner mehr damit spekulieren, also da würden die “ letzten die Hunde beissen “
    Immobilien wären dann natürlich ebenfalls, wie alles andere auch betroffen.
    In diesem Fall müsste sich der Staat aber etxra was einfallen lassen, da ja nicht auf einen Schlag alle Immobilienbesitzer, dessen Immobilie nicht bezahlt ist, aber das Darlehen nicht mehr bedient werden kann, auf der Strasse stehen können. Das gäbe ein riesen Problem. Plötzlich riesen Obdachlosigkeit in Deutschland ? Wohnungen gibt es nicht genug…also wo sollten die Immobilienbesitzer hin ausweichen ?
    Ich glaube nicht, dass es so weit kommen würde, macht einfach keinen Sinn ! Hier würde der Staat ein Programm auflegen, was die Immobilienbesitzer schützen würde.
    Deutschland hält seit Jahren an der schwarzen Null fest. Und genehmigt keine Steuerreform. So wie in USA.
    Ich denke, dass Deutschland wohl DAS Land ist, was am besten für diese Schreckenszenarien gerüstet ist. Ganz anders als Italien z.B.
    Nicht zu vergessen aber sind die Target-Systeme. Wenn ein Land aus der EU austritt, treten die Target-Systeme in Kraft.

    Zu den Insolvenzen:
    Hier muss man bitte auch bedenken, dass ohne ein absolutes Schreckenszenario wie oben beschrieben……
    nicht zur gleichen Zeit und alle auf einmal, plötzlich pleite gehen. Sodass die grossen Banken, Sparkassen etc. mit einem Schlag pleite gehen und der Staat gleich mehrere Banken gleichzeitig retten muss.
    Wenn ein grosser Konzern pleite geht, wird er zerschlagen und die Bank wird als 1. bedient aus der Insolvenzmasse. Oder aufgekauft.
    Gehen kleinere Unternehmen pleite, wird auch die Bank aus der Insolvenzmasse als 1. bedient.
    Privatinsolvenzen….jucken die Banken in der Regel nicht so sehr.

    Also hier, finde ich muss man einfach bedenken, dass es keine Masseninsolvenzen geben wird. Warum auch ?

    Dass allerdings immer wieder Geld aus den Sozialkassen geplündert wird, den Eindruck habe ich auch. Es ist schon komisch zu lesen: “ die Krankenversicherungen haben einen Überschuss von so und soviel Milliarden“…..und 6 Monate später steht in der Zeitung: “ Krankenkassen so gut wie pleite, die Beiträge müssen erhöht werden…“

    Ich denke, Deutschland kommt zugute, dass Schäuble ein echtes “ Sparbrötchen“ war…Ganz im Gegensatz zu einigen Südländern.

    Mein Fazit hierbei ist: Es kann alles passieren, gefährlich wird es nur, wenn alles GLEICHZEITIG passiert.

    @Michael,@Hesterberg….für einen Kommentar, ob ich Eurer Meinung nach völlig falsch oder richtig liege, wäre ich dankbar. Denn ich mache mir auch sehr viel Gedanken, seitdem Trump Präsident ist….

    • Avatar

      Michael

      11. Dezember 2019 13:15 at 13:15

      @Dorinella, meine eigentlich sehr einfache Frage wurde leider nicht im Ansatz beantwortet. Ein Szenario wollte ich gar nicht darstellen. Entweder war die Frage zu naiv, oder sie war unbewusst so schlau, dass es keine klaren und einfachen Antworten darauf gibt.

      Was Ihre sehr ausführlichen Ansichten betrifft, stimme ich persönlich in hohem Maße überein. Die Wahrscheinlichkeit eines absoluten Schreckenszenarios erachte auch ich für sehr gering, nicht zuletzt aus den von Ihnen genannten Gründen. Eine der größten Gefahren sehe ich im extremen Rechtsruck unserer italienischen Freunde, der sich bei den nächsten Wahlen in separatistischen Mehrheitsverhältnissen und letztendlich einem Austritt aus der EU niederschlagen könnte. Nicht, dass ich darüber grundsätzlich allzu traurig wäre, aber die Auswirkungen und die Gefahr von Nachahmerstaaten wären natürlich gravierend.

      https://www.n-tv.de/politik/Italiens-Sehnsucht-nach-dem-starken-Mann-article21444310.html

  8. Avatar

    Hesterberg

    10. Dezember 2019 17:38 at 17:38

    @Michael
    Leider wird man sich nicht nur die oberen 5% der Vermögenden vorknöpfen, sondern alle, die Vermögen besitzen. Und leider wird es so sein, dass die Reichsten der Reichen anteilig zu ihrem Vermögen wie fast immer besser davon kommen, wie die Mittelschicht.
    Solange sich das System mit kleineren Rettungen von wenigen Hundert Milliarden Euro (Griechenland und einige italienische und spanische Banken wurden ja bereits gerettet) am Leben erhalten lässt, die Inflation nicht steigt, die Steuereinnahmen noch sprudeln, die Arbeitslosenquote niedrig ist, die Zombiefirmen überwiegend weiter überleben, der Immobilienmarkt noch nicht zusammenbricht, die Zinsen niedrig bleiben usw. haben Sie Recht; für Otto-Normalverbraucher ändert sich dann erst einmal nicht viel. Aber es gibt natürlich eine Tragbarkeitsgrenze, die irgendwann überschritten werden wird und die Märkte werden ebenfalls irgendwann einmal das Vertrauen verlieren. So wie jedes Schneeballsystem sein Ende findet, so werden auch die Gelddruckerei der Notenbanken und die Rettungen ein Ende finden. Irgendein Auslöser bringt das Fass zum Überlaufen und das Kartenhaus fällt in sich zusammen. Wir steuern mit hohem Tempo auf einen Abgrund zu und anstatt zu bremsen, erhöhen Politik und Notenbanken die Geschwindigkeit. Niemand weiß, wie lange der Mega-Crash sich noch hinauszögern lässt und durch welches Ereignis er ausgelöst wird. Die Regierungen und Notenbanken sind kreativ und die breite Masse ist gutgläubig und uninformiert. Aber alle, die glauben es ginge ewig so weiter und man könne ständig mehr ausgeben als man einnimmt, die glauben auch noch an den Weihnachtsmann. Und alle, die glauben, sie könnten noch rechtzeitig abspringen, werden in der Masse eines Besseren belehrt werden.

  9. Avatar

    Negan

    12. Dezember 2019 10:33 at 10:33

    @Michael
    Interessanterweise hat mir die Frage mein Bruder (Ingenieur) da ich Volkswirt bin auch mal gestellt. Die Antwort ist: Es haben nicht alle Schulden. Und wenn jemand Schulden hat heißt das nicht, dass er nicht auch Gläubiger ist. Sie haben z.B. Schulden wegen Ihrer Immobilie aber sind Gläubiger durch Ihre Altervorsorge (Rentenvers., Rürupp-Rente etc). Ihre Versicherungsbeiträge werden von der Versicherung zum großen Teil in festverzinsl. Anleihen investiert.
    Hier eine Größenordnung für Deutschland:
    https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/privatvermoegen-private-haushalte-in-deutschland-so-vermoegend-wie-noch-nie/24593608.html?ticket=ST-29823463-Alih7ZnZbp3VHmR0KOe4-ap6
    „Ebenfalls weit oben auf der Beliebtheitsskala der Bundesbürger stehen weiterhin Lebensversicherungen und andere Vorsorge fürs Alter. Hier erhöhten sich die Bestände zum Vorquartal um 19,6 Milliarden auf 2294 Milliarden Euro.“

    2,3 Billionen Euro! So hoch sind noch nicht mal die Schulden des Bundes.

    Viele Grüße

    • Avatar

      Michael

      12. Dezember 2019 11:59 at 11:59

      @Negan, herzlichen Dank das leuchtet mir ein :)
      Stehen den 1,9 Billionen Staatschulden auch Forderungen gegenüber, z.B. in Form an ausländischen Staatsanleihen etc.? Wenn ja, wie nennt man die daraus resultierende Summe? (Einfach angenommen, das wären 900 Milliarden, dann ergäbe sich eine Summe von -1 Billion). Oder hat der Bund einfach nur Schulden, denen gewisse Vermögenswerte gegenüber stehen (Infrastruktur, Immobilien etc.)

      Und zuletzt noch eine Gretchenfrage: Warum schafft es so gut wie kein Staat, nicht verschuldet zu sein? Selbst in Zeiten wirtschaftlichen Höhenfluges und sprudelnder Steuereinnahmen?

  10. Avatar

    Negan

    12. Dezember 2019 11:00 at 11:00

    Die privaten Haushalte könnten mit der Summe sämtliche Schulden der öffentlichen Hand begleichen.
    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/deutschland-hat-52-milliarden-euro-weniger-schulden-16310914.html
    „Der deutsche Staat hat seinen Schuldenberg im vergangenen Jahr dank steigender Steuer- und Beitragseinnahmen deutlich abgetragen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte hatten Ende Dezember 2018 zusammen 1916,6 Milliarden Euro Schulden.“

  11. Avatar

    barthez72

    12. Dezember 2019 12:03 at 12:03

    @Michael,
    sie merken schon das ist alles sehr komplex wenn es in die praktischen Abläufe geht.Ich habe jetzt oben auch nochmal nachgelesen,mir ist aber auch nicht klar geworden wo sie drauf hinaus wollen.Ich muss auch sagen ,dass man hier die Mechanik auch nicht mal so eben runterschreiben kann.Ich denke es muss erstmal ein Grundschema skizziert werden,die die grossen wichtigen Player in Bezug zueinander stellt.Muss man aufmalen.Vorab sehr wichtig ist auch noch „wie funktioniert eine Bankbilanz“,da gibt es bei youtube ein video,sehr einfach gehalten. Ich glaube „Piratenpartei“ war da ein Stichwort.Die grobe Bilanzmechanik müssen sie kennen ,sonst können sie überhaupt garnix beurteilen.Danach gehts dann weiter.

    • Avatar

      Michael

      12. Dezember 2019 13:30 at 13:30

      @barthez72, danke, ich schau mir das Video mal an, wenn ich 1 Stunde Zeit finde.
      Worauf ich hinaus wollte, hängt vermutlich einfach mit meinem unternehmerischen Denken zusammen. Darin ist es völlig ausgeschlossen, dass man sich mehr und mehr verschuldet. Man versucht Gewinne zu erwirtschaften, für ein anständiges Einkommen zu sorgen, die Existenz seiner Mitarbeiter zu sichern. Kredite und Schulden sind eher ein Gräuel, außer man investiert in Güter, die diese Kredite und Kreditkosten möglichst schnell ausgleichen und für weiteres Gewinnwachstum sorgen (reines Umsatzwachstum bei gleichbleibenden Gewinnen interessiert mich nicht).

      Und ebenso denke ich natürlich im Privatbereich. Ich muss mit meinem Einkommen auskommen, ohne ständig meine Konten zu überziehen oder anderweitige Kredite aufzunehmen. Von vereinzelten Anschaffungen wie einem neuen Auto, Fernseher etc. abgesehen. Aber auch dieser Kredit sollte möglichst schnell wieder getilgt sein und keine allzu hohen Zinskosten verursachen.

      Nun hört und liest man andauernd etwas von: Gigantischer, weiter und weiter steigender Staatsverschuldung (mit wenigen Ausnahmen), hohe Unternehmensverschuldung, hohe Privatverschuldung, verschuldete und marode Banken. Deshalb war meine Frage, wenn alle Sektoren verschuldet sind, wer ist dann eigentlich Gläubiger? Wer profitiert von dieser Verschuldung?

      War wohl etwas zu naiv und zu privatunternehmerisch gedacht. So einigermaßen habe ich das Ganze jetzt schon verstanden (oder auch nicht) ;)

  12. Avatar

    barthez72

    12. Dezember 2019 12:17 at 12:17

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