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Aktienmärkte – es geht ruhig los, aber dann..

Wir stehen am Beginn der wichtigsten Handelswoche des Jahres!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Am heutigen Montag steht wenig auf der Agenda – aber das ändert sich dann im Verlauf der Woche! Vor allem die Fed-Entscheidung am Mittwoch mit einer wahrscheinlichen Zinssenkung von 0,25% dürfte die Aktienmärkte stark bewegen – vor allem die Aussagen der US-Notenbank, wie es mit den Leitzinsen weiter gehen wird steht dann im Fokus.

 

Der ungebrochene Glaube der Aktienmärkte an die Notenbanken

Am Donnerstag hatte die EZB die hochgesteckten Erwartungen eher enttäuscht – auch wenn klar scheint, dass auf der nächsten Sitzung im September neue, jedoch augenscheinlich ineffektive Maßnahmen ergriffen werden. Wie im Videoausblick thematisiert, hat die ulralaxe Geldpolitik die starke Abkühlung der Konjunkur nicht verhindern können – aber der Voodoo-Glaube der Aktienmärkte lebt dennoch weiter: man hofft, dass neue Liquidität ein Problem lösen könne, das mit Liquidität nichts zu tun hat. Unterdessen hagelte es geradezu vor Gewinnwarnungen vor allem deutscher Industrie-Konzerne, zuletzt Continental. Der Dax wirkt daher seit der EZB-Enttäuschung leicht depressiv..

Die dovishe Wende der Notenbanken, vor allem die Drehungen von Jerome Powell haben der Wall Street auf neue Allzeithochs verholfen – und das vor dem Hintergrund, dass die US-Berichtssaison bestenfalls als „gemischt“ bezeichnet werden kann. Neben positiven Überraschungen (Microsoft, Google) haben vor allem die Industrie-Schwergewichte wie Caterpillar und Boeing enttäuscht, dazu noch schwache Zahlen von Tech-Werten wie Amazon, Tesla und Netflix. Morgen kommen mit den Zahlen von Apple, AMD und MasterCard neue Impulse, wobei vor allem Apple entscheidend für den weiteren Verlauf werden dürfte.

Auffallend ist: die Marktbreite der Rally an der Wall Street – insbesondere bei den Tech-Werten, ist miserabel:

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Die Rally steht also auf dünnem Eis – daher ist es so entscheidend, dass die Fed die Märkte nicht enttäuschen wird!

Es ist der Glaube der Aktienmärkte, dass die Notenbanken es schon richten werden, der ein Absacken der Kurse verhindert hat. Und doch zeigen sich bereits jetzt schon erste Anzeichen eines Kontrollverlustes der Notenbanken, die immer weniger Einfluß auf die Realwirtschaft haben, weil ihre Maßnahmen einen natürlichen Abnutzungseffekt haben.

Wann werden die Aktienmärkte realisieren, dass mehr von der selben Medizin die Krankheit nicht wird heilen können? Man kann Nachfrage-Schwäche und Überschuldung bei gleichzeitig mangelnder Produktivität und Alterung der westlichen Gesellschaften nicht durch Zinssenkungen oder Negativzinsen bekämpfen – strukturelle Probleme erfordern strukturelle Antworten, keine geldpoltischen. Der große Wendepunkt an den Aktienmärkten wird kommen, wenn diese Einsicht in die Köpfe der Investoren gelangt. Faktisch sind die Notenbanken ohnmächtig und ratlos, während vor allem die Aktienmärkte glauben, sie wären machtvoll und wüßten schon, was sie tun.

Nachdem das US-BIP am Freitag besser ausgefallen war als befürchtet, fürchten die Märkte nun, dass die US-Arbeitsmarktdaten am Freitag ebenfalls gut ausfallen. Warum sollte die Fed die Zinsen in einem Senkungszyklus weiter absenken, wenn dafür realwirtschaftlich keine Notwendigkeit besteht? Wir stehen jedenfalls am Beginn der wichtigsten Handelswoche des Jahres!

 

 

Wall Street

By Emmanuel Huybrechts from Laval, Canada – Wall Street, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=24768136

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Marko

    29. Juli 2019 15:02 at 15:02

    Das „aber dann..“ kommt erst noch, der Boris möchte der Donald sein…

    „3.30 Uhr: Trump stellt Johnson Handelsabkommen in Aussicht
    US-Präsident Donald Trump hat dem neuen britischen Regierungschef Boris Johnson ein „sehr umfangreiches“ Handelsabkommen in Aussicht gestellt. Der Handel zwischen beiden Ländern könnte deutlich ausgeweitet werden, sagte Trump am Freitag nach seinem ersten Telefonat mit dem neuen Premier. Die Gespräche über eine bilaterale Handelsvereinbarung für die Zeit nach dem EU-Austritt Großbritanniens liefen bereits.“

    Freitag, 26.07.2019, 16 Uhr: Johnsons Brexit-Strategie: drohen und erpressen
    Der neue britische Premierminister droht, die Austrittszahlungen für den Brexit zu verweigern. Das kann schwerwiegende Folgen für Großbritanniens Glaubwürdigkeit haben.

    https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/eu/id_85503600/newsblog-zum-brexit-unternehmerverband-warnt-mitglieder-vor-notstand.html

    Na ja, mit dem Boris wird der Brexit, „total“ sein, ohne jedwede Folgen für GB, Nordirland-Konflikt , wen interessiert das ? – Wir doch nicht, Hauptsache „Brexit total“, keine Gelder mehr an Europa :D

    Alles super, was der Boris da macht und Europa wird vor dieser „Allmacht“ garantiert einknicken,

    Folgen für die britische Finanzindustrie ?!? , interessiert keinen… Alles egal, Hauptsache, Brexit total…

    Na, das dürfte interessant werden, ist doch sowieso derzeit ein Sommerloch…

    Das Britenloch wird kommen, wenn es so weiter geht. Zölle, Lkw-Staus usw…

  2. Avatar

    Marko

    29. Juli 2019 15:12 at 15:12

    Darüberhinaus :

    „Die Rally steht also auf dünnem Eis“…

    Das stimmt doch nicht, der Markt pendelt seitwärts, gut, die Amis sind teurer als die Europäer. Aber bei Europa von einer Rally zu sprechen, wenn man im Jahr 2015, beim Dax bei 12500 Punkten stand, hört sich für mich nach „Bärensprech“ an ? :) :D

    Eine „Rally“ kann nur dann enstehen, sollte es zwischen den Aktien- wie den Anleihemärkten ein „faires Gleichgewicht“ geben, ohne Marktmanipulationen ?

    EZB, Rücknahme der Einlagezinssätze ?

  3. Avatar

    Marko

    29. Juli 2019 15:28 at 15:28

    https://www.onvista.de/news/volkswirte-schweizer-notenbank-hat-wohl-am-devisenmarkt-interveniert-259481985

    Und die Erwartung der Marktteilnehmer, dass die EZB die Zinsen senkt ?!?

    und das bei einem katastrophalst hohen Bufu bei 174 Punkten !!??

    da fehlen mir einfach die Worte….

    Die EZB hat X-Ausreden gefunden, Südeuropa usw, die EZB begreift offenbar nicht, dass das nicht so weitergehen kann ?

    Nochmal, viel wichtiger wäre es, dass Lehman endlich vorbei wäre, welche eventuellen Minuszinsen bringen dem Markt an sich da irgendwas ? Offensichtlicher geht Marktmanipulation doch nicht ?

    – Fakt ist und bleibt (bei einer eventuellen Zinssenkung) dürfte sich der Markt an sich noch weiter, tiefer in die Bredoulille bringen.

    Wieso nennt ich sowas dann „Markt“ ?

  4. Avatar

    Marko

    29. Juli 2019 16:08 at 16:08

    „Vor allem die Fed-Entscheidung am Mittwoch mit einer wahrscheinlichen Zinssenkung von 0,25% dürfte die Aktienmärkte stark bewegen – vor allem die Aussagen der US-Notenbank, wie es mit den Leitzinsen weiter gehen wird steht dann im Fokus.“

    Wenn die FED das tun sollte, stellt sich für die Leute, die über sogenanntes „Giralgeld“ verfügen, ob man das Geld nicht „unter die Matratze“ legen sollte ?

    Das würde , auf lange Sicht, zu einem „Standstill“ im Geldumkreislauf führen, sollten Banken für Giralgeld Negativ- Zinsen fordern müssen (!!).

    Eine eventuelle Zinssenkung für die Märkte an sich wäre sehr schädlich. Und zwar für alle !

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Rüdiger Born: Bullenmarkt in Frage gestellt

Rüdiger Born

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Der Bullenmarkt für Aktien ist erst einmal in Frage gestellt. Dies schaue ich mir im Video am Dow-Chart genauer an. Auch blicke ich auf eine mögliche Idee bei Gold.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

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Aktienmärkte: Abkühlung gefällig nach dem Novemberwunder?

Der Börsenmonat November wird in die Statistik eingehen, als Ausnahmemonat für die Aktienmärkte, wie es ihn in Jahrzehnten nicht gegeben hat!

Wolfgang Müller

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Wenn es noch ein paar Tage so weitergeht, wird der Börsenmonat November in die Statistik eingehen, als Ausnahmemonat für die Aktienmärkte, wie es ihn in Jahrzehnten nicht gegeben hat. Doch gemach, zieht man die zwei vorherigen Monate mit in die Betrachtung, sieht es schon erheblich unspektakulärer aus. Dennoch lagen die Indizes am gestrigen Börsenschluss wieder deutlich im Plus und die Frage wird täglich aufs Neue gestellt: Wann kommt die Abkühlung?

Aktienmärkte: Die aktuelle Novemberbilanz

Vier Handelstage vor dem Monatsultimo – in den USA wegen Thanksgiving nur zweieinhalb – bahnt sich eine extrem gute Monatsbilanz der Aktienmärkte an. Am Ende des gestrigen Tages lagen sowohl Dow Jones, als auch S&P 500 mit 10 Prozent auf Monatssicht im Plus. Besonders spektakulär das Durchbrechen der 30.000-Punkte-Marke beim altwürdigen Index. Hatte nicht Präsident Trump davon gesprochen, dass die Aktienmärkte dramatisch einbrechen würden, falls er nicht wiedergewählt werden sollte? Ich hatte schon am 5.11. in einem Artikel („Aktienmärkte und Wahlausgang: Warum fallen die Märkte nicht?“) mit historischen Daten belegt, warum die Rolle des Präsidenten für die Aktienmärkte überschätzt werde, es geht um andere Kriterien. Erstaunlicherweise liegt der Dax mit 11,5 Prozent seit der US-Wahl plus noch vor den US-Indizes, sicher auch wegen der Branchenrotation hin zu Value und weil der deutsche Leitindex einfach stets volatiler daherkommt.

Damit hätte der Monat bereits die durchschnittliche Jahresperformance der großen Indizes, über mehrere Jahrzehnte gerechnet, übertroffen. Und dies in einer Phase, in der viele Staaten gerade wieder in eine Rezession abrutschen. Aber das ist wiederum sehr häufig an der Börse, auch wenn Beobachter wieder viele unheimliche Kräfte für das Spiel verantwortlich machen. Wenn ein Wirtschaftsabschwung auf ein Ende zugeht, kommen oft die größten Zuwächse, wenn er dokumentiert wird, die Gewinnmitnahmen. Oder, „wenn die Nacht am dunkelsten ist, ist die Dämmerung am nächsten.“

Die aktuelle Konjunkturlage

Am gestrigen Tag wurde das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts für das dritte Quartal in Deutschland veröffentlicht, es fiel mit plus 8,5 Prozent besser aus, als die vorherige Schätzung. Was aber kurstechnisch keine Rolle spielt, denn „fürs Gehabte gibts nichts“ so ein bekannter Börsenspruch aus der Vergangenheit. Aber vermutlich auch nicht für den Ifo-Index, der bereits zum zweiten Mal in Folge gefallen ist und die ständig weiter nach unten geschraubten Wachstumszahlen für Q4 des laufenden und Q1 des kommenden Jahres. Eine „Double-Dip-Recession“ steht in vielen Industriestaaten an, dennoch dürfte sich der Kursschaden (temporär) sehr in Grenzen halten, denn es gibt gewaltige Gegenkräfte. Doch dazu später mehr.

Die Branchenrotation

Auch wenn es bisher nicht zum Abverkauf der dominanten Hightech-Titel gekommen ist, wie ETFs auf „Information Technology“ beweisen, so ist doch eine gewaltige Rotation hin zu Value, zu Industrietiteln und vor allem zu Nebenwerten erkennbar (Russel 2000). Die Techwerte laufen seitwärts, die Zurückgebliebenen haussieren.

So im SPDR Industrial erkennbar, einem ETF auf amerikanische Industriewerte, genau wie in einem Sammelindex für die Luftfahrtindustrie, in einem Bankenindex, bei Versicherungen, bei Reise- und Freizeitindizes, im Energiesektor und bei Grundstoffwerten. Am stärksten lief die Rally bisher im Nebenwerte-Segment, dessen Index sich schon über 25 Prozent von seinem Aufwärtstrend nach oben abgesetzt hat.

Was sagt uns das alles? Die Aktienmärkte blicken nicht auf die Aktualität, wie eigentlich immer, auch wenn dies viele, gebannt durch die tägliche Berichterstattung nicht wahr haben wollen, sondern deutlich in die Zukunft. Und da erwartet man die Rückkehr zur Normalität, die Coronazeit wird ausgepreist.

Die Notenbankpolitik

Hat nicht vor kurzem eine US-Großbank von einem Re-Balancing bei Mischfonds gesprochen, dergestalt, dass man die Aktien/Anleihe-Relation von 60/40 wiederherstellen müsse und damit bis zum Jahresende weltweit Aktien in Höhe von 300 Milliarden Dollar zu verkaufen wären? Aber was ist diese Summe gegen die Geldflut der Notenbanken (Fed, EZB, BoJ, BoE, SNB), um nur die Größten zu nennen, die demnächst aktiv werden? Soll nicht Janet Yellen neue US-Finanzministerin werden, die ehemalige Chefin von Jerome Powell? Der Fed-Chef wird sich eher mit der Professorin in Verbindung setzen, als mit Steven Mnuchin zu diskutieren, der in gut 30 Handelstagen sowieso nichts mehr zu sagen hat und wenn, könnte es die Neue umgehend wieder korrigieren.

Was nichts anderes heißt, als dass man in der schwierigen Phase des nochmaligen Anschwellens der Coronazahlen die Notenpresse in Gang hält, um zu unterstützen, wie es Jerome Powell erst kürzlich betont hat. In Kürze jährt sich der Kommunikationsgau von Powell zum zweiten Mal, als er 2018 die Aktienmärkte mit „hawkishen“ Bemerkungen bis fast ins Bärenterritorium gejagt hatte. Er wird gerade in der Phase der „transition“, des Übergangs, alles Marktschädliche unterlassen.

Die Impfhoffnung und die möglichen Konsequenzen

Auch wenn die Kursreaktionen nach jeder Impfstoffmeldung abnehmen, verbleibt das Vakzin gegen Covid-19 der fast alles bestimmende Faktor. Hunderte Impfzentren entstehen allein in Deutschland und wie viele werden es wohl weltweit werden, demnächst? Wird die Meldung für die Zulassung eines Impfstoffes und damit dem Beginn der Impfungswelle nicht noch einmal für einen Kurssprung sorgen? Wenn es Realität würde, dass man in 2 Minuten einen Menschen impfen könnte, so wie es in Deutschland berichtet wurde und das tausendfach in hunderten Impfzentren.

Würde dann die Zahl der Geimpften nicht schneller steigen, als es die Zahl bei den Infektionen in der Spitze getan haben – nur dann kontinuierlich? Ist es das, was die Märkte für das nächste Halbjahr einpreisen?

Fazit

Es kommt schon Vieles zusammen im Nebelmonat November. Ein Wahlkrimi, der anlegertechnisch in eine gewaltige Short Squeeze mündete und in eine Branchenrotation, die es nur ganz selten in dieser Ausprägung gab. Dann kamen noch die Impfstoffmeldungen, als Game Changer oben drauf, die das Ganze noch verstärkten. Als Turbo für viele ängstliche Investoren, die plötzlich Licht am Horizont sahen und eine Notwendigkeit für viele Investmentfonds, wenn man nicht endgültig gegen die passiven Vehikel ins Hintertreffen geraten will.

Am 9. November wurde durch die Märkte das Ende von Corona ausgerufen. Das Ergebnis ist eine Euphorie, die in normalen Situationen in einen gewaltigen Kurseinbruch münden würde. Wahrscheinlich aber nicht zum Ende des Coronajahrs 2020, in dem sich zwei Kräfte gegenseitig potenzieren: Die Hoffnung auf einen Anstieg der Wirtschaft zur Jahresmitte 2021, wenn „tote“ Branchen aufgrund der Impfauswirkungen zum Leben erweckt werden und eine Geldversorgung durch Notenbanken, die die Kapitalanleger „noch“ in eine Anlageklasse zwingt. Dennoch: Sollte es tatsächlich noch bis zum Monatsende mit den Kursen weiter nach oben gehen, der Monat November zum Jahrhundertrekord avancieren? Ich denke spätestens dann im Anschluss sollte die Schwerkraft mal kurz und kräftig zuschlagen. Ich bin nur auf den Anlass gespannt, wenn es wieder heißt „die Kurse machen die Nachrichten“  und die Aktienmärkte dann eine Zwischenkorrektur einlegen..

Die Aktienmärkte erleben im November eine Art Wunder

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