Die Aktienmärkte leiden aktuell unter deutlich steigenden Anleiherenditen, und das weltweit! Wochenlang hatte eine große Euphorie um Künstliche Intelligenz Aktien in den USA und Asien auf neue Höhen getrieben. Jetzt aber droht ein toxischer Mix aus höherem Ölpreis, höherem US-Dollar und höheren Renditen für Anleihen die Aktien-Hausse abzuwürgen.
Aktienmärkte vs Anleiherenditen
Der folgende Chart ist eindeutig: Wir sehen seit Donnerstag als rote Linie, wie die Anleiherenditen in den USA (zehn Jahre Laufzeit) von 4,45 % auf heute früh 4,63 % ansteigen. Eine dramatische Entwicklung in so kurzer Zeit. Die blaue Linie zeigt in perfekter negativer Korrelation die US-Aktienmärkte in Form des US500 CFD – er ist seit Freitag früh von 7.510 Punkten auf aktuell 7.368 Punkte gefallen. Aktien leiden unter den höheren Renditen. Denn sie machen Anleihen in Relation zu Aktien für Anleger attraktiver. Und diese höheren Renditen bedeuten höhere Kreditzinsen für Unternehmen und Verbraucher, was die Konjunktur hemmen sollte. Da dies mit Sicht von mehreren Monaten und Quartalen Unternehmensgewinne belasten könnte, wird es als Szenario an den Märkten sofort eingepreist in Form fallender Aktienkurse.
Globale Angst vor höherer Inflation
Höhere Anleiherenditen sind aktuell ein weltweites Phänomen. Egal ob Japan, USA, Europa: Die Renditen steigen deutlich. Die deutsche zehnjährige Bundesanleihe zeigt seit Donnerstag einen Anstieg der Rendite von 3,04 % auf 3,18 % heute früh. Wenn der Iran-Krieg länger andauert, bleiben Lieferungen von Öl und Gas über die Straße von Hormus noch längere Zeit aus, die Preise bleiben hoch. Das „weht“ noch mehr Inflation in die Volkswirtschaften mit viel Brennstoffverbrauch. Und Anleger wollen für höhere Inflation einen Ausgleich in Form höherer Anleiherenditen sehen. Und Zentralbanken tendieren immer stärker zu höheren Zinsen, um die Inflation abzuwürgen.
Trump droht Iran
Das Xi-Trump-Treffen Donnerstag und Freitag letzter Woche brachte für die Iran-Krise keinerlei Erleichterung. Und übers Wochenende hat Donald Trump seine Drohungen gegen den Iran eskaliert. So schrieb er auf Truth Social, für den Iran „ticke die Uhr“. Das Land solle sich besser schnell bewegen, sonst werde nichts von ihnen übrig bleiben. Zeit ist von entscheidender Bedeutung, so Trump.
Krieg vor Eskalation? Neues Narrativ für Märkte
Wenn Donald Trump den Krieg gegen den Iran mangels Verhandlungserfolgen demnächst eskalieren sollte, könnte dies eindeutig eine Wende für die Aktienmärkte bringen. Denn bislang halfen KI-Euphorie und die Hoffnung auf eine baldige Einigung zwischen Iran und USA dabei, die Kurse auf neue Rekorde zu bringen. Aber eine Kriegs-Eskalation könnte mit einem höheren Ölpreis und höheren Renditen das neue Narrativ werden, das für fallende Aktienkurse sorgt.
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Sehr geehrter Herr Kummerfeld..
solange Trump keine Bodentrppen vor Ort hat kann er drohen wie er will…der Iran wird nicht einknicken…
Deutschland hatte im Zweiten Weltkrieg schon ab 43 die Luftherrschaft verloren…und trotzdem wurde erst am Boden der Krieg entschieden…das gleiche gilt für alle Kriege nach 45..die absolute Luftüberlegenheit reicht nicht aus…
Übergeordnet bleibt festzustellen das ein Buffet Indikator von knapp 235 …wie am Donnerstag kurzzeitig erreicht nicht mehr günstig ist…nicht mehr günstig sein kann..
In der Spitze wurden die 7517 im S&P 500 erreicht…das Zehnfache der Finanzkrise und immer noch gut das Fünffache der Jahrtausendwende..
Dazu kommen noch die Immobilien und Grundstücke…die ebenfalls stark gestiegen sind..die kryptographischen Währungen…die Edelmetalle…die Staatsanleihen ,Unternehmensanleihen…so das wir getrost von einer Asset- Blase sprechen dürfen..
Ich meine fast 75 Billionen US-Dollar.. nur in der Marktkapitalisierung bei US Aktien….Wahnsinn….!
Mit KI alleine ist das gar nicht zu erklären…KI druckt kein Geld…hier wären die Notenbanken mal kritisch zu hinterfragen…“Whatever it takes…“…!
…2% Plus im DAX…leiden kann manchmal so schön sein…im übrigen…die Kleinanleger durchgängig seit heute morgen und im Tagesverlauf ausbauend im DAX short…bis zu 80 %…ich würde mal meinen…da kommt morgen nochmal ein 2 % Schub nach oben…oder wie sang Udo Jürgens einmal…ich wünsch dir steigende Kurse ohne Leiden…nananananana…oder so ähnlich…bin immer nicht so textsicher…frohes Handeln wünscht der weiße Neger Wumbaba
…fast 2 % beim DAX heute, so wie angekündigt…mal schauen ob damit dann genug ist oder ob die Großen weiter abladen können auf Kosten der privaten Shortseller…der nächste Monatsanfang steht ja so langsam bevor…da kommt nochmal Geld rein…da können die Großen nochmal bei den regelmäßigen ETF und Fondsparern abladen…und dann muss auch noch der SpaceX Börsengang irgendwie in ruhigem Fahrwasser über die Bühne gebracht werden…danach geht dann hoffentlich mal was nach unten…