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Aktienmärkte: Fed minus China! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte unter Führung der Wall Street wischen einmal mehr – nach kurzem Erschrecken über die neuesten Zahlen aus China – die ökonomischen Folgwirkungen des Coronavirus beiseite und können die anfänglichen Verluste egalisieren. Ein entscheidender Grund dafür ist wieder einmal die Fed, die heute 48 Milliarden Dollar in den Repo-Markt gepumpt. Das Casino – sprich die Aktienmärkte – verläßt sich auf weiter auf die scheinbar allmächtige US-Notenbank und ihre Liquidität. Damit verhindert der „real existierende Monetarismus“ eine eigentlich auch technisch überfällige Korrektur der Aktienmärkte: man könnte sagen Fed minus China! Wie lange wird das noch gut gehen – denn die Erzählung von der baldigen Konjunkturerholung ist ebenso widerlegt wie der Glaube, dass das Neuerkrankungen durch das Coronavirus rückläufig seien..

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6 Kommentare

  1. Wie wäre es mal mit einem neuen Schwarzen Schwan? Corona langweilt und zieht doch längst nicht mehr. Selbst Warnungen aus US-Regierungskreisen vor falschen Zahlen aus China verursachen nur ein müdes Gähnen, die Indizes lassen sich doch davon nicht irritieren. Es geht um das angesprochene, das wichtigere als Schwarze Schwäne oder Fundamentaldaten.

    Die beste Erklärung lieferte ein Artikel heute auf FMW. Dort stand: „Es ist also klar, solange die Zinsen niedrig sind und solange Geld gedruckt wird, werden die Indizes steigen.“ So sieht es aus. Wenn dieses nervige Corona-Thema offiziell beendet ist, wird es Rekordanstiege an den Märkten geben. Hat der DAX eigentlich irgendwann schon mal 1000 Punkte an einem Tag gemacht? Oder der Dow Jones 3000? Wird Zeit dafür.

    Bis dahin druckt zum Glück die FED jedes Krisengerede vom Tisch. Heute wurden 78 Milliarden Dollar dem Repo-Markt zur Verfügung gestellt, bald sind es täglich 100-150, und es geht natürlich viel davon in den Markt und der natürlich gesund weiter hoch, perfekt. Die Zinsen werden auch bald gesenkt. Platz bis weit in den Minusbereich ist ja da. Lecker Futter für alle Bullen.

    Sollte mal eine Mini-Krise auftauchen, werden die Geldgeschenke der FED noch fetter (vielleicht kaufen die Notenbanken dann direkt Aktien?), gut so.

    Pure Komfortzone derzeit. Denn bad news sind ja auch good news (z.B. Fallzahlen aus China jucken jetzt keinen mehr), und gute Nachrichten sind sowieso genug da.

    Einzig diese Anstiegspausen in den Indizes könnte man sich sparen. Naja, mittelfristig DAX 14000 heißt heutzutage auch mal eine Woche warten. 15000 sind wohl dann leider erst langfristig drin, also in Q2.

    Morgen erst mal wenigstens neue ATHs, man muss auch mal bescheiden denken können und Fahnenstangen müssen sich ihre Substanz ja auch ein bisschen erarbeiten, damit sie stabil bleiben.

    1. An alle Fahnenstangensubstanzgläubigen,speziell den völlig losgelösten Major Tom,alias Sven möchte ich ein Bonmot des französischen Präsidenten Emmanuel Macron richten:Die Märkte(Börsen)sind hirntod!

  2. Weil du so nett und höflich bittest…nein…

  3. @doc79
    Mich nervt er nicht!

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