Bekanntlich sind die US-Aktienmärkte von Allzeithoch zu Allzeithoch gestiegen in diesem Jahr – aber gegenüber Gold befinden sich diese Aktienmärkte dennoch in einem Bärenmarkt: so hat der Dow Jones Industrials gegenüber -24% verloren seit Jahresbeginn! Stehen wir erst am Beginn einer Gold-Hausse, weil viele große Investoren unterinvestiert sind? Oder ist die Rally beim gelben Edelmetall ein Warnsignal, das etwas im System nicht stimmt – oder eine geopolitische Krise bevorsteht? So oder so: die KI-Euphorie ist der maßgebliche Treiber für die Aktienmärkte – aber mittlerweile mehren sich die warnenden Stimmen, nachdem die großen Tech-Konzerne sich gegenseitig Umsätze zuschieben und nach wir vor unklar ist, wie sich diese massiven Investitionen auszahlen sollen..
Hinweise aus Video:
1. Gold, der Abstieg des Westens und die Ent-Dollarisierung der Welt! Thomas Bachheimer im Gespräch
2. Gold im Rausch – Top-Experten erklären – China als Lagerstätte
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Angenommen, Gold stiege tatsächlich auf 15.000 Dollar/Unze. Für einen Goldbesitzer wäre das ein schönes Gefühl.
Aber, jetzt kommt das ewige, lästige Aber.
Angenommen, irgendeinem großen Player würde aus irgendwelchen Gründen der rasante Goldpreisanstieg irgendwann nicht mehr passen (beispielsweise den Amis, weils sie Angst vor einer Art goldgedeckten „südglobalen“ neuen, mächtigen Währung hätten) und dieser Player käme auf die saudumme Idee, den Goldhandel einzuschränken (das Wort „verbieten“ will ich gar nicht benutzen…obwohl bei Trump weiß man nie, da geht‘s oft ruckzuck).
Und dann würden sich vielleicht noch ein paar andere aus ähnlichen Gründen dranhängen.
Was würde das mit dem Goldpreis machen?
Genau deshalb (und noch anderen Gründen) würde ich als Goldinvestor den 15.000 nicht ohne Sorge entgegensehen.
Hallo Columbo
Als Gold in den USA verboten wurde, stieg der Goldpreis nach der Abgabefrisst um 69 %. auf 35 Dollar.
Goldbesitz im Ausland wurde nicht verboten.
Denn damit sollten ja die Besitzer animiert werden, ihr Gold in die USA zurückzuholen und für 35 Dollar an den Staat zu verkaufen.
Was ja auch Sinn macht, denn die Dollars konnten ja selber gedruckt werden.
Ich rechne aber eher mit einem Handelsverbot bei Silber.
Denn die Industrie benötigt viel Silber.
Also könnten Besitzer von eingelagerten Silber nur noch verkaufen.
Mir persönlich wäre das egal, denn kaufen werde ich in meinem Leben keine Edelmetalle mehr.
Wie sich dann ein Schwarzmarkt entwickelt, bliebe abzuwarten. Denn Sammlermünzen und Anlagemünzen aus Silber würden sicher nicht für den Handel verboten.
Es ist daher wichtig Edelmetalle möglichst nicht im Wohnland zu lagern und auch nicht in Europa.
In der Schweiz gelagertes Gold hat aber vielen Menschen in der schwärzesten Zeit von Deutschland das Leben gerettet, oder einen Neuanfang in einem anderen Land ermöglicht.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, auch ein Ausland könnte den Goldhandel einschränken oder verbieten, wenn es um Bürger eines befreundeten Landes mit Goldverbot geht.
Kein Problem bei „normalen“ Goldpreisen. Aber bei 15.000 und höher wäre ich mir nicht mehr so sicher.
Obwohl verlockend, 15.000/Unze wünsche ich mir nicht.
Ja @ Columbo, aber immer für die eigenen Staatsangehörigen.
Ein Goldverbot heißt ja such nicht ersatzloses wegnehmen des Goldes.
Sie wollen das Gold haben, und geben selbsgedruckte Zettel dafür.
Natürlich kann auch alles ganz, ganz anders kommen.
Ich denke, Beschränkungen, gleich welcher Art, wird es aber eher bei Silber geben, damit die Industrie nicht „stirbt“.
Mit Papiersilber können keine Solarlatten gebaut werden.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Naja, egal, die 15.000 sind eh ziemlich utopisch.
@Helmut
@Columbo
Es möge euch Trost sein, das ihr beide ein wenig Recht habt.
Helmut ist der Größte… unser Goldjunge auf der Erfolgsdauerwelle…bester Mann!
Columbo hat auch Recht. Was immer uns unvorstellbar in Bezug auf Handel und Besitz mit und von Gold vorkommt, ist schon Mal gewesen und hat zu unvorhersehbaren Einschränkungen geführt.
Welche Meinung man auch vertreten mag so ist nur in der Rückschau eine fundierte Analyse möglich und nach vorne nur der Glaube und die Hoffnung, sich auf Erfahrungen gestützt mit Veränderungen arrangieren zu können.
Gold ist kein schlechter Vermögensgegenstand. Nur Gold als einzig wahre und wichtigste Stütze beim Schutz von Vermögen zu betrachten ist sicherlich nicht jedem zu vermitteln. Alles hat seine Zeit. Doch wichtig ist auch, von Zeit zu Zeit eine Bewertung auch anderer Mittel und Wege vorzunehmen. Am Gewinne mitnehmen ist noch keiner verarmt!
Ja @ Tut nix zur Sache
2022 habe ich etwa die Hälfte meiner Goldbestände in Silber umgeschichtet.
Und wenn alles gut läuft, dann werden wir in etwa 2 Jahren ein Penthouse in Malaga kaufen.
Alleine durch den Kapitalertrag bei Gold und Silber im letzten Jahr ist das Haus schon 2-mal bezahlt und in diese Jahr vielleicht nocheinmal.
Ich muss aber zugeben, dass ich mich mit Aktien, Anleihen und Kryptos nicht so gut auskenne, dass ich Ihnen meine Altersversorgung anvertrauen würde.
Daher werde ich wohl auf Edelmetallen „hängen“ bleiben..
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
…irgendwo ist doch immer ein Bärenmarkt, auch wenn es keiner merkt…;o)
Ja @ Columbo, aber immer für die eigenen Staatsangehörigen.
Ein Goldverbot heißt ja such nicht ersatzloses wegnehmen des Goldes.
Sie wollen das Gold haben, und geben selbsgedruckte Zettel dafür.
Natürlich kann auch alles ganz, ganz anders kommen.
Ich denke, Beschränkungen, gleich welcher Art, wird es aber eher bei Silber geben, damit die Industrie nicht „stirbt“.
Mit Papiersilber können keine Solarlatten gebaut werden.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
Hallo @ Columbo
Meist Du denn, dass Gold pro Jahr nicht mehr (oder weniger) als 8 % zulegen wird?
Bei 8 % steht Gold 2043/44 bei 15.000 Euro.
Gut- vielleicht kostet dann das Kilo Kartoffeln 5 Euro, oder noch mehr.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
@Helmut, nein, das glaube ich nicht. Bei Gold weiß man nie, es kann auch fürchterlich abstürzen und sehr, sehr lange, sehr tief untenbleiben.
Aber das sind alles nur sinnlose Spekulationen. Morgen kommt irgendein Idiot, der Gold bei 100.000 und übermorgen ein anderer, der es bei 100 sieht.
Verschwendete Lebenszeit, darüber nachzudenken. Lassen wir es!
Naja- Columbo
Als ich die Unze vor 25 Jahren für umgerechnet 280 Dollar gekauft habe, waren 3.500 nicht nur utopisch.
Natürlich habe auch ich nicht daran geglaubt.
Ich hatte nur gehofft, dass Gold weiter im Schnitt um 8 % im Jahr steigt.
Dann würde die Unze heute ziemlich genau 2.000 Dollar kosten.
Mehr brauch Gold auch nicht jährlich weitersteigen um 2043/44 auf 15.000 Dollar zu stehen.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut
„… Mehr braucht Gold auch nicht jährlich weitersteigen um 2043/44 auf 15.000 Dollar zu stehen…“
@Helmut, 2043/44 werden wir beide möglicherweise diese schöne/schnöde Welt verlassen haben.
Oder aus der Quelle des Vergessens der Demenz getrunken haben.
Ja @ Columbo, das denke ich auch.
Bei der letzten Schenkung wurde Silber für unsere Kinder eingelagert.
Für ihre Rente etwa 2045.
Oder vorher als Erbe, wenn unser Behindertentestament in Kraft tritt.
Viele Grüße aus Andalusien Helmut