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Finanznews

Aktienmärkte: Kein Grund zur Sorge – oder? Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte an der Wall Street heute wenig verändert – nach der gestrigen Schwäche scheint der Tenor zu sein: Kein Grund zur Sorge. Echt?

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte an der Wall Street heute wenig verändert – nach der gestrigen Schwäche scheint der Tenor zu sein: auch wenn die US-Demokraten beide Senats-Sitze in Georgia gewinnen, werde es dennoch einen parlamentarischen „gridlock“ (Stillstand aufgrund knapper Mehrheitsverhältnisse) geben. Also scheinbar kein Grund zur Sorge. Aber da gibt es einen kleinen Haken (mehr dazu im Video). Werden wir morgen bereits wissen, wer in Georgia gewinnt? Heute die Aktienmärkte volatil, der Leitindex S&P 500 pendelt um die auch für die Optionsmärkte wichtige Marke von 3700 Punkten herum – während der Dax heute eher schwach unterwegs ist. Ist die (kleine) Korrektur von gestern jetzt am zweiten Handelstag des Jahres bereits abgeschlossen?

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2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    5. Januar 2021 19:35 at 19:35

    Neues Jahr altes Spiel. Gestern eine 300 Punkte Rally, heute um 15:20 Dow Future 70 Punkte Minus, 15:38 180 Punkte Plus. 250 Punkte in 18 Minuten….

    Ich prophezeie mal, wenn die Demokraten den Senat holen wird die Wallstreet es ignorieren und wenn nicht gibts eine Erleichterungerungsrally. Zudem die Fed dann heute mit dem Statement noch mehr zu machen, nachdem 2 Downday! Märkte werden deutlich im Plus schliessen.

  2. Avatar

    Holger

    8. Januar 2021 09:04 at 09:04

    Das Bitcoin ist ein wunderbares Instrument um die Ueberschussliquiditaet abzusaugen. Wenn man sich das bereits derzeit in Bitcoin investierte Volumen vergegenwaertigt und ins Verhaeltnis zu allen anderen Anlagemoeglichkeiten setzt, braucht man nicht viel Fantasie um zu verstehn, dass dies ein Ventil ist. In Bitcoin und Co kann man endlos Blasen aufblaehen ohne die Realwirtschaft zu beeintraechtigen. Irgendwann wird es einfach verboten.

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Aktien: „Janet Yellen macht euch reich!“ Marktgeflüster (Video)

„Janet Yellen macht euch reich – kauft Aktien“, so lautet das Mantra mit der Amtsübergabe an Biden in sozialen Medien in den USA. Wirklich?

Markus Fugmann

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„Janet Yellen macht euch reich – kauft Aktien“, so lautet das Mantra mit der Amtsübergabe an Biden in sozialen Medien in den USA. Die Logik dahinter: Yellen und die Fed würden Dollar ohne Ende drucken, daher werde der Dollar stark fallen, daher sei die einzige Möglichkeit sich davor zu schützen und sogar reich zu werden, Aktien oder Assets wie Bitcoin zu kaufen. Solche Aussagen kommen häufig unmittelbar vor Korrekturen – Korrekturen wie heute etwa bei Bitcoin. Auffallend: auch heute laufen die Tech-Werte wieder besser, der „Reflations-Trade“ erleidet den nächsten Rückschlag. Ist das ein Zeichen dafür, dass die Erholung der Konjunktur vielleicht doch nicht so bombastisch ausfallen könnte wie erhofft?

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Finanznews

Aktien: Nochmal das Jahr 2020 spielen! Videoausblick

Markus Fugmann

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Das war gestern zum Abschied von Donald Trump noch einmal das gute alte Muster des Jahres 2020: die Aktien, die vor dem 09.November besonders gut gelaufen sind (die FAANG-Werte) gestern mit einer fulminanten Rally – während Aktien, die die Verlierer der Coronakrise waren, seit dem 09.November (Impfstoff-Meldung) aber zu den großen Gewinnern gehörten, gestern deutlich weniger stiegen. Dass dem gestern so war, hat (charttechnische) Gründe – der Reflations-Trade jedenfalls hat gestern einen Rückschlag erlitten. Auch die positiven Eröffnungs-Gaps bei den großen US-Indizes sind ein altbekannntes Muster aus dem Jahr 2020, der Leitindex S&P 500 ist dank eines solchen Eröffnungs-Gaps aus seiner Seitwärtsrangenach oben ausgebrochen..

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Finanznews

Inflation und das Paradox der Erwartungen! Marktgeflüster (Video)

Eines scheint für die Investoren klar zu sein: wenn die Coronakrise überwunden ist, kommt die Inflation. Aber das wäre besonders schlecht für den Reflations-Trade!

Markus Fugmann

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Eines scheint für die Investoren klar zu sein: wenn die Coronakrise überwunden ist, kommt die Inflation – deshalb spielen alle Investoren den „Reflations-Trade“ und kaufen vor allem Aktien aus den Sektoren Energie, Industrie und Materialien. Es sind aber vor allem diese Sektoren, die eine besonders hohe Verschuldung aufweisen – und aufgrund der Politik der Notenbanken dennoch derzeit extrem günstig Schulden machen können. Aber wenn die Inflation wirklich steigt, dann beginnen die Kapitalmarkt-Zinsen zu steigen – und das erschwert die Tragfähigkeit der Schulden jener Unternehmen, die derzeit im Reflations-Trade gekauft werden. Im Grunde ist das ein Paradox: wenn die Inflation wirklich käme, wären diejenigen Aktien die Verlierer, die im Reflations-Trade derzeit immens nach oben gekauft werden..

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