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Aktienmärkte: Lemminge auf dem Weg zur Klippe! Videoausblick

Die Aktienmärkte an der Wall Street sind schwach in den Mai gestartet – und heute gibt es einige Argumente, warum es weiter nach unten gehen könnte: die Aussagen von Warren Buffett, die Panik in Saudi-Arabien (die Saudis sind große Player an der Wall Street), der wieder aufbrechende Konflikt zwischen den USA und China. Damit könnte der saisonal meist ohnehin schwache Mai schnell wieder das zunichte machen, was die Rally der Aktienmärkte im April zustande gebracht hatte. Diese Rally war vorwiegend getragen von (kleinen) Privatinvestoren in den USA, die massiv neue Konten und Long-Positionen eröffnet haben. Das gibt den großen Playern, die von der Coronakrise überrascht worden waren. die Gelegenheit, ihre Aktien teurer an die Privatinvestoern zu verkaufen..

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8 Kommentare

  1. Wieder mal ein sehr schöner Videoausblick Herr Fugmann. Bin ja erst vor einen paar Wochen auf Ihre Videos gestoßen und ein echter Fan geworden :-).

    Eine kleine Präzisierung zum Thema USA/China. Seit etwa 15 Jahren haben die Amerikaner verstanden, das hier ein echter Konkurrent um die globale Hegemonie heranwächst. Und im Gegensatz zu seinen Vorgängern hat Xi Jinping eine klar expansive Strategie formuliert.
    Krisenzeiten stellen immer gute Gelegenheiten dar, die eigene Position zu verbessern. Deshalb wird das Hackeln hier auch noch zunehmen.

    Spannend ist für mich das die Chinesen seit längerem amerikanische Staatsanleihen verkaufen und das Geld lieber gegen reale Güter tauschen (indem sie z.B. halb Afrika aufkaufen). Mich würde ja mal interessieren, wer denn aktuell amerikanische Staatsanleihen hält. Und wie viele. Also außer der FED :-).
    Vielleicht finden Sie da mal ein paar aktuelle Daten.

    1. @thinkself, vielen Dank! Ich wiederum bin sehr froh, dass Sie regelmäßig bei FMW kommentieren – stets sehr werthaltige Kommentare!

    2. Belgien hat mal in einer Aktion viele gekauft. Es wird gemunkelt, daß da die EU den USA ausgeholfen hat. Aber schon 2014, mitten in dieser Abstoßbewegung.
      https://finanzmarktwelt.de/das-belgische-wunder-und-us-staatsanleihen-992/

  2. Was für ein schönes Landschaftsbild. Zu dieser Klippe will ich auch hin! :-)

  3. Vor einiger Zeit wurde auf FMW eine Statistik dieser fast wertlos werdenden US- Anteilen präsentiert.
    Ich glaube es war der verschollene Statistik-König @ TM der sie postete. Ist sicher etwas vorhanden.

  4. Amerika macht aus der Welt ein 2. Japan indem die FED beliebig Schrottanleihen aufkauft, um einen gewaltigen Absturz zu verhindern. Ganz besonders spannend wird es sein zu sehen, wie insbesondere die USA und EU sich gegen Käufe von ganzen Konzernen mit gedrucktem Geld zu wehren versteht. Seit alle Nationalbanker virtuell jede Summe dafür (siehe z.B. die Schweizer Nationalbank) verwenden, sich ganze Konzerne einzuverleiben mit (eigentlich) wertlosen Geld, müsste sich doch irgendwann mal eine Gegenwehr der Staaten etablieren. Die Kurse an den Börsen sind so gesehen überhaupt nicht mehr wirklich wichtig – das Risiko ist für die Gelddrucker Null, denn für das gedruckte Geld gibt es keine Gläubiger die Rückforderungen stellen könnten.

  5. @ Markus Fugmann,

    ich würde mich freuen, Sie würden etwas mehr über die geplanten „Hilfsgelder“ zugunsten der Staaten Süd-Europas berichten. Dies scheint mir langfristig weit wichtiger zu sein als das tagesaktuelle Geschehen.

    Hier zwei wichtige Artikel zu den Absichten Italiens, die kürzlich bei n-tv und Wirtschaftswoche erschienen:

    https://www.n-tv.de/politik/Italien-wandert-mit-Spendierhosen-in-den-Ruin-article21755701.html

    https://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/daniel-stelter-die-italiener-sind-noch-reicher-als-die-schweizer-es-waere-gut-sie-wuerden-einen-eigenanteil-bringen/25789326.html

    Viele Grüße.

  6. Pingback: Aktuelles vom 4. Mai 2020 – Teil 2 | das-bewegt-die-welt.de

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