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Aktienmärkte nach dem Gas-Schock – „gefährlicher Dienstag“! Videoausblick

Die Aktienmärkte reagierten am Freitag mit starken Verlusten auf den „Gas-Schock“ durch Gazprom – am gestrigen US-Feiertag konnte man kaum von einem ernst zu nehmenden Handelstag sprechen. Aber heute dürfte es interessant werden für die US-Aktienmärkte: der Dienstag nach dem Labor Day ist historisch gesehen in Jahren, die bisher schlecht gelaufen waren, ein sehr schwacher Handelstag. Nun macht Gazprom die Lieferungen von Gas durch Nord Stream 1 von einer Reparatur durch Siemens abhängig – die nächste Ausrede Russlands? So oder so: die Aktienmärkte sind derzeit überverkauft, sehen aber gleichwohl nach wie vor technisch stark angeschlagen aus. Nach wie vor sind daher Erholungen eher Verkaufs-Gelegenheiten, ein erneuter Test der Juni-Tiefs wahrscheinlich..

Hinweise aus Video:

1. Russland: Geheimpapier für den Kreml zeichnet düsteres Konjunkturbild

2. Gas-Stopp macht eine Energierationierung im Winter fast unvermeidlich

3. EU prüft Finanzaufsicht für Gasmarktplatz TTF und neue Benchmarks



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1 Kommentar

  1. Da muss ich mich schon stark beherrschen, um keine Kraftausdrücke zu benutzen. Ein AKW als Backup ist vollkommener Blödsinn. So ein AKW braucht mindestens eine Woche zum hochfahren. Wie soll sowas als “ Notreserve“ funktionieren? Man bestellt keine neuen Brennstäbe. Was ist dann los, wenn man im nächsten Herbst feststellt, dass man die Grundlast der AKWs doch braucht? Die AKWs in Reserve haben laufende Kosten, ob die Strom produzieren oder nicht. Das man ausgerechnet das modernste Kraftwerk „Lingen 2“ endgültig abschalten will, hat doch ein starkes „Geschmäckle“. Am 9. Oktober ist Wahl in Niedersachsen, da will man die Wähler der Grünen wohl mal gütlich stimmen, also die Parteiinteressen über die Interessen der BRD. Ich hoffe, das geht grandios nach hinten los. Die unverhohlene Absicht ist es, vollendete Tatsachen zu schaffen.
    Wir haben ja Gott sei Dank freie und geheime Wahlen, aber in diesem Fall wäre eine Ausnahme schön. Die Grünenwähler könnten dann bei Energie-Rationierungen oder Abschaltungen bevorzugt behandelt werden. Jeder sollte ja für seine Überzeugungen einstehen, und die Grünen sind ja genau genommen nicht die Mehrheit im Lande. Mit FFF, DUH und diversen NGOs sind sie einfach die lautesten. Ich frage mich, WANN WACHT DER MICHEL ENDLICH AUF? Wahrscheinlich, wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist.

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