Folgen Sie uns

Indizes

Aktienmärkte: Neue Börsenhochs trotz Wirtschaftsflaute, warum?

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte weltweit auf hohen Ständen, der Dow Jones kämpft bereits mit der magischen Marke von 30.000 Punkten. Spielen die Börsen verrückt? Dabei hat die Corona-Pandemie in diesem Jahr eine bereits angeschlagene Wirtschaft in eine Rezession getrieben, weltweit bis auf China und ein paar kleinere asiatische Staaten. 2020 soll die globale Wirtschaft um über vier Prozent schrumpfen, führende Industriestaaten sogar noch mehr. Das Niveau der Volkswirtschaften wird sich erst wieder im Jahr 2022 auf Vorkrisenniveau erholt haben, so die allgemeine Erwartung.

Die Aktienmärkte klettern trotz Rückschlägen weiter

Man hört immer öfters: das Beste hätten die Aktienmärkte bereits eingepreist. Da ist sicherlich viel Wahres dran bezüglich des Wahlausgangs oder der neuen Impfstoffeuphorie. Die derzeitige Euphorie an den Märkten und der große Abstand der US-Indizes sind recht deutliche Zeichen für eine anstehende Korrektur, zum Abbau von Übertreibung – aber eben noch nicht zu einem Paradigmenwechsel.

Also, wie ist im Anschluss daran die allgemeine Anlegersituation zu bewerten?

32 Billionen Dollar an Anleihen gab es weltweit vor Kurzem, die real im negativen Bereich notieren. Die Summe der Staatsanleihen der Industrieländer war hingegen auf „nur“ 59,5 Billionen Dollar gestiegen. Fließen nicht täglich Milliarden Dollar an neuen Geldern in die Märkte, sei es durch die hohe Sparrate der Bürger oder durch Kundengelder bei Versicherungen, Pensionsfonds oder auch in die aktive oder passive Aktienfondsbranche? Wo soll dieses Anlagekapital hinfließen? Klar kann der ein oder andere das Argument des Anlagenotstands nicht mehr hören. Aber unser ganzes Finanzsystem ist auf die Erzielung von Rendite aufgebaut, ohne diese brechen die Vorsorgesysteme zusammen. Solange die Anleihe-KGVs im zwei- oder dreistelligen oder sogar im nicht feststellbaren Bereich liegen, bleiben vielen Anlegern kaum Alternativen übrig. Und da ist es nicht so relevant, ob die globale Aktienbewertung 107 Prozent zum Welt-Bruttosozialprodukt ausmacht oder das KGV der Aktienmärkte 18, 20 oder 22 beträgt. Es spielt auch keine Rolle, ob die Zinsen durch Käufe der Notenbanken oder durch Käufe von normalen Investoren niedrig geworden sind.

Da der Zins der Preis für die Zeit darstellt, verzerrt sich diese Korrelation bei Nullzinsen ins Absurde. Zukunftserträge müssen nicht mehr teuer abgezinst werden, künftige Aktienerträge werden immer wertvoller. Noch im Januar betrug die Rendite für die 10-jährige US-Treasury 1,80 Prozent, aktuell 0,84 Prozent. Selbst wenn die Wirtschaft bis Mitte nächsten Jahres nicht das Niveau von Ende 2019 erreicht hat, wären die Aktienmärkte aus dieser Sicht nicht teurer geworden – so skurril es sich auch anhört.

Sicherlich wird es zu guter Letzt immer auf die Gewinne der Unternehmen einer Volkswirtschaft ankommen, die die großen Indizes bestimmen. Aber das Anlagekapital mit seinen großen Sammelbecken Aktien und Anleihen wandert zwischen diesen beiden Anlageklassen hin und her – den derzeit 95 Billionen Dollar schweren Aktienmärkten und dem rund 60 Billionen großen Markt für Staatsanleihen. Letzterer wird durch die Notenbanken dominiert und verzerrt, ohne die Käufe von Federal Reserve, EZB, BoJ und anderen würden die Zinsen nicht bei zuletzt 0,18 Prozent weltweit bei den 7 bis 10-jährigen Staatsanleihen stehen.

Deshalb ist die Marktkapitalisierung der globalen Aktienmärkte auf fast 100 Billionen Dollar gestiegen. Wenn die Analysten von Société Generale davon sprechen, dass ohne den Einsatz der Notenbanken der S&P 500 eher bei 2000 als bei 3600 Punkten stehen würden, dann ist dies sicherlich nicht unrealistisch. Als die Federal Reserve im Jahr 2018 die Leitzinsen vier Mal bis auf 3,25 Prozent angehoben hatte, bei gleichzeitiger Reduzierung der Fedbilanz, kam es im Dezember zum Absturz des S&P 500 um fast 20 Prozent auf 2350 Punkte. Fed-Chef Powell hatte durch seine Ankündigung weiterer Zinsanhebungen einen GAU verursacht – und rasch wieder korrigiert. Die Gewinnsituation für die Unternehmen war sicherlich in der Summe nicht sehr weit entfernt, von der 2021-er Aussicht. Aber der Anleihemarkt warf eine auskömmliche Rendite ab, deshalb die temporäre Big Rotation.

Kleines Fazit

Die große Wende der Aktienmärkte dürfte dann erfolgen, wenn die (Kapitalmarkt)-Zinsen ein Stück steigen, so dass es Alternativen zum Aktienmarkt gibt oder das Geld in die Wirtschaft fließt. Beides ist auf kurze Sicht nicht zu erwarten. Korrekturen der Aktienmärkte sind aufgrund überbordender Spekulation auf den Aktien- und Terminmärkten jederzeit möglich und wahrscheinlich. Aber diese sind für gewöhnlich von kurzer Lebensdauer – und dann beginnt das Anlageproblem von Neuem!

warum stehen die Aktienmärkte trotz schwacher Wirtschaft so hoch?

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Fertig TinA

    18. November 2020 13:16 at 13:16

    Aber es gibt doch noch Riesenvolumen von Unternehmensanleihen die besser rentieren als Aktien und auch nicht fallengelassen werden können.Könnte man da wieder einmal ein paar Statistiken ausgraben ? Risikomässig sind Firmenanleihen noch höher gewichtet als die entsprechenden Aktien. ( Verlust bei Konkurs). Und wieder die alte Platte, es gibt Regionen und Länder mit besserem CRV als die US-Aktien.

  2. Avatar

    Ranzentier

    18. November 2020 17:01 at 17:01

    „so dass es Alternativen zum Aktienmarkt gibt oder das Geld in die Wirtschaft fließt. Beides ist auf kurze Sicht nicht zu erwarten. „…bei dem was in die Wirtschaft fließen wird bin ich mir ab dem Zeitpunkt der Machtübernahme von Biden nicht sicher…er wird mit Sicherheit nicht dafür sorgen, dass das Ganze Geld ungezügelt in die Börsen fließt, sondern eher echte Anschaffungen in der Wirtschaft belohnen (Infrastruktur, etc.), was sich langfristig auch in den Aktienkursen sichtbar machen wird, aber kurzfristig eben nicht…ich denke das könnte ein kurzfristiges Risiko sein, bis dann irgendwann der Ruf kommt…die Börse bewertet die Zukunft und die zukünftigen Quartalszahlen sehen dann aufgrund höherer Investitionssummen des Staates nicht ganz so schlecht aus…aber dafür muss vorher eben richtig gearbeitet werden und das bedarf schließlich etwas Zeit…

  3. Avatar

    Ponzi- Retour

    18. November 2020 18:40 at 18:40

    @ Ranzentier, genau das habe ich auch schon überlegt und geschrieben.Unabhängig wieviel Geld investiert wird, Bidens Hauptziel werden nich die kurzfristigen Börsenkurse sein. Das Mantra, dass gedrucktes Geld ohne Umweg direkt an die Börsen geht war bis vor Trump und wird auch nach der Ära Trump nicht mehr die Regel sein. Normalerweise führen Investitionen über Wirtschaft / Firmengewinne und Einkommen erst am Schluss zu guten Börsenkursen.Die vielen Hilfsprogramme werden gemäss F.Zulauf kein Stimulus sein sondern höchstens Kompensationen für Verluste.Bis die schon vor Corona rezessive Wirtschaft wieder die Normalität erreicht braucht es einige Jahre, da ja noch der Hemmschuh der stark erhöhten Verschuldung durch Corona wirkt.Man muss auch kein Hellseher sein, dass die verschuldeten Staaten die Habenden durch irgendwelche Steuern oder Abgaben schröpfen werden müssen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Indizes

Aktienmärkte: Euphorie – haben Sie schon einen Lamborghini gekauft?

Was soll denn nun schief gehen? So das derzeitige Mantra: Wir haben doch jetzt einen Impfstoff, wir haben die Notenbanken – die Beste aller Welten..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte in den USA sind in einem Zustand der Euphorie – Dow Jones, S&P 500, Nasdaq 100 und der Nebenwerte-Index Russell 2000 erreichten am Freitag alle neue Allzeithochs. Und die Stimmung ist gigantisch gut: fast alle Sentimentindikatoren sind auf Anschlag, Absicherungen für Rückschläge der Aktienmärkte (durch Puts) sind auf dem niedrigsten Stand seit vielen Jahren.

Aktienmärkte: es kann nur weiter nach oben gehen – oder?

Was soll denn nun schief gehen? Wir haben doch jetzt einen Impfstoff, womit sich die Coronakrise dann erledigen werde, so das allgemeine Mantra. Donald Trump hat offenkundig keine Chance mehr, Ärger zu machen – womit sich die Unsicherheiten im Umfeld der US-Wahlen doch erldigt haben. Und mit der Aussicht, dass sich die Wirtschaft massiv erholen wird, kommt als Rückenwind noch die Stimulus-Flut der Staaten und Notenbanken hinzu. Beste aller Welten, oder?

Auch im deutschsprachigen Bereich ist die Stimmung sorglos bis gierig: nicht zufällig brüsten sich derzeit etwa viele Zuseher meiner Videos mit ihren Gewinnen, man habe lockere Gewinne gemacht, von denen man sich jetzt entspannt einen Porsche kaufen könne. Skeptische Stimmen werden als stete Miessmacherei bezeichnet, die an der Kurs-Realität total vorbei gehe.

Was aber, wenn dann doch zur Überraschung der Euphorisierten die Beste aller Welten dann doch so nicht kommt?

Michael Silva zeigt in seinem Video nicht nur die derzeitige Lage der Aktienmärkte der USA, sondern sieht Parallelen zur Entwicklung zwischen 1987 und derzeit. Auch 1987 gab es bekanntlich einen Crash (wie 2020 im März), dann folgte eine deutliche Erholung der amerikanischen Aktienmärkte bis zum Jahr 1990 – bevor es dann einen signifikanten Rückschlag für die Aktienmärkte gab. Derzeit sehen viele Parameter genau so aus wie nach den Ereignissen aus dem Oktober 1987 bis 1990 – nur geht das in diesem Jahr 2020 gewissermaßen im Zeitraffer.

Und Michael Silva erzählt eine Episode aus der Zeit der US-Immobilienblase, als er bei „Best Buy“ jobbte und ein Kunde ihm unbedingt seinen Lamborghini zeigen wollte, den er sich mit Gewinnen aus Aktien erzielt hatte. Das war kurz vor Platzen der US-Immobilienblase und dem Ausbruch der Finanzkrise – auch damals glaubten alle, dass die Preise für Immoblien nur noch weiter steigen könnten:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Aktienmärkte und Euphorie - schon einen Lamborghini gekauft mit den Gewinnen?

weiterlesen

Indizes

Dax: „Mitsegeln“ – aber keine langfristigen Überzeugungskäufe mehr

Für den Dax gilt: für langfristige Überzeugungskäufe ist es schon zu spät. Aber solange die US-Aktienmärkte nicht fallen, kann man „mitsegeln“

Stephan Heibel

Veröffentlicht

am

Der DAX hat sich im Wochenvergleich kaum verändert. Aber wir befinden uns in einer Rotationsphase, in der sich Anleger auf die Zeit nach Corona konzentrieren.

Nach Corona wird die Autoindustrie wieder ordentlich produzieren können. Dabei werden intelligente Autos zunehmen, immer mehr Chips werden eingebaut, die sogar möglichst noch per Funk miteinander kommunizieren. Siltronic, Hersteller der Basisplatten für Chips (Wafer) konnte diese Woche um 10% zulegen. Leoni hingegen, Lieferant von Kupferkabeln, brach um 9% ein.

TUI hat weitere Staatshilfen nur gegen eine 25%-Beteiligung des Staates erhalten, wird somit zum Staatsbetrieb. Die Aktie ist um 12% eingebrochen. Fraport auf der anderen Seite, die ohne Hilfen durch diese Krise gekommen sind, konnten um 12% anspringen.

Die Global Fashion Group, die einen Online-Marktplatz im asiatischen Raum betreibt, konnte um 8% zulegen, während Rational, Anbieter von Industrieküchen, um 9% einbrach: Der verlängerte Teil-Lockdown könnte weiteren Gastronomen das Genick brechen, während das Weihnachtsgeschäft verstärkt online stattfindet.

Ein Wechselbad der Gefühle also für jeden Anleger, der sich auf Einzeltitel fokussiert, während Fondsanleger ein Gefühl der Gleichgültigkeit ausstrahlen. So ist das Anlegersentiment auf 1,9 ein wenig zurückgekommen (Vorwoche 2,8) und pendelt somit im neutralen Bereich.

Auch die Selbstzufriedenheit ist diese Woche deutlich zurückgekommen (-0,9 auf 0,7) und zeigt erste Fragezeichen in den Gesichtern der Anleger, meiner Meinung nach in erster Linie der Fondsanleger, die sich nur schwer einen Reim auf die vielen widersprüchlichen Unternehmensmeldungen machen können.

Aber mit einem Impfstoff am Horizont und einer inzwischen beruhigten Nachrichtenlage hinsichtlich des Präsidentschaftswechsels in den USA sowie mit der Aussage der EU im Rücken, dass der Brexit für uns zu verkraften sei, steigen die Zukunftserwartungen um 0,8 auf 5,2. Es gibt aktuell dreimal so viele Optimisten wie Pessimisten in Sachen Dax.

Weiterhin bleibt die Investitionsbereitschaft mit einem Wert von 2,9 (-0,3) auf einem hohen Niveau. Rückschläge im DAX werden also weiterhin frühzeitig gekauft und somit begrenzt, die Unterstützung bleibt stark.

Seit nunmehr fünf Wochen wissen wir, dass es Impfstoffe geben wird und seit fünf Wochen ist das Anlegersentiment im grünen Bereich: Es wird gefeiert auf dem Börsenparkett. Damit ist unser 5-Wochendurchschnitt des Anlegersentiments inzwischen ebenfalls auf ein hohes Niveau angestiegen. Infolge des historisch niedrigen Sentiments während des Coronacrashs ist nun eine entsprechend übertriebene Gegenbewegung durchaus möglich. Bislang war dieser etwas behäbiger reagierende Indikator im neutralen Bereich, jetzt entwickelt er sich langsam in Richtung einer Übertreibung.

Eine solche Übertreibung kann über mehrere Wochen bestehen bleiben. Für uns ist es der Hinweis, wer bislang noch nicht voll investiert ist, der sollte nun vorsichtig sein, den Kursen hinterherzulaufen.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger zeigt mit einem Wert von -3 weiterhin nur eine leichte Absicherungsneigung an. Auch die Profis, die sich über die Eurex absichern, haben nach den heftigen Aktivitäten in Folge der Impfstoffmeldungen nun wieder eine moderate Absicherungsneigung an den Tag gelegt. Das Put/Call-Verhältnis zeigt mit einem Wert von 2,1 einen leichten Überhang von Put-Käufen an, also Absicherungspositionen.

Das Put/Call-Verhältnis der CBOE ist weiterhin extrem niedrig, was einem Call-Überhang entspricht. Anleger spekulieren weiterhin auf stark steigende Kurse. So bleibt auch die Investitionsquote der US-Fondsanleger mit einem Wert von 103% (-4%) sehr hoch.

US-Privatanleger haben ein Bulle/Bär-Verhältnis von 26% zugunsten der Bullen, der Optimismus ist bereits auf einem extrem hohen Niveau. Auch der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 85% extreme Gier unter Anlegern an.

Interpretation: Beim Dax noch mitsegeln, solange es noch geht – aber Kursen nicht hinterherlaufen

Die Sentiment-Analyse kann keine Hoch-Runter-Prognose für den Dax liefern. Vielmehr ist das Stimmungsbild, das wir aus der Sentimentanalyse erhalten, ein wichtiger Faktor für die Bestimmung der Strategie, die wir in dieser Marktphase anlegen. Wenn wir also aus der heutigen Stimmungserhebung ableiten, dass wir mittelfristig in eine Phase der Übertreibung laufen, dann ist es nun zu spät für beherzte, langfristige Überzeugungskäufe im breiten Markt.

Aufgrund der eingangs gezeigten Rotation, die derzeit so heftig wütet, gibt es dennoch weiterhin viele Aktien, die auch mittel- und langfristig noch sehr günstig sind. Doch gleichzeitig hat die Corona-Pandemie einige Aktien auf Höhen katapultiert, die nicht mehr lange gehalten werden können. Bei Einzeltiteln lohnt sich derzeit also ein Blick auf das Bewertungsniveau. Günstige Titel können weiterhin eingesammelt werden. Die High-Flyer hingegen sollten zumindest mit einem engen Stopp Loss abgesichert werden.

In den USA ist die Stimmungslage bereits euphorischer als bei uns in Deutschland. Daraus können wir ableiten, dass der DAX noch immer Luft nach oben hat. Das gilt jedoch nur solange, wie der Dow Jones seitwärts läuft. Sollte es in den USA zu einer Gegenbewegung kommen, wird der DAX sicherlich ebenfalls mit in den Keller gezogen.

Dennoch: Euphorie ist nicht zu erkennen, im Gegenteil, die hohe Investitionsbereitschaft liefert weiterhin eine stabile Unterstützung und so dürfte der DAX in der Vorweihnachtszeit weiterhin nach oben driften, sofern keine negativen Ereignisse diesen zugrunde liegenden Trend vereiteln.

Sprich: Mitsegeln, solange es geht :-).

Mehr von Stephan Heibel finden Sie hier..

Für den Dax gilt: für langfristige Überzeugungskäufe ist es schon zu spät

weiterlesen

Anleihen

Aktienmärkte: Ist das das nächste große Ding? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte der Wall Street heute allesamt mit neuen Allzeithochs, während der Dax weiter stagniert und sogar einen leichten Wochenverlust ausweist – und das trotz neuem Optimismus in Sachen Brexit. Aber der Fokus richtet sich nun immer mehr auf die US-Anleihemärkte mit steigenden Renditen, die Zinskurve versteilt sich weiter (gut für Finanz-Aktien, nicht so gut für Tech, daher der Nasdaq heute nur mit kleinen Gewinnen). Sollten die Renditen weiter steigen, werden US-Anleihen wieder zunehmend zur Konkurrenz für die Aktienmärkte. Dort aber herrscht nach wie vor eine „Rundum-sorglos-Stimmung“, vor allem die „Corona-Verlierer“ werden wieder gekauft (der Sektor Energie daher wider mit den größten Gewinnen)..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage