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Aktienmärkte: Neuer Tweet von Hu Xijin belastet

Die Aktienmärkte Europas reagieren negativ auf die neuesten Entwicklungen im Handelskrieg: vor wenigen Minuten hat der Chefredakteur der „Global Times“, Hu Xijin, getwittert, dass immer weniger Chinesen an einen Deal glaubten – und selbst wenn dieser zustande käme, dürfte er kaum relevant sein. China bereite sich auf einen langen Handelskrieg vor:

Heute Nacht hatte die vom US-Senat verabschiedete „Hong Kong Bill of Rights on Human Rights and Democracy“ scharfe Reaktionen Pekings hervor gerufen. China hatte den Botschafter der USA einbestellt, der Sprecher des chinesischen Ausseninisteriums, Yan Shuang, hatte die „Hong Kong Bill“ mit scharfen Worten zurück gewiesen:

„The bill disregards the facts, confuses right and wrong, violates the axioms, plays with double standards, openly intervenes in Hong Kong affairs, interferes in China’s internal affairs, and seriously violates the basic norms of international law and international relations. The Chinese side strongly condemns and resolutely opposes this (..). We will immediately take measures to prevent the case from becoming a law. We will immediately stop interfering in Hong Kong affairs and interfering in China’s internal affairs so as not to ignite the fire and suffer from self-sufficiency.

If the US side is willing to go its own way, China will surely take effective measures to resolutely counteract and firmly safeguard national sovereignty, security, and development interests.“

Auch die gestrigen Aussagen von Trump, er werde im Falle eines nicht-Zustandekommens eines Deals die Zölle deutlich erhöhen, sorgt für großen Unmut in Peking:

Die Aktienmärkte aber diesen Deal schon zigfach eingepreist – steht demnächst die Aus-preisung an?

Die Aktienmärkte reagieren mit Abgaben auf die neuerliche Eskalation im Handelskrieg



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4 Kommentare

  1. Wenn die Amis doch überall und gegenüber allen anderen Staaten gleiches Maß ihrer Kritik ansetzen würden. Siedlungen im Westjordanland, Mord an Kashoggi, etc, etc. Alles kein Problem.
    Diese Arroganz und Selbstherrlichkeit ist unerträglich!

  2. Ach wieso den auch, für was auspreisen? Fundamentale werden schon lange nicht mehr augepreist, Hauptsache die Buxbacks laufen weiter die Fed drückt weiter liquidität in den Markt und alles andere ist doch egal, wer interessiert sich den heute noch für Fundamentaldaten?

  3. eine sterbende Großmacht verhält sich so … aber bald ist das auch Geschichte 🍾😁

  4. War das kürzliche Treffen mit Powell ein Bittgang um maximale Unterstützung, damit er ,der FED – Kritiker
    sogleich wieder mit der grossen Keule herumpoltern kann ? In Sachen Umgang mit andern Ländern, sind sämtliche schlimmsten Despoten der Welt im Vergleich mit Trampel-Trump nur Sonntagsschüler.Er wird als Totengräber in die Geschichte der Great Nation eingehen.Haben die Russen als vermutete Wahlhelfer gut gemacht. Um eine Weltmacht zu vernichten braucht es keine Armee, nur die richtigen Politiker.

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