Folgen Sie uns

Indizes

Aktienmärkte: Neuer Tweet von Hu Xijin belastet

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte Europas reagieren negativ auf die neuesten Entwicklungen im Handelskrieg: vor wenigen Minuten hat der Chefredakteur der „Global Times“, Hu Xijin, getwittert, dass immer weniger Chinesen an einen Deal glaubten – und selbst wenn dieser zustande käme, dürfte er kaum relevant sein. China bereite sich auf einen langen Handelskrieg vor:

Heute Nacht hatte die vom US-Senat verabschiedete „Hong Kong Bill of Rights on Human Rights and Democracy“ scharfe Reaktionen Pekings hervor gerufen. China hatte den Botschafter der USA einbestellt, der Sprecher des chinesischen Ausseninisteriums, Yan Shuang, hatte die „Hong Kong Bill“ mit scharfen Worten zurück gewiesen:

„The bill disregards the facts, confuses right and wrong, violates the axioms, plays with double standards, openly intervenes in Hong Kong affairs, interferes in China’s internal affairs, and seriously violates the basic norms of international law and international relations. The Chinese side strongly condemns and resolutely opposes this (..). We will immediately take measures to prevent the case from becoming a law. We will immediately stop interfering in Hong Kong affairs and interfering in China’s internal affairs so as not to ignite the fire and suffer from self-sufficiency.

If the US side is willing to go its own way, China will surely take effective measures to resolutely counteract and firmly safeguard national sovereignty, security, and development interests.“

Auch die gestrigen Aussagen von Trump, er werde im Falle eines nicht-Zustandekommens eines Deals die Zölle deutlich erhöhen, sorgt für großen Unmut in Peking:

Die Aktienmärkte aber diesen Deal schon zigfach eingepreist – steht demnächst die Aus-preisung an?

Die Aktienmärkte reagieren mit Abgaben auf die neuerliche Eskalation im Handelskrieg

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Kritisch on fire

    20. November 2019 09:57 at 09:57

    Wenn die Amis doch überall und gegenüber allen anderen Staaten gleiches Maß ihrer Kritik ansetzen würden. Siedlungen im Westjordanland, Mord an Kashoggi, etc, etc. Alles kein Problem.
    Diese Arroganz und Selbstherrlichkeit ist unerträglich!

  2. Avatar

    Brett

    20. November 2019 10:49 at 10:49

    Ach wieso den auch, für was auspreisen? Fundamentale werden schon lange nicht mehr augepreist, Hauptsache die Buxbacks laufen weiter die Fed drückt weiter liquidität in den Markt und alles andere ist doch egal, wer interessiert sich den heute noch für Fundamentaldaten?

  3. Avatar

    Torsten

    20. November 2019 11:13 at 11:13

    eine sterbende Großmacht verhält sich so … aber bald ist das auch Geschichte 🍾😁

  4. Avatar

    Politologe

    20. November 2019 13:41 at 13:41

    War das kürzliche Treffen mit Powell ein Bittgang um maximale Unterstützung, damit er ,der FED – Kritiker
    sogleich wieder mit der grossen Keule herumpoltern kann ? In Sachen Umgang mit andern Ländern, sind sämtliche schlimmsten Despoten der Welt im Vergleich mit Trampel-Trump nur Sonntagsschüler.Er wird als Totengräber in die Geschichte der Great Nation eingehen.Haben die Russen als vermutete Wahlhelfer gut gemacht. Um eine Weltmacht zu vernichten braucht es keine Armee, nur die richtigen Politiker.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Aktienmärkte: Bis US-Wahl jede Rally „gedeckelt“? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Ist von nun an jede Rally der Aktienmärkte „gedeckelt“, solange die Unsicherheit über den Ausgang und die Folgewirkungen der US-Wahl besteht? So sieht es zumindest die US-Großbank Goldman Sachs. Entscheidend ist vor allem, ob Trump im Vorfeld der Wahl doch noch sagt, dass er auch eine Niederlage akzeptieren würde – was jedoch aufgrund seiner konstanten Kritik an der Briefwahl in den USA eher unwahrscheinlich ist. Gerade angesichts der deutlich steigenden Zahl an Brief-Wählern dürfte die Fersehdebatte zwischen Biden und Trump heute besondere Bedeutung haben, und wenn Biden keine schlechte Figur machen sollte, wäre das für die US-Demokraten schon ein wichtiger Punktsieg. Die Aktienmärkte sind im Vorfeld der Debatte nervös und zappeln hin und her..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Indizes

Rüdiger Born: Chancen im Nasdaq

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Im folgenden Video fokussiere ich mich auf verschiedene Szenarien für den Nasdaq, und was im Trading machbar sein könnte. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

Trading-Ideen kostenfrei aufs Smartphone! Aktuelle Trading-News, Handelsideen und Trader-Know-how, Rüdiger Born sendet seine Einschätzungen direkt auf Dein Smartphone, entweder als Video- oder Voice-Nachricht oder einfach als schneller Text mit Bild. Welche Märkte kann man handeln, wo gibt es interessante aktuelle Trading-Setups, wo wären Einstiege möglich oder aber Stopps sinnvoll? Brandaktuell, überall und in gewohnt professioneller und spritziger Art. Klicke dazu einfach an dieser Stelle.

weiterlesen

Indizes

Aktienmärkte: Dänemark, der Börsenstar des Jahres

Avatar

Veröffentlicht

am

Jeden Tag blicken wir gespannt auf die Aktienmärkte in den USA, um an der Wall Street die wundersame Rally der Hightechwerte zu verfolgen. Apple, Amazon und Co haben den Nasdaq zu einem Highflyer gemacht, dessen Performance aufgrund von nur sieben Titeln die Indizes der Welt in den Schatten gestellt hat.

Aber relativ unbemerkt gibt es in Europa einen der kleinsten Aktienmärkte, der sogar in Schlagweite zur Technologiebörse in den USA geblieben ist: der OMX in Dänemark.

Aktienmärkte: Der dänische Leitindex trotzt Corona

Dänemark ist nicht nur ein relativ kleines Land in Europa mit gerade einmal 5,8 Millionen Einwohnern, auch umfasst der Leitindex OMX Copenhagen nur 20 Aktien. Was ihn aber nicht davon abgehalten hat, sich im Coronajahr an die Performance-Spitze der größeren Aktienmärkte der Welt zu setzen. Zum Ende letzter Woche ergab sich dabei folgende Performance zum 1.1. 2020:

OMX Kopenhagen + 16,9 Prozent
CSI China + 11,6 Prozent
S&P 500 + 0,5 Prozent
Dax – 9,1 Prozent
Einzig der Nasdaq 100 lieferte mit plus 22 Prozent noch etwas mehr. Allerdings spielt auch der Wechselkurs noch eine Rolle und da hat die dänische Krone gegenüber dem Euro sogar noch etwas aufgewertet.

Gründe für das gute Abschneiden

Da ist zum einen die Entwicklung von COVID-19 in dem skandinavischen Land zu nennen. Aufgrund eines frühen Lockdowns litt das Land nicht so sehr unter den ökonomischen Folgen der Pandemie, das dänische Bruttoinlandsprodukt verlor im zweiten Quartal um 6,9 Prozent, weniger als der Durchschnitt in Europa (-12,1%), aber auch weniger als Deutschland oder den USA (-9,7%/9,5%). Hinzu kommen die weltweit üblichen Rettungspakete, die auch die dänische Regierung verabschiedet hat. Alles das wäre aber nicht in der Lage, den Index so zu „pushen“ – es ist vielmehr die Zusammensetzung des Leitindex in Dänemark.

Es sind eine Reihe von Pharma- und Biotechfirmen, die im Index sehr dominant vertreten sind und die von der Pandemie im Besonderen profitiert haben: Der weltgrößte Insulinhersteller Novo Nordisk, die Medizintechnikfirma Ambu, Coloplast, Genmab, CHR Hanssen und Novozymes, Firmennamen, die in unseren Breiten nicht allzu bekannt sind. Damit kommen die Gesundheitsfirmen auf die Hälfte der Marktkapitalisierung des Index in Höhe von 370 Millionen Euro. Dennoch ganz schon imposant im Vergleich zu unserem DAX, dem Leitindex in einem Land mit 83 Millionen Menschen, der gerade eine gute Billion Euro auf die Wage bringt.

Ein großer Nachteil eines Engagements ist damit schon erklärt, denn man fokussiert sich dann ziemlich stark auf eine Branche mit wenigen Titeln. Zumal die Unternehmensbewertung durch die Hausse deutlich nach oben gegangen ist. KGVs von 22 (Novo Nordisk) bis hin zu 60 (Genmab) oder 110 (Ambu) zeigen ein weiteres Gefahrenmoment auf. Aber die Wachstumsstory ist noch intakt und der dänische Index ist noch wenig auf dem Radar internationaler Fonds gesichtet – anders als etablierte Aktienmärkte dieser Welt. Natürlich gibt es zu Zeiten von Corona auch Verlierer im OMX, wie den Bürodienstleisters ISS, die Danskebank oder die Brauerei Carlsberg. Diese vermochten es aber nicht, die Performance des Index arg zu dezimieren.

Fazit

„We Are Red We Are White, We Are Danish Dynamite“, lautete einmal ein Song des fußballbegeisterten Dänemark, insbesondere beim Gewinn des Europameistertitels 1992 in Schweden. Ausgerechnet gegen den damals amtierenden Weltmeister Deutschland. Scheint so, als ob für die Börse des kleinen nordischen Landes in diesem Jahr auch wieder so ein kontinentaler Titel möglich ist.

Der Index OMX ist der heimliche Star der Aktienmärkte Europas

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um Ihnen das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erklären Sie sich damit einverstanden.

Schließen