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Finanznews

Aktienmärkte: Powell und die Blase! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte an der Wall Street mit leichten Gewinnen nach den Aussagen von Jerome Powell – die Fed versicherte, dass sie weiter an der Seite der Märkte ist. Die gestrige Pressekonferenz war einmal mehr eine traurige Veranstaltung: fast schon dümmliche Fragen der Journalisten, und Jerome Powell weicht allem aus, was die unschönen Nebeneffekte der Geldpolitik der Fed betrifft. So erzeugt die US-Notenbank (und andere Notenbanken) Blasen – aber weil sie Urheber dieser Blasen sind, können und wollen sie nicht eingestehen, dass sie selbst die Urheber dieser Blasen sind. Da aber alle Blasen früher oder später platzen, ist der Schaden dieser Politik längerfristig größer als der Nutzen. Wann werden die Aktienmärkte das realisieren?

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10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Übelkeit

    17. Dezember 2020 09:10 at 09:10

    Die Aktienmärkte realisieren das bereits. In Venezuella gab es in der Hyperinflation auch eine Aktien-Hausse. Nur gemessen in Gold eben nicht. Wir leben in der monetären Illusion in der alles nur noch steigt, weil das Papier immer schneller fällt.

  2. Avatar

    Altbär im Home Office ( Höhle)

    17. Dezember 2020 09:48 at 09:48

    Es scheint, dass Herr Fugmann der einzige erfahrene Urologe ist ,der etwas von Blasen versteht.Seine Einschätzungen sind so einleuchtend ,dass nur noch der Zeitpunkt der geplatzten Blasen offen ist.Die Probleme sind im Verhältnis zu 2008 dermassen grösser, dass die Massnahmen der Notenbanken auch nur noch“NOTZULASSUNGEN „ sind. Allfällige Nebenwirkungen werden wie bei Corona ausgeblendet.
    Übrigens, Grippe -Impfung gibt es seit 87 Jahren und die Grippe ist nicht besiegt wegen Mutationen des Virus. ( Hinweis an Leute die meinen, Corona sei in einigen Monaten besiegt)
    P.S Die 08 er Krise war nur ein überhitzter Immo- Markt in den USA und hat trotzdem die ganze Weltwirtschaft erschüttert. Das ganze an diesem Idiotenspiel hat für mich nur etwas Positives, DIE FALLHÖHE wird immens hoch .Aber trotz allem, der Doktor von „FORMATIONSTRADER „ meint die EZB stimuliere zuwenig , sollte er vielleicht zum Arzt gehen?

  3. Avatar

    PK

    17. Dezember 2020 09:50 at 09:50

    ja, Übelkeit, so ist es.
    Deswegen machen Aktien eben doch Sinn, weil entweder geht das Gelddrucken noch eine Zeitlang gut,
    oder Krall und co. bekommen Recht, aber auch dann sind Aktien besser als Anleihen oder Cash. Die Dirk Müllers dieser Welt machen immer messerscharfe Analysen die zu 90% korrekt sind und ziehen dann am Ende die falschen Schlüsse für die Anlage. So lustig.
    Die ganzen Korrekturen, Im Januar kommt vielleicht wieder eine, ausgelöst durch eine Techüberbewertung, sind alles nur Rauschen im großen Druck nach oben.

  4. Avatar

    Lausi

    17. Dezember 2020 10:04 at 10:04

    @Übelkeit – Auch ein interessanter Chart:

    https://www.macrotrends.net/1437/sp500-to-gold-ratio-chart

  5. Avatar

    Marcus

    17. Dezember 2020 10:30 at 10:30

    Die Blase im Dax ist schon gigantisch. Vielleicht schafft der S&P ja noch die 4000 bis Jahresende. Eine Verdoppelung in 9 Monaten. Der Powell weiss schon ganz genau was los ist. Der korrupte Jay, der hat nix zu befürchten.

  6. Avatar

    Ich

    17. Dezember 2020 11:17 at 11:17

    Ich denke auch die Aktienmärke realsisieren die Blasenbildung sehr wohl. Es ist ihnen eben nur egal. So lange man damit Geld verdienen kann ist doch alles gut. Und wenn die Blase platzt stehen Notenbanken und Regierungen zur Rettung bereit.
    Siehe Finanzkrise, Dotcom Blase, LTCM, 1987er Crash usw.

    Warum sollen sich die Märkte mit der Realwirtschaft auseinander setzen wenn sie das gar nicht müssen, weil ihnen Notenbanken und Regierungen ein eigenes Mikrokosmos bauen in dem sie leben können.

    Wenn sich jemand für 400 € eine Jeans kauft weil er sich diesen Luxus leisten will, haben wir doch auch kein Problem damit. Und wenn sich jemand für 500 Dollar eine Tesla Aktie kauft, so mag das auch absurd sein, aber wenn sich jemand dieses Luxus leisten will, why not.

  7. Avatar

    Japser

    17. Dezember 2020 11:23 at 11:23

    Aber in Japan sind die Käufer über 35000 im Nikkei trotzdem auf die Schnauze gefalllen und dies trotz Käufen der Notenbank. Es ist doch nicht die Frage ob Aktien gut oder schlecht sind ,die Frage ist nur der Kaufpreis . Dies gilt übrigens für alle Anlageklassen. In Exotenländern mit Währungsverlusten von bis 80% nützen dann steigende Aktien auch nicht sehr viel.

  8. Avatar

    Lumpi Versteher

    17. Dezember 2020 12:09 at 12:09

    Buffett sagte doch , der Kaufpreis ist was man bezahlt, der Wert ist was man beim Verkauf erhält. Was würde denn passieren wenn20% der Irrsinnsvolumen von Aktien verkauft würden ? Nur wenigen SCHLAUEN wird es gelingen die horrenden Buchpreise teilweise in Realwerte zu tauschen.Die grosse Masse wird wieder amTief verkaufen( müssen ? ) um den Dicken wieder tiefe Kaufkurse zu geben.Mein Hund vergisst schlechte Erfahrungen nie, der schlaue Mensch ? macht so ca. alle 10Jahre immer die gleichen Fehler, DER NÄCHSTE IST ÜBERFÄLLIG.

  9. Avatar

    Lausi

    17. Dezember 2020 19:03 at 19:03

    Was die Welt braucht ist ein Blasenkatheter! ;-)

  10. Avatar

    Forexli

    20. Dezember 2020 08:38 at 08:38

    Ja die Zins- Währungs- und Aktienmanipulationen sind schon gigantisch.Aber wie kann man dann,wie kürzlich geschehen, die SNB kritisieren, die von den Amis der Währungsmanipulation beschuldigt werden.
    Herr Jordan wehrte sich dagegen und sagte die Aufgabe der SNB sei die Preissabilität zu erhalten .
    Die grossen Währungskrieger USA und die EU zwingen die SNB zu ihrem Tun. Ohne Gegenwehr würde der CH Fr. extrem aufwerten und die Deflation würde das Land kaputtmachen.
    Übrigens kauft die SNB mit gedrucktem Geld Euros und Dollars und grosse Mengen von Tech – Aktien.
    Damit hilft sie den Amis bei Ihrem Aktienwunder und der EU zum Erhalt des Euros.
    Es ist auch ein Unterschied, ob man eine Währung künstlich abwertet oder ob man sich gegen extreme Aufwertung wehrt.Vor allem DE profitiert stark vom Wohlergehen der Schweiz ( besonders die Grenzregionen) wenn man die Handelsbilanz anschaut.Die Exporte in gewisse Länder werden über Target – Salden sowieso eher verschenkt ( W.Sinn)

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