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Finanznews

Aktienmärkte: Rally mit zu viel Hoffnung? Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte gestern mit einer historischen Rally: der Dow Jones mit dem größten Punktegewinn aller Zeiten, und dem größten prozentualen Gewinn seit der Finanzkrise. All das basierte auf der Hoffnung auf große Ergebnisse der für heute anberaumten Telefon-Konferenz der G7-Finanzminister und der Notenbanken – aber derzeit sieht es so aus, als wären die Aktienmärkte gestern zu euphorisch gewesen: laut Insider-Berichten ist für heute wenig Konkretes zu erwarten (bis auf eine Erklärung, dass man zusammmenarbeiten wolle). Die Aktienmärkte aber hatten schon für heute das große Signal erwartet, das aber wohl erst einmal ausbleibt. War der gestrige Schluck aus der Pulle zu heftig?

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9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    deCuba

    3. März 2020 09:31 at 09:31

    Guten Morgen Herr @Fugmann.
    Tolles Video-Kompliment!
    Dass die tote Katze springen kann, haben wir gesehen.
    Traue dem bunten Treiben nicht so recht.

    Habe schon mal 2/3 meiner NASDAQ Long Positionen aus der Vorwoche liquidiert.
    Ein Teil und eine VIX-Short Position bleiben eng abgesichert noch im Markt. Falls die tote Katze doch etwas höher abprallt, die Fallhöhe war schon außerordentlich.
    Man versucht ja in jeder Lage zu partizipieren ;-)
    Seit gestern in NZD/USD EUR/USD Long (Spekulation auf größere Zinssenkung und charttechnische Überlegungen) investiert.
    Allen (Nicht)Tradern eine gewinnbringende Handelswoche!

  2. Avatar

    Shorti

    3. März 2020 10:49 at 10:49

    Eine tote Katze die fällt ,springt nicht sehr hoch, der gestrige Anstieg war also eher den „ GESTÖRTEN NOTENBANKAFFEN“ geschuldet. Diese provozierten Short-Squeezes helfen also den Permabullen , die den Ausstieg am Hoch verpasst haben, doch noch gute Verkaufskurse zu erhalten.
    Es soll u.muss ja Alles gerettet werden, bis die Idioten merken ,dass die Geretten gleichzeitig die Retter sind,
    DAS HEISST AM SCHLUSS ZAHLT DER STEUERZAHLER ALLES.

  3. Avatar

    Kritisch on fire

    3. März 2020 10:49 at 10:49

    Sehr geehrter Herr Fugmann!
    Warum wird eigentlich über die wohl sehr explosive Situation in Syrien/Türkei nicht berichtet. Ich halte diesen Konflikt neben dem Virus für essentiell gefährlich. Meiner bescheidenen Meinung nach droht hier zusätzliches Ungemach, wobei die EU und deren Vorgehen hinsichtlich Unterstützung für Erdogan, dessen „Schild“ gegen Flüchlingsströme nach Europa, wie so vieles unglaublich stümperhaft und menschenverachtend ist. Wenn man sich die Zahlungen der EU im Kontext mit der Anzahl an Flüchtlingen in der EU ansieht hat die Türkei je Flüchtling so um und bei 2€ je Flüchtling und Tag zur Verfügung. Irgendwie kann ich die Maßnahme von Erdogan verstehen (hätte nie gedacht soetwas jemals zu denken). In den Medien wird von Erpressung durch Erdogan gesprochen. Wie aber soll die Türkei das Flüchtlingsproblem für die EU lösen?
    Für mich ist die Situation zwischen Syrien und Türkei der nächste „Schwarze Schwan“ der immer größere Wichtigkeit erlangt.
    LG

    • Avatar

      Shong09

      3. März 2020 11:39 at 11:39

      Wie wäre es mit nach Syrien zurückschicken?
      Um ihr eigenes Land wieder aufzubauen z.B.; klar, haben sie selber nicht zerbombt, haben die Deutschen und alle anderen Zivilbevölkerungen in Kriegen zuvor auch nicht. Bis auf Idlib ist in Syrien fast alles befriedet, wenn die Türken dort noch immer Krieg und Großmacht spielen wollen und die Terroristen unterstützen, dann müssen sie eben auch die Konsequenzen dafür tragen. Den Wiederaufbau könnte man auch gerne unterstützen, und dieser wäre zum Wohle aller. Aber genau dies ist eben nicht dass Ziel einiger weniger, „Teile und Herrsche“

      • Avatar

        sabine

        3. März 2020 11:57 at 11:57

        Ich find auch: was haben die Türken in Syrien verloren?
        – Sie sind auf fremdem Staatsgebiet.
        – Eine Gefahr für die Türkei sind die Terroristen, die sie angeblich bekämpfen, nicht.
        – Sie arbeiten ja auch gar nicht mit der offiziellen Regierung oder wenigstens der Bevölkerung von Syrien zusammen. Letztens gab es ein großes Fest in Syrien wegen der Befreiung von islamistischen Terroristen, was in unseren Medien total verschwiegen wurde. Weil man ja immer noch das Bild vom Terroristen „Assad“ bewahren möchte, den die Bevölkerung hassst, und der sie mit Gasbomben unterdrückt.

        • Avatar

          Kritisch on fire

          3. März 2020 12:39 at 12:39

          @shongo9, sabine!
          Ich verurteile ebenfalls das Vorgehen der Türkei, wie auch die zweifelhaften Aktionen von Hr. Assad. Worum es mir geht ist die Frage wie um alles in der Welt soll die Türkei all die Flüchtlinge, die ja nicht ausschließlich aus Syrien kommen, aufnehmen, versorgen und zu einem Weitermarsch in Richtung EU zurückhalten wenn die EU nicht bereit ist die dafür notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen. Die EU benutzt die Türkei als Prellbock gegen einen Flüchtlingsstrom und meint mit 3 + 3 Mrd. € könne sie sich ihrer Verantwortung entziehen. Jahrelang ist dieses Problem vorhanden und die EU setzt keinerlei Maßnahmen um die Situation zu beruhigen. Erdogan, Putin und Assad werden mit Sanktionen belegt und verbal verunglimpft, sollen aber parallel dazu die dortige Situation für die EU bereinigen. Wie soll das funktionieren?

  4. Avatar

    oscar

    3. März 2020 12:27 at 12:27

    Wer bitte glaubt denn noch wirklich dieser politisch instrumentalisierten Syrienkrise?! Migration als Waffe, probates Mittel um einen zentralen Machtpoker. Stellvertreterkriege sind nach wie vor das wichtigste und verachtenswerteste politische Mittel. Wohin acuch mit dem ganzen Waffen und Bombendreck??? In die Schrankwand? Lol…
    Bin da sehr bei @ SHONG09 ! Wir konnten auch nicht alle flüchten…und die USA hat sogar Schiffe mit geflüchteten Juden wieder nach D-Land zurückgeschickt, ah nee klar logisch, nur Verschwörungsgerede.
    In Bulgarien kommt übrigens niemand an oder hat es als Ziel, öhm hui warum denn wenns ums nachte Leben geht? Ein Schelm wer wer böses denkt und ein Nazi wer wirklich denkt ! Naja ….

  5. Avatar

    Pessi- Mist

    3. März 2020 12:56 at 12:56

    @ Kritisch on Fire, Sie warnen vielleicht mit Recht.
    Bitte googeln. Nouriel Rubini, „ Dr.Doom sieht schwarze Schwäne“

  6. Avatar

    Pessi- Mist

    3. März 2020 13:54 at 13:54

    Korrektur. Es heisst : DR. DOOM WARNT VOR WEISsEN SCHWÄNEN ( Der Maler von der Baader Bank hat alle umgespritzt)

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Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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am

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Aktienmärkte: Der Chart, der die Welt erklärt! Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte gestern am US-Feiertag erwartungsgemäß uninspiriert – auch heute ist durch den verkürzten Handel in den USA am Black Friday nicht viel zu erwarten. Aber übergeordnet gilt: es gibt einen Chart, der die ganze (Wirtschafts-)Welt erklärt: dieser Chart zeigt, dass seit den 1980er-Jahren die Schulden schneller wachsen als die Wirtschaft! Und dieser Trend explodiert seit der Finanzkrise geradezu, die Coronakrise wiederum bringt dann die nächste Eskalationsstufe in Sachen Schulden und Geld drucken. Die Notenbanken versuchen mit ihrem Liquiditäts-Exzess diese Verschuldungs-Spirale und damit die Wohlstandsillusion am laufen zu halten – die Aktienmärkte und die Anleihemärkte spiegeln diesen Exzess geradezu beispielhaft wider!

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Aktienmärkte: Wichtige Botschaften! Videoausblick

Die Aktienmärkte heute aufgrund des US-Feiertags wohl eher ruhig. Aber es gibt heute dennoch sehr wichtige Botschaften für die Zukunft!

Markus Fugmann

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am

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