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Aktienmärkte: Rally – nach falschen Arbeitsmarktdaten! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte am Freitag mit einer starken Rally – nach vermeintlich starken US-Arbeitsmarktdaten. Aber ein genauerer Blick zeigt, dass diese US-Arbeitsmarktdaten so falsch sind (wie die zuständige Behörde selbst zugegeben hat), dass man ihre Veröffentlichung besser hätte unterlassen sollen. Die Aktienmärkte sind nun aktuell so stark überkauft wie sie am Tief im März überverkauft waren – wie lange kann dieser parabolische Anstieg noch weiter gehen? Im Gegensatz zur landläufigen Meinung ist die Euphorie und die Long-Positionierung immens hoch, wodurch eine Korrektur immer wahrscheinlicher wird. Im Fokus in dieser Woche die Fed-Sitzung – wie rechtfertigt die Fed den von ihr ausgelösten „moral hazard“ der Märkte?

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8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Stefan Seifert

    8. Juni 2020 08:57 at 08:57

    Gute und baldige Genesung auch von mir!

    Herzliche Grüße
    Stefan Seifert

  2. Avatar

    Realitätsverweigerer

    8. Juni 2020 09:55 at 09:55

    Ein Fehler kann ja einmal passieren, vor allem wenn der Chef mit der Bibel in der Hand das gerne wünscht.
    Altes Sprichwort: Man kann die Realität negieren, aber man nicht die Konsequenzen der negierten Realität vermeiden. ( So ähnlich)
    Eine schöne Geschichte die zu der märchenhaften Finanzwelt passt:
    Googeln, – projekt 30.de- DAX Analyse, ab ca. Minute 2:50

  3. Avatar

    Mike Lohmann

    8. Juni 2020 10:08 at 10:08

    Dass Aktienkurse wohl nur noch von Notenbanker mit Luftnummern bestimmt werden und mit der realen Wirtschaft kaum mehr viel zu tun haben, dürfte nun auch wissenschaftlich eindeutig bewiesen werden. Was das noch mit der gesetzlichen Aufgabe für Währungsstabilität zu sogen überhaupt noch zu tun haben soll, müsste mit den Notenbankern mal in einem Intelligenztest nachkontrolliert werden.

    • Avatar

      sabine

      8. Juni 2020 10:18 at 10:18

      a) Das ist doch intelligent, mit Lügen stinkreich werden. Das würden doch die meisten machen, wenn sie könnten!
      b) Das heißt, viele betrügen ja, genauso auch der „Kleine Mann“. Aber man schafft es nicht auf den Level der großen Politik oder Finanzwelt, wo die meisten eigentlich hinwollen. Manche sind natürlich zufrieden mit ihren kleinen Betrügereien.
      c) Andere sind glücklich, weil sie nicht betrügen, die Gutmenschen. So sind doch alle zufrieden, oder? Suum cuique. Jedem das Seine.

      • Avatar

        leftutti

        8. Juni 2020 21:04 at 21:04

        Liebes Sabinchen,

        a) Der ganz kleine Betrüger bescheißt und belügt sich doch nur selbst, so wie Sie! Ein Troll-Bot, abgespeichert auf einem USB-Stick mit Sprung. Das ist juristisch und auch anderweitig in Ordnung, weil gegen eigene Dummheit kein Kraut gewachsen ist.

        b) Der normale Kleinbetrüger besitzt zumindest noch gewisse persönliche Fähigkeiten oder Ressourcen, um seinem fragwürdigen Job nachzugehen. Er erweckt Vertrauen, kann seine Lügen gut verkaufen, stützt sich auf 100 Seiten Kleingedrucktes und lässt sich juristisch nicht festnageln.

        c) Wenn Regierungen und deren hörige Behörden völlig plump offensichtlich Daten fälschen, um ganze Weltmärkte im Hinblick auf politische Wahlkämpfe zu manipulieren, ist das eine andere Geschichte. Das ist Machtmissbrauch, Marktmanipulation, das sind kriminelle Handlungen unter dem Deckmäntelchen von Immunität. Von What-abou-China mal abgesehen. Suum cuique kann und darf hier nicht mehr gelten.

        d) Außer eine kranke und völlig verkommene Moral bewertet ehrliche Menschen herabwertend als Gutmenschen. Wer so etwas heute noch seinen Kindern glaubhaft verkaufen kann, betrüge und bescheiße weiterhin lange und in Unfrieden.

  4. Avatar

    Ralitätsverweigerer

    8. Juni 2020 10:43 at 10:43

    Korrigenda. Das Sprichwort ist von Ayn Rand u.lautet.
    Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Folgen der ignorierten Realität
    ignorieren.

  5. Avatar

    thinSelf

    8. Juni 2020 11:41 at 11:41

    Wieder mal eine hervoragende Analyse Herr Fugmann. Wo finden Sie bloß immer die ganzen Infos?

    Bin mal gespannt, wie das aussieht wenn das Arbeitslosengeld bei vielen ausläuft. Denn wenn ich recht informiert bin, gibt es das in den USA nur für 13 Wochen. Und so langsam nähern wir uns dieser Grenze.

    Aber wahrscheinlich wird man das dann einfach verlängern. Schon um weiteren sozialen Sprengstoff zu vermeiden.

    Obwohl, genau genommen sind das ja nur Peanuts. Ich hab das mal überschlagen. Das sind etwa 3,5 Mrd.$ pro Tag.
    Das ist das was der amerikanischen Bundeshaushalt aktuell in 56 Minuten an zusätzlichen Schulden aufnimmt. Macht den Kohl also nicht fett und Leute die es wirklich gebrauchen können kriegen wenigstens ein paar Brotkrummen ab.

    • Avatar

      Pippi Langstrumpf

      8. Juni 2020 13:24 at 13:24

      Wen interessieren diese Zahlen, wenn der Markt nach oben will!

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Aktienmärkte: Zwischen Abverkauf und short-squeeze! Videoausblick

Markus Fugmann

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am

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Markus Fugmann

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Heute fallen die Aktienmärkte – vor allem der lange so widerstandsfähige Dax mit einem rabenschwarzen Tag – aber auch der vermeintlich sichere Hafen Gold kommt stark unter Druck (Silber fällt sogar fast -10%). Für den Abverkauf gibt es vorwiegend zwei Gründe: erstens die Sorge um neue lockdowns in Europa, und zweitens wird ein Stimulus-Deal in den uSA zwischen US-Republikanern und US-Demokraten nach dem Tod der Verfassungsrichterin Ginsburg deutlich unwahrscheinlicher, weil die Trump-Administration noch vor der US-Wahl einen eigenen Kandidaten installieren will. Damit bestätugt sich bislang ein Schema für die Aktienmärkte: die Woche nach dem September-Verfall ist historisch unter den schwächsten Handelswochen des gesamten Jahres..

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Aktienmärkte: Die schlechteste Woche des Jahres! Videoausblick

Saisonal gesehen beginnt für die Aktienmärkte nun die wohl schlechteste Woche des Jahres: zu 80% negativ nach dem September-Verfall in den letzten Jahren

Markus Fugmann

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am

Saisonal gesehen beginnt für die Aktienmärkte nun die wohl schlechteste Woche des Jahres: die Handelswoche nach dem September-Verfall war in den letzten Jahren mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% negativ. Die Aktienmärkte in den USA haben nun drei Verlustwochen in Folge absolviert, und mit Blick auf die innere Struktur der Märkte gibt es noch nicht wirklich Anzeichen für eine schnelle Drehung nach oben. Gleichwohl gibt es auch für die Bullen die ersten Hoffnungs-Schimmer – allerdings könnte es noch etwas dauern, bis diese zum Tragen kommen. Die US-Futures etwas schwächer heute, Sorgen um neue Lockdowns und schwache Banken-Werte wirken zum Start der Woche belastend..

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