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Aktienmärkte: Rally oder Korrektur Anfang 2020?

Auch wenn es zu Jahresbeginn noch zu Mittelzuflüssen an die Aktienmärkte kommen sollte, liegt doch eine Korrektur schwer in der Luft

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Die Anleger an der Wall Street haben es am letzten Tag noch einmal geschafft: bei dünnen Umsätzen hievte man die verschiedenen Aktienmärkte der USA, trotz weiterer anfänglicher Gewinnmitnahmen, ins Plus. Das gute Jahresergebnis ist „im Kasten“, ebenso wie die Jahresboni vieler aktiver Vermögensverwalter.

Die meisten US-Händler waren im Urlaub, die Umsätze vor dem Jahreswechsel entsprechend gering. Insgesamt wurde es doch nicht mehr das beste Anlagejahr seit 1997. Der S&P 500 kletterte auf Jahressicht um 28,90 Prozent nach oben, der Nasdaq sogar um 35,24 Prozent, was für beide Indizes das beste Ergebnis seit dem Jahr 2013 darstellt. Der Dow Jones wurde am letzten Tag einmal mehr durch sein Schwergewicht Boeing belastet, deshalb fällt sein Plus mit 22,34 Prozent deutlich geringer aus: der Index hatte demzufolge „nur“ das beste Jahr seit 2017. US-Präsident Trump hätte sich als Benchmark für seine Wirtschaftspolitik doch vielleicht besser einen anderen Index aussuchen sollen..

Doch unter welchen Vorzeichen startet man in das neue Börsenjahr?

Aktienmärkte: Die Rückenwindfaktoren (Tailwinds)

Da gibt es übergeordnet erst einmal die beiden Haupttreiber für die Aktienmärkte: Donald Trump und die Federal Reserve. Der US-Präsident hat zweifellos erkannt, mit welchen Mitteln er die Aktienindizes pushen kann, um in der Endphase des Wahlkampfes den Wählern und den Demokraten die gewaltige Performance der Indizes seit seinem Amtsantritt aufzeigen zu können. Ein weiteres Beispiel dafür ist die Terminierung des Phase 1-Deals auf den 15. Januar 2020, medienträchtig in der US-Hauptstadt. Dazu seine Ankündigung, bereits kurz darauf die Verhandlungen für den Phase 2-Deal voranzutreiben. Ob er damit mittelfristig Erfolg hat? Die dahinter stehenden Interessenkonflikte sind jedenfalls für beide Seiten erheblich größer, als im anstehenden Landwirtschaftsdeal.

Die US-Notenbank tritt unverändert als große Stütze auf. Man flutet weiter den Repo-Markt mit dreistelligen Milliardensummen, kauft kurze Staatsanleihen zur Versteilerung der Zinskurve, was insbesondere dem für die USA so bedeutsamen Bankensektor zugute kommt und man wird zinspolitisch erst einmal die Füße still halten. Die Fed-Bilanz wird nicht mehr sehr lange brauchen, um das Niveau des Sommers 2018 mit 4,4 Billionen Dollar zu erreichen, nachdem man es erst mühsam über zwei Jahre abgesenkt hatte. Donald Trumps Schuldenpolitik lässt keine andere Wahl.

Aktienmärkte: Die Gegenwindfaktoren (Headwinds)

Die Kursentwicklung der Aktienmärkte hat seit ihrem großen Anstieg von Anfang Oktober 2019 eine Reihe von Indikationen entwickelt, die nach einer Korrektur schreien:

  • Der S&P 500 ist in den letzten 11 von 13 Börsentagen gestiegen und bereits fünf Wochen hintereinander.
  • Der Index hat sich von seiner trendbestimmenden 200-Tageslinie (2965 zu 3224 Punkte) weit abgesetzt, dies war in den letzten Jahren nur einmal so extrem – im Januar 2018.
  • Der Fear&Greed-Index beschloss das Jahr bei 93 Punkten, dem höchsten Niveau seit 2017.
  • Der Relative Stärke-Index (RSI) des S&P 500 hatte vor wenigen Tagen mit 78 das höchste Überkauftniveau der letzten zwei Jahre erreicht.
  • Das Put/Call-Verhältnis an der Chicago Board Options Exchange (CBOE) ist in den letzten fünf Handelstagen ebenso auf das niedrigste Niveau seit zwei Jahren abgesunken. Die Anleger sind extrem bullish, wieder ein Anzeichen von extremer Gier und zugleich von Sorglosigkeit.
  • Die aktiven Fondsmanager halten einer Untersuchung von Bank of America Merril Lynch zufolge, eine deutliche Übergewichtung in Aktien, weit über dem Durchschnitt. Diese dürften sie auch zum Jahresende nicht zurückgefahren haben, ansonsten hätte es stärkere Kursrückgänge an den Börsen geben müssen. Es fehlt also Kapital, sollte es zu Kursreaktionen kommen.

Kurzum: Viele Indikatoren erinnern an den Januar 2018, an dem es ab dem 26. des Monats zu heftigen Kursrückschlägen kam.

 

Fazit

Auch wenn es möglicherweise zu Jahresbeginn durch das frische Geld und den üblichen Optimismus zum Jahresanfang noch zu Mittelzuflüssen an die Aktienmärkte kommen sollte, liegt doch eine Korrektur schwer in der Luft. Fondsmanager könnten nach dem goldenen Börsenjahr 2019 versucht sein, erst einmal ein paar Chips vom Tisch zu nehmen. Der S&P 500 ist allein seit seinem Oktober-Tief von 2881 Punkten auf 3234 Punkte gestiegen – in drei Monaten.

Dazu die extremen Indikatoren, die auf Gier und Sorglosigkeit hindeuten. „Wait and see!“, könnte das Motto lauten, denn die Unternehmensergebnisse für Q4 des abgelaufenen Jahres, in Verbindung mit den dabei präsentierten Ausblicken, sollen die Riesenschere zwischen Aktienbewertungen und Ergebnissen in naher Zukunft kleiner machen.

Hat Donald Trump den Termin für den ominösen Phase 1 -Deal absichtlich auf die Monatsmitte gelegt, um Gewinnmitnahmen der Aktienmärkte zu verhindern? Es wird gleich zu Jahresbeginn sehr spannend. Ein Fear&Greed-Index von über 90 hat jedenfalls bisher nicht lange Bestand gehabt..

Die Stimmung  der Aktienmärkte ist zu Jahresbeginn 2020 euphorisch

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Dreamtimer

    2. Januar 2020 15:23 at 15:23

    Eine Korrektur wäre schon sehr willkommen.

    Nichts wäre trauriger als wenn im Börsenjahr 2020 jeden Tag nur FED-Sucht und der GröDaZ ( = Größter Deal aller Zeiten ) thematisiert würde. Da würden auch dem besten Unterhalter unter den Finanzjournalisten bald die Schlagzeilen ausgehen. Heute ist erst der 02.01 und es fängt schon schlecht an. Man kann den Tag mit Prognosen retten, aber was soll werden, wenn es so weiter geht?

    Viel Spaß bei FMW und ich hoffe es wird in an den Finanzmärkten wieder etwas spannender und realistischer als in den letzen Monaten.

    • Avatar

      Shorti

      5. Januar 2020 19:09 at 19:09

      Interessant die Einschätzung eines der besten Kenners des Börsencasinos Oswald Grübel ( ex Chef von UBS u.Credit Suisse) der mit 76 Jahren noch täglich mitmischt.
      Googeln: Oswald Grübel- News- Irgendwann ab Frühjahr könnten wir heftige Kursschwankungen erleben.
      ( Bericht noch vor Iran Attacke)

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Indizes

Dax mit 40 Aktien – ist die Reform wirklich eine Wende?

33 Jahre nach Einführung des Dax 30 kommt im nächsten Jahr eine Reform – ändert sich dadurch seine Bedeutung in der weltweiten Börsenszene? Zweifel sind angebracht!

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

33 Jahre nach Einführung des Dax 30 kommt im nächsten Jahr eine Reform des deutschen Leitindex, unter anderem mit einer Erweiterung auf 40 Werte. Anstoß war der Skandal um Wirecard, seiner Insolvenz und seinem wochenlangen Verbleib im Index, weil es eben den Regeln so entsprach. Aber wird diese Indexaufstockung wirklich eine gravierende Änderung seiner Bedeutung in der großen Börsenszene einleiten? Zweifel sind angebracht, denn ein Alleinstellungsmerkmal des deutschen Index bleibt bestehen.

Dax 30, der Underperformer unter den großen Börsenindizes

Das Grundproblem unseres Leitindex ist zunächst einmal seine Grundkonstruktion. Es handelt sich bei ihm – im Gegensatz zu den anderen großen internationalen Indizes – um einen Performanceindex, bei dem die jährlichen Dividendenausschüttungen miteingerechnet werden. Der Dax steht in dieser Berechnung mit 13300 Punkten (Stand 26. November) weniger als vier Prozent unter seinem Allzeithoch vom Februar diesen Jahres. In einer Kalkulation als internationaler Kursindex (ohne Dividenden) liegt er mit 5751 Punkten, sogar noch fast 10 Prozent tiefer als bei seinem Hoch vom März 2000 mit 6266 Punkten. Der Dax hatte 15 Jahre gebraucht, bis er dieses Hoch wieder erreichen konnte (2015), seither rennt er immer wieder dagegen an.

Zum Vergleich der S&P 500: Jahreshoch des Jahres 2000 – 1527 Punkte, Jahreshoch 2020 – 3642 Punkte. Und dabei wurde sogar der Extremwert in der Internet-Bubble als Vergleich herangezogen.

Dax 30, das Leichtgewicht unter den Indizes

Das nächste Thema ist die Marktkapitalisierung des deutschen Leitindex. Mit seinen aktuellen 1,2 Billionen Euro Marktbewertung liegt er nur im Mittelfeld der großen Indizes, obwohl er eigentlich die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt repräsentieren sollte. Zum Vergleich der S&P 500, der es umgerechnet bereits auf sagenhafte 27,2 Billionen Euro bringt, auch der japanische Nikkei 225 liegt im zweistelligen Billionenbereich.

Aber selbst kleinere europäischen Volkswirtschaften haben größere Marktkapitalisierungen. FTSE 100 (Großbritannien) 1,92 Billionen Euro, CAC 40 (Frankreich) 1,76 Billionen Euro, die erheblich kleinere Schweiz liegt mit ihrem SMI und 1,15 Billionen Marktkapitalisierung fast gleichauf.

Was bringt die Aufstockung auf 40 Titel?

Zuerst würde man sich den internationalen Indizes bei der Zahl der im Index gelisteten Aktien annähern. Nicht dem S&P mit seinen 500 Titeln, aber Großbritannien (100) und vor allem Frankreich (40). In der Marktkapitalisierung würde man aus jetziger Sicht auf gut 1,35 Billionen Euro steigen, wenn man potenzielle Aufsteiger aus dem MDax hinzu addiert. Die drei größten Titel aus der zweiten Reihe sind derzeit Airbus (25,4 Bio. €), Symrise (13,2 Bio. €) und Zalando (11,3 Bio. €), wobei beim marktschweren Flugzeugbauer schon wieder ein Fragezeichen steht, wegen seines ausländischen Firmensitzes.

Weitere Regeländerungen

Darüber wurde bei FMW schon berichtet deshalb nur kurz die Änderungen: Künftige Dax-Neulinge müssen vor ihrer Aufnahme einen operativen Gewinn in den zwei letzten Finanzberichten aufweisen. Neuaufnahmen wie die von Delivery Hero wären künftig nicht mehr möglich. Eine Konsequenz aus dem Wirecard-Skandal ist, dass ab März 2021 Firmen nach einer 30-tägigen Warnfrist aus dem Index ausgeschlossen werden können, wenn sie ihre testierten Geschäftsberichte und vierteljährlichen Quartalsmitteilungen nicht fristgerecht veröffentlichen. Außerdem überprüft die deutsche Börse zweimal im Jahr die Aufstellung im Dax. Es geht dann um die Marktkapitalisierung der Unternehmen und nicht mehr um den Börsenumsatz. Der Nachweis einer Mindestliquidität wird ausreichen.

Fazit

Bei allen Bemühungen um eine Steigerung der Attraktivität des deutschen Leitindex bleibt das Grundproblem – die Akzeptanz der Aktie für die Kapitalanlage. Nur 15 Prozent der Deutschen besitzen direkt oder über Fonds Aktien, über 50 Prozent des Dax befinden sich in ausländischen Händen. Zum Vergleich: 2,4 Billionen Euro liegen in Deutschland auf unverzinslichen Konten, das Zweifache der Marktkapitalisierung des deutschen Leitindex. Was mit diesem Geld in Zukunft geschehen wird, in einer sich wahrscheinlich noch verstärkenden „finanziellen Repression“ (Inflation?) ist ziemlich absehbar. Ein Umdenken täte Not, etwas im Stile des norwegischen Staatsfonds.

An der Grundproblematik wird auch eine Erweiterung des DAX auf 40 Werte nichts ändern. Wie hatte Warren Buffett schon vor Jahren Kritikern der „gefährlichen“ Aktienanlage entgegnet: „„Im 20. Jahrhundert durchlebten die USA zwei Weltkriege und weitere traumatische und teure militärische Konflikte, eine Depression, mehrere Rezessionen, Börsenpaniken, Ölschocks, Virenpandemie und den Rücktritt eines Präsidenten. Dennoch stieg der Dow Jones von 66 auf 11497 Punkte.“

Was ändert sich durch die Reform des Dax?

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Finanznews

Aktienmärkte: Der Chart, der die Welt erklärt! Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte gestern am US-Feiertag erwartungsgemäß uninspiriert – auch heute ist durch den verkürzten Handel in den USA am Black Friday nicht viel zu erwarten. Aber übergeordnet gilt: es gibt einen Chart, der die ganze (Wirtschafts-)Welt erklärt: dieser Chart zeigt, dass seit den 1980er-Jahren die Schulden schneller wachsen als die Wirtschaft! Und dieser Trend explodiert seit der Finanzkrise geradezu, die Coronakrise wiederum bringt dann die nächste Eskalationsstufe in Sachen Schulden und Geld drucken. Die Notenbanken versuchen mit ihrem Liquiditäts-Exzess diese Verschuldungs-Spirale und damit die Wohlstandsillusion am laufen zu halten – die Aktienmärkte und die Anleihemärkte spiegeln diesen Exzess geradezu beispielhaft wider!

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Indizes

DAX daily: Nichts los ohne die Wall Street – Dax bleibt unter 13.300

Stefan Jäger

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Es hatte sich abgezeichnet, im Dax geht einfach gar nichts ohne die US-Börsen. Die Wall Street kann zwar nach dem Feiertag heute wieder ins Geschehen eingreifen, dennoch ist kaum Besserung in Sicht. Die meisten Amerikanern nutzen den heutigen Black Friday als Brückentag. Somit muss man erneut mit einem geringem Handelsvolumen rechnen. Die Handelsspanne im deutschen Leitindex betrug gestern stolze 42 Punkte. Dabei hat der Dax ein Minus von 3 Punkten erzielt und schloss bei 13.286 Punkten. Wie bereits in den Tagen zuvor konnte der Index wieder keinen Schlusskurs über der 13.300er Marke zustande bringen. Dementsprechend geht das Ringen um den Bereich in die nächste Runde.

Nachdem Bund und Länder eine Ausweitung der Maßnahmen beschlossen haben, bleibt das Thema auch danach noch heiß diskutiert. Die aktuellen Lockdown-Restriktionen werden sich früher oder später in der Wirtschaft bemerkbar machen, das ist wahrscheinlich auch ein Grund für die ausbleibenden Impulse in Richtung der Februar-Höchststände. Die Anleger sind in dem derzeitig stark newsgetriebenen Marktumfeld in Wartestellung, vielleicht folgt am Montag schon die nächste Impfstoff-Meldung?

News und fundamentale Daten

Nachrichtentechnisch sieht es heute dürftig aus, daher schauen wir doch noch einmal auf das gestern veröffentlichte GfK-Konsumklima. Der Index der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) hat nämlich deutlich gemacht, was sich die meisten wohl schon gedacht haben – der Lockdown light hat auf die Verbraucherstimmung gedrückt. Sowohl die Konjunktur- und Einkommenserwartung wie auch die Anschaffungsneigung haben stärker nachgelassen als erwartet. Der aktuelle Dezember-Wert von -6,7 ist nach dem November -3,1 und dem Oktober -1,6 erneut rückläufig. Unter dem Strich kann man das schon als einen Trend bezeichnen.

Wie man gestern eindrucksvoll sehen konnte, werden die Aktienmärkte von den US-Börsen angetrieben. Die Stimmung bei den Anlegern an der Wall Street kann kaum euphorischer sein, das zeigt auch der Fear & Greed Index an. Dieser notiert nicht nur im „extrem Gier“ Bereich, sondern steigt auch noch weiter an, von zuvor 88 auf jetzt 91.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

An der derzeitigen Chart-Situation hat sich weiterhin nichts geändert, demnach haben die wichtigen Marken auch noch Bestand. Die regelmäßigen Leser(innen) unter Ihnen kennen die Marken wahrscheinlich schon auswendig. Wir alle warten auf den überfälligen Ausbruch aus der 300-Punkte-Range. Dafür müsste der Dax die Widerstandszone zwischen 13.300 und 13.340 endlich hinter sich lassen. Dadurch würde sich zuerst ein Ziel bei 13.460 ergeben. Danach könnte der Dax noch die 13.600 anlaufen, dann hätte er die Spanne der Seitwärtsrange nach oben abgearbeitet.

Oder der Dax leitet eine überfällige Korrektur ein, um vor der Jahresendrally nochmal durchzuatmen. Dafür müsste der Dax zunächst die Unterstützung bei 13.235 brechen. An der 13.140 folgt eine weitere Unterstützungszone. Darunter befindet sich die Unterkante der Range, in dem Bereich zwischen 13.050 und 13.000 fand der Dax mehrfach Halt. Fällt der Index schließlich unter die 13.000, dann ergeben sich Ziele bei 12.870 und 12.700. Wahrscheinlich werden wir erst in der kommenden Woche erfahren, wohin die Reise geht.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tagesausblick 27.11. - H1-Chart - die Wall Street ist zurück

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.370– Pivot Punkt R2

13.323 – Pivot Punkt R1

13.286 – Pivot Punkt

13.238 – Pivot Punk.t S1

13.202 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.274 – Tagestief 26.11.

13.235 – Tagestief 25.11.

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.300 – neuralgischer Punkt

13.340 – mehrfacher WS

13.373 – Nachthoch

13.460 – September-Hoch

13.600 – Ausbruchsziel Seitwärtsrange

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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