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Aktienmärkte: Risiko – trotz Allzeithochs

Anfang der letzten Woche erlebten die Aktienmärkte der USA einen schnellen Abverkauf mit einem 800-Punkteverlust beim Dow Jones. Aber dann folgte prompt wieder die Erholung, einerseits einmal mehr wegen optimistischen Meldungen in Sachen Handelskrieg, andererseits wegen der besser als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten am Freitag. Nicht zuletzt wegen der stärkeren Arbeitsmarktdaten wähnen sich die Amerikaner in einem „goldilocks-Szenario“: die Konjunktur laufe gut, aber die Fed werde dennoch absehbar nicht die Zinsen anheben. Also, so die Schlußfolgerung, wird die Weihnachts-Rally der Aktienmärkte ungebrochen weiter gehen.

Die letzte Woche hat beim S&P 500 eine seltsame Wochenkerze hinterlassen: eine „hanging-man-Formation“, die jedoch erst dann bestätigt würde, wenn in dieser Woche die Kurse unter Druck kämen. Potentielle Risikofaktoren für die Aktienmärkte sind einerseits die Zoll-Drohung Trumps (neue Zölle ab 15.Dezember, wenn Trump diese nicht absagt oder verschiebt), die Sitzungen der Fed und der EZB (mit dem ersten Auftritt Lagardes als EZB-Chefin), die Wahlen in UK sowie das Impeachment-Verfahren gegen den US-Präsidenten.

Sven Henrich blickt in einer tiefgehenden Analyse auf die US-Indizes, aber auch auf einzelne Sektoren wie Konsum-Werte (mit der auffallenden underprerformance der Amazon-Aktie) oder Tech sowie überkaufte Aktien wie Apple und Microsoft. Dazu analysiert er den VIX sowie die Anleihemärkte (anhand des ETF TLT). Henrich kommt zu dem Ergebnis: die inneren Parameter deuten nauf ein größeres Risko, als die optimistischen Investoren derzeit wahrhaben wollen:

 

Die Aktienmärkte sind euphorisch, aber die Charts deuten einige Risiken an



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1 Kommentar

  1. Ich liebe die Chart-Malerein von Sven Henrich – bei ihm sieht alles so herrlich bärisch aus. Selbst die S&P-Trumpete kann noch losposaunen :-) Also liebe Bären: Noch besteht Hoffnung! ;-)

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