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Aktienmärkte: Schwarzer Schwan Virus-Mutation? Videoausblick

Ist das Auftauchen dieser Corona-Mutation ein „schwarzer Schwan“, ein Ereignis, das die Aktienmärkte überhaupt nicht auf dem Schirm hatten?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die europäischen Aktienmärkte heute mit einem schwachen Start, nachdem Großbritannien aufgrund der Verbreitung einer neuen Corona-Mutation faktisch von der Aussenwelt abgeschlossen ist. Ist das Auftauchen dieser Corona-Mutation eine Art „schwarzer Schwan“, ein Ereignis, das die Aktienmärkte überhaupt nicht auf dem Schirm hatten? Eingepreist ist eine neue Dimension der Coronakrise jedenfalls nicht, allerdings hatten die von der Bank of America befragten Fondsmanager kürzlich Corona-Mutationen als größtes Risiko für die Märkte definiert. Die entscheidende Frage ist nun, ob die bisher entwickelten Impfstoffen vor diesen Mutationen schützen oder nicht. Während die US-Futures bislang wenig bewegt sind, gerät der Dax doch deutlich unter Druck. Am Freitag hatte der Index kanpp sein Allzeithoch verpaßt – droht jetzt ein Doppeltop?

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6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Macwoiferl

    21. Dezember 2020 10:01 at 10:01

    So sehr Sie es auch hoffen, @Markus Fugmann:
    Heute nachmittag schon wird wieder alles vorbei sein.
    War vorher die Parole fürs System: Panik rein, Gefahr, Gefahr, so geht man bei
    der britischen Variante deutlich vom Gas.
    Die Jahresendrally darf nicht gestört werden (Vorgabe Merkel).
    Kaum dass Johnson das Virus erwähnte tönte gestern schon der Mainstream-Chor:
    „Wir haben noch keinerlei Erkenntnisse! Aber wir wissen dass die Impfung auch bei der Variante hilft. Und dass die Variante ganz, ganz harmlos ist.“ (NTV.de z.B.)
    Drosten gestern: Virus-Variante noch nicht angekommen in der BRD.
    Drosten heute: Virus-Variante ist angekommen. Aber so was von ungefährlich – das glaubt ihr alle nicht.

    Die jetzige Pandemie ist sicher das meistgesteuerte Ereignis der Welt.
    Mal Panik, mal Entwarnung, dann wieder Panik.
    Wie man es für seine Zwecke braucht (Kurspflege).

  2. Avatar

    Roland

    21. Dezember 2020 10:12 at 10:12

    Jede neue Virusvariante bedeutet im Grunde nur, dass neue Impfstoffe, falls die alten das nicht schon alles abdecken, entwickelt werden. Für Biontech und Co noch mal lockeres Verdopplungspotential. Für die Märkte bedeutet es, falls noch Lockdowns oä, anstehen, neue Stimilusmaßnahmen der Notenbanken und Staaten. Dann aber hoffentlich nicht nur im Millirdenbereich. Sparsamkeit geziemt sich nicht bei unlimitierten Möglichkeiten. Also alles keine Gefahr. Das ist, auch wenn man Skeptiker wäre, alles nur bullish zu interpretieren. Wüßte nicht, wo da Kursrisiken wären.

  3. Avatar

    thinkSelf

    21. Dezember 2020 10:33 at 10:33

    Virus Mutationen sind kein „Schwarzer Schwan“, sondern tägliche Ereignisse. Nassim Taleb zeigte sich in einem Interview mal verzweifelt, das es ihm nicht gelungen ist selbst vielen seiner Leser zu erklären was ein „schwarzer Schwan“ ist.

    An dem Beispiel mit den „schwarzen Schwänen“ wollte er zwei Dinge klar machen:

    1. Zum ersten geht es um das Ziehen unzulässiger Schlussfolgerungen: Das beobachten von ausschließlich weißen Schwänen (egal ob einer oder Milliarden) erzeugt KEINE Evidenz im Bezug auf die Frage ob es schwarze Schwäne gibt. Genauso wie das nicht beobachten eines Schwans eine Evidenz hinsichtlich der Aussage „es gibt keine Schwäne“ erzeugt. Der Schluss ist nicht „falsch“, er kann schlicht überhaupt nicht gezogen werde.

    2. Alles, was man ins Kalkül zieht oder auch nur ziehen kann, ist niemals ein „schwarzer Schwan“. Weshalb auch pathogene Keime niemals ein „schwarzer Schwan“ sind, sondern schlicht Alltag. Ein „schwarzer Schwan“ ist auch kein Synonym für seltene oder unwahrscheinliche Ereignisse. Sondern für solche die, man gar nicht ins Kalkül ziehen kann. Ihre prinzipielle Unvorhersehbarkeit und damit die vollständige Unmöglichkeit sich auf sie einzustellen, ist das was eine schwarzen Schwan charakterisiert.

    Der Effekt, der hier mit dem Begriff belegt wird ist vielmehr durch Ausdrücke wie Wunschdenken, Ignoranz oder Wahnvorstellungen zu charakterisieren. Also das Leben in einer irrealen Wunderwelt die keinen Realitätsbezug hat.

    Übrigens: Das „offizielle“ Narrativ zum Thema Pandemie stellt sicher, das ab nun IMMER Pandemie ist. Die kann also nur dann enden, wenn das Narrativ endet. Wirtschaftlich bedeutet das „Lockdown for ever“ mit permanenter Verschärfung.

    Natürlich wird auch das enden. Spätestens wenn der evolutionäre Prozess die Pandemiepanikgesellschaften eliminiert hat. Und diese Entwicklung hat ebenfalls nichts mit „schwarzen Schwänen“ zu tun, sondern ist vollständig deterministisch.

  4. Avatar

    Lausi

    21. Dezember 2020 10:59 at 10:59

    Das Jahr fängt mit einem schwarzen Schwan an und hört mit einem schwarzen Schwan auf. Passt ja irgendwie…

  5. Avatar

    Corvid GT

    21. Dezember 2020 16:49 at 16:49

    Glaubt wirklich jemand das mutierte Virus sei ein englisches Problem. Die Engländer haben es zuerst bemerkt oder als erste bekannt gemacht.Es ist wie anfangs der Pandemie, wo man meinte es sei nur ein Problem der Chinesen. Ich habe mich schon damals gewundert,dass niemand von Südamerika u.s.w. gesprochen hat. In einigen Tagen werden wir wissen, dass auch das mutierte Virus grenzenlos ist, mindestens so grenzenlos wie die Euphorie der Börsianer..
    .

  6. Avatar

    Torsten

    21. Dezember 2020 19:46 at 19:46

    Der schwarze Schwan ist durch eine Geldflut erfasst und mitgespült worden und leider jämmerlich ersoffen.

    Können die Amis eigentlich auch Coronatote zurückkaufen und damit die Corona Bilanz verbessern?

    Wann reagiert der US-Markt, bei 5000 Toten täglich oder doch erst bei 10000? Wir warten mal ab.

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