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Aktienmärkte: S&P 500 und Dow Jones – geht der Abverkauf weiter?

Obwohl der S&P 500 als Leitindex der weltweiten Aktienmärkte meiner Lesart Folge geleistet hat, habe ich mich zur Umstellung meines Szenarios entschieden. Aufgrund fehlender stark strukturierter Kursmuster ist die Analyse der seit März währenden Welle äußerst schwierig und kann durch die Performance eines einzelnen Tages einer kompletten Umstellung bedürfen. Ungeachtet dessen bleibt der S&P 500, bleiben die Aktienmärkte im Korrekturmodus! Wie der Chart es zeigt, bleibe ich meiner prinzipiell positiven Sichtweise treu, ganz gleich wie die Wellen später deklariert werden.

Aktienmärkte: Ausblick für den Leitindex S&P 500

Die kleine Korrektur der Aktienmärkte der letzten Tage dient der Ausbildung von Welle (c) der übergeordneten Welle (B). Aufgrund dessen, dass sich (c) in dieser Konstellation fünfteilig ausbilden muss, erwarte ich die Ausbildung eines Diagonal-Impulses (1-2-3-4-5). Aktuell steht Welle (3) auf der Agenda und kann weitere leichte Verluste im Schlepptau führen. Im Grunde sehe ich diese Gefahr nicht, denn aufgrund des ausgebliebene Bruchs des kleinen 0.62-Retracements (3.286 Punkte) erwarte ich einen freundlichen Wochenstart. Dennoch bleibt der S&P 500, bleiben damit die Aktienmärkte noch unter der Kontrolle der seit Ende August andauernden Korrektur.

Der S&P 500 gibt die Richtung für die Aktienmärkte vor
Somit ist selbst ein Abverkauf bis zur 1.62-Unterstützung (3.178 Punkte) absolut im Rahmen der Möglichkeiten. Lediglich der Bruch dieser massiven Kurslinie sollte sich nicht einstellen. Ein erstes sehr ernst zu nehmendes Anzeichen auf einen bevorstehenden Paradigmenwechsel der Aktienmärkte würde erst ein Schlusskurs über dem 0.76 Retracement bei aktuell 3.516 Zählern darstellen. Auch diesen Schritt erwarte ich für die nächste Woche noch nicht.

Fazit:

Der S&P bewegt sich innerhalb einer Korrektur, deren Abschluss so schnell nicht zu erwarten ist. Resultierend daraus rate ich von einer Positionierung derzeit noch ab; ist ein Kaufsignal noch nicht spruchreif.

 

Wie ist die Lage beim Dow Jones?

Der Dow Jones musste sich an den zurückliegenden beiden Wochen, wie alle amerikanischen Aktienmärkte, leichte Punktverlusten hinnehmen. Dramatisches ist daran noch nicht festzustellen, denn dieses Szenario hatte ich in der jüngsten Betrachtung auch so aufgezeigt. Veränderungen an der bisherigen Wellenzählung mussten somit nicht vorgenommen werden, wie die Charts es zeigen. Mit dieser Performance bestätigt der dienstälteste Aktienindex der Welt seinen Willen, den bisherigen Trend fortführen zu wollen. Der Langzeitchart zeigt meine diesbezügliche Sichtweise auf.

Ausblick:

Die jüngsten Punktverluste haben die Ausbildung von Welle (iv) des seit Mitte Mai laufenden Diagonal-Impulses (i-ii-iii-iv-v) zur Aufgabe gehabt. Der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb der Unterstützungslinie bei 27.505 Punkten (0.38 Retracement) kann als ein leicht positiv zu wertendes Indiz auf eine bevorstehende Trendwende angesehen. Noch ist der Stab noch nicht gebrochen; noch besteht die Möglichkeit, dass das 0.50 Retracement (27.002 Punkte) angelaufen wird. Der Bruch dieser Supportline würde eine größere Korrekturbewegung für den Dow, für die Aktienmärkte insgesamt nach sich ziehen und zudem noch den seit März laufenden Aufwärtstrend abschließen.

Der Dow Jones und die Aktienmärkte
Wie im Chart dargestellt erwarte ich diesen Schritt nicht, vielmehr favorisiere ich eine Stabilisierung auf dem aktuellen Niveau und eine sich daran anschließende Fortführung des Aufwärtstrends. Derzeit sind noch keine Einstiegsmarken als auch Kursziele zu benennen, denn hierzu muss erst der Abschuss von (iv) erfolgen. Zu beachten ist dabei, dass es sich bei der seit März laufenden Bewegung, um eine Korrektur handelt.

Fazit:

Die aktuelle Situation steht einem Engagement zum jetzigen Zeitpunkt entgegen. Erst nach Abschluss von (iv) kann von einem neuen Einstiegssignal gesprochen werden. Die Absicherung sollte bei 27.002 Punkten (0.50 Retracement) erfolgen.



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