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Aktienmärkte: Steigen sie kurzfristig auf neue Höchststände?

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Wir sprachen am Freitag darüber, als wir sagten, dass die Aktienmärkte nach Sicherheit suchen. Nach der Mitteilung des ersten Rettungs-Plans durch den Europäischen Rat, wenn er schon von Anfang an als völlig unzureichend angesehen worden wäre, hätten wir zu wichtigen Vertiefungen ribassisti aus den Listen, in allen anderen Fällen zu positiven Reaktionen verhelfen können. Positive Reaktionen, bis der Markt die Auswirkungen der Hilfspakete auf die Realwirtschaft abgeschätzt hat, dann könnten wir es mit einem Aufwärts- oder Rückwärtstrend zu tun haben.

Nun ist es noch zu früh, um zu sagen, dass mittelfristig eingegangene Positionen im Lichte des aktuellen Stands der Chart-Technik zu schwierig zu gewichten sind. Im Moment sehen wir Aktienmärkte, die positiv reagiert haben – insbesondere in Amerika. Paradoxerweise wäre die Reaktion der amerikanischen Aktienmärkte wahrscheinlich von den europäischen Nachrichten abhängig gewesen – und die Tatsache, dass sie noch nicht zu einer Risikoaversion geführt haben, hat einen multiplikativen Effekt auf die Aktienmärkte der USA.

Nehmen wir einmal an, dass die Makroökonomie für die Aktienmärkte im Moment nicht so wichtig ist (Liquidität wichtiger als Fundamentaldaten): der einzige Faktor, auf den man sich dann konzentrieren muss, sind die Kapitalströme und die Suche nach Renditen unter Abwägung des wahrgenommenen Risikos. Übersetzt bedeutet dies, dass sich das Kapital so positionieren muss, dass es Erträge erzielen kann, wobei es nur dann Risiken eingeht, wenn die erwarteten Erträge als ausreichend hoch empfunden werden.

Aktienmärkte USA: S&P500 – das technische Szenario

Technisch gesehen ist der Leitindex der Aktienmärkte in den USA, der S&P500, im Tageschart so disponiert, dass eine potenziellen Fortsetzung des Aufwärtstrends nur im Falle eines Anstiegs über den Bereich 2875 hinaus erfolgen kann – wobei die Niveaus 2885 und der Bereich zwischen 2895 und 2905 noch einmal wichtige Widerstände (Niveaus potenzieller technischer Intraday-Ziele) darstellen. Im Falle eines Anstiegs über den Bereich von  2910 Punkten hinaus könnte der Markt kurzfristig Raum in Richtung 2980 Punkte finden.

Der S&P 500 ist der Leitinedx der Aktienmärkte in den USA

S&P500 – Tages-Chart

 

Dax: das technische Szenario

Was den deutschen Index als den Leitindex der Aktienmärkte Europas anbelangt, so stehen wir der Auflösung eines Dreiecks (siehe Chart unten): erst ein Sprung über das die Marke von 10.820 Punkten bestätigt würde. Gelingt das, ist eine Ausdehnung der Rally in die Bereiche 10.900 und 11.050 Punkte wahrscheinlich. Der gesamte Bereich vor 10,820 ist eine Zone starken Widerstandes. Essentiell für die Fortsetzung der Rally ist jedoch, dass der Index die zentrale Unterstützung im Bereich 10,490/520 nicht brechen wird.

Der Dax ist der Leitindex der europäischen Aktienmärkte

Die Aktienmärkte orientieren sich derzeit nicht an Fundamentaldaten, sondern an der Liquidität

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Finanznews

Aktienmärkte: Tech-Aktien wieder schwach – Zufall? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Auch heute sind es wieder die relativ schwachen Tech-Aktien, die die amerikanischen Aktienmärkte belasten. Ist das Zufall? Oder vielmehr eine Folge der Ent-Hebelung, die nun am großen Verfallstag seine Fortsetzung findet? Die große Frage ist und bleibt: wieviel der Ent-Hebelung hat bereits stattgefunden? Die Optionen auf US-Aktien verfallen heute um 22Uhr – die Folgewirkungen des Verfalls könnten dann aber vor allem Anfang nächster Woche auf die Aktienmärkte wirken. So oder so: value-Aktien laufen gegenüber growth-Aktien so gut wie seit dem Jahr 2001 nicht mehr – die Rotation raus aus den Tech-Werten geht also weiter. Derzeit viel stärker – auch das wohl kein Zufall – ist im Vergleich zum Nasdaq der Dax..

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Rüdiger Born: Positionieren kurz vor dem Wochenende? Und wohin mit Gold?

Rüdiger Born

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Soll man so kurz vor dem Wochenende noch neue Positionen aufbauen? Dazu will ich mich im folgenden Video äußern in Sachen Indizes, Gold und Silber. Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

„Kaffeesatzleserei“, „Hokuspokus“, „alles Zufall“… viele Akteure an den Finanzmärkten haben eine völlig falsche Vorstellung von der Charttechnik und verzweifeln, sollte es gute technische Argumente für beide Richtungen geben. Das Problem: es wird nicht unterschieden zwischen Analysten, die eine Meinung vertreten und Händlern, die den Markt handeln. Wie ein Händler zu sinnvollen Entscheidungen kommt, zeigt der folgende Beitrag am Beispiel des Gold-Charts.

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Gold, Silber, Aktienmarkt, Dollar: Was die Aussagen der Fed bedeuten

Redaktion

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Am gestrigen Donnerstag gab es einige eher unerwartete Bewegungen auf dem Aktienmarkt, da die Federal Reserve versprach, die niedrigen Zinssätze in den kommenden Jahren beizubehalten: Infolgedessen stürzten sowohl Gold als auch Silber ab, während der Dollar stieg aufgrund des optimistischen Ausblicks der Fed auf eine weitere wirtschaftliche Erholung.

Insbesondere Gold kam unter Druck, die Preise fielen um etwa 1% – und das obwohl die US-Notenbank praktisch eine Nullzins-Garantie bis ins Jahr 2023 gegeben hatte. Einer der Gründe für den Fall des gelben Edelmetalls scheint die nach wie vor hohe Long-Positionierung in Gold zu sein, wie die COT-Daten zeigen.

Aber auch die Aktienmärkte gaben nach, der Dow Jones verlor mehr als 250 Punkte nach, andere Indizes wie der S&P 500, vor allem aber der Nasdaq 100 waren in ähnlicher Weise betroffen.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, analysiert die Ausgangslage für den US-Dollar (anhand des Dollar-Index), für den Goldpreis, für Silber – aber auch für die US-Aktienmärkte. Er geht davon aus, dass die übergeordneten Trends in diesen Märkten weiter intakt sind – und definiert in diesem Video Einstiegsmarken für Käufe:

 

Gold kam nach der Sitzung der Fed unter Druck

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