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Aktienmärkte: Stoppt die Fed den Crash? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Kann die Fed den Crash der Aktienmärkte stoppen? Die US-Notenbank will in den nächsten Tagen Billionen in den Repo-Markt pumpen – nach dem heutigen historischen Abverkauf ist das ein Versuch, die Märkte irgendwie zu beruhigen. Wird das gelingen? Die Aktienmärkte sind extrem überverkauft, Panik dominiert. Was aber, wenn die Fed die Panik mit dieser Aktion nicht stoppen kann? Der Abverkauf (Dax mit zweitschlechtestem Handelstag seiner Geschichte, US-Futures mehrfach vom Handel ausgesetzt) war heute ausgelöst auch durch die unabgestimmte Aktion von Trump (Einreisebann für Europäer), sowie der Enttäuschung über die (wohl zu kleinen) Maßnahmen der EZB. Nächste Woche muß die Fed nachlegen mit mindetens eienr 0,75%-Zinssenkung plus QE..

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10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Nico

    12. März 2020 20:47 at 20:47

    Hier wird zu viel hineininterpretiert über den einmaligen Kursverfall an den Märkten. Zu 90 Prozent geht es um eine Pandemie, von der keiner weiß, wie viel Schaden sie in den Volkswirtschaften der Welt anrichten wird. Wenn Hunderte Millionen von Arbeit, Konsum und Urlaub abgehalten werden. Wenn hierzulande offen von leitenden Virologen angesprochen wird, dass in Deutschland allein 278.000 Menschen an Corona sterben könnten. Was würde das denn für China bedeuten? Millionen Tote? Diese weltweite Verunsicherung ist der Hauptgrund für den einmaligen Abverkauf. Da können die Notenbanken Geld drucken, soviel sie wollen. Der Coronavirus könnte die Wirtschaftswelt lahmlegen, wie es nur bei Weltkriegen der Fall ist. Diese Unsicherheit treibt die Märkte in die Tiefe. Sollten sich die Infektionszahlen einpendeln und zurückgehen, wäre der Spuk rasch wieder vorbei. Alles andere ist unsinnige Spekulation über Geldmenge und Ähnlichem. Es geht im Endeffekt fast nur darum, ob man Covid-19 eindämmen kann oder nicht. Alles andere ist Kollateraldiskussion.

    • Avatar

      Lausi

      12. März 2020 23:16 at 23:16

      @Nico: Alles ganz richtig, was sie schreiben. Nur könnte mit dieser Corona-Krise die Aktienmarktblase und diverse andere Blasen angestochen worden sein, die jetzt unweigerlich platzen werden. Ob das an den Börsen salami- oder fallbeil-mäßig ablaufen wird, sei mal dahingestellt. Mittel- bis langfristig sicherlich nicht die rosigsten Aussichten.

  2. Avatar

    Lausi

    12. März 2020 21:16 at 21:16

    Das geht ja ungespitzt in den Boden! Auch bekannt als reverse Fahnenstange – lol

  3. Avatar

    Lausi

    12. März 2020 21:36 at 21:36

    „Eine Rally des letzten Hurras“ – so kann man einen kommenden crack-up-Boom natürlich auch bezeichnen. :-)

  4. Avatar

    b'elanna torres

    12. März 2020 23:09 at 23:09

    Die konventionellen und längst überholten Aktienmärkte nähern sich einem Niveau, das einer fairen und realistischen Bewertung hinsichtlich ihres Nutzens für Wirtschaft und Gesellschaft ansatzweise entspricht.

    Die völlig übertriebene Trump-Euphorie, woher immer sie kam und worauf immer sie basierte, wurde auf den Boden der Tatsachen zurück gebeamt. Angesichts der Herausforderungen und des dringend anstehenden Innovationsbedürfnisses in den Themen Klimaschutz, Umbau der Energiewirtschaft, Digitalisierung und Neuausrichtung auf die Generationen der Zukunft war das vielleicht nicht das schlechteste Signal.

    Eine bessere Einstiegschance für einen Neuaufbau eines inzwischen völlig kranken Wirtschafts- und Finanzsystems wird sich selten bieten. Vielleicht lernen die Verantwortlichen, vielleicht vergeigen sie die Zukunft für immer. Wir werden sehr bald sehen.

  5. Avatar

    Segler

    12. März 2020 23:10 at 23:10

    Eigentlich ist gar nicht viel passiert.
    Einzig die Trump’sche Börsenblase hat die Luft verloren.
    Als Trump gewählt wurde, liefen die Händler in jubelnder Besoffenheit mit ‚Dow almost 20000‘ Kappen auf dem Parkett herum
    jetzt dürfen sie sie wieder aus dem Schrank holen und zu seinem Wahlkampf aufsetzen.

    https://s.yimg.com/ny/api/res/1.2/ogelA3a53C6m5NNbhwqZSQ–~A/YXBwaWQ9aGlnaGxhbmRlcjtzbT0xO3c9MTAyNDtoPTU3NA–/http://media.zenfs.com/en-US/homerun/quartz.com/8705bf2a6ef333a5b660214f65807325

    Also:
    Kappen aufsetzen, Fahnen schwenken und skandieren:
    „Make America Great Again !“
    Almost 20.000
    Achso – das Profil:
    sieht nach „Drücken“ aus – nicht mehr nach wirklichem Selling.
    Hat jeder seine Shopping Liste bereit gelegt ?
    Good Buying
    wünscht der Segler

  6. Avatar

    Lausi

    12. März 2020 23:24 at 23:24

    Sollten meine S&P-Trumpeten-Träume etwa doch noch wahr werden? Dafür müsste der S&P noch weitere schlappe 15% auf ca. 2.100 Pkt. in die Knie gehen. Trump’s angebliche Börsenerfolge – sein hohes Ross – wären damit auch vollständig beseitigt, wenn nicht sogar in Börsenverluste konvertiert. Laut seiner Erfolgs-Definition kann er das nur als Schmach empfinden.

  7. Avatar

    Hesterbär

    13. März 2020 02:26 at 02:26

    Was für ein Paradies für Bären hatten wir da die letzten Tage. In nur einer Woche konnte man alle Verluste der letzten Jahre wieder ausgleichen. Wenn man die Nerven behielt und durchgehalten hat. Einfach nur Wahnsinn. Aber selbst mir wird es jetzt zu heiß und ich bin gerade ausgestiegen. Man soll das Glück nicht überstrapazieren. Nur beim Nasdaq bin ich noch kräftig short, dafür aber long in Australien, Italien und Polen. Und obwohl ich von Kryptowährungen gar nichts halte, habe ich mich auch hier eingekauft, schließlich kann man sie gerade zu Spottpreisen erwerben. Und auch bei Platin und Sojaöl bin ich Longpositionen eingegangen, denn bei diesen Preisen muss man einfach kaufen. Schließlich liegt der Gewinn im Einkauf. Bei Gold und Silber habe ich natürlich kräftig auf die Mütze bekommen, aber das trage ich mit Fassung und verkaufe keine einzige Unze. Ich bin mir sicher, dass es hier bald wieder zügig nach oben geht, denn viele Anleger haben sicherheitshalber Kasse gemacht und sitzen jetzt auf Geldbergen, die wieder angelegt sein wollen.

  8. Avatar

    Altbär

    13. März 2020 12:38 at 12:38

    @Noch Hesterbär ( Fast Hesterbulle) Ich sehe das auch so, es geht mir ähnlich, wir wurden jahrelang ausgesqueezt u.mussten aufpassen die wenigen Korrekturtage nicht zu verpassen.Das hat bei mir dazugeführt ,dass meine Short- POS. nicht so gross war. Aber ich hatte ein Riesenglück den verrückten Bond – Meltup zu verhindern.Ich denke auch, dass die Korrektur noch weitergehen sollte, aber üblicherweise sind in jedem Trend Gegenbewegungen zu erwarten.Dass es bald wieder auf neue Hochs geht,denke ich nicht, denn die Welt wird nach Coronavirus für einige Monate eine andere sein, bis die dummenBörsenmenschen das alte Spiel wieder beginnen. Die Klimaerwärmung wird die im Permafrost gefrorenen Permabullen wieder auftauen u.dann wird man sich wieder 7bis 8 Jahre an illusorischen Buchgewinnen freuen.
    Anderseits kann jedermann mit Nullverlust oder kleinem Gewinn in den letzten 2 Wochen zufrieden sein,
    hat es doch Tausende von bezahlten Profianlegern, die Kundengelder in Milliardenhöhe vernichtet haben.Ich möchte gerne die Performace einiger dieser Einbahnbörsianer sehen.
    Bitte an die Herren Risse, Thieme ,Hellmeyer, Erhardt, Halver u.alle unbekannten Bärenkritiker legt einmal eure Karten auf den Tisch !
    @Hesterbär, wir haben abgemacht, dass wir bei der Wende uns umbenennen würden,
    sie wären dann der Hesterbulle u.ich der Neubulle. Aber ich denke für diese Sache ist es noch zu früh. Richtige Baissen dauern mindestens einige Monate oder auch Jahre.( Habe schon eine Statistik gesehen,
    W. Müller wüsste das sicher.)

  9. Avatar

    Hesterbär

    17. März 2020 12:45 at 12:45

    @Altbär
    Ja, in der Tat bin ich Bär im Endstadium und wenn die Aktienmärkte richtig am Boden liegen, werde ich Bulle und mich in Hesterbulle umbenennen. Wobei Ihnen die Ehre für diese Namensgebungen zusteht. Und nur allzu gerne werde ich dann mit Ihnen als Neubulle die Märkte nach oben rocken. Ich kriege Schnappatmung vor Aufregung, wenn ich mir vorstelle in welcher Geschwindigkeit wir dann Gewinne einfahren werden. :-)

    Wie ich aber gerade zum Artikel von Wolfgang Müller schrieb, werden wir die Freude in unserem gewohnten Geldsystem aus meiner Sicht nicht mehr lange genießen können. Aber es wird ja dann ein neues geben, in dem wir uns wieder nach Herzenslust austoben können. Und ich hoffe, Markus Fugmann wird uns auch in dieser Ära den Weg erleuchten.

    Und Sie haben recht, wer das derzeitige Gemetzel an den Märkten ohne Verluste oder gar mit Gewinnen übersteht, kann sich glücklich schätzen. Unzählige Existenzen dürfte der Crash schon vernichtet haben.

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