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Aktienmärkte und Geopolitik: Ruhe vor dem Sturm? Videoausblick

Die Aktienmärkte scheinen tiefenentspannt zu sein, nichts scheint schief gehen zu können: daher handelt das Angstbarometer VIX auf einem der tiefsten Stände der letzten Jahre, es gibt trotzt geopolitischer Spannungen scheinbar kaum Bedürfnis nach Absicherungen. Aber ein Blick in die Börsengeschichte zeigt: genau in jenen Zeiten, in denen die Aktienmärkte extrem sorglos sind, ist das Risiko faktisch am Größten. Daher sehen wir vor großen Einbrüchen an den Märkten stets eine euphorische Stimmung mit einem Allzeithoch nach dem anderen. So auch derzeit. Dabei sind die geopolitischen Spannungen so groß wie kaum jemals seit dem 2.Weltkrieg mit der Lage in der Ukraine und der zunehmenden Gefahr einer Konfronattion zwischen der NATO und Russland, dem Flächenbrand im Nahen Osten und der immer aggressiveren Haltung Chinas gegenüber Taiwan..

Hinweise aus Video:

1. Bitcoin fällt: Kursrisiko durch Rückzahlung von der Mt. Gox-Börse

2. Yellen: Höhere Zinsen erfordern höhere Steuereinnahmen



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17 Kommentare

  1. Manchmal findet man auch auf FMW die Antwort zu so vielen absurden Hypeblasen, die eigentlich schon so lange hätten platzen müssen^^

    https://finanzmarktwelt.de/nvidia-im-rausch-wie-der-markt-die-aktie-guenstiger-bewertet-311278/

    Da erklärt sich ziemlich gut, warum Nvidia teuer sein könnte, aber nicht unbedingt sein muss. Das werden wir dann in 1-2 Jahren sehen. Wenn Nvidia die hohen Erwartungen nicht weiter erfüllen sollte, wird eine mögliche Überbewertung wieder ausgepreist werden und falls Nvidia die Erwartungen erfüllt, ist es keine Überbewertung. Mit einer Blase hat das Ganze allerdings überhaupt nichts zu tun. Herr Fugmann sagt ja selbst immer, dass die Schaufelverkäufer im Goldrausch am besten verdienen. Von daher ist es eine ziemlich starke Divergenz, wenn man gleichzeitig davon redet, dass das bei Nvidia ja alles nur eine Blase ist. Es sein denn man glaubt, dass sich das mit der KI nach 1-2 Jahren wieder erledigt hat, so wie es damals mit dem Internet ja auch war ;-)

    1. @Goldlöckchen, KI wird sich nicht erledigen. Die Frage ist doch, ob Nvidia das ist, was Yahoo und Netscape zu Beginn des Internets waren!

      1. nvidia ist wie tesla.

        1. Wer das denkt, hat nicht viel verstanden. Aber ich mag besonders Menschen, die meinen komplexe Zusammenhänge mit 4 Worten erklären zu können. Auf diese Menschen würde ich hören und denen würde ich mein Geld anvertrauen, weil die bestimmt schlaue Entscheidungen treffen ;-)

      2. Ja, das ist sicherlich eine Frage, die man sich stellen kann. Und wenn man sich dessen sicher ist (wobei ich mich frage wie man sich da sicher sein kann), dann ist jetzt schon klar, dass die Bewertung von Nvidia deutlich zu hoch ist.
        Aber Nvidia könnte auch das nächste Apple oder Microsoft nur auf einem deutlich höheren Umsatz- und Gewinnniveau sein, weil der Vorsprung gegenüber der Konkurrenz so groß ist und letztendlich jedes größere Unternehmen Bedarf nach den Produkten von Nvidia hat, weil sich in den nächsten Jahren durch KI deutliche Einsparpotenziale ergeben werden. Entweder man macht da als Unternehmen mit oder man wird gegenüber der Konkurrenz im Nachteil sein. Also solange kein Wettbewerber mit einem vergleichbaren Produkt auf den Markt kommt, sehe ich nicht wo das große Rückschlagspotenzial für Nvidia sein sollte von irgendwelchen extremen geopolitischen Ereignissen mal abgesehen. Und wie gesagt vor allem ist sowas kein Anzeichen einer Blase. Es KANN eine Überbewertung sein, wenn sich die Erwartungen nicht erfüllen. Aber eine Blase wächst zumindest nach meinem Verständnis vor allem trotz Irrationalität. Das ist hier absolut nicht der Fall!

  2. zentralisierung und überbordende bürokratisierun; kontroll-/steuerungs-wahn inkl. mainstream-medienbeteiligung; helikoptergeld für unternehmen und private; helikoptereltern als ausgeburt eines nanny-staats, die ihren bis 40 zu hause lebenden unselbständigen nachwuchs bis ins teenageralter im lastenfahhrad oder suv durch die gegend karren; staatliche schuldenorgien; stagflation; ablenkung von den echten problemen durch woke pseudothemen inkl. immer extremer werdender cancelculture; geopolitische spannungen wie seit jahrzehnten nicht; rechtsruck im politischen system.

    ja, ich sehe auch keinen ansatz für irgend eine störungsgefahr oder grund für absicherung im system. alles unter kontrolle. der markt hat immer recht – bis er seine meinung ändert bzw. dazu gezwungen wird.

    war putin nicht auch unmittelbar vor dem ukraine einmarsch in peking? ausserdem ist das wohl nicht ernstgemeinten „einfrierungsangebot“ auch ein weiterer test bzw. spaltpilz insb. für die eu. sollte man dem ernsthaft näher treten, ist das wohl das unmittelbare grüne licht für die chinesen in taiwan. nicht das ich denke, dass sie das brauchen um ernst zu machen. aber es wäre wohl ein weiterer motivator dem in der dekandenz schon weit fortgeschrittenen westen unmittelbar noch einen krisenherd vor den latz zu knallen.

  3. Dr. Sebastian Schaarschmidt

    Die Märkte spekulieren also weiterhin auf ein Einknicken der Notenbanken. Daraus lässt sich schließen, wenn man die vorherige Phase der Niedrigzinspolitik, in die heutige Analyse miteinbezieht.

    Diesmal soll also die EZB den Anfang machen und die FED im September folgen.

    Ob dies geschieht, wird man sehen.

    In der EZB scheint es aber eine ausgemachte Sache zu sein…Die Tauben haben dort endgültig das Kommando übernommen…

  4. Die werden auch nicht mehr nach Europa wollen, dafür haben die Grünen und andere woken Genossen bis dahin schon gesorgt. Schlaraffia ist bald abgebrannt, dann gibt es eh keinen umfänglichen Sozialstaat mehr.

  5. Der Tod von Staatspräsident Ebrahim Raisi hat zumindest schon einmal für eine sehr kurze Zeit zu einem höheren Ölpreis geführt. Ansonsten bin ich etwas hin- und hergerissen darüber, daß ein Gericht feststellte, daß eine staatliche iranische Stelle einen Anschlag auf eine Synagoge plante. Im Iran lebende Juden stellen fest, daß im Iran Antizionisten, jedoch keine Antisemiten tätig sind. Den genannten Gerichtsbeschluss nehmen einige europäische Staaten, darunter Deutschland zum Anlaß, die Iranische Revolutionsgarde als Terrororganisation einstufen lassen zu wollen. Möglicherweise auch ein Thema im aktuellen Europawahlkampf. Auf jedenfall kritisiert die Iranische Revolutionsgarde zu recht, daß US-Besatzungstruppen mit israelischer, britischer, französischer und polnischer Unterstützung in Kooperation mit PKK-nahen Kurden Erdöl aus/von Ölfeldern im syrischen Nordosten stehlen. Es bleibt somit auch abzuwarten, ob dies den Ölpreis weiterhin unbeeindruckt lässt, was eine gefährliche Entspannung wäre.

    1. Der Russen/Iran/China/einzige-freie-Welt-Bot at it’s best. Solange sie so harmlos ist, braucht man vor Russen-KI keine Angst haben!

      1. An FMW-Nutzer Goldlöckchen: Ich empfehle Ihnen dahingehend Faktencheck, daß eben nicht jedes UN-Mitgliedsland nach der Pfeife der USA, auch im Zusammenhang mit dem Sanktionsregime Swift-Dollar-System tanzen will. Deswegen wurde BRICS eingeführt. Die UN-Charta bekennt sich zu einer multipolaren Außen(wirtschafts)politik, zu der auch das Bekenntnis zur Souveränität und territorialen Integrität eines jeden einzelnen UN-Mitgliedslandes gehört.

        1. @Holger Voss Ich empfehle Ihnen dahingehend den Faktencheck, ob nicht die UN-Charta eine regelbasierte Weltordnung vorsieht oder ob da steht, dass wir uns den Regeln von Despoten unterordnen sollen.
          Desweiteren sollten Sie einen Faktencheck vornehmen, weswegen Russland aus dem SWIFT-System geflogen ist. Koennte es ggf evtl damit zusammenhaengen, dass Russland das Voelkerrecht und das in der UN-Charta garantierte Recht auf Souveraenitaet verletzt hat? Fuehren Sie doch mal bitte einen Faktencheck durch

          1. An FMW-Nutzer Horst Schlemmer: Wir wissen, wovon wir reden.

          2. Ich glaube eher Sie wissen nicht mal was Sie denken, geschweige denn was Sie reden ;-)

        2. Hey Holger Voss, bitte einmal die eigene Boot-Partition löschen ;-)

          1. An FMW-Nutzer Goldlöckchen: Bei wem hier der Handlungsbedarf liegt, ist noch aufklärungsbedürftig.

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