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Aktienmärkte verlieren an Momentum, Gold glänzt wieder

Die Anleger an den Aktienmärkten sind vorsichtiger geworden. Die amerikanischen Indizes schlossen den gestrigen Tag mit einem leichten Minus ab, und auch die Fernost-Börsen sahen über Nacht rot. Der Dax…

Redaktion

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Gastanalyse von Milan Cutkovic, Marktanalyst AxiTrader

Die Anleger an den Aktienmärkten sind vorsichtiger geworden. Die amerikanischen Indizes schlossen den gestrigen Tag mit einem leichten Minus ab, und auch die Fernost-Börsen sahen über Nacht rot. Der Dax konnte gestern erneut nicht die Marke von 11,800 Punkten klar durchbrechen. Das Januar-Hoch bei 11,893 Punkten wird damit zu einer immer größeren Hürde. Unterstützung liegt nun bei 11,720, gefolgt von 11,658. Widerstand wird bei 11,812 und 11,845 erwartet.


DAX – Stunden-Chart – 17.02.2017

Die Anleger haben die Gefahr einer früher als erwarteten Erhöhung des Zinssatzes in den USA erkannt. Während sich die Devisenhändler unbeeindruckt über die starken US-Wirtschaftsdaten und den Signalen der Fed-Mitglieder zeigten, war die Reaktion an den Aktienmärkten nervöser. Schließlich sind diese auch aus technischer Sicht deutlich überkauft. Zudem lässt die Steuerreform und der Wirtschaftsplan des US-Präsidenten Trump noch immer auf sich warten.

Der US-Dollar bleibt aktuell noch immer schwach. Die einseitige Positionierung des Marktes ist ein Faktor. Jedoch machen sich die Investoren auch Sorgen über die Stellung der Trump-Regierung gegenüber dem Dollar. Der US-Präsident erwähnte mehrmals, dass die starke Währung eine Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit der US-Wirtschaft darstellt. Zusätzlich warf er mehreren Ländern vor, ihre Währungen zu manipulieren um einen Vorteil im Außenhandel zu erringen.

Der Euro erholte sich gestern etwas, und kletterte auf ein Hoch von 1,0680 USD. Die Hürden für ein größeres Euro-Rally bleiben jedoch hoch. Einerseits werden bald wieder die Wahlen in Frankreich in den Vordergrund rücken. Zudem steht starker technischer Widerstand im EUR/USD Währungspaar bevor. Das nächste wichtige Level steht bei 1,0715 USD, gefolgt von 1,0755 USD.


EUR/USD – Tages-Chart – 17.02.2017

Steigende Inflation, nervöse Stimmung an den Börsen und dazu noch ein schwacher US-Dollar sind ein Segen für den Goldpreis. Das Edelmetall stieg gestern auf ein Level von $1,242 pro Unze. Zwar ist der Widerstand zwischen $1245 und $1250 stark. Falls aber auch diese Hürde überwunden wird, würde dies eine Rally bis zu $1300 signalisieren.


Gold – Tages-Chart – 17.02.2017




AxiTrader weist darauf hin, dass der vorliegende Inhalt keine fachliche Auskunft oder Empfehlung darstellt und nicht geeignet ist, eine individuelle Beratung durch fachkundige Personen unter Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalles zu ersetzen. AxiTrader übernimmt keinerlei Haftung, aus welchem Rechtsgrund auch immer, für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der übermittelten Informationen.

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Aktienmärkte: „Die Coronakrise ist vorbei“ – wirklich?

Markus Fugmann

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„Die Coronakrise ist für die Aktienmärkte vorbei“, sagt der Mathematiker und Vermögensverwalter Andreas Beck. Diese Aussage überrascht, schließlich stecken wir mitten im zweiten, diesmal „differenzierten Lockdown“ (O-Ton Markus Söder) mit enormen wirtschaftlichen Folgeschäden. Andreas Beck rechnet aber dennoch mit einem guten Jahrzehnt für die Aktienmärkte – schon mangels Alternative angesichts der von den Notenbanken manipulierten Anleihemärkte. Die Nullzinsen, so Beck, hätten sich bereist bei Immobilien niedergeschlagen, es sei nur eine Frage der Zeit, bis das auch die Aktienmärkte vollständig einpreisen.

Aktienmärkte und Coronakrise: Das Jahrzehnt der Aktie?

Seit dem 09.November – der Meldung von BioNTech/Pfizer – haben die Aktienmärkte einen Paradigmenwechsel vollzogen: Man kauft die „Corona-Verlierer“. Für Andreas Beck bedeutet das: die Aktienmärkte blicken schon auf die Zeit nach der Coronakrise (auch die Rohstoff-Märkte, siehe etwa die Rally bei Kupfer, das für die Industrie sehr wichtig ist). Man preist also eine vollständige Erholung der Wirtschaft ein, eben weil die Coronakrise vorbei doch vorbei sei. Der Wirtschaft sei der zweite Lockdown faktisch „egal“ – sie habe sich an die neuen Umstände angepaßt.

Nun ist Andreas Beck Vermögensverwalter und Mathematiker, kein Epidemologe. Nun hat kürzlich der britische Epidemologe und Berater des britischen Premiers Boris Johnson, Jonathan Van-Tam, kürzlich davon gesprochen, dass die Coronakrise „niemals“ vorbei gehen werde (hier seine Aussage im Video). Ist es vielleicht doch so, dass Andreas Beck und mit ihm die Aktienmärkte die Coronakrise zu früh abhaken, also das Fell des Bären schon verteilen, bevor er erlegt ist?

Eines ist für Andreas Beck klar: die Schulden der Staaten werden niemals zurück gezahlt werden können – daher weredn sich die Staaten am Privatvermögen sener Bürger bedienen (müssen). Auch klar für Beck ist weiterhin: die demokratischen Länder werden sich die Dominanz der US-Tech-Unternehmen nicht mehr lange gefallen lassen. Er geht daher davon aus, dass in diesem Jahrzehnt daher dann „value“ besser laufen sollte als „growth“ und erklärt, wie er selbst investiert ist:

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Für die Aktienmärkte ist die Coronakrise vorbei, sagt Vermögensverwalter Andreas Beck

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Steigenden Renditen? Tesla, Snowflake, China-Aktie

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Zahlreiche Themen werden besprochen wie die Arbeitsmarktdaten für November, Anleiherenditen, Tesla uvm.

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BioNTech: Das plant das Unternehmen wirklich – Werbung

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Lieber Börsianer,

die Aktien der Impftstoff-Entwickler wie BioNTech, Curevac oder Moderna gehen derzeit durch die Decke. Die Story ist auch zu gut und für jeden offensichtlich. Denn wir alle wissen, in den kommenden Monaten und Jahren müssen große Teile der Weltbevölkerung gegen das Covid-Virus geimpft werden, wenn die Menschheit die Pandemie tatsächlich besiegen will. Marktbeobachter sehen teilweise ein Marktpotenzial für die führenden Impfstoffe, so sie denn flächendeckend eingesetzt werden, von bis zu 100 Milliarden USD. Wahnsinn, oder?

Trotzdem muss ich Wasser in den Wein gießen. Ich behaupte die Impf-Party ist weitgehend gefeiert, die Story ist in den Aktien der BioNTech und Moderna weitgehend eingepreist.

Noch ein Problem dieser Covid-Geschäftsmodelle: Wenn die Vakzine tatsächlich so funktionieren, wie es derzeit den Anschein hat, machen sich diese Unternehmen am Markt ziemlich rasch überflüssig, zumindest zunächst. Denn BioNTech und Co. haben kein Produkt mehr, wenn das Virus nach Erreichung einer relativen Herdenimmunität gehen wird. Weitsichtige Börsianer fürchten diesen Effekt jetzt schon und rechnen mit massiven Kursrückgängen.

Ist die Euphorie rund um die Impfstoff-Entwickler also übertrieben? Droht hier nächstens ein böser Rückschlag?

Die Frage ist unvollständig gestellt. Denn es geht bei BioNTech und Co. nur vordergründig um das Covid-Vakzin. Die eigentliche Sensation der letzten Monate und Wochen ist eine andere, nämlich die Technologie, mit der den Unternehmen der Durchbruch gelungen ist.

Erstmals wurde ein Vakzin auf der Basis der sog. Boten-RNA entwickelt. Von dieser Gentechnologie spricht die Branche schon seit einigen Jahren, ohne dass jemals irgendein ein marktfähiger Wirkstoff das Licht der Medizinwelt erblickt hätte.

Das hat sich nun geändert. BioNTech und Moderna haben sich früh der Erforschung dieser Boten-RNA gewidmet und dabei nun sehr wahrscheinlich diesem gentechnischen Ansatz zum Durchbruch verholfen. Dabei brauchen wir diese Technologie im Moment zur Bekämpfung der Covid-Pandemie. Solche Jahrhundert-Pandemien…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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