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Aktienmärkte verlieren Wette gegen Fed und Zinsen! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte werden ihre Wette gegen die Fed und steigende Zinsen verlieren  – aber sie wissen es noch nicht. Noch dominiert das Lager der Optimisten, die glauben, die Fed werde nach ein paar Anhebungen der Zinsen schon bald zurückrudern, weil sie weder den Märkten weh tun noch die US-Wirtschaft in eine Rezession stürzen will. Das ist der zentrale Grund für die jüngste Rally der Aktienmärkte. Aber diese Annahme dürfte teuer werden – denn die Inflation schießt fast die Hälfte der Amerikaner perspektivisch aus dem Konsum, daher wird die Fed auch dann die Zinsen anheben, wenn sich die Wirtschaft deutlich abschwächt. Heute steigen die Kapitalmarkt-Zinsen in den USA stark, die Fed mit hawkishen Aussagen, nun erhöhen auch die US-Banken ihre Prognosen für die Zinsen. Vielleicht kommt nächste mit den US-Inflations-Daten schon der game changer..

Hinweise aus Video:

1. Geht der Chipindustrie bald Neongas aus? Odessa, Nadelöhr der Weltwirtschaft

2. Yuan – wirklich eine Gefahr für die Dominanz des Dollars?



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20 Kommentare

  1. Ist das wirklich so ? Schiesst die Inflation die Amis aus dem Konsum? Schiessen nicht viel eher steigende Zinsen die verschuldeten Amis aus dem Konsum? Und zwar nicht nur die Hälfte sondern alle, wenn die Hauspreise einbrechen? Die Kreditkartenzinsen noch weiter steigen?

  2. Wieder eine Super-Analyse. Man hätte noch befügen können, dass neben stark gestiegenen Hauspreisen auch die Hypozinsen in den USA von m.W. 2,7% auf 4,7% gestiegen sind.
    Beispiel: Durchscnittshauspreis vor einigen Jahren = ca. 280000 Dollar. ( gemäss Internet Beitrag Anstieg um 25% auf 360000 Dollar in letzter Zeit.
    Hypozins 2,7% ergibt Kosten von 7600 Dollar.
    Heute: Hauspreis 360000 Dollar
    Zins 4,7% = Kosten ca. 17000 Dollar, dies ergibt mehr als eine Verdoppelung der Wohnkosten.
    Dies wird den Häusermarkt heftig bremsen, und viel Glück für diejenigen die die Häuser überbelehnt haben um andere Spekulationen zu tätigen. Lehmann.2 nach 2008 und die Dummheit der Finanzspieler lässt grüssen. Permabullen und die Immerdummen werden die Rechnung auch diesmal wieder bekommen denn diesmal ist die Blase DREIFACH mit dem Joker der Kryptos als Zusatzgewinn.

  3. Gegenargument: Ja Biden hat die Fed beauftragt die Inflation zu bekämpfen. Aber wie lange???
    Ich wette, dass die Fed nachden Midterms dovish werden wird. Dann gibt es keine politische Einflussnahme
    mehr. Und wie im Video gesagt, hohe Zinsen in den USA führen zum Default.

    Daher steigen die Märkte und werden dies weiter tun. Nächste Woche= Monats+Quartslsende, wer will wetten dass wir Kurse in Richtung ATH sehen werden?? Ich bin weiter long und kaufe jeden Dip bis 5500 im S&P.

  4. @Markus Fugmann: Hatten sie schon Gelegenheit Ihre Beobachtungen im Hafen wieder aufzunehmen? Was tut sich denn da so in Sachen Warenumschlag angesichts der derzeitigen Situation? Würde mich mal interessieren.

  5. Aufwachen. Es wird bald kommen.
    Entweder in Rubel zahlen oder Schluss mit Lustig, und das schon nächste Woche.
    Nein, er greift nicht an. DOCH.
    Nein, er macht nicht dicht. DOCH.
    Es ist die Gelegenheit uns in allen Bereichen zu treffen.
    Wer hält durch ,wir oder die. Ich will gar keine Namen mehr nennen.
    Stelters Kriegswirtschaftsvorschlag ist richtig.
    Hoffentlich gehen wir in und nach der Sche……..,gestärkt, geeint………hervor.
    Lehn mich auch raus, Blockbildung West Ost in eine neue Runde.
    Wem nützt ist schwer darüber nachzudenken.

    1. @ Stiller User, Herr Fugmann soll eine beschlagnahmte Yacht gesehen haben, deren Swimmingpool mit Flüssggas gefüllt war, man wird also diese Yachten auf LNG Transporter umbauen.

  6. Es ist faszinierend zu sehen, wie sich „the perfect storm“ zusammenbraut. Was erzählen sich die Leute da von Rezession – es ist der Kollaps, der da auf dem Programm steht! Bei weiter steigenden Zinsen wird die Alles-Blase platzen und trotzdem wird die Inflation kaum runter gehen. Ich sehe nur noch Chaos, Tod und Verderben in allen Himmelsrichtungen… Was sagen eigentlich die Astrologen für dieses und für das kommende Jahr voraus? Wahrscheinlich nichts Gutes… Konjunktion von Saturn und Mars oder so was in der Richtung… In diesem Sinne: Lasst die Sektkorken knallen solange es noch möglich ist, denn bald ist „Saure-Gurken-Zeit“ angesagt…

    1. Nicht so negativ lieber Lausi. Was gut oder schlecht ist liegt immer im Auge des Betrachters.
      Eines ist jedenfalls klar, dieses träge, satturierte und überregulierte Land wird sich auf einiges
      einstellen müssen. Mir fällt da Westerwelle´s „spätrömische Dekadenz“ ein, auch wenn er das
      sicher ganz anders gemeint hat. Es ist sowieso ein Wunder und der großen Sedierungskunst
      von Frau Merkel geschuldet, das wir es bis ins Jahr 2022 geschafft haben, ohne gnz großer
      Verwerfungen.

    2. Young Global Leader

      @lausi, hier die BUNTE zum Jupiterjahr ’22

      „Die Astrologie weist dem Jupiterjahr 2022 eine Bedeutung zu, die sich vor allem um individuelle Selbstverwirklichung dreht. Der Glücksplanet Jupiter sorgt in der Gesellschaft für mehr Toleranz und Wohlstand“

      https://ratgeber.bunte.de/jupiterjahr-2022-diese-spirituelle-bedeutung-steckt-dahinter_141545

      Die Astrologen haben wohl einen kleinen, bösen Exo-Planeten übersehen, der Jupiter locker die Show stiehlt.

  7. Die noch trotz steigenden Zinsen erstaunlich starken Aktienmärkte könnten auch so interpretiert werden.Weil die Märkt wirklich an die Zinserhöhungen glauben werden die Anleihen vorerst noch weiter fallen und für Umschichtungen ist es noch zu früh.Diese Verzögerung ist ein bekanntes Phänomen und war auch in normalen Zeiten zu beobachten als die Zinsen wegen wirklich starker Wirtschaft stiegen.
    Aber jetzt steigen die Zinsen wegen starker Inflation, was einen doppelten Bremseffekt haben dürfte.Darum dürfte auch der Zeitraum bis zur Rezession kurz bleiben.In diese Notlage haben sich die „NOTBÄNKER“ selber manipuliert indem sie beim Löschen der letzten Brandfälle das ganze Areal überschwemmt haben und der Wasserschaden grösser als der Gebäudeschaden ist.Und nicht vergessen, der Retter der 08 – er Krise war China, das mit einer Riesenverschuldung das Weltwirtschaftswachstum gerettet hat.China wird diesmal anhand der eigenen Probleme eigennützig handeln müssen,was für den Westen nicht hilfreich sein kann.
    Neben der unglaublichen Aktienstärke ist im Moment auch die plötzliche Yenschwäche zu beobachten, ist doch der Yen in Krisen immer stark.Eine Yenschwäche wäre für die EU und die USA als Konkurrenten auch nicht gerade hilfreich.
    Ein „ANLAGEBERATER setzt auf folgende Strategie: Aktien leicht Untergewichtes, Rohstoffe und Gold Übergewichten, Anleihen wegen steigenden Zinsen= fallenden Kursen noch nicht interessant.
    P.S. Weiss jemand die Gründe über die plötzliche Yenschwäche ? wäre ein Beitrag auf FMW wert. Meine Vermutung, die Zinsdifferenz, weil bei überall steigenden Zinsen die Japser ihre total staatlichen Zinsen tief halten

    1. @Zinslipicker

      „…Ein ANLAGEBERATER setzt auf folgende Strategie: Aktien leicht Untergewichtes, Rohstoffe und Gold Übergewichten…“

      „Anlageberater“, schon das Wort bereitet mir Brechreiz. Jetzt Gold kaufen, bei 57.000 Euro das Kilo?Oder Aktien verkaufen, die man womöglich in der Coronakrise günstig eingekauft hat?
      Wenn schon blöd, dann gscheit.

  8. Normal laufen Aktien und Anleihen gegenläufig und ergeben einen gewissen Ausgleich. Dank der künstlichen Dreifachblase könnte es bald lustig werden wenn die hohen Zinsen ( Fall der Anleihenkurse) auch die Aktien und Immobilien mitreisst.
    Googeln: David Woo warnt vor Value at Risk Schock.

  9. Unforgettable nat king cole
    Lasst es schwingen im Hirn.
    Und unbeschwert die Zeiten vor 2020.
    Übrigens……..
    Hat mir doch godmodetrater eine Grafik angezeigt.
    Nachts um 3 Uhr.
    Dow Jones 42000 Punkte Jahr 2047. Seltsam, aber so steht geschrieben. Text.Aus Gespenstergeschichten.
    Habs abfotographiert.

  10. „Die Aktienmärkte werden ihre Wette gegen die Fed und steigende Zinsen verlieren – aber sie wissen es noch nicht. Noch dominiert das Lager der Optimisten, die glauben, die Fed werde nach ein paar Anhebungen der Zinsen schon bald zurückrudern, weil sie weder den Märkten weh tun noch die US-Wirtschaft in eine Rezession stürzen will“

    Da wäre ich mir nicht so sicher, wenn ich mir anhören muss, dass der Ölpreis auf 240 USD steigen würde, also um die 5 – 7 EUR pro Liter Diesel/Benzin „auf Deutschland heruntergerechnet“, nebst dem automatisch damit verbundenen gestiegenen Gas und Heizölkosten usw, tja dann, würde ich mich schon als „normaler Bürger“ fragen, wieso sollte ich dann täglich 100 -200 km zur Arbeit fahren, dann kann ich es doch gleich sein lassen ?

    So wäre die Nachfrage nach Energie nicht mehr da, oder ? Da würden Speditionen reihenweise Konkurs gehen, die Lieferketten würden zusammenbrechen,nebst der Binnenschifffahrt auf dem Rhein , die überhaupt keine Lkws mehr hätten, die Ihre Ladung anholen würden ? Jetzt mal von dem übelichen LKw-Mangel an Fahren abgesehen ?

    Und nochmal, bei so einem gewaltigen Peak , den wir jetzt sehen – klar – das hier hier gibt eine gewaltige Rezession, nur wenn ich in eine Rezession hineinschlittere, dann bezahlen die Menschen „Mondpreise“ ?
    Da dann die große Masse dann reich ist ?
    Die große Masse bezahlt dann für Energie „Mondpreise“, da sie dann arbeitslos sind ? Und nirgendwo hin fahren können, es denn zum Arbeitsamt ?!?

    Fakt ist : die großen Super-Schiffe fahren immer noch mit Schweröl, daran wird sich so schnell nix ändern, und Flugzeuge fliegen garantiert nicht mit Wasser und Luft und Liebe durch die Gegend.

    Und die FED wird garantiert zurückrudern müssen, die FED hat es verbockt seit 2008… Siehe ABS.

  11. Was ich damit sagen wollte, sollte es zu einer schwerwiegenden Rezession kommen, so ist der Ölpreis dazu verdammt, „in den Keller zu rauschen“….

    Ansonsten, macht „Wirtschaft“ keinen Sinn. Der Ölpreis ist es und wird es bleiben, ein Konjunkturindikator,

    Aber o.k. – die FED bzw. die Amis haben mit ihren Immobilen Skandal dazwischengefunkt, ja..

    Und deshalb ist der Markt sowieso verzerrt, da es durch 2008 keinen „echten“ Anleihemarkt mehr gab bzw bis heute nicht mehr gibt.

    Deshalb kann man auch nicht sagen, ob der Anleihemarkt fair bewertet sei ? Herrscht überhaupt noch ein Gleichgewicht zwischen den Anleihe- und den Aktienmärkten ?

  12. Und wenn wir beim Rubel sind, natürlich hat Russland niemals damit gerechnet, dass man so eine Reaktion von der Ukraine und dem Westen sich gegen sich so sähe.

    Dazu gibt es schon ein paar interessante Sachen über Twitter usw.. und ein ganz interressantes Interview mit dem den finnischen Staatspräsidenten Sauli Niininsistö.

    Russland will die Achse zur Krim über den Donbass, falls sie jedoch auch noch Odessa einnehmen wollen, so wollen sie die Ukraine zerstören, mit allen Folgen. Das würde heissen, die Ukraine (als demokratischer Staat) wäre nicht mehr da, das wäre dann Russland.

    die Folgen später , bzw die Sanktionen gegenüber Russland, wären immer noch da, Russland müsste dann all Ihre Eniergiestoffe nach China/Indien verkaufen, dies natürlich zu Dumping-Preisen..

    Und selbstverständlich kann Russland, die „bösen, bösen“ weltlichen Firmen in Russland verstaatlichen, die Frage ist und bleibt, wie will man dann noch nur annähernd vernünftige Handelspartner im Westen finden ?.

    Sollte es zu einem Angriff auf Odessa kommen, so würden alle wissen, Russland will mehr – also Moldawien/Tansnisten erstmal, nebst Kasachstan usw, am Ende wäre danach das Baltikum dran – Finnland wohl eher nicht.
    Bei einem Angriff Russlands auf das Baltikum würde somit automatisch der 3. Weltkrieg beginnen, aber wohl auch sehr , sehr schnell enden und zwar durch Atomschläge von West- und Ost, danach wäre der hohe Olpreis das allerkleinste Problem…

  13. Ich sage nur: Otto von Habsburg! Von edlem Geblüt und weisem Geiste! ;-) So waren sie, die letzten Prinzen von Österreich-Ungarn. Stockkonservativ aber mit großer Menschenkenntnis. Den hinterfotzigen und gemeingefährlichen Charakter von Putinov hatte er schon vor über 15 Jahren erkannt…:

    https://youtu.be/om2Fl9Y3I2I

  14. https://www.n-tv.de/wirtschaft/Was-hat-der-Westen-gegen-Rubel-Zahlungen-article23231500.html

    Ein weiterer Grund für die russische Forderung: Der Markt für Rubel ist bei Weitem nicht so flüssig wie der für Dollar oder Euro. Die westlichen Firmen müssten also Rubel auch bei der sanktionierten Zentralbank kaufen. Damit wäre der Westen gezwungen, die eigenen Sanktionen zu unterlaufen.

    25.03.22 01:42 min

    Habeck: Unabhängigkeit bis 2024
    Diese Alternativen gibt es zu Gas aus Russland
    Wenn die Lieferungen nicht mehr in Dollar oder Euro bezahlt werden, sondern in Rubel, hätte das eine weitere Konsequenz: Die in der Regel langfristig laufenden Verträge müssten geändert werden. Die russische Seite dürfte dann versuchen, höhere Preise durchzusetzen. Dann würde der Westen zwar weiter Gas bekommen, müsste dafür aber mehr bezahlen als bisher.

    Und genau das wäre der Fall, wenn der Westen in Rubel bezahlen würde, auf Druck Russlands , wäre dies ein Vertragsbruch.
    Wenn Russland auf auf Zahlung in Rubel bestehen würde, kommt es eben zu einem Zahlungstopp, bzw. Lieferungstopp in Öl oder Gas.
    Was aber auch bedeuten würde, dass Russland auf lange Sicht auf dem „trockenen Läge“ – Europa ist der mit Abstand größte Geldgeber Russlands, und dies in „harten“ EUR bezüglich Öl – Gaslieferungen, nicht in Rubel.. :D

    die russische Seite hat sich an die Verträge zu halten, und zwar in EUR/USD , mehr gibt es dazu nicht sagen. Handele ich beispielsweise Weizen, in russischen Rubel ? Weil das Russland so will ?

    Abenteuerlicherer geht es nicht mehr..

  15. Und eines gibt es zu sagen : die Firma Gazprom hat sich bezüglich Gaslieferungen bis heute korrekt verhalten, ist zwar auch ein von Putin gesteuerter Gasriese, aber immerhin..

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