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Aktienmärkte: Vor dem Tsunami! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Stehen die Aktienmärkte vor einem Tsunami? Die Sorglosigkeit angesichts der kaum erfaßbaren ökonomischen Auswirkungen des Coronavirus in China ist groß – die Wall Street macht Party, nachdem die WHO Peking lobt und alles vermeidet, was Panik erzeugen könnte. Heute Nacht dann aber die höchste Stufe einer Reisewarnung nach China durch die USA. Solange der „Infektions-Chart“ parabolisch nach oben zeigt, ist es völlig unrealistisch, dass in chinesischen Städten ieder die Produktion aufgenommen wird – und das bedeutet, dass wohl bis März oder April China stillgelegt ist (und damit 17% des weltweiten BIP!). Da kommt also ein ökonomischer Tsunami – aber vor Aufschlag der Wellen feiern die Aktienmärkte noch einmal die Zahlen von Amazon..

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14 Kommentare

14 Comments

  1. Avatar

    PK

    31. Januar 2020 08:20 at 08:20

    Hi Markus,

    es ist überraschend wie der US-Markt reagiert. Aber ich hab so einiges gelernt in den letzten 30 Jahren Börse und eines davon ist, wenn der Markt nach erkennbar schlechten Nachrichten nicht runter will, dann will er üblicherweise rauf.
    Die möglichen Erklärungen:
    – Wettbewerbsvorteile der US Firmen gegenüber den chinesischen Mittbewerbern
    – passende Ausreden warum das kommende Quartal nicht so gut läuft
    – die FED wirds eh richten, gibt einen Grund mehr die Zinsen zu senken !!

    Einfach nur zu denken der Markt wird schon noch einsehen daß ich recht habe ist – hmmm – gefährlich…

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      31. Januar 2020 08:39 at 08:39

      @PK, danke für diesen grundsätzlich richtigen Hinweis!
      Nun muß man aber auch sehen, dass sowohl Anleihemärkte als auch Rohstoffmärkte wie auch die Devisenmärkte das scheinbar anders sehen als die Wall Street – also bin ich da nicht ganz alleine mit dieser Einschätzung. Aber natürlich auch nicht ausgeschlossen, dass die Wall Street Recht hat (aus meiner Sicht aber eben unwahrscheinlicher..)

      Beste Grüsse und schön dass @PK wieder an Bord ist!

      • Avatar

        PK

        31. Januar 2020 10:36 at 10:36

        alles gut, ich war nie weg. kann mir doch das Marktgeflüster nicht entgehen lassen.

        Nur die Diskussionen mit einigen besonders unterbelichteten Dauerpessimisten hier waren mir halt auf die Nerven gegangen, aber die meisten sind ja inzwischen weg – pleite durchs Dauershorten.
        Ich bin selber gespannt wie es weiter geht. Meine Investitionsquote ist nur 50% aktuell und ich brauche dringend eine Korrektur. Ich vermute aber, so wie mir geht es vielen. Langfristig ist Crash Trash, soviel ist mal klar.
        Wer war in diesem Cracy Aufschwung wirklich 100% investiert und das auch noch im richtigen Index ??

  2. Avatar

    Wirtschaftsstudentin

    31. Januar 2020 08:49 at 08:49

    Reichlich übertrieben das Video. Markus Fugmann möchte recht bekommen. Die chinesische Wirtschaft hat zwar einen Weltanteil von 17 Prozent, aber 50 Prozent davon ist Konsum und der wird nicht stark einbrechen, zumal ein großer Teil schon Online-Handel ist. Auch wird die Industrieproduktion nicht komplett eingestellt werden. Auch wenn die Auswirkungen länger andauern, so stark wie in der Finanzkrise wird die Weltwirtschaft nicht tangiert, außer es bricht die weltweite Pandemie aus. Fast ein Panikvideo.

  3. Avatar

    berti

    31. Januar 2020 09:27 at 09:27

    Ja genau, Panikvideo….. LOL

    Bitte nicht beirren lassen Hr. Fugmann!

  4. Avatar

    Quintus

    31. Januar 2020 09:35 at 09:35

    Tja, das ist der Unterschied zwischen weißen alten Männern und Wirtschaftsstudentinnen:
    Lebenserfahrung und ein ausgeprägtes Bauchgefühl. Erfahrung ist durch nichts zu ersetzen…außer durch noch mehr Erfahrung.
    (das scharfe „ß“wurde mit Bedacht gewählt😁)

  5. Avatar

    Shorti

    31. Januar 2020 12:05 at 12:05

    Ich habe in den letzten 40 Börsenjahren gelernt, dass es 3bis 4 grössere Korrekturen gegeben hat u.dies bei sehr viel tieferen Kursen.Früher dürften die Börsen noch korrigieren, was heute nicht mehr sein darf.
    Mit Geldschwemme schüttet man jegliche Probleme zu.
    Bei gleichem Handeln müssten jetzt die medizinischen Fachleute die Erkrankten mit Medikamenten zuschütten.Schade nur,dass es für diesen Virus noch kein entsprechendes Medikament gibt.
    Auffallend, bei der Korrektur Ende 2018 hat es bei gewissen Leuten genau wie heute getönt.
    Ob man eine sehr reife schuldengetriebene Hausse weiter stützen kann ist sehr zu bezweifeln.

    • Avatar

      hanny

      31. Januar 2020 20:18 at 20:18

      ganz egal wie lange Sie an der Börse sind, Sie sollten aufpassen was Herr Fugmann zu sagen hat und vielleicht lernen Sie noch etwas dazu ich bin erst 40 Jahre dabei und muss sagen, das es so jemand wie Herrn Fugmann noch nie gegeben hat, für mich ist es immer eine Freude Ihn zu hören und zu sehen!

      • Avatar

        Lausi

        31. Januar 2020 21:42 at 21:42

        Und ich bin schon seit 70 Jahren dabei und freue mich auf den ersten Kondratieff-Winter ;-)

  6. Avatar

    Hesterberg

    31. Januar 2020 14:46 at 14:46

    Der Vergleich mit einem Tsunami kann treffender nicht sein. Die naiven Märkte freuen sich über den immer größer werdenden Strand, halten sogar noch spontan Strandpartys ab und haben dann keine Chance mehr, der Welle zu entrinnen.

  7. Avatar

    Lausi

    31. Januar 2020 18:30 at 18:30

  8. Avatar

    Klarsteller

    1. Februar 2020 09:05 at 09:05

    @PK, wenn man ihren Beitrag von gestern 10:36 Uhr liest, ist man erstaunt, dass sie bärische Ansichten als
    „ unterbelichtete Dauerpessimisten“ betiteln. Ihr Beitrag nur 2 Std..früher ergab ein anderes Bild.
    Viele der grössten erfolgreichsten Anleger u.Jeder der immer noch der Meinung ist,dass Aktienkurse etwas mit Wirtschaft zu tun haben waren seit einiger Zeit nicht mehr positiv für die Börsen.Die Korrektur Ende 2018 hat dies auch bestätigt.Wer dann einen grösseren Crash verhindert hat, wissen wir auch.
    Es könnte also auch ein Kommunikationsproblem sein, dass ihre Meinung nicht richtig durchkommt u.sie bei Kritiken eher dünnhäutig sind, während sie beim Austeilen ………?
    Übrigens den sehr geschätzten u.sehr gut belichteten M.Fugmann konnte man mit seinen realen Analysen,die auch immer mit wertvollen Charts hinterlegt sind, auch nicht als Börsenoptimisten bezeichnen.

  9. Avatar

    Prognosti

    1. Februar 2020 09:42 at 09:42

    @Wirtschaftsstudentin, ( eher Pseudo Name) wenn sie die Auswirkungen des Corona-Schwans nicht erkennen ,könnten Sie ev.überlegen ob sie im richtigen Fach studieren.
    Die indirekten Auswirkungen von auch nur temporären Reise-u.Verkehrsbeschränkungen werden viel grösser sein als die meisten glauben.
    Bei Firmenschliessungen ( Mc Donalds oder Warenhäuser) werden die Wenigverdiener am meisten leiden.
    Wenn dann die vollgeblasene Börse auch noch Luft verliert, wird wieder die grosse Masse benachteiligt sein, während die Auserwählten mit vollen Taschen die Krise aussitzen können.
    Nicht vergessen, der Schneeballeffekt funktioniert auch rückwärts.

  10. Avatar

    Kritisch on fire

    1. Februar 2020 15:06 at 15:06

    Höchstwahrscheinlich hat „mr. president“ schon die 2. Tsumani-Welle mit seinem „DEAL DES JAHRHUNDERTS“ ausgelöst. Ein wahrlich den Nahen Osten befriedentes Vorhaben!
    https://deutsch.rt.com/international/97565-wegen-trumps-deal-palastinenserprasident-abbas-abbruch-beziehungen-usa/

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Aktienmärkte: Warten auf den Ausbruch! Videoausblick

Die Aktienmärkte sind nach wie vor in einer intakten Seitwärtsbewegung. Mal herrscht Stimulus-Optimismus (so wie heute), mal herrscht Stimulus-Pessimismus..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte sind nach wie vor in einer intakten Seitwärtsbewegung, ohne aktuell klar erkennbare Richtung. Mal herrscht Stimulus-Optimismus (so wie heute, nachdem Pelosi die Deadline dann doch nicht gestern enden lassen wollte), mal herrscht Stimulus-Pessimismus – es ist ein ständiges hin und her. Die Verhandlungen über den Stimulus dürften mindestens bis zum Wochenende weiter gehen, ergo die Aktienmärkte in der übergeordneten Seitwäersbewegung bleiben. Auffallend ist die Schwäche des Dollars bzw. die Stärke beim Euro, die Renditen für US-Staatsanleihen steigen derweil auf den höchsten Stand seit Juni. Obwohl die Aktienmärkte hoffnungsvoll sind, sinkt die Wahrscheinlichkeit für einen Stimulus-Deal je näher die US-Wahl rückt..

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Aktienmärkte: Der Schwachsinn mit dem Stimulus! Marktgeflüster (Video)

Warum das Warten auf den nächsten Stimulus so erbärmlich ist – und Aktienmärkte und US-Wirtschaft sich von Überbrückungs-Droge zu Überbrückungs-Droge hangeln

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte warten nach wie vor auf eine Entscheidung in Sachen Stimulus – die bekanntlich laut Nancy Pelosi heute fallen soll. Übergeordnet aber spielt dieser Stimulus faktisch gar keine Rolle, sondern ist nur ein Beleg dafür, dass die US-Wirtschaft ohne Helikoptergeld überhaupt nicht mehr funktionieren kann. Faktisch bringen auch die Interventionen der Notenbanken mit Anleihekäufen oder Zinssenkungen nur noch kurze Scheinblüten, ohne die übergeordneten Trends zu verändern. Aber die Aktienmärkte gieren nach eben diesem Stimulus, weil sie ohne diese permanenten Interventionen kaum überlebensfähig wären. Heute ein unentschlossener Handel nach dem gestrigen Abverkauf – ohne konkrete neue Drogen ist die Laune der Märkte eher bescheiden..

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Aktienmärkte: Heute ist die letzte Chance! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Heute ist die letzte Chance für den so lange erwarteten und erhofften Stimulus noch vor der US-Wahl – wie reagieren die Aktienmärkte, wenn die Verhandlungen doch scheitern? Vieles deutet darauf hin, dass es in Sachen Stimulus keine Einigung geben wird, und das dürfte der zentrale Grund für den gestrigen Abverkauf an der Akttienmärkte an der Wall Street gewesen sein. Bis zur US-Wahl ist eine hohe Volatilität wahrscheinlich. Am Donnerstag kommt es zum zweiten Fernsehduell zwischen Trump und Biden – und dass der US-Präsident einem Format zustimmt, bei dem ihm der Ton abgedreht werden kann, zeigt, dass man im Wahlkampf-Team Trump nervös wird angesichts der jüngsten Umfragen..

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