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Aktienmärkte: Vor technischen Signalen, Corona macht’s möglich

Die Aktienmärkte stehen kurz vor einem interessanten technischen Signal! In den nächsten Tagen und Wochen passiert nämlich Erstaunliches!

Wolfgang Müller

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte stehen kurz vor einem interessanten technischen Signal! Auch Nicht-Anhänger von Charttechnik werden hin und wieder einen Blick auf die 200-Tage-Linie bei den Indizes werfen – für Profi-Investoren ist dieser gleitende Durschnitt sehr wichtig: Denn diese Linie zeigt in ihrer zugrundeliegenden Addition der Werte über 10 Monate, ob sich der Index in einem Aufwärts-, Abwärts-, oder Seitwärtstrend befindet. Und hierbei wird sich in den nächsten Tagen und Wochen Erstaunliches vollziehen.

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Aktienmärkte: Der schnellste Einbruch aller Zeiten

Wie allgemein bekannt, kam es ab dem 20. Februar diesen Jahres zum schnellsten Sturz der Indizes von einem Allzeithoch in einen Bärenmarkt. Das alles geschah in nur 16 Tagen – und auch der weitere Absturz geschah in Rekordgeschwindigkeit.

Der weltgrößte Index, der S&P 500, rauschte in 34 Tagen um 33 Prozent nach unten – von 3386 auf 2236 Punkte.

Unseren Leitindex DAX traf es noch härter, mit einem Sturz um fast 40 Prozent – von 13795 auf 8441 Punkte. Die Wende vollzog sich zwar auch sehr schnell, es dauerte aber dennoch bis Juni bis wieder hohe Levels erreicht wurden.

Das bedeutet, dass dieser Kurseinbruch in den nächsten Wochen zu einem deutlichen Anstieg der Aufwärtstrendlinien der verschiedenen Aktienmärkte führen muss, da diese extrem niedrigen Kurse herausgerechnet werden. Beim Dax in der Spitze an einem Tag eine fast um 5000 Punkte tiefer liegende Indexzahl.

Fazit

Es ist bereits seit einigen Tagen erkennbar: Die so beachtete 200-Tage-Linie dreht bei vielen Indizes nach oben. In den USA beschleunigt sich der Aufwärtstrend, beim Dax wird aus einer leichtfallenden Trendlinie plötzlich ein Aufwärtstrend. Folge: Wenn es jetzt in den nächsten Tagen und Wochen nicht zu einem mindest über 10-prozentigen Abschlag der Aktienmärkte kommen wird und gleichzeitig keine extreme Kursbewegung nach oben stattfindet, wird sich die Differenz zwischen den aktuellen Kursen und den 200-Tage-Linien rasch von ihren übertrieben hohen Abweichungen entfernen. Beim Dax, S&P 500 sowie beim Nasdaq liegen die Notierungen zwischen 14 und 20 Prozent über ihren gleitenden Durchschnitten. Und es würde rasch ein Vergleichsmaßstab mit dem Bubble-Jahr 2000 obsolet.

Die Aktienmärkte stehen vor einem wichtigen technischen Signal!

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Altbär

    23. Dezember 2020 12:30 at 12:30

    Der Fall unter die 200 Tageslinie und die nachfolgende Erholung waren so schnell und kurz ,dass der 200Tagesdurchschnitt nicht gross beeinflusst wurde. Im übrigen sind alle diese Durchschnitte für die Charttechnik nicht mehr so aussagekräftig wie früher, werden doch die Indices dauernd ausserbörslich ( über Nacht) von überirdischen( kriminellen) Wesen in die gewünschte Richtung getrieben. Der Fehlausbruch des DAX von letzter Woche ist da nur ein Beispiel von vielen.Hätte die 200 Tageslinie noch eine Bedeutung ,
    so hätte die starke Unterschreitung von Anfang Jahr nicht so schnell wieder erreicht und überschritten werden können.Diese Linien sind nur noch wichtige Marken für die Notenbankganoven, indem sie ihre kriminellen Handlungen an diesen Marken orientieren.
    Wenn jetzt zum Beispiel der 200 Tages – Durchschnitt nach oben dreht, ist das für mich ein Zeichen,
    dass die Kurse zu lange und zu schnell gestiegen sind.

  2. Avatar

    Wolfgang M.

    23. Dezember 2020 13:49 at 13:49

    @Altbär. Sorry, aber da muss ich widersprechen. Die 200-Tage-Linie verkörpert den großen Trend einer Wirtschaft und reagiert äußerst träge auf kurzfristige Einbrüche. Beim Dax: In den letzten 10 Jahren gab es vier signifikante Einbrüche: Bei der Eurokrise 2011/12, bei der Wachstumskrise Chinas 2015/16, bei der Zinsanhebungsphase der Fed 2018 und bei der Corona-Krise. Siehe Chart. Nach dem Februar 2020 stürzte die Linie ab und lief quer und leicht abwärts. Seit ein paar Tagen beginnt sie zu steigen. Von allen Indikatoren liefert die Linie die wenigsten Fehlsignale, nur ist sie nicht so einfach handelbar, durch ihre Trägheit, schließlich verkörpert sie die Werte fast eines gesamten Jahres. Sie reagiert immer erst, wenn die Kursbewegungen heftig in die eine oder andere Richtung gelaufen sind. Und lange nicht bei Übernachtbewegungen.
    Außerdem bei Querbewegungen der Trendlinie, da gibt es eine geringe Signifikanz.
    Viele Grüße

  3. Avatar

    Ranzentier

    23. Dezember 2020 14:53 at 14:53

    …starke Beobachtung…dann wird sich auch der Russell allmählich anpassen…dann reicht eine 10 % Korrektur aus, um auf die Unterstützungslinie 200 zu fallen und von dort abzuprallen…jetzt bräuchte man noch Charttechnik die einem das simuliert…

  4. Avatar

    Altbär

    23. Dezember 2020 15:36 at 15:36

    @ Wolfgang M. Sie widersprechen mir nicht. Sie sagen genau das gleiche wie ich.Kurzfristige grosse Bewegungen beeinflussen diesen Durchschnitt nicht gross.Nehmen sie denS&P 500 als wichtiger Indice, dieser 200Tage Durchschnitt steigt seit 2009 ununterbrochen mit nur kleinen Rücksetzern bei grösseren Korrekturen.
    Dieser Durchschnitt steigt auch seit April/ Mai wieder.
    Wo sie nicht ganz richtig liegen:DER 200TAGE SCHNITT VERKÖRPERT DEN GROSSEN TREND EINER WIRTSCHAFT. Wie wir alle wissen zeigt der 200Tage Schnitt den Durchschnitt der Börsenkurse und dass Wirtschaft und Börsenkurse auseinanderlaufen ist doch bekannt.Wo war denn dieser Schnitt bei der Rezession Ende 2019 ?
    PS . Mit dem Manipuliern der Notenbanken meinte ich eher die 10- 20- und 50Tageslinie ,die dadurch immer weniger aussagekräftiger werden. ( Fehlausbrüche) Die grosse 200Tageslinie zeigt ja eh schon wie eben
    gesagt seit 2009 mit kürzen Rücksetzern oder Abflachungen nach oben.

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Gold & Silber, nächster Rush nach…

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Gold und Silber erhitzen die Gemüter, das war schon immer so und zwar völlig zu recht. Doch jetzt gibt es neuen Grund, denn eine neue schnelle Bewegung steht an. Ob diese allerdings allen Marktteilnehmern schmecken wird und wie man als Händler auf diese Bewegung sinnvoll reagieren kann, wollen wir uns in diesem Beitrag einmal genauer anschauen, denn die Wahrscheinlichkeiten stehen hier aktuell recht günstig.

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Dax: Euphoire abgebaut, die Rally kommt ins Stocken

Immer wieder startet der DAX im Minus, rauscht noch ein wenig tiefer, um sich dann im Tagesverlauf wieder zu erholen. Die Euphorie läßt nach

Stephan Heibel

Veröffentlicht

am

Wir befinden uns weiterhin in der Verarbeitung der Kursgewinne der vergangenen Wochen: Wie angekündigt pendelt der DAX kräftig hin und her, wenngleich diese Bewegung im Wochenvergleich mit +0,8% kaum zu sehen ist.

Immer wieder startet der DAX im Minus, rauscht noch ein wenig tiefer, um sich dann im Tagesverlauf wieder zu erholen. Ich vermute, dass Gewinnmitnahmen zum Börsenstart zunächst für Verunsicherung sorgen, so dass sich ein Abwärtstrend verstärkt, bis dann langfristig optimistisch gestimmte Anleger Aktien einsammeln, denen sie eine rosige Zukunft ausmalen.

So ist das Anlegersentiment diese Woche leicht gegenüber der Vorwoche angestiegen (+0,8 auf 2,0). Auch die Selbstzufriedenheit konnte leicht auf 2,5 zulegen.

Den größten Sprung gab es bei der Zukunftserwartung, die um 1,9 auf 2,8 angesprungen ist. Die Bullen haben also wieder klar die Oberhand. Und besser noch, sie wollen ihre optimistische Überzeugung auch durch Käufe zum Ausdruck bringen: Die Investitionsbereitschaft ist auf 1,4 gestiegen.

Damit hat die Seitwärtsbewegung im DAX der vergangenen zwei Wochen die Partylaune, den Überschwang beseitigt. Eine positive Grundstimmung bleibt. Für die Zukunft sehen Anleger nach diesen zwei Wochen der Bereinigung wieder positiver. Damit haben wir eine konstruktive Entwicklung im Anlegersentiment. Die Euphorie ist abgebaut, es besteht jedoch auf der anderen Seite noch kein Druck für bald steigende Kurse. Die Situation ist derzeit als neutral zu bezeichnen.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger stieg erstmals seit September über Null an: Erstmals spekulieren wieder mehr Anleger auf steigende Kurse, als dass man sich gegen Kursverluste absichert.

Profis, die sich über die Eurex absichern, haben ihre Put-Positionen hingegen hochgefahren: Das Put/Call-Verhältnis zeigt eine gestiegene Absicherungstätigkeit der Profis an.

Dies steht im Widerspruch zu den US-Anlegern, deren Put/Call-Verhältnis weiterhin extrem niedrig ist: In den USA spekuliert man offensichtlich auf eine Fortsetzung der Rallye.

US-Fondsmanager haben ihre Investitionsquote sogar auf das höchste Niveau der vergangenen zwei Jahre gehievt: Über Hebelprodukte ist die Investitionsquote auf 113% des verwalteten Kapitals gestiegen.

Das Bulle/Bär-Verhältnis der US-Privatanleger steht bei 8% und zeigt einen nur noch leichten Bullenüberhang auf. Seit November ist der Bullenüberhang somit von 28% kontinuierlich zurückgegangen. Ein ähnliches Bild gibt auch die AAII-Umfrage unter Privatanlegern der USA wider. Das Bärenlager erhält Zulauf, wenngleich auf niedrigem Niveau.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 zeigt mit 67% eine neutrale Marktverfassung an.

Dax: Interpretation des Sentiments

Sowohl in Deutschland als auch in den USA haben wir eine deutliche Stimmungsabkühlung gesehen, während gleichzeitig der Zukunftsoptimismus angestiegen ist. Eigentlich eine gute Voraussetzung für den nächsten Kursanstieg. Es ist in meinen Augen daher nur die Frage, wann die Rallye beim Dax wieder aufgenommen wird, nicht ob.

Doch das „wann“ lässt sich schwer beantworten. Die USA haben die Amtsübergabe ihres Präsidenten erfolgreich hinter sich gebracht. Nun könnte man meinen, die Aktienmärkte sprengen die Ketten, in die sie zuvor gelegt worden waren.

Doch es wäre nicht das erste Mal, dass mit „sell the news“ Anleger zunächst Kasse machen, bevor die Rallye wieder aufgenommen werden kann. Und nach den exorbitanten Kursgewinnen der vergangenen Wochen und Monate kann dieser Prozess der Gewinnmitnahmen noch ein wenig länger dauern.

Somit bleibt die Grundaussage der vergangenen Wochen weiter bestehen: Stop Loss Marken sollten beachtet werden. An schwachen Tagen können Sie ihre Lieblinge einsammeln. Doch es gibt noch keinen Grund zur Eile.

Die Euphorie im Dax ist abgebaut

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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am

Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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