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Aktienmärkte: Wall Street immer noch viel zu teuer! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte nach drei Handelstagen mit Gewinnen heute wieder im Rückwärtsgang – in den USA war schon wieder die Rede von einem neuen Bullenmarkt, nachdem der Dow Jones vom Corona-Tief um 21% gestiegen war (nach einem vorherigen Abverkauf von 37%). Aber gerade die Wall Street-Aktien sind für das, was der shutdown wegen des Coronavirus bedeutet, nach wie vor deutlich zu teuer: so ist derzeit lediglich ein Rückgang des Gewinns pro Aktie im S&P 500 von lediglich 15% eingepreist für das zweite Quartal. Da aber die Folgewirkungen des shutdowns deutlich größer ausfallen dürften, sind die Aktienmärkte der USA nach wie vor zu teuer (der Dax dagegen ist viel günstiger und handelte bereits in der Nähe seines Buchwerts)…

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3 Kommentare

  1. Der einzige Sinn der starken Bärenmarktrally bestand darin Leute anzulocken: „seht hin 20% Rally, ab jetzt geht der Bullenmarkt weiter, ihr könnt bedenkenlos kaufen“
    Der Präsident quatscht von in 2 Wochen Normalzustand, der Wirtschaftsminister von 5% Wchstum im Q4.

    Ich wünsche eigentlich niemandem etwas Schlechtes, aber der US Aktienmarkt braucht endlich mal einen ordentlichen Dämpfer.
    Ich setze die nächsten Jahre auf Europa, speziell Deutschland und Asien. Euro, Öl, Gold Long, Russische Energie und Rohstoffwerte long.

    IN: Software, Technologie, Medizintechnik, Onlinehandel, Energie, Umwelttechnik, Phama

    OUT: Banken, Tourismus, Luftfahrt, Fahrzeugtechnik, Lebensmittel nur bedingt

  2. Die Wallstreet ist tatsächlich viel zu teuer und sie verteuert sich trotz fallender Kurse sogar noch weiter. In Anbetracht der Ereignisse wäre ein weiterer Kurssturz von mindestens 50% mehr als gerechtfertigt. Die weltweite, aber vor allem die US-Wirtschaft werden mit voller Härte getroffen werden.

    Aber die aktuelle Situation ist mit größter Vorsicht zu genießen. Aus meiner Sicht befinden wir uns eher in einer Stagflation als in einer Deflation und eigentlich müssten die Aktienkurse ohne Ende einbrechen. Dafür spräche auch, dass die Reichen und Mächtigen dieser Welt dieses Szenario natürlich gerne befeuern und nichts dagegen haben, wenn der Karren so richtig an die Wand gefahren wird, weil sie dann die Aktien, die die Masse notverkaufen muss, äußerst günstig wieder einsammeln können. Wäre da nicht die Gefahr der Inflation oder gar einer Hyperinflation, die schneller als erwartet einsetzen könnte und dann dazu führen würde, dass Aktien auf dem gegenwärtigen Niveau sogar als spottbillig angesehen werden könnten. Ich favorisiere das letztere Szenario zwar nicht, behalte es aber achtsam im Auge.

    Für noch gefährlicher als das plötzliche Einsetzen einer Inflation (auf die viele schon über 10 Jahre lang vergeblich warten), halte ich einsetzende Käufe von ETFs durch die EZB und die FED in ungeahntem Ausmaß oder gar die Schließung der Börsen. Beides wäre in seinen Folgen unkalkulierbar.

    Ich habe mein Trading mit hohen Short- und Longpositionen deshalb gestern komplett eingestellt. So reizvoll die Zeiten gerade für Trader sind, sie sind mir zu gefährlich geworden. Ich halte Cash. Steigen die Aktienkurse, bin ich dort zwar nicht dabei, dürfte dann aber mit meinen Positionen in Edelmetallen deutlich profitieren. Fallen die Aktienkurse weiter kräftig, kaufe ich mich nach und nach in ausgesuchte Dividendenpapiere ein. Mit dem Dirk-Müller-Fonds habe ich mich gestern ausführlich beschäftigt, halte ihn in der gegenwärtigen Lage für sehr interessant und habe mich in ihn schon einmal investiert.

  3. Ein Ende der ganzen Shutdowns lässt auf sich warten. Noch ist „Corona“ auf dem Vormarsch:
    https://www.worldometers.info/coronavirus/coronavirus-cases/#active-cases

    Je länger die Shutdowns anhalten, umso größer wird der angerichtete, wirtschaftliche Schaden. Massenarbeitslosigkeit und Massenpleiten zeichnen sich jetzt schon ab; ihr Ausmaß ist schwer abzuschätzen. Daß mit 30% Kurseinbruch schon alles eingepreist ist, bezweifel ich stark.

    Gleichzeitig ist sehr viel FOMO („Fear Of Missing Out“) im Markt:
    https://trends.google.com/trends/explore?q=buy stocks

    Resignation sieht anders aus.

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