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Aktienmärkte: Wall Street immer noch viel zu teuer! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte nach drei Handelstagen mit Gewinnen heute wieder im Rückwärtsgang – in den USA war schon wieder die Rede von einem neuen Bullenmarkt, nachdem der Dow Jones vom Corona-Tief um 21% gestiegen war (nach einem vorherigen Abverkauf von 37%). Aber gerade die Wall Street-Aktien sind für das, was der shutdown wegen des Coronavirus bedeutet, nach wie vor deutlich zu teuer: so ist derzeit lediglich ein Rückgang des Gewinns pro Aktie im S&P 500 von lediglich 15% eingepreist für das zweite Quartal. Da aber die Folgewirkungen des shutdowns deutlich größer ausfallen dürften, sind die Aktienmärkte der USA nach wie vor zu teuer (der Dax dagegen ist viel günstiger und handelte bereits in der Nähe seines Buchwerts)…

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3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Torsten

    28. März 2020 07:01 at 07:01

    Der einzige Sinn der starken Bärenmarktrally bestand darin Leute anzulocken: „seht hin 20% Rally, ab jetzt geht der Bullenmarkt weiter, ihr könnt bedenkenlos kaufen“
    Der Präsident quatscht von in 2 Wochen Normalzustand, der Wirtschaftsminister von 5% Wchstum im Q4.

    Ich wünsche eigentlich niemandem etwas Schlechtes, aber der US Aktienmarkt braucht endlich mal einen ordentlichen Dämpfer.
    Ich setze die nächsten Jahre auf Europa, speziell Deutschland und Asien. Euro, Öl, Gold Long, Russische Energie und Rohstoffwerte long.

    IN: Software, Technologie, Medizintechnik, Onlinehandel, Energie, Umwelttechnik, Phama

    OUT: Banken, Tourismus, Luftfahrt, Fahrzeugtechnik, Lebensmittel nur bedingt

  2. Avatar

    Hesterbär

    28. März 2020 16:49 at 16:49

    Die Wallstreet ist tatsächlich viel zu teuer und sie verteuert sich trotz fallender Kurse sogar noch weiter. In Anbetracht der Ereignisse wäre ein weiterer Kurssturz von mindestens 50% mehr als gerechtfertigt. Die weltweite, aber vor allem die US-Wirtschaft werden mit voller Härte getroffen werden.

    Aber die aktuelle Situation ist mit größter Vorsicht zu genießen. Aus meiner Sicht befinden wir uns eher in einer Stagflation als in einer Deflation und eigentlich müssten die Aktienkurse ohne Ende einbrechen. Dafür spräche auch, dass die Reichen und Mächtigen dieser Welt dieses Szenario natürlich gerne befeuern und nichts dagegen haben, wenn der Karren so richtig an die Wand gefahren wird, weil sie dann die Aktien, die die Masse notverkaufen muss, äußerst günstig wieder einsammeln können. Wäre da nicht die Gefahr der Inflation oder gar einer Hyperinflation, die schneller als erwartet einsetzen könnte und dann dazu führen würde, dass Aktien auf dem gegenwärtigen Niveau sogar als spottbillig angesehen werden könnten. Ich favorisiere das letztere Szenario zwar nicht, behalte es aber achtsam im Auge.

    Für noch gefährlicher als das plötzliche Einsetzen einer Inflation (auf die viele schon über 10 Jahre lang vergeblich warten), halte ich einsetzende Käufe von ETFs durch die EZB und die FED in ungeahntem Ausmaß oder gar die Schließung der Börsen. Beides wäre in seinen Folgen unkalkulierbar.

    Ich habe mein Trading mit hohen Short- und Longpositionen deshalb gestern komplett eingestellt. So reizvoll die Zeiten gerade für Trader sind, sie sind mir zu gefährlich geworden. Ich halte Cash. Steigen die Aktienkurse, bin ich dort zwar nicht dabei, dürfte dann aber mit meinen Positionen in Edelmetallen deutlich profitieren. Fallen die Aktienkurse weiter kräftig, kaufe ich mich nach und nach in ausgesuchte Dividendenpapiere ein. Mit dem Dirk-Müller-Fonds habe ich mich gestern ausführlich beschäftigt, halte ihn in der gegenwärtigen Lage für sehr interessant und habe mich in ihn schon einmal investiert.

  3. Avatar

    Emm wie Meikel

    28. März 2020 20:54 at 20:54

    Ein Ende der ganzen Shutdowns lässt auf sich warten. Noch ist „Corona“ auf dem Vormarsch:
    https://www.worldometers.info/coronavirus/coronavirus-cases/#active-cases

    Je länger die Shutdowns anhalten, umso größer wird der angerichtete, wirtschaftliche Schaden. Massenarbeitslosigkeit und Massenpleiten zeichnen sich jetzt schon ab; ihr Ausmaß ist schwer abzuschätzen. Daß mit 30% Kurseinbruch schon alles eingepreist ist, bezweifel ich stark.

    Gleichzeitig ist sehr viel FOMO („Fear Of Missing Out“) im Markt:
    https://trends.google.com/trends/explore?q=buy stocks

    Resignation sieht anders aus.

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Aktienmärkte: Die schlechteste Woche des Jahres! Videoausblick

Saisonal gesehen beginnt für die Aktienmärkte nun die wohl schlechteste Woche des Jahres: zu 80% negativ nach dem September-Verfall in den letzten Jahren

Markus Fugmann

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am

Saisonal gesehen beginnt für die Aktienmärkte nun die wohl schlechteste Woche des Jahres: die Handelswoche nach dem September-Verfall war in den letzten Jahren mit einer Wahrscheinlichkeit von 80% negativ. Die Aktienmärkte in den USA haben nun drei Verlustwochen in Folge absolviert, und mit Blick auf die innere Struktur der Märkte gibt es noch nicht wirklich Anzeichen für eine schnelle Drehung nach oben. Gleichwohl gibt es auch für die Bullen die ersten Hoffnungs-Schimmer – allerdings könnte es noch etwas dauern, bis diese zum Tragen kommen. Die US-Futures etwas schwächer heute, Sorgen um neue Lockdowns und schwache Banken-Werte wirken zum Start der Woche belastend..

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Aktienmärkte: Tech-Aktien wieder schwach – Zufall? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Auch heute sind es wieder die relativ schwachen Tech-Aktien, die die amerikanischen Aktienmärkte belasten. Ist das Zufall? Oder vielmehr eine Folge der Ent-Hebelung, die nun am großen Verfallstag seine Fortsetzung findet? Die große Frage ist und bleibt: wieviel der Ent-Hebelung hat bereits stattgefunden? Die Optionen auf US-Aktien verfallen heute um 22Uhr – die Folgewirkungen des Verfalls könnten dann aber vor allem Anfang nächster Woche auf die Aktienmärkte wirken. So oder so: value-Aktien laufen gegenüber growth-Aktien so gut wie seit dem Jahr 2001 nicht mehr – die Rotation raus aus den Tech-Werten geht also weiter. Derzeit viel stärker – auch das wohl kein Zufall – ist im Vergleich zum Nasdaq der Dax..

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Aktienmärkte: Großer Verfall – es steht viel auf dem Spiel! Videoausblick

Das für die Aktienmärkte wichtigste Ereignis ist heute der große Verfall – und es steht viel auf dem Spiel! Überlegungen zur Rally – und warum sie endete!

Markus Fugmann

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Das für die Aktienmärkte wichtigste Ereignis ist heute der große Verfall (die Laufzeit von Futures und Optionen mit Laufzeit September endet heute) – und es steht extrem viel auf dem Spiel! Denn die massiven Käufe von Call-Optionen von Privatinvestoren haben zu einer Mechanik bei Brokern geführt, die die extreme Rally vor allem der großen US-Tech-Aktien bis Anfang September weitgehend erklärt – und auch den Abverkauf dieser Aktien seitdem! Wenn nun diese Optionen verfallen sind, könnte es richtig turbulent für die Aktienmärkte werden, da die Broker dann viele Positionen verkaufen werden (die sie eingegangen waren, um die Calls der Privatinvestoren zu hedgen)..

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