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Aktienmärkte: Warum es noch nicht zu größeren Abverkäufen gekommen ist!

Aktienmärkte vor Korrektur?

Das neue Jahr 2021 ist für die Aktienmärkte bereits schon wieder spektakulär gut, mit zweistelligen Renditen bei den Indizes der großen Wirtschaftsnationen. Obwohl die Bewertungen der Bewertungen auf historische Höchststände geklettert sind, Warnlampen aller Orten aufleuchten, viele Geldhäuser versuchen mit Strategien auf Rücksetzer zu wetten – es ging bisher im Jahresverlauf nicht mehr als ein paar Prozent nach unten, sofort traten wieder Käufer am Markt auf: „Buy the Dip“.

Aktienmärkte: Wieso hat das Pendel noch nicht umgeschlagen?

Die Warnzeichen

Leser von Finanzmarktwelt haben sicher schon viele Übersichten und Datenreihen verfolgt, die die historisch hohen Aktienbewertungen versinnbildlichen:

Shiller-KV, Warren Buffett-Indikator, Investitionsquote der Publikumsfonds, Insiderverkäufe von Firmenchefs, Put/Call-Verhältnis, extreme Anstiege bei den Frachtraten auf hoher See, ebenso die Produzenten- und Rohstoffpreise (Letztere auf Jahressicht plus 52 Prozent), technische Extremwerte (95 Prozent der Aktien im S&P 500 über dem 200-Tage-Durchschnitt, Euphoriewerte der Kleinanleger, Wertpapierkredite in noch nie geschehen Höhen (absolut und zyklusbereinigt) und und und. Die Liste ließe sich noch lange fortsetzen.

Wovor sich Investoren aber am meisten Sorge haben dürften, ist ein Zurückfahren der Anleihekäufe (Tapering) durch die US-Notenbank, dem Antriebsfaktor schlechthin. Zum einen weil Geldhäusern und Privatinvestoren jahrelang billigstes Geld zur Verfügung gestellt wurde und zum anderen, weil einfach der Anleihemarkt als Renditequelle und Gegenspieler für die Aktienmärkte ausgeschaltet wurde.

Die Grafik mit der überdeutlichen Korrelation zwischen dem Anstieg der Geldmenge und des S&P 500 wurde schon des Öfteren aufgezeigt.

Was hält die Investoren ab aus Aktien auszusteigen?

Da ist natürlich das Thema der Alternativlosigkeit der Anlage, auch wenn es der eine oder andere nicht mehr hören kann.

Gestern lag die Rendite der zehnjährigen US Staatsanleihen bei 1,60 Prozent, was nichts anderes bedeutet, als ein Kurs/Gewinnverhältnis von 62 und dies bei einer aktuellen Inflationsrate von 2,60 Prozent. War der Realzins je negativer?

Und wie hoch ist das KGV beim breiten Aktienmarkt? Sicherlich nicht mehr über 30, wenn man die über 40-prozentige Gewinnsteigerung der Unternehmen im letzten Quartal ins Kalkül nimmt.

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