Folgen Sie uns

Indizes

Aktienmärkte: Was erlauben Dax?

Irgendwie wil er nicht so recht, der Dax, und das trotz der kraftstrotzenden Wall Street. Und so kann man nur mit Trapattoni sagen: Was erlauben Dax?

Redaktion

Veröffentlicht

am

Irgendwie wil er nicht so recht, der Dax, und das trotz der kraftstrotzenden Wall Street. Und so kann man nur mit Trapattoni sagen: Was erlauben Dax? A propos Trapattoni: die derzeit fehlende Stärke des deutschen Leitindex liegt sicher nicht an Sorgen über Italien, nachdem Mitglieder der neuen Regierung in Rom wie der gleichermaßen Euro- wie auch Deutschland-kritische Paolo Savona die Deutschen gar sehr lobten.. Jedenfalls waren es in den letzten Wochen nicht unwesentlich Sorgen um Italien, die den Dax ausgebremst hatten. Jetzt sind diese Sorgen – ob berechtigt oder nicht – kleiner geworden. Aber geholfen hat dem Dax das auch nichts..

Ist es der Respekt vor der morgigen EZB-Sitzung, die den Dax belastet? Immerhin wäre ja ein konkreter Ausstiegsplan der EZB aus ihrem QE nicht gerade förderlich für die 30 Dax-Werte – als die Notenbank einst das QE ankündigte, stiegen bekanntlich Aktien- und Anleihekurse gleichermaßen. Mithin liegt also die Vermutung nahe, dass mit dem Ausstieg aus dem QE genau das Gegenteil passieren könnte!

Hören wir dazu Jochen Stanzl:

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

Und derselbe ganz konkret zum Dax mit der Frage, ob die Bären jetzt ihre Chance nutzen:

Und so sieht Ronald Gehrt die Lage für den Dax:


Foto: Deutsche Börse AG

3 Kommentare

3 Comments

  1. Avatar

    Wolfgang M.

    13. Juni 2018 13:22 at 13:22

    Obwohl die Zinsanhebung der Fed heute Abend auf 2,0% als Faktum in die Märkte eingepreist sein dürfte, wird der Ausblick „Dot Plot“ der NB im Anschluss möglicherweise eine große Reaktion hervorrufen – falls er zu hawkish ausfällt. Dabei geht die Gefahr derzeit eher nicht von der US-Ökonomie aus, sondern von den aufstrebenden Ländern. Ich habe schon vor Kurzem geschrieben, dass Steuerreformen einen Konjunkturzyklus ziemlich verlängern können (siehe R. Reagan). Die USA bräuchten deutlich höhere Zinsen, um den „Sugar Rush“, wie Ben Barnanke den nochmals hochgepushten US-Zyklus nennt, abzukühlen. Aber was passiert dann in den Emerging Markets? Spätestens bei 2,5% „relativ sicherer“ Zinsanlagen werden weiter massiv Gelder aus diesen Ländern abgezogen – in die USA -, gleichzeitig werten die Währungen massiv ab, während die Dollarschulden explodieren. Die ersten Vorläufer sind die Türkei, Argentinien und Brasilien (wie von FMW mehrfach berichtet). Das Umfallen dieser EM war auch während der Mexikokrise 1994 und der Asien/-Russlandkrise 1998 Auslöser, durch Zinsanstiege in den USA. Deshalb hat der Fed-Chef, zugleich Chef der Weltleitwährung, wieder einmal eine besondere Verantwortung. Nahezu allen Wirtschaftskrisen der jüngsten Vergangenheit ging ein deutlicher Zinsanstieg voraus und nahezu bei allen Krisen kam es zu einer inversen Zinskurve (im Zeitraum der letzten 50 Jahre). Dabei ist ein Zinsniveau von 5% in den Leitzinsen bei der derzeitigen Verschuldung sowieso nicht mehr vorstellbar. Verhindern kann der Fed-Chef die nächste Rezession nicht – kein Zyklus währt ewig – aber er könnte die Lebensdauer mit Wort und Tat vehement verkürzen. Deshalb glaube ich, dass Powell heute sehr vorsichtig in seinen Zinsprojektionen sein wird.
    Gruß

  2. Avatar

    Wolfgang M.

    13. Juni 2018 14:31 at 14:31

    Das Rätsel, warum der Dax aus seiner Range, grob 12600 und 12900 nicht ausbricht, könnte sehr mit dem 3-fachen Verfallstermin am kommenden Freitag zusammenhängen. Ob die Italienanleihen rauf oder runtergehen, Zölle verhängt werden, der G7-Gipfel zu einem Ergebnis kommt oder nicht – die großen Spieler am Verfallstag wollen aus eigenen Interessen offenbar nicht, dass der Dax aus dieser Range ausbricht. Nach unten entstünde ein starkes Verkaufssignal und vice versa nach oben. Spannend ist nur, ob diese Spanne bis Freitag – auch nach den Notenbankentscheidungen gehalten werden kann.

  3. Avatar

    Beobachter

    13. Juni 2018 15:08 at 15:08

    @Wolfgang M. Ich könnte jedes Wort unterschreiben.Es gibt immer noch zuviel „ Börsenspezialisten“ die meinen man könne die Zinsen nicht anheben, weil man die Börse stützen muss.DAS IST EINE TOTALE FEHLÜBERLEGUNG .Soll man auf dem 3 mal grösseren Anleihenmarkt auf 1–2 % Rendite verzichten um den Aktienmarkt zu halten.Um diesen Verlust auszugleichen müssten die Aktien also 3–6% jährlich weiter steigen, was nicht ewig möglich ist.Zudem sollte irgendwann den Börsenspezialisten ohne Crash– Erfahrung
    bewusst werden,dass die Zyklen nur verlängert werden können .Immerhin haben wir seit bald 35 Jahren fallende US Anleihenzinsen gehabt.Die Vorteile der künstlich getriebenen Aktien– u.Anleihenkurse sind verfrühstückt, die Nachteile dieses einmaligen Experimentes werden mehr u.mehr hervortreten.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Aktienmärkte: Überdosis an Rotation! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte zeigen in der Erwartung eines Impfstoff eine Art massive Überdosis an Rotation: man erwartet eine Erholung der Wirtschaft und damit vieler von der Coronakrise stark betroffener Unternehmen, die so sehr wahrscheinlich gar nicht stattfinden wird. Dementsprechend sind viele Aktien vor allem aus dem Energiesektor sowie viele „Small Caps“ hoffnungslos überbewertet, zumal deren Verschuldung in den letzten Monaten geradezu explodiert ist. Heute zeigen die Aktienmärkte erste kleine Gewinntmitnahmen vor allem gerade in jenen Sektoren, die zuletzt geradezu explodiert sind. Wie geht die Wall Street angesichts des morgigen Feiertags aus dem Handel? Die gehandeltne Volumina sind schon deutlich ausgedünnt..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Indizes

Rüdiger Born: Bullenmarkt in Frage gestellt

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Der Bullenmarkt für Aktien ist erst einmal in Frage gestellt. Dies schaue ich mir im Video am Dow-Chart genauer an. Auch blicke ich auf eine mögliche Idee bei Gold.

Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

BORN-4-Trading – Trading-Ideen kostenfrei aufs Smartphone! Aktuelle Trading-News, Handelsideen und Trader-Know-how, Rüdiger Born sendet seine Einschätzungen direkt auf Dein Smartphone, entweder als Video- oder Voice-Nachricht oder einfach als schneller Text mit Bild. Welche Märkte kann man handeln, wo gibt es interessante aktuelle Trading-Setups, wo wären Einstiege möglich oder aber Stopps sinnvoll? Brandaktuell, überall und in gewohnt professioneller und spritziger Art. Klicke dazu einfach an dieser Stelle.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Bullen, Bären und fliegende Schweine

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Ab morgen startet das verlängerte Thanksgiving-Wochenende in den USA. Die gut laufenden Kurse im November sind im Fokus seiner heutigen Berichterstattung.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage