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Indizes

Aktienmärkte: was ist, wenn die Bären doch Recht haben?

Markus Fugmann

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am

Die heftige Rally der Aktienmärkte vor allem in den USA war für die Bären sehr schmerzhaft! Eigentlich waren doch die Argumente auf ihrer Seite: eine schwache globale Wirtschaft mit einem Industriesektor in der Rezession, dazu ein seit mindestens seit drei Quartalen rückläufigen Gewinnwachstum der US-Unternehmen. Damit wurde die Schere zwischen Fundamentaldaten und Bewertungen/Kursen immer größer.

Aber all das schien keine Rolle zu spielen: die Konjunktur und die Unternehmensergebnisse würden sich schon bald erholen (und in der Tat zeigten die Daten vor allem aus der deutschen Industrie eine leichte Verbesserung). Dazu eine Kaskade von Zinssenkungen durch Notenbanken und vor allem die dovishe Wende der Fed: statt Zinsanhebungen dann plötzlich Zinssenkungen, Käufe von T-Bills und die Intervention am Repo-Markt mit einer damit verbundenen starken Ausweitung der Fed-Bilanzsumme. Der monetäre Faktor war für die Aktienmärkte der einzig entscheidende Faktor, alles andere nur Beiwerk. Dabei übersah man gerne, dass selbst die massive Injektion von Liquidität ins System das Wachstum nicht wirklich nennenswert veränderte – man braucht immer mehr neu gedruckte Dollars (oder auch Euros) für immer geringeres Wachstum. Das ist das zentrale Argument der Bären: seit der Finanzkrise wachsen die Schulden schneller als die Wirtschaft! All das hat auch die US-Steuerreform gezeigt: das versprochene Wachstum der US-Wirtschaft blieb aus, die Investitionen gingen zurück, die dadurch verursachten Kosten erhöhten die Schulden massiv.

Aber mit dem Coronavirus ist plötzlich ein neues Motiv aufgetaucht: die Erzählung von der Konjunkturerholung kommt ins Wanken mit dem faktischen Ausfall Chinas – das ist dann für stark überkaufte Aktienmärkte ertsmals ein echter Grund für eine Korrektur. Die Citigroup hat es am Wochenende auf den Punkt gebracht: extrem hohe Bewertungen der Aktienmärkte bei gleichzeitig immer geringeren Möglichkeiten der Notenbanken:

“What we find particularly troubling is the potential interaction between the shock from the virus, already stretched market valuations, and central banks approaching the local limits of their ability to prop up markets.”

Sven Henrich analysiert die charttechnische Lage der Aktienmärkte (und anderer Märkte) nach dem sell off am Freitag – wie weit geht die Korrektur, oder ist alles schon wieder vorbei?

Haben die Bären Recht mit ihrer skeptischen Einstellung für die Aktienmärkte?

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Marko

    3. Februar 2020 13:46 at 13:46

    Markus, chau Dir doch das mal an :

    https://www.ideas-news.de/news-detail/brexit-wer-im-glashaus-sitzt-soll-nicht-mit-handelspolitischen-steinen-werfen-109149/?utm_source=onvista&utm_medium=news&utm_campaign=ideas-news&utm_content=waehrungen&utm_term=20200203_Brexit+Wer+im+Glashaus+sitzt+soll+nicht+mit+handelspolitischen+Steinen+werfen

    https://www.onvista.de/news/brexit-kaum-ist-grossbritannien-aus-der-eu-ausgetreten-da-spuckt-boris-johnson-schon-wieder-grosse-toene!-325279885

    Und liebe Bären der ganze „Markt“ sollte ich gegen Norden oder gegen Süden auflösen, sollte der Bundesbankladen ein Einsehen haben, die Negativzinsen raus, + 0,25 % pro Quartal rauf und Ruhe ist !

    wichtig ist, der Anleihe- wie der Aktienmarkt müssen sich angleichen, das hier ist immer noch Lehman. Der Bufu bei 172 Punkten , das ist verrückt.. Die Fundamentaldaten sind , dass die EZB den Anleihemarkt manipuliert, nebst Negativzinsen. Das it eben Lehmen !

    Und von einer Euphorie ist NULL zu sehen, NULL !

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Finanznews

Aktienmärkte: „Dreifaltigkeit“ Stimulus, Corona, US-Wahlen! Marktgefüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Für die Aktienmärkte ist derzeit die „Dreifaltigkeit“ entscheidend: die Frage Stumlus ja oder nein bzw. wann und in welcher Größe, die Lage vor allem in Europa um das Coronavirus – und schließlich die immer näher rückenden US-Wahlen mit der Debatte heute Nacht zwischen Trump und Biden. Immer wieder wiederholt sich in den letzten Tagen ein Muster: die Aktienmärkte der Wall Street starten aufgrund von Stimulus-Hoffnugnen stark, um dann aber deutlich nachzulassen – weil dann doch wieder klar wird, dass die optimistischen Aussagen etwa von Pelosi noch lange nicht bedueten, dass man sich wirklich einigt. Noch jedenfalls handeln die Indizes in einem kurzfristigen Abwärtstrend..

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Indizes

Rüdiger Born: Aktuelle Lage und Chancen bei Dax und Dow

Rüdiger Born

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Im folgenden Video bespreche ich direkt am Chart die aktuelle Lage bei Dax und Dow Jones, und welche Chancen für Trader vorhanden sind.

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