Folgen Sie uns

Finanznews

Aktienmärkte: Was sich ändern muß – und wird! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte der Wall Street gestern mit einem Rückschlag – der Nasdaq mit dem stärksten Fall seit einem Monat nach Aufnahme eines verfahrens gegen Facebook wegen Monopolisierung. Das ist auch für andere große US-Tech-Konzerne kein gutes Omen, aber es ist notwendig, diese Macht-Konzentration dieser Konzerne zu begrenzen. Das gilt auch für die Exzesse der Notenbanken mit ihren Manipulationen der Anleihemärkte und der Aktienmärkte – während letztere neue Allzeithochs erreichen, weiß knapp ein Viertel der Amerikaner nicht, ob sie in den nächsten Tagen und Wochen genug zu essen haben werden. Diese Spanne zwischen wirtschaftlicher Realtität und Finanzmärkten muß kleiner werden, sonst droht eine Explosion!

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

8 Kommentare

8 Comments

  1. Avatar

    Kritisch on fire

    10. Dezember 2020 10:01 at 10:01

    Sehr geehrter Herr Fugmann!
    Nachdem ich erst geglaubt habe mich verhört zu haben, habe ich es mir mehrmals angehört und sie vertreten tatsächlich die sozialistisch, diktatorische Meinung, dass man Vermögen mit ca. 50 Mio begrenzen sollte um den Rest umzuverteilen. Zurück in die dunkle Zeit des Kommunismus? Ist das tatsächlich ihre Antwort auf die durch unsere Volksverteter angerichteten Schäden? Sie als selbstgenannter Historiker sollten es doch eigentlich besser wissen!
    LG

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      10. Dezember 2020 10:21 at 10:21

      @Kritisch, ich bin gegen jede Diktatur und auch gegen jede Form des Sozialismus – der hinlänglich bewiesen hat, dass er nicht funktioniert. Aber das derzeitige System ist eben eine Form des Notenbank-Sozialismus, der die Vermögenden reicher macht. Wer den Zins zerstört, zerstört damit jede Form der Risiko-Bewertung. Die explodierenden Vermögenspreise führen dazu, dass die Meisten sich keine eigene Immobilie mehr werden leisten können etc. Meine Aussage war doch, Unternehmer zu fördern, die Risiken eingehen, aber gleichzeitig die massive Konzentration von Reichtum in den Händen der Wenigen zu begrenzen, weil sonst die Ungleichgewichte so groß werden, dass uns das System aus der Kurve fliegt!

  2. Avatar

    Mike Lohmann

    10. Dezember 2020 10:20 at 10:20

    Stand heute an den internationalen Märkten: Schulden die nie zurückbezahlt werden oder wieder mit Gratiskrediten refinanziert werden, Vermögen das nie realisiert werden kann, da die Schuldner eigentlich gar kein Geld haben (siehe Target2 etc.) D.h. auch heute werden wieder Bilanzen präsentiert die aktuell dank Notenbankern nur Luftnummern ohne echten Wert sind.
    Das einzige was gut funktioniert und sich ausbreitet ist wieder der alte bewährte Tauschhandel mit echten Waren und realen Werten parallel zum Finanz-Perpetuum-Mobile der Notenbanken.

  3. Avatar

    Kritisch on fire

    10. Dezember 2020 10:45 at 10:45

    Sehr geehrter Herr Fugmann!
    Unser System ist doch schon aus der Kurve geflogen – es fliegt nur noch und daher ist der Aufprall noch nicht spürbar und es wird in einem Totalschaden enden.

  4. Avatar

    Mr Bean

    10. Dezember 2020 10:57 at 10:57

    Sehr guter Kommentar, Herr Fugmann. Vielen Dank.
    Nich umsonst kam in letzter Zeit der Begriff „Milliardärssozialismus“ auf. Wir steuern auf ihn zu.
    Ihre Lösungsvorschläge (Cap auf Vermögen, Bedingungsloses Grundeinkommen) wären aber nicht nötig, wenn eine Bedingung erfüllt wäre. Die des richtigen Kapitalismus. Im Kapitalismus sind Monopole unmöglich. Ein freier Markt ohne Eintrittsbarrieren sorgt immer dafür, dass früher oder später genug Konkurrenz einen natürlichen Deckel setzt. Erst Eingriffe des Staates (Niedrigzinswährung, Bevorzugung durch Patente u.v.m) lässt Monopole erst entstehen. Eine Buchempfehlung dazu ist das neue Werk von Thorsten Polleit über den Kapitalismus.
    LG
    Ihr
    Mr. Bean

  5. Avatar

    franko33

    10. Dezember 2020 11:12 at 11:12

    Sehr geehrter Herr Fugmann,

    Ihren Standpunkt zu Corona kann ich verstehen.

    Allerdings zählen zu meinem Klientel im dreistelligen Hundertbereich gut 40% Ärzte.
    Hier habe ich dazu das glatte Gegenteil gehört.
    Hier fände ich es,selbst auch „Laie“ gut ,wenn mehrheitlich die Ärzteschaft sich
    gleichberechtigt zusammensetzt und man als „Bevölkerung“ mitgenommen wird.
    Hier wird nur mit Angst regiert,mittlereweile eher planlos und ich finde es nicht gut
    wenn führende Virologen,wie Sie auch als Laie,diesen ihre Kompetenz absprechen.
    Wenn es schon wirklich so weit kommt,werden sich eher die Fronten zwischen den Meinungen
    eher verhärten,was eine Lösung nahezu unmöglich machen wird.
    Auch die Lösung in Form eines Lockdowns wurde von der WHO ausdrücklich nicht empfohlen.
    Ihren Standpunkt in die Finanzwelt zu setzen finde ich sehr mutig,nur wird dies in keinster Weise die Probleme lösen und ich würde mich in diesem Fall als Laie eher aus
    der Sache raushalten,da meine Meinung als einer von über 80 Millionen Deutschen zur
    Zeit wohl nicht gefragt ist.

  6. Avatar

    Scheer

    10. Dezember 2020 11:13 at 11:13

    Hallo Herr Fugmann,
    vielen Dank für Ihren Beitrag.
    Ich würde mich gerne Kritisch mit Ihren Aussagen ausseinandersetzen.
    Wie ist Ihre Corona Aussage mit der statistischen Auswertung mit Schweden vereinbar?
    Siehe dazu Link:
    https://www.heise.de/tp/features/Der-schwedische-Corona-Weg-Erfolg-oder-Misserfolg-4984494.html
    Freundliche Grüße

  7. Avatar

    Jan

    10. Dezember 2020 11:51 at 11:51

    @Franko33, was ist denn ein dreistelliger Hundertbereich? Ist der Hundertbereich nicht immer dreistellig, von 100 bis 999?

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Aktien

Aktien: Bubble-Boomer demaskieren Wall Street-Casino! Marktgeflüster (Video)

Mit Aktien wie Gamestop bringen die Bubble-Boomer Hedgefunds in Schieflage – und demaskieren damit gleichzeitig den Casino-Charakter der Wall Street!

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Aktien wie Gamestop oder AMC schießen auch heute wieder durch die Decke – die Bubble-Boomer bringen damit jene Hedgefunds weiter in Schwierigkeiten, die eben diese Aktien short spielen. Diese Bubble-Bommer (Generation Z) ist mit der Spiele-Mechanik bestens vertraut und hat damit nicht nur eine Schwachstelle der Finanzmärkte offengelegt, sondern gleichzeitig den Casino-Charakter der Wall Street demaskiert. Man darf gespannt sein, ob die Fed heute dazu etwas sagen wird – letztlich sind es die Notenbanken, die dieses Casino ermöglicht haben und den beteiligten Spielern das Gefühl suggerierten, dass man im Casino nicht verlieren könne, weil jedesmal wenn es eng wird, die Retter in Gestalt der Notenbanken nahen..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Aktien

Gamestop, Elon Musk und die Fed! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Gestern war Gamestop die meist gehandlte Aktie an der Wall Street, nachdem nun auch Elon Musk mit einem Tweet den Hype noch einmal hat eskalieren lassen. Nachbörslich explodierte daraufhin die Aktie von Gamestop – und bringt damit Hedgefunds, de die Aktie geshortet haben, in große Schwierigkeiten. All das aber ist Ausdruck dessen, was vor allem die Fed mit ihrer Geldpolitik angerichtet hat: sie befeuert solche exzessiven Spekulationen und behauptet dabei, es gehe ihr mit ihren Interventionen um das reibungslose Funktionieren von Märkten. Wird die US-Notenbank heute vor solchen Exzessen wie bei Gamestop warnen? A propos Exzess: heute die Zahlen von Tesla, Apple und Facebook im Fokus (wir berichten dazu heute Abend ab 22Uhr bei finanzmarktwelt.de)..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Finanznews

Aktien: Generation Z und die Spekulation! Marktgeflüster (Video)

Die Generation Z (ab 1995 Geborene) macht wieder Schlagzeilen und pusht auch heute wieder bestimme Aktien nach oben. Das böse Ende aber wird kommen..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Generation Z (ab 1995 Geborene) macht auch heute wieder Schlagzeilen und pusht wieder Aktien wie Gamestop oder Beyond Meat nach oben. Diese Generation Z wird nicht nur den Klimawandel ausbaden müssen, sondern ahnt auch, dass sie seit langer Zeit die erste Generation sein wird, für die der Kuchen nicht größer, sondern vermutlich kleiner sein wird. Und diese Generation Z wähnt sich nun durch die Fed und andere Notenbanken in einem Casino, in dem man ohne Risiko zocken könne – weil Aktien angeblich immer steigen. Aber an der Börse hat die Mehrheit schon immer verloren, und das wird diesmal nicht anders sein..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage