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Finanznews

Aktienmärkte: Wettlauf zwischen Impfstoff und Lockdown! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Es ist eine Art Wettlauf zwischen Impfstoff und Lockdown, der die Aktienmärkte aktuell beschäftigt. Heute wieder ein typischer Montag mit einem Mix aus verschiedenen Hoffnungen: Brexit-Hoffnung, Impfstoff-Hoffnung und Stimulus-Hoffnung. Aber die Gewinne der Aktienmärkte schmolzen etwas dahin durch neue Meldungen zu absehbaren Lockdowns in New York und London – der harte Lockdown in Deutschland wird vorerst ignoriert. Man verläßt sich auf die Aussagen der Fed am Mittwoch, das kurzfristige Risiko besteht nun darin, dass die US-Notenbank untätig bleibt und erst einmal auf den Stimulus durch die US-Politik wartet. Währenddessen agitiert Trump weiter, aber heute dürfte dann das Ende seiner Präsidentschaft durch das Electoral College offiziell werden..

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Peter Sallister

    14. Dezember 2020 21:19 at 21:19

    Lieber Herr Fugmann, Sie werden sich noch eine Weile in Geduld üben müssen. Bis Sie die Früchte Ihres unermüdlichen und standhaften Mahnens des momentanen Börsenwahnsinns ernten können. Ich schätze so bis März-April. Warum?

    Nun, was sich jetzt abspielt dürfte einen Hintergrund haben. Woran kann man im Moment gut verdienen? Richtig, an den Dummen. Heutiger Tag als Beispiel. Mühsam kämpften sich die Robin Hooder noch oben mit 50-$-Beträgen. Treiben den Dow auf 30300.
    Larry & Co. reiben sich zufrieden die Hände und räumen in einer Stunde ab. Das müssen die Großfische sehr diszipliniert veranstalten. Bei 29900 sollte Schluß sein, sonst geraten die Börsennewbies womöglich noch in Panik.
    Jetzt werden von den Großen Kaufspritzen injiziert. Nicht so viel, gerade so daß die Popelinvestoren im Chor zu schreien beginnen: „Buy the Dip“!
    Jetzt klettert der Kurs wieder. Und das könnte sich bis in den Frühling 2021 so hinziehen.

    Was machen die Tycons aber mit den nicht verkauften Aktienpaketen? Haben die nicht Angst daß bei einem Rutsch im April alles den Bach runter geht und riesige Verluste entstehen?

    Gemach, gemach. Blöde sind die Großen nicht. Die pfeffern dann, sobald sich ein richtiger crash anbahnt, ihre Aktienpakete kaltschnäuzig in die wimmernden Märkte. Damit die Kurse noch besser nach unten rutschen und nicht irgendwelche RobinHooder mit „Buy the dip“-Gequieke in die Quere kommen. Ist dann die Talsohle erreicht kaufen nur noch Larry & Co. Die Robins müssen dann der Oma das geliehene Geld für die Aktienaquisitionen zurückerstatten, 50 $ jeden Monat.
    Dann ist das große Geld auch wieder in den Händen in die es gehört. Normalere und in sich logischere Börsenzeiten werden wieder Normalität.

  2. Avatar

    Lausi

    14. Dezember 2020 22:22 at 22:22

    Der IPO-Chart ist ja wirklich beeindruckend! Bubble – ick hör dir knistern… ;-)

  3. Avatar

    leftutti

    15. Dezember 2020 02:32 at 02:32

    Deutschland, alles bereits eingepreist oder auch nicht. Die Aktienmärkte preisen Zukunft ein, dafür war der Shutdown jetzt zu schnell, zu langsam, zu vorhersehbar oder auch nicht. Die Impfstoffe können nicht geliefert werden, die wirken oder auch nicht. Die November-Wirtschaftshilfen können nicht vor Januar bearbeitet werden (von den Dezember- und Ü-3-Hilfen ganz zu schweigen). Klingt alles schräg und quer, gut, dass wir die Schiefdenker haben, die alles wieder gerade rücken…

    Trump und die rückgratlosen feigen Opportunisten (amerikanisch: GOP) klagen bis 2024 wegen des Wahlbetruges vor dem eigens installierten Supreme-Court. Trump gewinnt die Klagen im Jahr 2024 und kann dann leider nicht mehr gewählt werden, weil er rückwirkend offiziell erdrutschmäßig gewählter POTUS war.

    Die Aber-Billionen fließen weiterhin nicht in die Realwirtschaft, während sich die Finanzwirtschaft faul und übersättigt im Schlaraffenland labt. Und derweil wie immer abfällig auf die Millionen Bürger scheißt, die ihr trauriges Dasein fristen. Und weiter empört und voller Inbrunst nach neuen Billionen kreischt.

    Und während sie dies routiniert zelebriert, preist sie euphorisch ein Brexit-Abkommen ohne Lösung ein. Auch ein Abkommen ohne Abkommen ist ein Abkommen. Alles gut, ein schmaler Pfad ist noch offen. Hoffnung, Hoffnung, auch wenn sie scheitern wird.

    Neben all der traurigen Wirklichkeit gibt es eine hoch aktive, altbekannte, fantastische Ausrede:
    Wohin mit all dem Geld, Aktien! Es kann nur aufwärts gehen.

    Verstehen das auch all die Millionen Bürger und Steuerzahler, die auf die fehlgeleiteten und so oft versprochenen Billionen warten?

  4. Avatar

    thinkSelf

    15. Dezember 2020 13:23 at 13:23

    „Es ist eine Art Wettlauf zwischen Impfstoff und Lockdown, der die Aktienmärkte aktuell beschäftigt.“
    Nein. Alles völlig irrelevant. Die Kurse werden alleine von den Geldspritzen bewegt und daher weiterhin unbeschränkt steigen (die Zacken im Trend kann man völlig ignorieren). Deswegen steigen die Kurse und Immobilienpreise bis die Währungen crashen. Und das Geld pumpen geht auch solange weiter. Denn wird das eingestellt, crasht es sofort.

    In dem Moment werden dann die Kleinanleger ihre Aktien auf den Markt schmeißen, weil sie die Liquidität brauchen um am nächsten Tag noch was in den Kochtopf zu bekommen (staatliche soziale Wohltaten gibt es dann nicht mehr, bzw. sie sind dann wertlos).
    Anschließend sammelt die Finanzoligarchie die verbleibenden Vermögenswerte des Normalbürgers praktisch kostenlos ein. Und schwupp ist das neue feudale Gesellschaftssystem fertig und alles ist wie früher. 90% Heloten, die auf den Feldern schuften und 10% die auch weiterhin Spaß haben. Die Markierung der Heloten ist ja bereits erfolgt.

    Was dann politisch passiert ist nicht vorhersagbar. Den USA traue ich zu, dass die Verhältnisse dann mit sehr robusten Mitteln eventuell wieder geändert werden.
    Für Europa erwarte ich das allerdings nicht. Das neofeudale System wird hier über Jahrhunderte Bestand haben.

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Aktien: Bubble-Boomer demaskieren Wall Street-Casino! Marktgeflüster (Video)

Mit Aktien wie Gamestop bringen die Bubble-Boomer Hedgefunds in Schieflage – und demaskieren damit gleichzeitig den Casino-Charakter der Wall Street!

Markus Fugmann

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Aktien wie Gamestop oder AMC schießen auch heute wieder durch die Decke – die Bubble-Boomer bringen damit jene Hedgefunds weiter in Schwierigkeiten, die eben diese Aktien short spielen. Diese Bubble-Bommer (Generation Z) ist mit der Spiele-Mechanik bestens vertraut und hat damit nicht nur eine Schwachstelle der Finanzmärkte offengelegt, sondern gleichzeitig den Casino-Charakter der Wall Street demaskiert. Man darf gespannt sein, ob die Fed heute dazu etwas sagen wird – letztlich sind es die Notenbanken, die dieses Casino ermöglicht haben und den beteiligten Spielern das Gefühl suggerierten, dass man im Casino nicht verlieren könne, weil jedesmal wenn es eng wird, die Retter in Gestalt der Notenbanken nahen..

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Gamestop, Elon Musk und die Fed! Videoausblick

Markus Fugmann

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Gestern war Gamestop die meist gehandlte Aktie an der Wall Street, nachdem nun auch Elon Musk mit einem Tweet den Hype noch einmal hat eskalieren lassen. Nachbörslich explodierte daraufhin die Aktie von Gamestop – und bringt damit Hedgefunds, de die Aktie geshortet haben, in große Schwierigkeiten. All das aber ist Ausdruck dessen, was vor allem die Fed mit ihrer Geldpolitik angerichtet hat: sie befeuert solche exzessiven Spekulationen und behauptet dabei, es gehe ihr mit ihren Interventionen um das reibungslose Funktionieren von Märkten. Wird die US-Notenbank heute vor solchen Exzessen wie bei Gamestop warnen? A propos Exzess: heute die Zahlen von Tesla, Apple und Facebook im Fokus (wir berichten dazu heute Abend ab 22Uhr bei finanzmarktwelt.de)..

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Aktien: Generation Z und die Spekulation! Marktgeflüster (Video)

Die Generation Z (ab 1995 Geborene) macht wieder Schlagzeilen und pusht auch heute wieder bestimme Aktien nach oben. Das böse Ende aber wird kommen..

Markus Fugmann

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Die Generation Z (ab 1995 Geborene) macht auch heute wieder Schlagzeilen und pusht wieder Aktien wie Gamestop oder Beyond Meat nach oben. Diese Generation Z wird nicht nur den Klimawandel ausbaden müssen, sondern ahnt auch, dass sie seit langer Zeit die erste Generation sein wird, für die der Kuchen nicht größer, sondern vermutlich kleiner sein wird. Und diese Generation Z wähnt sich nun durch die Fed und andere Notenbanken in einem Casino, in dem man ohne Risiko zocken könne – weil Aktien angeblich immer steigen. Aber an der Börse hat die Mehrheit schon immer verloren, und das wird diesmal nicht anders sein..

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