Finanznews

Aktienmärkte: Wir spielen das Jahr 2019 – vorwärts in die Vergangenheit! Videoausblick

Die Aktienmärkte – allen voran die Wall Street – spielen eine Phantasiewelt mit einer Rückkehr ins Jahr 2019: nach dem Motto „vorwärts in die Vergangenheit“. Daher auch der Jubel der Aktienmärkte über die vagen Meldungen von Gilead in Sachen Remdesivir als Medikament gegen das Coronavirus, bei gleichzeitigem Ausblenden der ökonomischen Realität. Aber die Realität wird sich nicht aufhalten lassen durch Träumereien – am 01.Mai werden konkret Millionen von Rechnungen fällig. Fed-Chef Powell hat gestern einen starken Auftritt absolviert und klar gemacht, dass die Fed alles tun wird, um das amerikanische Geschäftsmodell als Ponzi-Schema (mitaufnahme neuer Schulden in großem Maßstab werden Alt-Schuldner ausbezahlt) aufrecht zu erhalten..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq



Kommentare lesen und schreiben, hier klicken

Lesen Sie auch

10 Kommentare

  1. Finanzmärkte=Realität?
    Von wegen!

  2. Was Herr Fugmann vor kurzem angedeutet hat, ist jetzt wahrscheinlich eingetreten. Die FED hat ihre Carte Blanche bestätigt, die EZB zieht nach, whatever it takes überall. Ich denke, wir befinden uns gerade im Crack Up Boom. Die wesentlichen Zutaten sind da. Rezession, steigende Verschuldungen, Geldflutungen, daraus resultierender Anlagebedarf. Wie Anlage-Profi Jens Erhardt sagte, solange die Zentralbanken fluten, spielen Bewertungen keine Rolle mehr. Das sieht man und wird gerne hingenommen. Es kommt wohl doch bereits vor oder mit dem deflationären Schock zur Vermögenspreisinflation – der Crack Up Boom ist gestartet. Dadurch wird man zeitnah die ATHs nur noch im Rückspiegel sehen.

    1. Crack Up Boom glaube ich noch nicht. Die Gelder helfen nicht, wenn viele Firmen pleite gehen. Gibt man denen noch mehr Geld, werden solide Unternehmen benachteiligt. Also wird es zu einen weiteren Einbruch und neuen Tiefs kommen, dann verteilt man Geld mit Kübeln…sprich monatliche Überweisungen an Firmen und Privatpersonen…dann kommt der Dax ins rennen…ist dann auch die finale Phase im System, bevor es über die Klippen geht…denke ich mir mal so

  3. Korrektur: Das Kreditwachstum ist nicht erst seit der Finanzkrise höher als das Wirtschaftswachstum. Genaugenommen seit Aufhebung der Goldbindung.

  4. Der Rezessionsmechanismus ist im Gang! Corona war der trigger, jetzt aber eigentlich nur noch nebenkriegsschauplatz. Die Auswirkungen auf die Ökonomie können durch die corona Entwicklungen nur verstärkt oder abgemildert werden….am Pfad selbst, kann das wenig ändern. Es gelten die Rezessionsgesetze!

  5. „Wir müssen die Märke am Funktionieren halten“. Man, der Powell ist ein begnadeter Komiker. Wenn er den Markt funktionieren lässt, dann muss er ihn krachen lassen. Er hält nicht den Markt am funktionieren, sondern betreibt Vermögenssicherung der reichsten 0,1% (wenn nicht, ist er seinen Job auch ganz schnell los).

    Es gibt übrigens kein Entkommen aus dem Dilemma. 2007 hat gezeigt das der Point of no return bereits überschritten war. Das gerade biegen der zu diesem Zeitpunkt bereits seit 30 Jahren falschen Wirtschafts- und insbesondere Finanzpolitik hätte die reale Vernichtung der Vermögen und damit der Altersversorung der staatstragenden Mittelschichten in den entwickelten Ländern bedeutet. Das hat niemand gewagt. Klar, auch Politiker sind ja keine Selbstmörder.

    Seit dem geht es nur noch darum sich durch die Gnade der frühen Geburt zu retten. Also zu hoffen, dass das Kartenhaus erst zusammenfällt wenn man selbst bereits den Weg alles irdischen gegangen ist.

  6. @Fugmann: Was kann es denn bitte für wichtigere Aufgaben geben, als das Marktgeflüster aufzunehmen?? ;-))

  7. Firmenpleiten in grossem Maße wird kein Geldrucken aufhalten. Will man den Firmen dann Geld schenken und die benachteiligen die gesund sind und kein Geld brauchen, wird wohl so nicht funktionieren. Ich bin dafür das System ordentlich zu versenken, die Zeit ist überreif!!!! Den Zyklen nach steht und maximal noch eine Rohstoffblase bevor, danach ist Schicht im Schacht für länger…

    1. @Jürgen
      Das ist auch meine Betrachtung. Die Notenbanken stecken genau in diesem Dilemma. Tatsächlich müssten sie ganze Branchen retten. Dummerweise schafft das aber keine Nachfrage und zerstört weiter marktwirtschaftliche Grundlagen.

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.




ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Meist gelesen 7 Tage