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Aktienmärkte: Wir spielen das Jahr 2019 – vorwärts in die Vergangenheit! Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte – allen voran die Wall Street – spielen eine Phantasiewelt mit einer Rückkehr ins Jahr 2019: nach dem Motto „vorwärts in die Vergangenheit“. Daher auch der Jubel der Aktienmärkte über die vagen Meldungen von Gilead in Sachen Remdesivir als Medikament gegen das Coronavirus, bei gleichzeitigem Ausblenden der ökonomischen Realität. Aber die Realität wird sich nicht aufhalten lassen durch Träumereien – am 01.Mai werden konkret Millionen von Rechnungen fällig. Fed-Chef Powell hat gestern einen starken Auftritt absolviert und klar gemacht, dass die Fed alles tun wird, um das amerikanische Geschäftsmodell als Ponzi-Schema (mitaufnahme neuer Schulden in großem Maßstab werden Alt-Schuldner ausbezahlt) aufrecht zu erhalten..

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10 Kommentare

10 Comments

  1. Avatar

    Korrektor

    30. April 2020 08:48 at 08:48

    Finanzmärkte=Realität?
    Von wegen!

  2. Avatar

    Roland

    30. April 2020 08:52 at 08:52

    Was Herr Fugmann vor kurzem angedeutet hat, ist jetzt wahrscheinlich eingetreten. Die FED hat ihre Carte Blanche bestätigt, die EZB zieht nach, whatever it takes überall. Ich denke, wir befinden uns gerade im Crack Up Boom. Die wesentlichen Zutaten sind da. Rezession, steigende Verschuldungen, Geldflutungen, daraus resultierender Anlagebedarf. Wie Anlage-Profi Jens Erhardt sagte, solange die Zentralbanken fluten, spielen Bewertungen keine Rolle mehr. Das sieht man und wird gerne hingenommen. Es kommt wohl doch bereits vor oder mit dem deflationären Schock zur Vermögenspreisinflation – der Crack Up Boom ist gestartet. Dadurch wird man zeitnah die ATHs nur noch im Rückspiegel sehen.

    • Avatar

      jürgen

      30. April 2020 18:39 at 18:39

      Crack Up Boom glaube ich noch nicht. Die Gelder helfen nicht, wenn viele Firmen pleite gehen. Gibt man denen noch mehr Geld, werden solide Unternehmen benachteiligt. Also wird es zu einen weiteren Einbruch und neuen Tiefs kommen, dann verteilt man Geld mit Kübeln…sprich monatliche Überweisungen an Firmen und Privatpersonen…dann kommt der Dax ins rennen…ist dann auch die finale Phase im System, bevor es über die Klippen geht…denke ich mir mal so

  3. Avatar

    Übelkeit

    30. April 2020 09:05 at 09:05

    Korrektur: Das Kreditwachstum ist nicht erst seit der Finanzkrise höher als das Wirtschaftswachstum. Genaugenommen seit Aufhebung der Goldbindung.

  4. Avatar

    Christoph

    30. April 2020 09:27 at 09:27

    Der Rezessionsmechanismus ist im Gang! Corona war der trigger, jetzt aber eigentlich nur noch nebenkriegsschauplatz. Die Auswirkungen auf die Ökonomie können durch die corona Entwicklungen nur verstärkt oder abgemildert werden….am Pfad selbst, kann das wenig ändern. Es gelten die Rezessionsgesetze!

  5. Avatar

    thinkSelf

    30. April 2020 09:46 at 09:46

    „Wir müssen die Märke am Funktionieren halten“. Man, der Powell ist ein begnadeter Komiker. Wenn er den Markt funktionieren lässt, dann muss er ihn krachen lassen. Er hält nicht den Markt am funktionieren, sondern betreibt Vermögenssicherung der reichsten 0,1% (wenn nicht, ist er seinen Job auch ganz schnell los).

    Es gibt übrigens kein Entkommen aus dem Dilemma. 2007 hat gezeigt das der Point of no return bereits überschritten war. Das gerade biegen der zu diesem Zeitpunkt bereits seit 30 Jahren falschen Wirtschafts- und insbesondere Finanzpolitik hätte die reale Vernichtung der Vermögen und damit der Altersversorung der staatstragenden Mittelschichten in den entwickelten Ländern bedeutet. Das hat niemand gewagt. Klar, auch Politiker sind ja keine Selbstmörder.

    Seit dem geht es nur noch darum sich durch die Gnade der frühen Geburt zu retten. Also zu hoffen, dass das Kartenhaus erst zusammenfällt wenn man selbst bereits den Weg alles irdischen gegangen ist.

  6. Avatar

    bassmaker

    30. April 2020 10:01 at 10:01

    @Fugmann: Was kann es denn bitte für wichtigere Aufgaben geben, als das Marktgeflüster aufzunehmen?? ;-))

  7. Avatar

    jürgen

    30. April 2020 13:18 at 13:18

    Firmenpleiten in grossem Maße wird kein Geldrucken aufhalten. Will man den Firmen dann Geld schenken und die benachteiligen die gesund sind und kein Geld brauchen, wird wohl so nicht funktionieren. Ich bin dafür das System ordentlich zu versenken, die Zeit ist überreif!!!! Den Zyklen nach steht und maximal noch eine Rohstoffblase bevor, danach ist Schicht im Schacht für länger…

    • Avatar

      Hesterbär

      30. April 2020 14:48 at 14:48

      @Jürgen
      Das ist auch meine Betrachtung. Die Notenbanken stecken genau in diesem Dilemma. Tatsächlich müssten sie ganze Branchen retten. Dummerweise schafft das aber keine Nachfrage und zerstört weiter marktwirtschaftliche Grundlagen.

  8. Avatar

    jürgen

    30. April 2020 18:33 at 18:33

    ganz so einfach ist es auch nicht mit dem Gelddrucken ohne Ende…
    https://www.godmode-trader.de/artikel/schuldenanstieg-wegen-corona-krise-wirklich-kein-problem,8345548

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Aktienmärkte: Überdosis an Rotation! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte zeigen in der Erwartung eines Impfstoff eine Art massive Überdosis an Rotation: man erwartet eine Erholung der Wirtschaft und damit vieler von der Coronakrise stark betroffener Unternehmen, die so sehr wahrscheinlich gar nicht stattfinden wird. Dementsprechend sind viele Aktien vor allem aus dem Energiesektor sowie viele „Small Caps“ hoffnungslos überbewertet, zumal deren Verschuldung in den letzten Monaten geradezu explodiert ist. Heute zeigen die Aktienmärkte erste kleine Gewinntmitnahmen vor allem gerade in jenen Sektoren, die zuletzt geradezu explodiert sind. Wie geht die Wall Street angesichts des morgigen Feiertags aus dem Handel? Die gehandeltne Volumina sind schon deutlich ausgedünnt..

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Aktienmärkte: Alle sitzen im selben Boot! Videoausblick

Die Euphorie der Aktienmärkte scheint grenzenlos: Der Dow Jones mit dem besten Monat seit dem Jahr 1987. Aber alles sitzen im selben Boot!

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte auch gestern mit einem weiteren Anstieg – die Euphorie und die Rally scheinen kein Ende zu nehmen. Das Problem aber ist: alle sitzen auf der selben Seite des Bootes (vor allem in den Aktien, die zu den Corona-Verlierern gehört hatten) – und wenn plötzlich ein unerwartetes Hindernis auftaucht, dann bekommt das Boot Schlagseite und kentert. Nach dem morgigen Thanksgiving (Freitag ist halber Feiertag in den USA) werden Fonds und Pensionskassen ihre Aktien-Bestände reduzieren müssen – und das wird dann ein Gegegnwind für die Aktienmärkte. Der Dow Jones mit dem besten Monat seit dem Jahr 1987, der Russell 2000 mit dem besten Monat aller Zeiten – das Chance-Risiko-Verhältnis wird nun immer ungünstiger..

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Aktienmärkte: Ich glaube an die Jahresendrally! Marktgeflüster (Video)

Sehen wir nun also jetzt schon den Beginn der Jahresendrally, kommt jetzt also die weitere, ungebrochene Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte heute einmal mehr stark – weil Trump nun den Übergang zu Biden ermöglicht hat und Janet Yellen wohl neue US-Finanzminsterin wird (allerdings überschätzen die Märkte ihre Möglichkeiten, sie muß sich mit Mitch McConell auseinandersetzen!). Sehen wir nun also eine Jahresendrally, also die ungebrochene weitere Aufwärtsbewegung? Eher unwahrscheinlich – zuvor braucht es eher noch einmal eine Korrektur der völlig überhitzten Aktienmärkte (vor allem Energie-Werte etc.), bevor dann eben diese Jahresendrally einsetzen kann. Was für diese Korrektur fehlt ist ein Katalysator, eine Meldung, die die bereits all-in Investierten auf dem falschen Fuß erwischt und aus dem Markt kegelt, bevor dann die starken Hände wieder kaufen..

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