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Aktienmärkte: Zeit der Extreme! Videoausblick

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Die Aktienmärkte der USA sind in einer Zeit der Extreme! Ob Bewertungen, euphorische Stimmung, Long-Positionierung – die Parameter erinnern derzeit stark an die Dotcom-Blase: Fundamentaldaten spielen keine Rolle, weil die Fed doch Liquidität zuführt, und das sei alles, was derzeit für die Aktienmärkte zähle – so lautet das Mantra. Aber die Fed hat in der letzten Woche ihre Bilanz (leicht) reduziert, und erste Stimmen aus der Fed (Dallas Fed-Chef Robert Kaplan) warnen vor den Exzessen an den Märkten. Im Fokus in dieser Woche der Phase 1 Deal, der am Mittwoch unterzeichnet werden soll: wichtig dabei vor allem die Frage, ob die Summe der Landwirtschaftskäufe wirkliich den Angaben der Trump-Administration entspricht (Peking schwieg dazu bislang). Ab morgen beginnt die US-Berichtssaison..

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    BrettonWood

    13. Januar 2020 08:29 at 08:29

    So sicher scheint die Unterzeichnung am Mittwoch ja nicht zu sein, Donald meinte es könnte auch später werden:

    https://www.forbes.com/sites/sergeiklebnikov/2020/01/10/trump-phase-one-china-trade-deal-could-be-signed-shortly-after-january-15/#606b85a1c68b

    Liu He ist ja aber nur von Heute bis Mittwoch in Washington….und wollte eige tlich schon in der ersten Januarwoche kommen….

    Gibts nun eine Unterzeichnung (angeblich am Mittwoch) dürfte diese wohl kaum öffentlich werden….so das wirklich niemand sein Gesicht verlieren muss, weder ob es überhaupt eine Unterschrift gab noch ob sich irgendjemand für irgendwas verpflichtet hat….Eventuell steht in der Chinesischen Variante dann auch was anderes als in der Englischen…dann sind die Übersetzer schuld….

    https://insideparadeplatz.ch/2020/01/13/handelsabkommen-usa-china-boese-ueberraschung-droht/

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    Ice 9

    13. Januar 2020 10:46 at 10:46

    Sehr geehrter Herr Fugmann, die Billionen-Dollar-Frage ist doch: WIE will die FED bei den schwachen Fundamentaldaten denn noch dosiert die Luft aus der Blase lassen, ohne einen langjährigen Bärenmarkt oder sogar den totalen Kollpas des Finanzsystems auszulösen? Wäre interessant, Ihre Meinung dazu zu hören (Sie sagten ja selbst schon vor ein paar Wochen, die ZBs haben sich mit ihrer Liquiditätsschwemme ‚in die Ecke gemalert‘). MfG

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    klempner

    13. Januar 2020 13:08 at 13:08

    Nöö,das ist nicht die 1Bio Frage. Die Frage ist,wann wird den ZB untersagt Staatsanleihen(Sondervermögen,Sachwert) als Zentralbankgeld zu tauschen,weil
    Risikotragfähigkeit der Haftung davonläuft.Erst dann ist das Spektakel vorbei.

    • Avatar

      Ice 9

      13. Januar 2020 14:00 at 14:00

      @klempner Doch, genau das ist die Billionen-Dollar-Frage. Naiv anzunehmen, dass Politik und ZBs unabhängig voneinander agieren würden. Als nächstes werden dann auch noch Aktien gekauft. BoJ ist hier die Blaupause.

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Aktienmärkte: Start des Crack-up Boom? Videoausblick

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Die Aktienmärkte der USA gestern mit Gewinnen von mehr als 7% – das gab es in der Geschichte bislang 32 Mal, davon lagen 22 dieser Anstiege zwischen 1929 und 1933. Die Hoffnung der Aktienmärkte ist, dass man nun schon das Licht am Ende des Tunnels sehen könne – man weiß, dass in nächster Zeit Horror-Zahlen kommen werden, blickt aber schon in die vermeintlich bessere Zukunft und hofft, dass der Liquidtäts-Tsunami schon alle Wunden heilen wird. In der Realwirtschaft wird das aber nicht der Fall sein – vielmehr können die Notenbanken und Regierungen immer nur die neu auftauchenden Löcher zu stopfen versuchen. Haben wir gestern den Beginn eines Crack-up-Boom gesehen?

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Aktienmärkte: Trendwende – oder Fake News-Rally? Marktgeflüster (Video)

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Die Aktienmärkte starten die Handelswoche mit einer fulminanten Rally – Auslöser sind die geringeren Zahlen von Infizierten und Verstorbenen vor allem in New York (aber auch Italien und Spanien) sowie die optimistischen Aussagen der Trump-Administration. Aber wie valide sind die Corona-Zahlen vom Wochenende? Vieles spricht dafür, dass die Corona-Erfassungen am Wochenende schon deshalb geringer ausgefallen sind, weil dann Labore und Gesundheitsämter nur mit eingeschränkten Kapazitäten arbeiten. Wir sehen daher heute einen short suqeeze, weil viele sich vor dem Wochenende mit Short-Positionen abgesichert hatten. Aber ist das schon die Trendwende für die Aktienmärkte. Viel wird darauf ankommen, wie die neuen (und wohl verläßlicheren Zahlen) ausfallen..

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Dax: Der Korrekturcharakter der Rally – Ziel bei 10673 Punkten

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Wie erwartet konnte sich der Dax nicht wesentlich stärker in Szene setzen. Die Performance der vergangenen Woche unterstreicht eindeutig den Korrekturcharakter der seit Mitte März laufenden Rallye. Dennoch konnte die Entwicklung der letzten Tage diesem kleinen Trend keinen Abbruch bescheren, wie sie es dem Chart ablesen können. Positives ist dennoch zu konstatieren, denn der Handel hat wieder ein normales Niveau angenommen, sind die Bewegungen im Tagesverlauf so langsam aber sicher wieder nachvollziehbar geworden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Mitte März in Ausbildung befindliche Welle (A) bildet sich beim Dax fünfteilig (1-2-3-4-5) aus. Aktuell steht diesbezüglich Welle (4) auf der Agenda, in deren Verlauf der deutsche Leitindex bis zur 0.38-Linie (9.469 Punkte) gefallen ist. Wesentlich tiefer wird die kleine Talfahrt auch nicht verlaufen, denn mit diesem Retracement hat (4) ihr idealtypisches Ziel angelaufen; bereits sehr leicht unterschritten. In dieser kleinen Stückelung (Tageschart) sollten leichte Verletzungen von allgemeingültigen Regelungen, wie der Bruch der 0.38-Linie, in Kauf genommen werden.

Der wahrscheinliche weitere Verlauf beim Dax

Im weiteren Verlauf von (A) wird die auf (4) folgende (5) den Dax wieder steigen lassen. Als Ziel von (A) dient das große 0.50Retracement bei 10.673 Punkten. Dieser Widerstand wird sich sehr stark in Szene setzen und dadurch ein unvermitteltes Überschreiten zu verhindern wissen. Die sich anschließende Korrektur (B) übt wieder etwas Druck auf den Index aus. Wie der Chart es zeigt, erwarte ich lediglich ein moderates Abschlagspotenzial.

Fazit:

Die Aufwärtsbewegung beim Dax bildet die erste Unterwelle (A) einer aufwärtsgerichteten Korrektur aus. Aufgrund des weit fortgeschrittenen Zustandes rate ich gegenwärtig von einer Positionierung in den Dax ab. Zur Absicherung Ihrer Positionen sollten sie auf das kleine 0.38 Retracement bei 9.469 Punkten zurückgreifen.

Der Dax in einer Aufwärtskorrektur

Foto: Deutsche Börse AG

 

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