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Aktienmarkt atmet im Takt der Fiskal- und Geldpolitik

Hannes Zipfel

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Würde der Aktienmarkt nur auf die Fundamentaldaten und die technischen Indikatoren reagieren, dann hätte sich der Crash aus dem März dieses Jahres vermutlich ungebremst fortgesetzt. Stattdessen hat sich ein Paradigmenwechsel vollzogen, der alles auf den Kopf stellt. Wer in Zukunft an der Börse Geld verdienen will, der muss sich dem Diktat der Geld- und Fiskalpolitiker beugen.

Die Fundamentaldaten rechtfertigen einen Crash am Aktienmarkt

Abgesehen von kurzfristigen Rücksetzern oder Minicrashs am Aktienmarkt sind Shortspekulationen, so verlockend sie im Lichte der Unternehmens- und Wirtschaftsdaten auch sein mögen, riskant. Solange die Fiskal- und Geldpolitiker das Finanz- und Wirtschaftssystem vor dem Kollaps bewahren wollen, haben sie auch die Macht dazu. Das ist die Realität in einem ungedeckten Fiat-Geld-System, in dem die Notenbanken im Zeitverlauf immer näher an die Fiskalpolitik heranrücken und die Interdependenzen der beiden bis ins Existenzielle zunehmen.

Ja, die die Aktienmärkte sind weltweit historisch überbewertet. Mit am drastischsten in den USA: Die Marktkapitalisierung aller amerikanischen Aktienunternehmen ist gemessen an der gesamten Wirtschaftsleistung der USA (BIP) auf weit über 100 Prozent angestiegen. Die auch als „Warren Buffet Indicator“ bekannte Kennzahl zeigt für den 16. Juni 2020 einen Gesamtwert des Wilshire Total Market Aktienindex von 31,93 Billionen US-Dollar. Das Bruttoinlandsprodukt der USA (BIP) wird mit 21,53 Billionen US-Dollar geschätzt (wegen der Coronakrise wahrscheinlich etwas zu hoch). Daraus leitet sich ein Wert aller US-Aktien in Höhe von mehr als 148 Prozent des US-BIP ab.

Die Gesamtverschuldung in den USA (Staat, Unternehmen, Banken, Privathaushalte) liegt aktuell bei 80 Billionen US-Dollar, das entspricht 400 Prozent des BIP. Auch das ist in Friedenszeiten beispiellos. Dabei ist die Coronakrise noch längst nicht überstanden, wie die Rekordansteckungszahlen auf globaler Ebene und die dynamisch ansteigenden Zahlen im Süden der USA sowie der erneute Ausbruch in Teilen der chinesischen Hauptstadt Beijing zeigen. Auch in Schwellenländern wie Russland, Brasilien oder der Indien ist das Virus nach wieder vor auf dem Vormarsch und richtet gemäß den Prognosen von Weltbank, OECD und IWF die größten ökonomischen Schäden seit 90 Jahren an.

Positiv zu bemerken ist allerdings, dass es auch erste Signale der Besserung gibt, und der Aktienmarkt schaut ja primär in die Zukunft: So sinkt im Trend die Anzahl der Todesopfer weltweit und einzelne Wirtschaftsindikatoren, wie z. B. der Frachtratenindex für Schüttgüter (Baltic Dry Index) ist heute auf den höchsten Stand seit Weihnachten 2019 angestiegen.

Extrem überbewertet und extrem überkauft

Wie signifikant die Diskrepanz zwischen Bewertung der Aktien und der realen wirtschfatlichen Lage ist, zeigen die Gewinnentwicklungen (bzw. Verlustausweitungen) der großen US-Aktiengesellschaften.

Grafik der Gewinnentwicklung im US-Aktienmarkt

Auch von der technischen Seite her gibt es massive Signale von Überkauftheit, so zum Beispiel vom Shiller KGV. Die nach dem US-Nobelpreisträger Robert Shiller benannte Kennzahl bewertet den Kurs einer Aktie im Verhältnis zum Gewinn, den das Unternehmen pro Aktie in einem Geschäftsjahr erwirtschaftet. Im Gegensatz zum normalen KGV handelt es sich um eine über zehn Jahre geglättete und zugleich inflationsbereinigte Variante dieser Kennzahl. Daher hat sie vor allem im langfristigen Vergleich eine hohe Aussagekraft. Aktuell liegt das Shiller KGV bei 29,25 und damit auf dem Niveau des „Black Tuesday“ von 1929, als der damalige historische Crash am Aktienmarkt begann. Der Median-Wert des Shiller KGV liegt übrigens bei 15,8. Der bisher höchste Wert lag im Januar 2000 bei 44,19.

Andere technische Kennzahlen, wie der MACD (Moving Average Convergence/Divergence) oder das Put-Call-Ratio bei den Kleinanlegern würden unter „normalen“ Umständen jedes Aktieninvestment verbieten.

Die Mehrheit der institutionellen Investoren, die auf solche Kennzahlen konditioniert sind und immer noch an das Funktionieren freier Märkte glauben, haben daher einen Großteil der V-förmigen Erholung nach den Einbrüchen im März verpasst und laufen nun der Rallye hinterher, wie man an den jüngsten Eindeckungen der Shortpositionen in der Korrekturbewegung der letzten Woche gesehen hat. Auch die Investitionsquote der institutionellen Investoren in den USA ist zuletzt weiter von 5,7 auf 4,7 Prozent gesunken. Die Profis scheinen verstanden zu haben, dass jeder Rücksetzer eine Opportunität darstellt, verloren gegangenes Rendite-Terrain aufzuholen.

Dabei sprach bereits im September letzten Jahres der in den USA sehr bekannte Hedgefonds-Manager Ray Dalio von einem bevorstehenden Paradigmenwechsel (Text ist in Deutsch verfasst). Denn die Geld- und Fiskalpolitik war bereits damals der entscheidende Impulsgeber für den Aktienmarkt. Spätestens seit dem gescheiterten Versuch der geldpolitischen „Normalisierung“ durch die US-Notenbank Fed im Herbst 2018 war das klar. Die überbordenden Schulden zwangen die Notenbanken schon vor dem Ausbruch der Covid-19-Pandemie zu desperater Geldpolitik, um die Schuldenlast tragfähig zu halten. Und so pervers es auch klingen mag, umso schlimmer die Krise, umso niedriger die Zinsen und umso schneller rotieren die digitalen Notenpressen als einzige verbliebene effektive Gegenmaßnahme. Und in diesem Takt von Krise und noch mehr Gelddrucken atmet nun der Aktienmarkt.

Alles was für den Aktienmarkt noch zählt, ist die Fiskal- und Geldpolitik

Es ist ein neuer Sheriff in der Stadt und der heißt Jerome Hayden „Jay“ Powell: seines Zeichens Präsident der US-Notenbank Fed. Er und seine Kollegen im Entscheidungsgremium der Fed machen die Regeln für das neue Spiel an der Wall Street und das heißt: Never Bet Against the Fed. Es sei denn, man möchte sich mit der digitalen Notenpresse anlegen. Das Problem der Short-Seller ist ja nicht nur die ohnehin gegebene Asymmetrie des Chance-Risiko-Verhältnisses, wenn man auf fallende Kurse spekuliert, sondern zudem die unerschöpfliche Liquidität, die jederzeit über die Märkte wie eine Tsunamiwelle hereinbrechen kann – so wie ab Mitte März dieses Jahres geschehen.

Und dann ist da noch die Fiskalpolitik, die das Geld der Notenbanken immer dreister einfordert und mit vollen Händen ausgibt. So ist zum Beispiel die Verschuldung in den USA auf Ebene der Bundesregierung seit Ultimo des ersten Quartals 2019 von 22 Billionen US-Dollar bis zum Ultimo des ersten Quartals dieses Jahres auf über 26 Billionen US-Dollar emporgeschossen. Das entspricht einem Anstieg innerhalb von nur 12 Monaten der in der gesamten Geschichte der USA aufgelaufenen Schulden in Höhe um 18 Prozent oder um 19,5 Prozent des US-BIP des Jahres 2019. Ein Wachstum des BIP wird es in den USA in diesem Jahr trotz der Schuldenorgie nicht geben (Schätzung der Fed für das US-BIP 2020: -6,5 Prozent).

Die reine Staatsverschuldung der USA lag zum Jahresultimo 2019 bei 106,8 Prozent (Quelle: Fed of St. Louis). Seitdem ist die Quote bis Stand 16. Juni gemäß der US-Schuldenuhr auf 130,7 Prozent explodiert. Das sind italienische Verhältnisse. Die US-Notenbank sitzt also in der Falle, weshalb sie sich auf ihrer letzten Sitzung auf eine die Nullzinspolitik bis mindestens Ende 2022 festgelegt hat (bis dahin werden die Schulden wohl weiter dynamisch ansteigen).

Insgesamt wurden bereits über 3 Billionen US-Dollar für Hilfs- und Konjunkturpakete allein in den USA freigegeben. Weitere werden folgen, das haben sowohl die Demokraten im US-Repräsentantenhaus als auch Präsident Trump und sein US-Finanzminister Mnuchin klar gemacht. Ein Infrastrukturprogramm in Billionenhöhe soll noch im Juli verabschiedet werden.

Es ist interessant zu beobachten, dass wann immer derartige Maßnahmen auch nur verbal angekündigt werden, der Markt die versprochenen Stimuli sofort in Form erneut steigenden Kurse eskomptiert. Charttechnik, Sentiment, Fundamentaldaten, Financial Behavior, längerfristige Emotionszyklen, Astrologie, Wellen zählen etc.: All das kann man vergessen, wie die Senior Anlagestrategin des Investmenthauses WallachBeth Capital auf dem in den USA sehr populären Börsensender CNBC (Consumer News and Business Channel) nach der vorgestrigen überraschenden Ankündigung der amerikanischen Notenbanker zur Erweiterung ihres Wertpapierkaufprogramms auf Anleihen einzelner Unternehmen passend formulierte: „Die Fed wird immer versuchen, zu zeigen, wer der Boss ist“. Die Fed habe noch viel mehr effektive Instrumente, um die Märkte zu stützen. Auch die Profis fangen an zu verstehen, dass sich der Aktienmarkt in ein Kasino verwandelt hat, in dem nur der gewinnt, der im Trend auf weiter steigende Kurse setzt – so irrational dies unter vielen Aspekten auch sein mag.

Die Regeln bestimmt die Fed. Lässt sie die Zügel im Sinne einer verstärkten Ausweitung ihrer Bilanz locker, steigen die Kurse, geht der Fed die Übertreibung zu weit, bremst sie die Vermögenspreise durch Liquiditätssteuerung wieder etwas ein. Simple and stupid.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Macwoiferl

    17. Juni 2020 10:26 at 10:26

    Sinnvoll wäre es zugleich, die Kurse staatlich festzusetzen.
    Siehe China, Shanghai Composite.
    Man könnte z.B. heute einsteigen in ETF, weil die EZB den DAX auf 12.500 Punkte hebt heute abend, Stand 17.45 Uhr.
    Für die Naivlinge, die ans Gerede/Geschreibsel der Mainstream-Medien von „freiem Wirtschaften“ glauben lässt man die Kurse bis zum Abendfixing frei laufen.
    Dann können die Shortseller während der Handelszeit ein bisschen zocken.
    Abends ist dann Ruhe. Eine Nachbörse währen unnötig.
    Bei Börse vor Acht heißt es: Christine Lagarde setzte den Dax planmäßig auf 12.500 Punkte fest heute (und die anderen Indizes natürlich auch).
    Damit baut ein jeder planmäßig Vermögen auf.
    Die EU schafft Arbeitsplätze im Zuge der Fixing-Behörde.
    Das könnte auch das bisherige Ministerium für Kurspflege übernehmen.
    Ich sehe hier Bedarf für 6.000 und mehr gut bezahlte Arbeistplätze.
    Börse wird damit zur Nebensache. Zum sicheren Sparschwein auch für die Hausfrau, das immer weiter nach oben arbeitet.
    Donald Trump kann jeden Tag neue Rekorde twittern und wird sicher wiedergewählt.
    Wer braucht denn eine freie Börse, außer den Verfassern von Lehrbüchern?

  2. Avatar

    Faktist

    17. Juni 2020 11:04 at 11:04

    Bitte FMW …Ihr müsst euch umbenennen, weil es gibt keinen Finanzmarkt und daher auch keine Finanzmarktwelt. Bitte in „CasinoWelt“ umbenennen und drunter auch den Satz ersetzen in zB „Gewinne Gewinne Gewinne“

    oder so ähnlich…. dann braucht Ihr auch keine Artikel mehr zu verfassen. Es interessiert sowieso niemanden mehr. Täglich einfach Aktien mit den gewinnen von Vortag nachkaufen… bis man irgendwann evtl. mehr Aktien hat als der Gründer des Unternehmens. Wer achtet da schon auf die Menge der ausgegebenen Aktien??? So viele Instrumente bedienen sich am Markt, da sind einfach mal millionenfach mehr Anteile unterwegs als die Unternehmen an Aktien ausgegeben haben. Einfach nur in andere Produkte verpackt und schön auf die Masse verteilt. Naja ich schweife wieder aus.

    Eigentlich muss man hier nichts mehr Schreiben. Es ist klar, dass es nur noch hoch geht.

    • Avatar

      Stina

      17. Juni 2020 12:10 at 12:10

      @Faktist, gute Idee!

      CasinoWelt
      Blauäugig ins Zentrum der Finanzen

  3. Pingback: Aktuelles vom 17.06.2020 | das-bewegt-die-welt.de

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Hui und Pfui an der Wall Street

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Aktuell ist die Hoffnung vorhanden auf gute Quartalszahlen der großen Tech-Konzerne heute Abend.

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Ist das der Tag der Entscheidung? – Werbung

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Lieber Börsianer,

bekanntlich haben die Griechen das Drama erfunden. Aber auch im Land von Schiller und Goethe beherrschen wir diese Literaturgattung. So setzte das ZDF ein Spezial mit dem Titel „Tag der Entscheidung“ auf. Ähnlich wuchtig formulierte heute Morgen unsere Kanzlerin in einer Regierungserklärung: Wir befinden uns in dramatischer Lage. Ist Deutschland also wieder einmal im Endkampf? Was ist passiert?

Gestern einigten sich die 16 Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin auf einen „Lockdown light“. Nun, ganz „light“ wird diese Veranstaltung nicht, vor allem nicht für Gastronomen, Hotelliers, Betreiber von Saunen oder etwa Fitnesseinrichtungen. Die haben nämlich wieder einmal frei. Auch der ein oder andere Vermieter wird sich nochmals auf Mietausfälle einstellen dürfen.

Die Begründung für diese Maßnahmen: Das deutsche Krankenhaussystem steht vor einem Kollaps. Ohne Frage, das Infektionsgeschehen ist derzeit ernst. So zählte das Robert Koch-Institut zuletzt rund 16.000 neue Infektionen pro Tag. Es gibt allerdings auch noch andere Zahlen.

So infizieren sich derzeit vorwiegend jüngere Menschen, die mit großer Wahrscheinlichkeit nie eine Arztpraxis geschweige ein Krankenhaus von innen sehen werden, weil sie die Infektion ohne oder mit geringer Symptomatik überstehen werden. Folglich arbeiten auch die deutschen Krankenhäuser derzeit im Regelbetrieb. Dabei verfügen wir über rund 28.000 Intensivbetten, von denen gegenwärtig etwas über 21.000 belegt sind. Rund 7,2 % dieser Betten sind mit Corona-Patienten belegt.

Daneben halten die Krankenhausbetreiber eine Notfallreserve von knapp 13.000 Betten vor, die binnen von 7 Tagen aktiviert werden kann. Zu Deutsch: Das System steht. Die nun eingeleiteten Maßnahmen sorgen dafür, dass es auch in 8 Wochen noch stehen wird, selbst wenn die Anzahl der Infizierten kurzfristig sicherlich weiter zunehmen wird. Von Endkampf kann also keine Rede sein.

Wir werden mit dem Virus vorerst leben müssen

Wir haben auch heute keinen Tag der Entscheidung. Absehbar wird uns das Virus auch im kommenden Jahr, wenn wir dann die dritte Welle erleben werden, beschäftigen. Es besteht leichte Hoffnung, dass in den USA Anfang des kommenden Jahres ein Impfstoff bereitsteht. Bis damit Mitteleuropa halbwegs durchgeimpft sein wird, werden viele Monate vergehen. 2022 werden wir dann die sog. Herdenimmunität erreicht haben, so das derzeit wahrscheinlichste Szenario.

Das hatten wir uns anders vorgestellt, vor allem als Börsianer. Aber auch an der Börse wird man lernen, mit dem Virus, mit den neuen Realitäten umzugehen. Derzeit preist der Markt diese mittelprächtige…..

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Apple, Amazon & Co: Ist die Tech-Party vorbei – SAP als Warnsignal?

Markus Fugmann

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Heute endlich ist es so weit: die großen US-Tech-Konzerne Apple, Amazon, Alphabet und Facebook berichten heute nachbörslich über ihre Zahlen aus dem 3.Quartal. Alleine die vier Tech-Riesen bringen 5,2 Billionen Dollar auf die Waage.

Apple und Tech-Werte zu teuer?

Aber sind bereits  Optimal-Szenarien in Aktien wie Apple eingepreist? Wolfgang Müller hat es in seinem heutigen Artikel so formuliert:

„Die besseren Wachstumsaussichten der Hightech-Werte sind zum jetzigen Zeitpunkt schon in den Kursen enthalten. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis der FAANG-Aktien betrug vor Kurzem etwa 61, damit hat es das Dreifache des KGVs des Gesamtmarktes erreicht. Was nichts anderes bedeutet, als dass die Firmen in Zukunft dreimal so gute Geschäftszahlen bringen müssen, als der Gesamtmarkt, um nur die Bewertung zu erhalten. Sollte dies nicht geschehen, wäre eine Korrektur des Nasdaq unausweichlich.“

Nun hat die Senkung der Prognose von SAP eine Art Schockwelle ausgelöst – die Aktie war am Montag um 22% eingebrochen. Ist das ein böses Omen für Apple & Co – oder unterscheidet sich der deutsche Software-Konzern einfach zu stark von den US-Tech-Riesen?

Markus Koch hat darüber mit dem Tech-Investor Thomas Rappold diskutiert:

Sind Tech-Aktien wie Apple inzwischen zu teuer?

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