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Aktienmarkt: Boris Johnson stoppt Dax-Rally! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Der Aktienmarkt – vor allem der Dax – wurden heute durch Boris Johnson ausgebremst: der britische Premierminister hat klar gemacht, dass Großbritannien die EU Ende 2020 verlassen wird – mit oder eben ohne Deal. Wie aber soll in nur elf Monaten ein so komplexer Vertrag ausgehandelt werden (durchschnittliche Verhandlungsdauer beträgt ca. sechs Jahre, wie bei dem Abkommen zwischen der EU und Kanada)? Damit wird ein harter Brexit eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich – das ist faktisch die Rückkehr eines Problems, das der Aktienmarkt schon als erledigt angesehen haben. Passiert das gleiche auch mit dem Handelsdeal zwischen den USA und China? Heute im Fokus der Wall Street der Produktionsstopp bei Boeing – aber die Aktie gewinnt dennoch heute (während die Zulieferer stark unter Druck sind). Es gibt eben Wunder an den US-Aktienmärkten..

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9 Kommentare

9 Comments

  1. Avatar

    albi1969

    17. Dezember 2019 18:30 at 18:30

    ….und Donald Trump, der jetzt Europa verstärkt ins Visier nehmen wird!!!!
    Siehe Handelsdefizit!!!!

  2. Avatar

    Zimmermann

    17. Dezember 2019 18:47 at 18:47

    Da stoppt gar nichts. Der Brexit ist erst zu Ende nächstes Jahr Thema, ob weicher oder harter Brexit. Das Abrechungsdatum am Freitag bewegt den DAX gerade. Der soll zwischen 13100 und 13400 abgerechnet werden. Darum gehts nicht weiter.

    • Avatar

      frankie68

      18. Dezember 2019 02:16 at 02:16

      @ Zimmermann:

      Sehe ich genauso. Mal wieder ein perfektes Beispiel für den Börsenspruch: „Nicht die Nachrichten machen die Kurse, sondern die Kurse die Nachrichten“.

  3. Avatar

    Zim

    17. Dezember 2019 19:11 at 19:11

    Da stoppt gar nichts. Der Brexit ist erst nächstes Jahr Thema. Wir haben ja noch ein Jahr, ob weicher oder harter Brexit. Das Abrechungsdatum am Freitag bewegt den DAX gerade. Der soll zwischen 13100 und 13400 abgerechnet werden. Darum gehts nicht weiter.

  4. Avatar

    Mike Hempel

    17. Dezember 2019 19:28 at 19:28

    Hallo,

    sieht schlecht aus für den SVW. 0:4 zur Halbzeit !!!

  5. Avatar

    Michael

    17. Dezember 2019 19:35 at 19:35

    11 Monate, das machen die Briten ganz locker, wie uns die Geschichte zeigt. Da wird man noch 10 Monate und 2 Wochen abwarten, und dann tot im Graben liegen.

    Derweil das Donald sich fragt, warum sinnlos überteuerte Durchschnittsprodukte aus den USA so schlechten Zuspruch finden. US-Fracking-Gas ist besser, US-Spritschlucker sind besser, US-Flugzeuge erden besser, in China gefertigte US-IT ist besser, US-Unsocial-Media sind besser, US-Abhör-Überwachung ist die beste, das US-Klima sowieso.

  6. Avatar

    Lausi

    17. Dezember 2019 20:00 at 20:00

    Hier noch ein Bären-Hoffnungsschimmer für das kommende Jahr – jedenfalls laut diesem Leserkommentar auf „bto“ (der Stelter-Webseite):

    Meine Astro-Frau Eva Maria Palmer hat in einem früheren Beitrag auf die Übereinstimmung des Kontradieff-Winter-Zyklus mit den astrologischen Konstellationen der katastrophalen Jahre
    1929-30 hingewiesen.

    Die crashgefährdeten Jahre beginnen ab Mitte-Ende 2020 und setzen sich dann über mindestens 3-4 Jahre fort.

    In dieser Zeit (und auch schon jetzt bald) halten wir kein Aktienportfolio mehr, sondern investieren in Sachanlagen wie EM, eigene Immobilie und halten Cash.

    • Avatar

      Columbo

      17. Dezember 2019 20:46 at 20:46

      @Lausi
      Meine Frau fragte mich gerade, warum ich so laut gelacht habe? Ich antwortete: Wegen Lausi! Sie versteht jetzt gar nichts mehr.Ist ja auch keine Astro-Frau☺️.

      • Avatar

        Lausi

        18. Dezember 2019 09:12 at 09:12

        @Columbo: Danke für die Komplimente! An Astrologie zu glauben oder nicht ist Geschmackssache :-) Spätestens im kommendem Jahr werden wir ja sehen, ob diese Astro-Frau richtig gelegen hat. Zumindestens scheint sie relativ professionell zu sein, soweit ich von ihr gelesen habe. Ihre Prognose würde ja auch gut zu den anderen Crash-Propheten passen ;-)

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Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Lockdown, Märkte – und Realität! Videoausblick

Markus Fugmann

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Bislang haben die Märkte den Lockdown ignoriert: man geht davon aus, dass mit den Impfungen das Problem früher oder später komplett erledigt ist. Wenn dem wirklich so wäre, dann würen die aktuellen Bewertungen vielleicht sogar Sinn machen – aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Erholung der Wirtschaft so stark ausfällt wie erhofft, ist eher gering. Vilemehr zeichnet sich ein härterer und verlängerter Lockdown ab, während zugleich die Impfungen bislang weit unter den Erwartungen bleiben. Und so entsteht eine Lücke zwischen den Erwartungen der Märkte und der Realität – und das obwohl die neuesten Zahlen einen klaren Trend zeigen: die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus sinkt..

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Aktienmärkte: Warum fallen sie denn? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Ja warum fallen sie denn, die Aktienmärkte? Dass die so verwöhnte Wall Street (und auch der Dax) heute unter Druck kommt, hat mehrere Gründe: erstens Zweifel, ob Biden wirklich sein Stimulus-Programm verwirklichen kann. Dann, zweitens, wieder schwache US-Einzelhandelsumsätze – und schließlich die Nachricht, dass Pfizer deutlich weniger Impfstoff in den nächsten Wochen für die EU liefern wird. Im Grunde sind angesichts der absehbaren Verschärfungen der Lockdowns in Europa die Prognosen für ein starkes wirtschaftliches Jahr 2021 schon jetzt obsolet. Aber ein Rücksetzer der Aktienmärkte war ohnehin überfällig, zuletzt fehlte es deutlich an Dynamik auf der Oberseite. Vielleicht spielt auch die Unruhe vor der Amtsübernahme von Biden schon eine Rolle, man fürchtet erneute Ausschreitungen..

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