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Konjunkturdaten

Aktuell: ADP Arbeitsmarktbericht deutlich besser als erwartet!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der ADP Arbeitsmarktbericht (Mai) für die USA ist mit -2,76 Millionen Stellen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -9 Millionen Stellen; Vormonat war -20,3 Millionen Stellen). Puhhh, was für eine Abweichung zu den Erwartungen. Liegt ADP diesmal daneben, und übermorgen bei den offiziellen Daten für Mai sehen wir doch viel mehr neue Arbeitslose in den USA? Laut ADP verliert das produzierende Gewerbe 794.000 Stellen, und Dienstleistungen verlieren 1,96 Millionen. Der Dow gewinnt aktuell 30 Punkte, der Goldpreis sackt 6 Dollar ab. Hier sieht man die Monatswerte pro Balken:


source: tradingeconomics.com

Mehr Infos zu den Daten finden Sie hier.

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    3. Juni 2020 14:48 at 14:48

    Soso, deutliche schwächere Arbeitsmarktdaten, Aktien steigen. Deutliche bessere Arbeitsmarktdaten, Aktien steigen. Zudem die schwachsinnigen ADP zahlen…ma sehen wie lang der Betrug noch funktioniert…..

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      Roberto

      3. Juni 2020 16:57 at 16:57

      @Marcus, das letzte mal als so etwas passierte hat der Betrug knapp 11 Jahre gefunzt. Hier sind wir jetzt im zweiten Monat des Betrugs. Wir haben also noch lange Zeit uns zu ärgern. Aber vielleicht kommt ja bals ein anderer Virus um die Ecke. Obwohl, dann müsste ja die Bullen – Party so richtig abgehen, weil ja alle dijenigen die sich das beim Corona Spezial abgeguckt haben, jetzt auch noch raufspringen werden. Eigentlich gibt es jetzt keine Gründe mehr warum der markt sinken sollte. Ich suche ständig nach Gründen die schlimmer wären als die heutigen, die den Markt zum aabverkaufen bringen würden. Aber ich finde keine. Bitte um Mitteilung welche Gründe dies sein könnten. Danke im Voraus.

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      Behind Moon

      3. Juni 2020 23:29 at 23:29

      @nicknackman, warum antworten Sie Marcus auf Arbeitsmarktdaten, wenn Sie Herrn Fugmann beim Fahrradunfall meinen? Könnte es sein, dass Sie ohne Helm mit der Schädeldecke statt dem Gesicht aufgeschlagen sind? Wünsche auf alle Fälle auch schnelle Genesung!!

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    Mutwürger

    3. Juni 2020 15:30 at 15:30

    In meinem Chart ist DOW-Futures an der Kanalobergrenze angelangt. Ich versuche heute erneut mit Short´s.
    Lieber @Herr Fugmann-gute Besserung!!!

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      Roberto

      3. Juni 2020 17:00 at 17:00

      @Mutwürger, dann bin ich mal gespannt ob Deine kanalobergrenze heute Abend noch von den Bären zurück erobert werden kann. Denn aktuell ist sie wohl gesprengt worden. Wie so viele Obergrenzen in den letzten Wochen.

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        Mutwürger

        3. Juni 2020 20:38 at 20:38

        @Roberto
        Das nenne ich eine Rakete, in der Tat gesprengt-DOW Position ausgestoppt. NASDAQ Short tritt Merkwürdigerweise an der Stelle und kommt nicht vom Fleck. Habe SL eng gesetzt, soll von mir aus auslaufen.
        Charttechnisch war es auf jeden Fall eine gute Chance. Aber bei dem Tempo, könnte sich die Stratosphäre als ein guter Widerstand erweisen :-)

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    Columbo

    3. Juni 2020 18:00 at 18:00

    @Roberto

    Wozu überhaupt nach Gründen suchen? Du wirst immer schlechte und gute finden, je nachdem, wo du suchst. Obwohl Bär, bin ich endlich irgendwo im „Coronatief“ eingestiegen, weil ich mich nicht wieder 11 Jahre ärgern will.
    Fällt der ETF, steigt das Gold oder umgekehrt. Ist mir eigentlich Wurst.
    Nur nicht zuviel Geld auf der Bank, sonst kommt der böse Krall…und weg ist‘s.

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      Lausi

      3. Juni 2020 20:41 at 20:41

      @Columbo – nicht vergessen den Stop-Loss nachzuziehen. Wäre doch schade, wenn sich die aufgelaufenden Gewinne wieder in Luft auflösen würden. Kenne das aus eigener Erfahrung nur allzu gut… ;-)

  4. Avatar

    Shorti

    3. Juni 2020 19:13 at 19:13

    Achtung, @ Mutwürger hatte bisher ein gutes Händchen mit den Shorteinstiegen.

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      Mutwürger

      3. Juni 2020 20:44 at 20:44

      @Shorti
      Heute leider überhaupt nicht :-(((
      Werde heute und morgen noch die Chancen für Short auslöten, aber bei dieser Entwicklung, recht vorsichtig und mit wenig Kapital.

  5. Avatar

    Lausi

    3. Juni 2020 20:33 at 20:33

    Wie heißt es so schön? Die Hausse endet in der Euphorie! Für eine mittel- bis längerfristige Trendwende würde ein letzter Blow-Out doch gut passen. Und dann noch das Fugi-Omen… ;-) Ich muss aber zugeben, dass bei mir inzwischen alle Trendlinien & Kanäle überschritten wurden. Mal sehen, ob sich das als Fehlausbruch entpuppen wird.

  6. Avatar

    Mutwürger

    3. Juni 2020 22:01 at 22:01

    Die Chance ist da.

  7. Avatar

    Mutwürger

    5. Juni 2020 10:55 at 10:55

    Mal schauen, ob heute Short anspringt ;-)

    • Avatar

      Lausi

      5. Juni 2020 11:23 at 11:23

      Der NASDAQ fängt schon an zu „bröseln“ ;-)

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        Mutwürger

        5. Juni 2020 17:38 at 17:38

        @Lausi
        Puhh…Was für ein Tag!
        Heute hat alles funktioniert erst Short´s, nach den Daten Long`s. Über 30 Trades insgesamt. Alle Order geschloßen…Wochenende!!!

  8. Avatar

    Mutwürger

    5. Juni 2020 18:20 at 18:20

    Kleiner Short geht noch ;-)

  9. Avatar

    Lausi

    5. Juni 2020 22:35 at 22:35

    Ich bleibe dabei: Diese Rally wird bald zu Ende gehen (kommende Woche?), aber die März-Tiefs werden wohl nicht mehr unterboten werden. Das „never fight the FED“ scheint sich mal wieder bestätigt zu haben. Diese Gelddrucker sitzen einfach am längeren Hebel.

  10. Avatar

    Prognosti

    6. Juni 2020 08:33 at 08:33

    @Lausi, ich glaube bis zum 19.Juni ( grosser Verfall ) könnte das Spiel mit der grössten ShortSqueeze aller Zeiten noch weitergehen. Die jetzige Euphorie wegen der Aufhebung des Lockdowns wird mit Verspätung enttäuscht werden.Die Folgeschäden im Gastgewerbe ,Tourismus u.Messebetrieb werden zu Tausenden von Konkursen führen u.die schuldengetriebene Wirtschaft wird sehr lange brauchen um sich zu erholen.
    Zudem verliert der SCHUTZPATRON des DOW Jones an Rückhalt. Er ist ein Krisenmanager der die Krisen selber produziert.
    Warum gibt es noch keine Spekulationen was bei Nicht- Wiederwahl geschehen könnte?
    Sollte denn die Börse nicht die Zukunft spiegeln?

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Einkaufsmanagerindizes – anders als in Europa! Hoffnung auf Stimulus..

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben wurde die Einkaufsmanagerindizes für die USA (Markit PMI; Oktober) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe: 53,3 (Prognose war 53,4; Vormonat war 53,2)

Dienstleistung: 56,0 (höchster Stand seit 20 Monaten! Prognose war 54,6; Vormonat war 54,6)

Gesamtindex: 55,5 (Vormonat war 53,2)

Damit zeigt sich in den USA ein anderer Trend: Dienstleistung, in Europa ganz schwach und von der Coronakrise schwer getroffen, hat in den USA bislang kaum Probleme. Aber: man hält sich vor den US-Wahlen zurück, der Optimismus gründet vor allem auf Hoffnungen, bald neue Stimulus-Gelder zu erhalten. Dazu schreibt Markit, das die Daten erhebt:

“The US economy looks to have started the fourth quarter on a strong footing, with business activity growing at a rate not seen since early 2019. The
service sector led the expansion as increasing numbers of companies adapted to life with COVID19, while manufacturing continued to report solid
growth amid rising demand from households and businesses.
“A slowdown in hiring and weaker new order inflows were in part attributable to hesitancy in decision making ahead of the presidential election. More encouragingly, business optimism surged higher, indicating that firms have become increasingly positive about prospects for the coming year amid hopes of renewed stimulus, COVID-19 containment measures gradually easing and greater certainty for businesses and households after the presidential elections.”

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Europa

Deutsche Wirtschaft: Schwache Dienstleister, starkes Gewerbe

„Dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger“

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Soeben wurde der Einkaufsmanagerindex für deutsche Wirtschaft (Markit PMI; erste Veröffentlichung für Oktober) veröffentlicht – einer der zentralen Indikatoren für die deutsche Wirtschaft:

Gesamtindex: 54,5 (Prognose war 53,2; Vormonat war 54,7)

Verarbeitendes Gewerbe: 58,0 (Prognose war 55,1; Vormonat war 56,4)

Dienstleistung: 48,9 (Prognose war 49,2; Vormonat war 50,6)

Damit bestätigt sich der Trend der letzten Zeit: Dienstleistung leidet, Gewerbe bleibt robust (noch?)

Kurz zuvor war der Einkaufsmanagerindex aus Frankreich mit 47,3 schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war 48,0)

(Hinweis: das ifo Institut hat soeben mitgeteilt, dass die ifo Umfrage erst am Montag veröffentlicht wird, im Videoausblick hatte ich gesagt, dass die Zahlen heute um 10Uhr veröffentlicht werden).

Dazu kommentiert Phil Smith von Markit, das die Daten erhebt: „dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger“

„Die deutsche Wirtschaft hält sich angesichts der zweiten Corona-Infektionswelle erfreulicherweise ziemlich wacker, wie der Oktober-Flash zeigt.
Obwohl einige Dienstleistungsunternehmen unter den neuen Restriktionen und der zunehmenden Unsicherheit im Zusammenhang mit der ‘zweiten Welle’ leiden, hielten sich die Geschäftseinbußen hier insgesamt noch in Grenzen. Gleichzeitig hat die boomende Industrie der Konjunktur ordentlich Auftrieb verliehen. Folglich sieht es zunehmend nach einer Wirtschaft der zwei Geschwindigkeiten aus. Das verarbeitende Gewerbe ist bisher weniger stark von den neuen Restriktionen betroffen als der Servicesektor und hat zudem enorm vom wieder
florierenden Welthandel profitiert. Da sich immer mehr Industrieunternehmen dem Wachstumsniveau von vor der CoronavirusPandemie nähern oder es sogar schon erreicht haben, wird ein dauerhafter Aufschwung ab jetzt zunehmend schwieriger. So sind die Erwartungen der Hersteller im Oktober auch erstmals seit siebenMonaten wieder leicht gesunken. Dennoch, Sorgenkind Nummer eins bleibt der Dienstleistungssektor.”

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Erstanträge besser als erwartet – Folgen für Stimulus?

Redaktion

Veröffentlicht

am

Von

Die US-Erstanträge (jobless claims) auf Arbeitslosenhilfe (für die letzte Woche) steigen nur um 787.000 (offizielle Prognose war 860.000, Vorwoche war 898.000, nun auf 842.000 nach unten revidiert).

Die fortgesetzen Anträge (continuing claimes) liegen mit 8,373 Millionen ebenfalls deutlich unter der Erwartung (Prognose war 9,50 Millionen; Vorwoche war 10,018 Millionen, nun auf 9,397 Millionen nach unten revidiert).

Gute Daten – aber senkt das die Notwendigikeit für weiteren Stimulus?
So oder so – es gibt viele Berichte über betrügerische Anträge – so sind in Arizona ca. 90% der Anträge abgeöehnt worden. Dazu vermutlich auch Probleme in Kalifornien..

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