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Konjunkturdaten

Aktuell: ADP Arbeitsmarktbericht deutlich besser als erwartet!

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Der ADP Arbeitsmarktbericht (Mai) für die USA ist mit -2,76 Millionen Stellen deutlich besser ausgefallen als erwartet (Prognose war -9 Millionen Stellen; Vormonat war -20,3 Millionen Stellen). Puhhh, was für eine Abweichung zu den Erwartungen. Liegt ADP diesmal daneben, und übermorgen bei den offiziellen Daten für Mai sehen wir doch viel mehr neue Arbeitslose in den USA? Laut ADP verliert das produzierende Gewerbe 794.000 Stellen, und Dienstleistungen verlieren 1,96 Millionen. Der Dow gewinnt aktuell 30 Punkte, der Goldpreis sackt 6 Dollar ab. Hier sieht man die Monatswerte pro Balken:


source: tradingeconomics.com

Mehr Infos zu den Daten finden Sie hier.

18 Kommentare

18 Comments

  1. Avatar

    Marcus

    3. Juni 2020 14:48 at 14:48

    Soso, deutliche schwächere Arbeitsmarktdaten, Aktien steigen. Deutliche bessere Arbeitsmarktdaten, Aktien steigen. Zudem die schwachsinnigen ADP zahlen…ma sehen wie lang der Betrug noch funktioniert…..

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      Roberto

      3. Juni 2020 16:57 at 16:57

      @Marcus, das letzte mal als so etwas passierte hat der Betrug knapp 11 Jahre gefunzt. Hier sind wir jetzt im zweiten Monat des Betrugs. Wir haben also noch lange Zeit uns zu ärgern. Aber vielleicht kommt ja bals ein anderer Virus um die Ecke. Obwohl, dann müsste ja die Bullen – Party so richtig abgehen, weil ja alle dijenigen die sich das beim Corona Spezial abgeguckt haben, jetzt auch noch raufspringen werden. Eigentlich gibt es jetzt keine Gründe mehr warum der markt sinken sollte. Ich suche ständig nach Gründen die schlimmer wären als die heutigen, die den Markt zum aabverkaufen bringen würden. Aber ich finde keine. Bitte um Mitteilung welche Gründe dies sein könnten. Danke im Voraus.

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      Behind Moon

      3. Juni 2020 23:29 at 23:29

      @nicknackman, warum antworten Sie Marcus auf Arbeitsmarktdaten, wenn Sie Herrn Fugmann beim Fahrradunfall meinen? Könnte es sein, dass Sie ohne Helm mit der Schädeldecke statt dem Gesicht aufgeschlagen sind? Wünsche auf alle Fälle auch schnelle Genesung!!

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    Mutwürger

    3. Juni 2020 15:30 at 15:30

    In meinem Chart ist DOW-Futures an der Kanalobergrenze angelangt. Ich versuche heute erneut mit Short´s.
    Lieber @Herr Fugmann-gute Besserung!!!

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      Roberto

      3. Juni 2020 17:00 at 17:00

      @Mutwürger, dann bin ich mal gespannt ob Deine kanalobergrenze heute Abend noch von den Bären zurück erobert werden kann. Denn aktuell ist sie wohl gesprengt worden. Wie so viele Obergrenzen in den letzten Wochen.

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        Mutwürger

        3. Juni 2020 20:38 at 20:38

        @Roberto
        Das nenne ich eine Rakete, in der Tat gesprengt-DOW Position ausgestoppt. NASDAQ Short tritt Merkwürdigerweise an der Stelle und kommt nicht vom Fleck. Habe SL eng gesetzt, soll von mir aus auslaufen.
        Charttechnisch war es auf jeden Fall eine gute Chance. Aber bei dem Tempo, könnte sich die Stratosphäre als ein guter Widerstand erweisen :-)

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    Columbo

    3. Juni 2020 18:00 at 18:00

    @Roberto

    Wozu überhaupt nach Gründen suchen? Du wirst immer schlechte und gute finden, je nachdem, wo du suchst. Obwohl Bär, bin ich endlich irgendwo im „Coronatief“ eingestiegen, weil ich mich nicht wieder 11 Jahre ärgern will.
    Fällt der ETF, steigt das Gold oder umgekehrt. Ist mir eigentlich Wurst.
    Nur nicht zuviel Geld auf der Bank, sonst kommt der böse Krall…und weg ist‘s.

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      Lausi

      3. Juni 2020 20:41 at 20:41

      @Columbo – nicht vergessen den Stop-Loss nachzuziehen. Wäre doch schade, wenn sich die aufgelaufenden Gewinne wieder in Luft auflösen würden. Kenne das aus eigener Erfahrung nur allzu gut… ;-)

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    Shorti

    3. Juni 2020 19:13 at 19:13

    Achtung, @ Mutwürger hatte bisher ein gutes Händchen mit den Shorteinstiegen.

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      Mutwürger

      3. Juni 2020 20:44 at 20:44

      @Shorti
      Heute leider überhaupt nicht :-(((
      Werde heute und morgen noch die Chancen für Short auslöten, aber bei dieser Entwicklung, recht vorsichtig und mit wenig Kapital.

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    Lausi

    3. Juni 2020 20:33 at 20:33

    Wie heißt es so schön? Die Hausse endet in der Euphorie! Für eine mittel- bis längerfristige Trendwende würde ein letzter Blow-Out doch gut passen. Und dann noch das Fugi-Omen… ;-) Ich muss aber zugeben, dass bei mir inzwischen alle Trendlinien & Kanäle überschritten wurden. Mal sehen, ob sich das als Fehlausbruch entpuppen wird.

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    Mutwürger

    3. Juni 2020 22:01 at 22:01

    Die Chance ist da.

  7. Avatar

    Mutwürger

    5. Juni 2020 10:55 at 10:55

    Mal schauen, ob heute Short anspringt ;-)

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      Lausi

      5. Juni 2020 11:23 at 11:23

      Der NASDAQ fängt schon an zu “bröseln” ;-)

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        Mutwürger

        5. Juni 2020 17:38 at 17:38

        @Lausi
        Puhh…Was für ein Tag!
        Heute hat alles funktioniert erst Short´s, nach den Daten Long`s. Über 30 Trades insgesamt. Alle Order geschloßen…Wochenende!!!

  8. Avatar

    Mutwürger

    5. Juni 2020 18:20 at 18:20

    Kleiner Short geht noch ;-)

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    Lausi

    5. Juni 2020 22:35 at 22:35

    Ich bleibe dabei: Diese Rally wird bald zu Ende gehen (kommende Woche?), aber die März-Tiefs werden wohl nicht mehr unterboten werden. Das “never fight the FED” scheint sich mal wieder bestätigt zu haben. Diese Gelddrucker sitzen einfach am längeren Hebel.

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    Prognosti

    6. Juni 2020 08:33 at 08:33

    @Lausi, ich glaube bis zum 19.Juni ( grosser Verfall ) könnte das Spiel mit der grössten ShortSqueeze aller Zeiten noch weitergehen. Die jetzige Euphorie wegen der Aufhebung des Lockdowns wird mit Verspätung enttäuscht werden.Die Folgeschäden im Gastgewerbe ,Tourismus u.Messebetrieb werden zu Tausenden von Konkursen führen u.die schuldengetriebene Wirtschaft wird sehr lange brauchen um sich zu erholen.
    Zudem verliert der SCHUTZPATRON des DOW Jones an Rückhalt. Er ist ein Krisenmanager der die Krisen selber produziert.
    Warum gibt es noch keine Spekulationen was bei Nicht- Wiederwahl geschehen könnte?
    Sollte denn die Börse nicht die Zukunft spiegeln?

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Verbraucherpreise Juni veröffentlicht

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Die US-Verbraucherpreise (Juni) sind mit +0,6% leicht besser ausgefallen wie erwartet (Prognose war +0,5%; Vormonat war -0,1%). Zum Vorjahresmonat sind die Preise um 0,6% gestiegen (Prognose war +0,6%; Vormonat war +0,1%).

In der Kernrate (ohne Nahrung und Energie) ist es ein Plus von 0,2% (Prognose war +0,1%; Vormonat war -0,1%) und zum Vorjahresmonat ist es ein Plus von 1,2% (Prognose war +1,1%; Vormonat war +1,2%).

Die Realeinkommen der Amerikaner liegen bei -2,3 Prozent (Vormonat war +0,5%).

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Europa

Aktuell: ZEW-Index – kleiner Rückschlag in der Konjunkturerwartung

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Jeden Monat wird der ZEW-Index vom Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung erhoben. Der Index gilt daher als ein wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die gerade veröffentlichten Daten sind wie folgt ausgefallen:

Der ZEW-Index (Konjunkturerwartungen Juli) ist mit 59,3 Punkten etwas schlechter ausgefallen als erwartet (Prognose war +60,0; Vormonat war +63,4).

Die Einschätzung der aktuellen Lage liegt bei -80,9, damit sehen wir einen starken Rückgang in der Einschätzung der aktuellen Lage(Prognose war -65,0; Vormonat war -83,1).

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Allgemein

Kreditausfälle und die Deutsche Bank – bilanziell ist das gar kein Problem!

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Drohen Kreditausfälle? In den USA beginnt die Berichtssaison mit den Großbanken. Da lohnt es sich doch auch Mal ein Blick auf die Deutsche Bank zu werfen. Wie heute Morgen gemeldet, aber bereits von vielen vermutet, steigen die Zahlen an möglichen Kreditausfällen drastisch. Die Deutsche Bank berichtet, dass circa 70.000 Stundungsanträge von Privatkunden bei der Deutschen Bank und der Postbank bereits eingegangen sind.

Viele Kunden können aufgrund der Corona-Krise ihre Kredite nicht bedienen. Zwar steigt die Zahl nicht mehr so rapide wie noch im Frühjahr, aber ein langsamer Anstieg ist immer noch zu verzeichnen. Wie wir bereits vor drei Wochen berichtet haben, hat das aber erstmal keinen negativen Effekt auf die Bilanz. Grund dafür ist, dass die Stundung von Krediten während der Corona-Krise gesetzlich ermöglicht wurde.

Die Bankenaufsicht verlängert den „legalen Bilanzbetrug“

Im März tätigte die Bankenaufsicht die ausschlaggebende Aussage, die bei der Deutschen Bank, aber auch bei allen anderen Banken, sicherlich einen Freudensprung ausgelöst hat. Die Bafin meldete, dass ein Schuldner „nicht zwingend als ausgefallen einzustufen ist, wenn bei einem Kredit Kapitaldienst und Zinsen in Folge des Corona-Virus gestundet werden”. Anders gesagt, Banken brauchen die Kredite nicht mehr abschreiben, dadurch sehen die Bilanzen weiterhin hübsch aus. Die Kreditausfälle werden in den Bilanzen einfach nicht als Solche gewertet.

Die Banken können also wertlose Kredite als werthaltige Vermögenswerte in den Büchern verbuchen. Diese Regelung wurde von der EBA um 3 Monate verlängert und gilt noch bis Ende September. Was danach passiert, steht noch nicht fest. Aber eine Verlängerung bis zum Ende des Jahres würde Sinn machen. Damit könnte man nämlich in der Jahresbilanz wunderbare gesunde Kredite präsentieren.

Großbanken in den USA droht eine Welle an Kreditausfällen

Wegen der Corona-Krise können auch immer mehr Amerikaner ihre Kredite nicht zurückzahlen, zudem gehen etliche Firmen Pleite. Das spüren insbesondere die Banken. In dieser Woche starten die Großbanken mit der Berichtssaison, dann werden wir die genauen Auswirkungen feststellen können. Man geht davon aus, dass die Institute durchschnittlich 70 Prozent Gewinneinbruch zu verzeichnen haben, das prognostiziert der Chef-Anlagestratege der Deutschen Bank. Der Hauptgrund dafür sind die drastisch steigenden Kreditausfälle von Unternehmen und Privatkunden. Analysten gehen davon aus, dass bei den sechs größten US-Banken die Rückstellungen für faule Kredite daher auf fast 32 Milliarden Dollar ansteigen. Die Summe muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Damit hätte sich der Wert im Vergleich zum Vorjahr versechsfacht.

Nicht nur die wachsenden Kreditausfälle, sondern auch die sinkenden Zinsen setzen den US-Banken zu. Wie Kostolany schon vor etlichen Jahren gesagt hat, die tatsächliche Stärke der Wirtschaft und Börsen erkennt man an dem Zustand der Banken. Zwar sind die Börsen seit dem März-Tief enorm gestiegen und haben eine V-Erholung hingelegt, aber schaut man sich nur den Bankensektor an, dann hinkt dieser ein großes Stück hinterher. Man kann mit Spannung die Offenlegung der Bilanzen verfolgen. Diese Woche wird uns gewiss einen Einblick über den Zustand der Banken gewähren.

Die Deutsche Bank leidet wie viele Banken an Kreditausfällen

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