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Aktuell: Aktienmärkte steigen – Fed wird direkt Unternehmensanleihen kaufen

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte steigen – der Dow schiesst in wenigen Minuten 300 Punkte nach oben! Die Fed hat soeben bekannt gegeben, direkt Unternehmensanleihen zu kaufen – und nicht über ETFs. Damit finanziert die Fed gewissermaßen die Unternehmen ganz direkt und nicht über Umwege (ETFs) – daher die Freude der Wall Street.

Warum macht die Fed das? Damit die „Liquidität an den Märkten“ verbessert werde (FMW: man sieht, die Fed hat durchaus Humor!) – und um Unternehmen zu stützen, die viele Menschen beschäftigen:

„to support market liquidity and the availability of credit for large employers“

Und wann kauft die Fed endlich Aktien? Dann könnte man sich das nervige auf und ab endlich ersparen, nicht wahr?

Im Wortlaut heißt es seitens der Fed:

„The Federal Reserve Board on Monday announced updates to the Secondary Market Corporate Credit Facility (SMCCF), which will begin buying a broad and diversified portfolio of corporate bonds to support market liquidity and the availability of credit for large employers.

As detailed in a revised term sheet and updated FAQs, the SMCCF will purchase corporate bonds to create a corporate bond portfolio that is based on a broad, diversified market index of U.S. corporate bonds. This index is made up of all the bonds in the secondary market that have been issued by U.S. companies that satisfy the facility’s minimum rating, maximum maturity, and other criteria. This indexing approach will complement the facility’s current purchases of exchange-traded funds.

The Primary Market and Secondary Market Corporate Credit Facilities were established with the approval of the Treasury Secretary and with $75 billion in equity provided by the Treasury Department from the CARES Act.“

Die Fed schmeißt mit Geld nur so um sich

16 Kommentare

16 Comments

  1. Avatar

    Faktist

    15. Juni 2020 20:19 at 20:19

    So einfach wird es also gemacht… einfach mal um 20:00 Uhr wird sowas ohne vorankündigung rausgehauen und dann kann man gucken wo man bleibt… DOW noch heute um 22:00 Uhr wieder an der 29000????

  2. Avatar

    MoinMoin

    15. Juni 2020 20:24 at 20:24

    Das gelungene Youtube-Original zum Bild im Beitrag.. ^^

    https://www.youtube.com/watch?v=O1hCLBTD5RM&t=22s

    • Avatar

      Markus

      15. Juni 2020 20:45 at 20:45

      Wir werden noch einen generellen Schuldenerlass erleben — und zwar auf alle Schulden.
      Wenn das nicht kommt, gibt es eine riesige Pleitewelle.
      Nibbler von Futurama würde sagen : we are doomed, doooooooomed.

      All hail to the FED

  3. Avatar

    Jens

    15. Juni 2020 20:27 at 20:27

    Das wird kein gutes Ende nehmen!

  4. Avatar

    Sebastian

    15. Juni 2020 20:29 at 20:29

    Wenn die FED schon in Sachen Realwirtschaft nichts mehr retten kann, dann tut man eben was übrig bleibt – shorties grillen

  5. Avatar

    Faktist

    15. Juni 2020 20:37 at 20:37

    Man kann es wirklich lassen… Kerzen auswerten, Linien ziehen, Fibo usw… alles dünpfif… Siehe wieder mal im DOW die 19Uhr H1 Kerze und auch die 19:30 Uhr m30 kerze und RSI und MACD usw… ach alles blödsin… 20:00 Punkt genau, einfach mal 400 Punkte hoch.

    Wieso sollte man mit so einem Markt, das Interesse der breiten Bevölkerung für die Börse gewinnen??? Kein Wunder, dass in Deutschland die Menschen auf so einen Schei… keine Lust haben. Sprich = Deutsche sind intelligent. Nur Amis sind so schlau Ihr ganzes System von der Börse abhängig zu machen und dann bei jeder Krise auseinander zu fallen wie ein Kartenhaus.

    Schwachsinn hoch drei… keine Ahnung warum ich mir es noch antue… aber es wird ein Ende haben… das ist endgültig die Krönung!!! klar die Vera…sche läuft schon länger, aber irgendwann muss man es einfach sein lassen und garnichts mehr mit Finanzmarkt zu tun haben!!! Kann jedem der es versuchen will, einfach nur abraten. Nimmt euer Geld und macht was wo Ihr selber die Kontrole habt und nicht wie an der Börse einfach den Betrügern zu schenken.

    • Avatar

      Markus

      15. Juni 2020 21:29 at 21:29

      Ich hab mir die letzten 2 Monate über eine ordentliche Whiskysammlung zugelegt, obwohl ich eigentlich nur sehr wenig Alkohol trinke….
      Falls mal alles den Bach runtergeht, ich kann’s mir dann schönsaufen. Jedoch so eine Whiskyverkostung mit 3—4 Drams ist echt was entspannendes.

      Lassen Sie sich nicht übers Ohr hauen, Sla‘inte.

  6. Avatar

    Marcus

    15. Juni 2020 21:03 at 21:03

    An DJT Trumps Geburtstag nachdem der Dow Future schon 900 Punkte im Minus war. Vollkommen unnötig diese Aktion, nur noch crass was an der Wallstreet abläuft.

  7. Avatar

    Macwoiferl

    15. Juni 2020 21:20 at 21:20

    Keine Sorge, auch der Aktienkauf durch die FED kommt noch!
    Vor November.
    Denn Donald muss, wird, will, soll, sich vors Wahlvolk stellen und sagen:
    „Seht meine Kurse an, Dow 30.000″!
    Da sind Kranke am Werk, Kleptokraten, Winkel-„Ökonomen“ und Polit-Mafiosi.
    Wahnhaft besessen von einer einzigen Idee: Dow 30.000.
    Zur Not fahren Panzer auf vor der Wall-Street, damit niemand mehr verkauft.
    So macht man das ja in Schurkenstaaten.
    Um dann den 40 Mio. Arbeitslosen die gefälschte Erfolgsstatistik zu präsentieren.
    Um die Wirtschaft, die Menschen oder Infrastruktur geht es hier nicht.
    Sondern um das kranke Kurswahn-Projekt eines rampenstolpernden Pleitiers, der in der freien Wirtschaft längst unter der Brücke läge.
    …In my honest opinion…

    • Avatar

      Faktist

      15. Juni 2020 21:43 at 21:43

      Alles Korrekt Beschrieben! Wann wann endet dieser Wahnsinn!? Wer radiert diese Betrüger aus!?!?!?

  8. Avatar

    Roberto

    15. Juni 2020 21:57 at 21:57

    Ich fürchte das wid einfach nicht enden. Die fEd wird auch täglich 1 Billion drucken wenn es nötig ist. Die haben doch gesagt das sie im Krieg sind. Ich denke entweder man schaltet sein gehirn aus ( das kann ich leider noicht ) oder man hört auf sich mit Börse zu beschäftigen. Jeder der sein Gehirn ausschalten kann wird wohl ein riesen Vermögen machen.

  9. Avatar

    Lossless

    15. Juni 2020 22:56 at 22:56

    Der Markt wurde heute abgeschafft. All das hat nichts mehr mit freien Märkten zu tun.

  10. Avatar

    Lausi

    16. Juni 2020 03:07 at 03:07

    Ich hab‘ noch ein paar Trendlinien im Köcher wo die Kurse kippen könnten – lol. Das Schöne ist ja, dass „on the long run“ die Sache unweigerlich in der Katastrophe enden wird, ob nun Defla oder Infla. Das stabile Genie dürfte dann auch etwas instabil werden! Also, genießt die Show! ;-)

  11. Avatar

    Daxrabbit

    16. Juni 2020 07:24 at 07:24

    Die logische Konsequenz im Jahr 2025:
    DAX bei 25000
    S&P500 bei 5000
    DJ bei 50000
    Ich glaube Warren Buffet lag vor einiger Zeit mit seiner Aussage „der DJ wird 100000 erreichen“ gar nicht so falsch – wahrscheinlich noch zu seinen Lebzeiten. …. man man man … ich muss hier weg …

  12. Avatar

    Scheer

    16. Juni 2020 10:04 at 10:04

    Meiner Meinung nach hat die FED oder die Regierung der USA ein selbst geschaffenes Problem das sich ohne weiteres nicht lösen lässt.
    Senken Sie die Zuschüsse an Firmen und Arbeitslose gehen die Firmen pleite und der wütendede Mobb ist auf der Straße.
    Treiben Sie die Spirale vorran füttern Sie weiter das Monster, welches ständig größer wird jetzt schon nicht mehr aufglöst werden kann.
    TINA beschreibt es sehr gut, es gibt keine Alternative.
    Gerade deswegen wird immer mehr, immer schneller Geld in den Markt gepumpt.
    Das ganze kann nur noch durch einen externen Schock aufgelöst werden, da niemend der Bösewicht sein möchte der das Kartenhaus zum Zusammensturtz gebracht hat.
    Es ist wie auf der Titanik die Musik spielt weiter und immer schneller damit man nicht mehrkt das der Kahn am sinken ist und keiner möchte derjenige sein der diese unheilvolle Nachricht verkünden möchte weil er weiss das er dann gehänkt wird.

  13. Avatar

    Bondkenner 007

    16. Juni 2020 10:55 at 10:55

    @ Scheer, Wenn sich die FED dazu bekennt alle Schrottfrmen-Anleihen zu kaufen,dann wären diese Anleihen mit besserer Rendite als Aktien doch eine Alternative. Ich glaube das ist in den letzten Tagen auch passiert ,als diAktien fielen u.die Schrottis u.die T- Bonds sich erholten.

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Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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am

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Rüdiger Born: Die aktuelle Lage am verkürzten US-Handelstag

Rüdiger Born

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Ich melde mich im folgenden Video mit einem kurzen Überblick zur aktuellen Marktlage. Denken Sie an den heute verkürzten Handelstag in den USA!

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Nikkei 225: Das Comeback des japanischen Leitindex

Hatte es der Großinvestor Warren Buffett geahnt, oder war er sogar ein kleiner Auslöser dafür: Nämlich die Stärke des japanischen Nikkei 225 – trotz explodierender Schulden

Wolfgang Müller

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am

Hatte es der Großinvestor Warren Buffett geahnt, oder war er sogar ein kleiner Auslöser dafür: Nämlich die Stärke des japanischen Sammelindex Nikkei 225, inmitten der Corona-Krise und bei explodierenden Staatsschulden. Dieser bemüht sich nach Kräften, endlich das Trauma des Immobilien-Crashs von 1989 zu neutralisieren, der Index kletterte jüngst auf ein fast 30-Jahreshoch.

Der japanische Index – auf dem Weg zu alten Höhen?

Immer wieder wird von Aktienpessimisten Japan als Negativbeispiel angeführt. Der unheimliche Aktien-Boom in den 1980-er-Jahren, verbunden mit der Immobilienblase (Hans-Werner Sinn: Für Tokyo hätte man ganz Kanada kaufen können!) führte zu abstrusen Börsenbewertungen:

 

Die Mutter aller Index-Fahnenstangencharts (bis zur Corona-Krise):

Die Aktienmärkte - hier der Nikkei

Der Höchststand des Nikkei 225 vom 29. Dezember 1989 lag auf Schlusskursbasis bei 38.913 Punkten, dann erfolgte ein Absturz ohnegleichen mit vielen erratischen Schwankungen und einem Tief am Ende der Finanzkrise von 7054 Punkten.

Aber wer hat im Jahr 1989 all sein Geld in den Nikkei 225 investiert und nicht vorher und danach? Im Übrigen hätte ein monatlicher Sparplan auf den Index über viele Jahre eine gewaltige Rendite gebracht, durch den Cost-Average-Effekt, nur muss der Index irgendwann einmal kräftig anziehen, dann schießt der Wert mit all den billig erworbenen Anteilen kräftig in die Höhe. So wie es beim Nikkei 225 schon seit geraumer Zeit aufwärts geht.

Ein Vergleich der Marktperformance:

Seit dem Corona-Tief:

S&P 500: plus 60 Prozent
Dax: plus 52 Prozent
Nikkei: plus 50 Prozent

Seit dem Tief in der Finanzkrise 2009:

S&P 500: plus 436 Prozent
Dax: plus 362 Prozent
Nikkei: plus 364 Prozent
Jetzt ist der Index noch weiter gestiegen und erreichte gestern 26.537 Punkte.

Wobei hier wieder einmal festzustellen ist, dass bei unserem Dax als Performanceindex die ausgeschütteten Dividenden mit eingerechnet wurden, anders als bei den international üblichen Kursindizes. Was im Jahresvergleich nicht viel ausmacht, verzerrt das Bild bei einem 11-Jahreszeitraum durch den Zinseszinseffekt doch sehr deutlich.

Was also fast nach einem Gleichlauf aussieht, wird im 3-Monatsvergleich nach dem Einstieg von Warren Buffett deutlicher, Japan fiel im Oktober nicht mehr so stark und erholte sich stärker.

S&P 500: plus 4 Prozent
Dax: plus 1 Prozent
Nikkei: plus 13 Prozent

Die Entwicklung der Wirtschaft

Dass die Börse in Japan so stark gestiegen ist, liegt zum einen natürlich an der Bank of Japan, die bereits 53 Prozent der japanischen Staatsanleihen in ihren Büchern hält und immer wieder ETFs auf den Aktienmarkt erwirbt.

Der Nikkei 225 mit seinen über 12 Billionen Euro Marktkapitalisierung hat natürlich noch andere Investoren.

Aber vonseiten der Wirtschaft gibt es auch einige Signale der Hoffnung.

Doch zunächst zum Einstieg von Warren Buffett. Seine Gesellschaft Berkshire Hathaway kaufte im Herbst etwas mehr als fünf Prozent der Aktien der fünf großen japanischen Handelshäuser, die jahrzehntelang Japans Außenhandel bestimmt haben. Für uns relativ unbekannte Namen wie Itochu, Marubeni, Mitsubishi, Mitsui und Sumitomo. Und seine Gesellschaft sei bereit, den Einsatz auf bis zu 9,9 Prozent zu erhöhen.

Japan ist verglichen mit den USA erheblich preiswerter. Das Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV) des Dow Jones liegt bei 2,9, jenes des Nikkei 225 hingegen nur mit bei 1,1.

Japans Wirtschaft erholt sich derzeit von einer Rezession, die schon im vierten Quartal 2019 begonnen hatte. Japans Konsumenten erhöhten ihre Ausgaben im Sommer um 4,7 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im dritten Quartal auf Jahresbasis um 21,4 Prozent, 2,5 Prozent stärker als von Analysten erwartet wurde.

Hinzu kommt, dass die XXVII. Olympischen Sommerspiele in Tokyo doch vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 stattfinden sollen, wie IOC-Präsident Dr. Thomas Bach bei seinem letzen Besuch in Japan angekündigt hat.

Ein Schub durch das Freihandelsabkommen RCEP

Das vor knapp zwei Wochen abgeschlossene Freihandelsabkommen RCEP, abgekürzt für Regional Comprehensive Economic Partnership, zwischen 15 Ländern Ostasiens und Ozeaniens, gab der Börse einen weiteren Kick. Japan erhält dadurch erstmals bevorzugten Zugang zu China und Südkorea. Die Annäherung der drei Länder gilt als historischer Vorgang. Das Abkommen wird als Wegbereiter für ein künftiges asiatisches Wirtschaftswachstum gesehen, auch zu einer Zeit, in der sich die Region ohnehin aufgrund der Eindämmung der Pandemie konjunkturell besser als der Rest der Welt entwickelt.

Fazit

Was kann man aus der diesjährigen Entwicklung des Nikkei für Lehren ziehen? Staatsschulden, selbst in astronomischer Höhe (über 250 % zum Bruttoinlandsprodukt), führen nicht zwangsläufig zum Einbruch. Nämlich dann, wenn die Bürger an die Stabilität der eigenen Währung glauben und genügend Sparvermögen bilden und natürlich von der Funktionsfähigkeit der eigenen Notenbank überzeugt sind, die viele der Staatssschulden in ihren Büchern hält. Das Vertrauen in das Geld ist Grundvoraussetzung für die Schuldentragfähigkeit.

Dann sollte die eigene Währung eine gewisse Stabilität aufweisen, damit die Exportwirtschaft nicht unter die Räder gerät, aber auch ausländische Produkte für die Bürger erschwinglich bleiben. Ganz besonders wichtig ist natürlich die Stabilität des Geldes im Hinblick auf die Inflation. In Japan lag die Teuerungsrate über 20 Jahre gerade mal bei 0,5 Prozent per annum. Aber aus dieser Argumentation könnte man auch schlussfolgern, dass es dann krachen wird, wenn auch nur einer der drei Faktor nicht mehr gegeben ist, insbesondere wenn die Inflation zu galoppieren beginnt. Inflation, das Thema der nächsten Jahre nach der epochalen Geldschwemme des Corona-Jahres 2020?

 

Der Nikkei in Japan mit zuletzt starker Entwicklung

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