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Konjunkturdaten

Aktuell: Anstehende US-Hausverkäufe fallen zum 16.Mal in Folge zum Vorjahresmonat!

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Die anstehenden US-Hausverkäufe (pending home sales; April) sind mit -1,5% schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,9%; Vormonat war +3,8%).

Zum Vorjahresmonat sind die anstehenden Verkäufe um 2,0-% gefallen. Damit fielen die Verkäufe zum Vorjahresmonat nun zum 16. Mal in Folge!

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände -3,1 Mio Barrels (jetzt 455,9 Mio) – Produktion rückläufig

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 455,9 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 3,1 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -3 Mio lagen.


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Die Benzinbestände wurden mit 223,9 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 3,6 Million Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei -1 Mio.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit -1,4 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet -3). Die Benzinbestände fielen laut API um 0,5 Mio Barrels. Destillate stiegen um 6,2 Mio Barrels.

Die Produktion liegt bei 12,0 Millionen Barrels pro Tag gegenüber 12,3 Mio in der Vorwoche.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +30 Cents auf 58,05 Dollar.

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Konjunkturdaten

Aktuell: US-Immobiliendaten schwach

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Die US-Baubeginne (Juni) sind mit -0,9% auf eine Jahresrate von 1,253 Millionen schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war -0,4% auf eine Jahresrate von 1,261 Millionen; Vormonat war -0,9% auf eine Jahresrate von 1,261 Millionen, nun auf -0,4% auf eine Jahresrate von 1,265 Millionen nach oben revidiert).

Die US-Baugenehmigungen (Juni) sind mit -6,1% auf eine Jahresrate von 1,220 Millionen deutlich schwächer ausgefallen als erwartet (Prognose war +0,1% auf eine Jahresrate von 1,300 Millionen; der Vormonat war +0,3% auf eine Jahresrate von 1,299 Millionen).

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Europa

Autozulassungen brechen europaweit massiv ein – Fiat Chrysler größter Verlierer!

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Krise? Welche Krise? Und dann noch präsentiert von eh schon viel zu pessimistischen Kommentatoren? Nein! Wenn Autozulassungen binnen eines Jahres um 7,8% einbrechen, dann darf man hier von Krise reden! So geschehen aktuell im Monat Juni im Schnitt der gesamten EU. Der folgende Chart zeigt anschaulich seit 2013 die monatlichen Steigerungen oder Einbrüche (im Jahresvergleich). Seit 10 Monaten geht es abwärts (mit einem Mini-Plus im Vormonat), während es vorher jahrelang fast nur bergauf ging.

Die aktuellen Daten stammen aus der aktuellen Veröffentlichung des europäischen Automobilverbandes „ACEA“. Das aktuell kräftige Minus von 7,8% schiebt ACEA auf einen Kalendereffekt, weil es nur 19 Werktage im Juni gegeben habe gegenüber 21 Tagen im Juni 2018. Das klingt nachvollziehbar. Schaut man aber die obige Grafik an mit den monatelangen Einbrüchen im Jahresvergleich, dann kann dies wohl kaum noch mit Sondereffekten erklärt werden.

Schweden verzeichnet im Juni 52% weniger Autozulassungen als im Vorjahr. Kalendereffekt? Österreich, Belgien, Tschechien und die Niederlande zeigen alle zweistellige Prozent-Rückgänge. Natürlich gibt es auch positive Ausreißer mit +12,7% in Irland und +41% in Litauen. Aber insgesamt ist die Lage ziemlich dürftig. In Deutschland liegt das Jahresminus bei 4,7%.

Schauen wir doch mal auf den deutlich aussagekräftigeren Vergleich von Januar-Juni 2019 im Vergleich zu Januar-Juni 2018. Hier werden Kalendereffekte und Sonstiges besser „geglättet“, als wenn man nur einen Monat mit dem Vorjahresmonat vergleicht. Im Halbjahresvergleich zu 2018 ist es EU-weit immer noch ein Minus von 3,1%. Es geht abwärts mit der Autoindustrie. Oder möchte man argumentieren, dass sich zunehmend viele Autokäufer mit Neuerwerbungen zurückhalten, bis endlich tolle und bezahlbare E-Autos verfügbar sind? (Scherz).

Autozulassungen auf einzelne Hersteller bezogen

Bleiben wir mal im aussagekräftigeren Halbjahresvergleich zum 1. Halbjahr 2018. Bei den europäischen Herstellern ist Fiat Chrysler am Stärksten betroffen mit -9,5%. Fiat als einzelne Marke verliert 10,2%. Die Volkswagen-Gruppe verliert 4,1%, wobei nur Volkswagen als Marke 6,5% verliert. Die spanische Tochter Seat sticht positiv hervor mit +6,3%. Die Franzosen (PSA und Renault) kommen offenbar deutlich besser durch die aktuelle Autoabsatz-Krise mit nur -1,2% und -1,1%. BMW und Daimler kommen auch noch halbwegs gut davon mit -1,2% und -1,5%. Aber siehe da. Ausländische Hersteller erleben derzeit massive Einbrüche in Europa. Ford verliert 7,8% bei den Autozulassungen und Nissan sogar 24,2%, Honda ist mit -15% dabei.

Autozulassungen EU Juni

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