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Aktien

Aktuell: Apple und General Electric dick im Minus

Claudio Kummerfeld

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am

Dow Jones und S&P 500 starten den Handelstag derzeit „nur“ mit -0,9%. Aber zwei Giganten sind dick im Minus. Da wäre zunächst einmal General Electric. Gut, GE ist nicht mehr im Dow Jones-Index enthalten, bleibt aber in der Realwirtschaft ein Industrie-Gigant.

Aktuell hat Credit Suisse die Aktie von General Electric abgestuft. Das Kursziel liegt jetzt statt bisher 12 Dollar nur noch bei 10 Dollar. JPM senkt von 10 auf nur noch 6 Dollar! Aktuell notiert die Aktie bei 7,88 Dollar, ein sattes Minus von 8,2%. Die Aktie notiert damit auf einem Neunjahres-Tief! Zwei aktuelle Analysten-Aussagen zu General Electric lauten kurz zusammengefasst wie folgt: Die jüngsten Quartalszahlen waren in allen Bereichen schlechter als gedacht, und es gab dieses Jahr schon fünf Veröffentlichungen zu Restrukturierungen – alle diese Infos seien negativ gewesen, und man sehe derzeit kein Zeichen der Besserung.

Tja, erst einmal sieht es offenbar düster aus für die GE-Aktie. CEO Culp gab vorhin auch ein Interview bei CNBC, wo er sagte GE werde Vermögenswerte zu Cash machen, weil man die Notwendigkeit dazu sehe. Diese Worte sollten wohl beruhigen, lösen aber genau das Gegenteil aus! Wie gut für den breiten Markt, dass die GE-Aktie den Dow Jones 30 nicht mehr runterziehen kann?

General Electric Aktie seit 2003
Die GE-Aktie seit 2003.

Apple

Der Smartphone-Zulieferer Lumentum hat heute seine Prognosen gesenkt, weil ein „nicht genannter großer Kunde“ seine Auftragsmengen für Sensoren gekürzt habe. Man kann davon ausgehen, dass mit diesem Kunden Apple gemeint ist. Schon letzte Woche hatte mit Skyworks ein anderer Apple-Zulieferer seine Aussichten gesenkt, und auch hier schwächere Absätze bei hochwertigen Smartphones angeführt. Auch das ist ein Indiz für weniger Nachfrage nach iPhones – ein Beweis ist es aber nicht.

Jedenfalls reicht das um die Apple-Aktie heuter abrutschen zu lassen. Sie fällt heute um 4,1% auf 195,93 Dollar. Bei 190 Dollar könnte charttechnisch eine kleine Unterstützung liegen. Es ist gut möglich, dass fundamental eingestellte Anleger so einen Rückschlag wie schon oft in der Vergangenheit nutzen um ein wenig günstiger einsteigen zu können, und damit war es das dann schon mit dem Absturz. Denn Apple hat immerhin konstante satte Gewinne anzubieten.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    frank

    12. November 2018 22:40 at 22:40

    GE ist heftig… Ich glaube das ist der Hauptgrund für den Abverkauf. Bekommt GE Zahlungsprobleme, kann das eine Kettenreaktion auslösen…

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Aktien

Abwarten beim Dax, ifo steigt, 5G startet, Tradingideen bei Adidas und Mastercard

Redaktion

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Sollte man sich jetzt in den Dax reinkaufen? Im folgenden Video bespricht Manuel Koch die aktuelle Lage und die Aussicht für die nächsten Wochen mit einem Experten. Noch 3 bis 4 Wochen solle man abwarten. Würden die Kurse dann zurückkommen, seien es Kaufkurse. Wenn nicht, dann sehe der Markt neue Jahreshöchststände.

Der heute veröffentlichte ifo-Index gebe weiteren Optimismus für die deutsche Konjunktur. Auch im Video angesprochen wird das von Telefonica an den Start gebrachte 5G-Netz.

Konkret besprochen werden im folgenden Video zwei Handelsempfehlungen der trading house Börsenakademie. Die Aktien von Adidas und Mastercard seien beide ein Kauf. Man könnte mit einer Stop-Buy-Order einsteigen.

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Aktien

Anleger warten ungeduldig auf den Volks-Tesla – Werbung

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Lieber Börsianer,

vorgestern hatte Elon Musk im Rahmen einer weithin beachteten Präsentation (Battery Day) die neue Tesla-Batterie des Modells 4680 vorgestellt. Die Ingenieure waren begeistert von der neuen Rundzelle. Die Investoren hingegen waren eher ernüchtert und schickten die Aktie nach der Präsentation erst einmal südwärts.

Wer hat nun Recht, die Ingenieure oder die Investoren?

Ich meine, die Ingenieure. Denn die neue Batterie wird den Tesla-Autos eine um 16 % verbesserte Reichweite verschaffen und dies bei verringerten Produktionskosten (-14 %). Damit rückt der sogenannte Volks-Tesla in greifbare Nähe. Vor Steuern soll dieses E-Auto nicht mehr als 25.000 USD kosten und soll damit für breite Schichten erschwinglich sein.

Dabei wird der US-Autobauer den Anteil des Siliziums im Batteriekern weiter senken und durch billigeres Graphit ersetzen. Gleichzeitig werden die Batteriespeicher der neuen Generation weniger Kobalt enthalten und stattdessen mehr Nickel. Besonders unter Umweltaktivisten ist Kobalt aufgrund seines wenig umweltverträglichen Abbaus umstritten. Also von der Technikseite nur gute Nachrichten für Tesla und die Branche der E-Mobilität.

Tesla braucht noch Zeit

Warum war die Investorenseite dann enttäuscht? Nun, Elon Musk hatte keine Revolution verkündet. Der Fortschritt ist beträchtlich, aber er braucht Zeit. So wird der eingangs angesprochene Volks-Tesla erst in knapp 3 Jahren das Licht des Marktes erblicken. Vor allem die Umstellung des Produktionsprozesses der Akku-Batterien wird viele Monate in Anspruch nehmen. Derzeit arbeiten die Batteriehersteller in China und Japan, wie etwa Panasonic oder CATL, unter Volllast. Jetzt schon ist absehbar, dass dem Markt im kommenden Jahr erschwingliche Batterien fehlen werden. So haftet der neuen Tesla-Batterie zunächst etwas Theoretisches an.

Tech-Investoren sind heuer – zumindest nach dem März-Tief – bekanntlich sehr verwöhnt worden. Es war praktisch unmöglich für uns, Kursraketen zu vermeiden. Das haben wir sehr angenehm auch im NextGeneration-Depot der Premium-Chancen gespürt. Mit Titeln wie Zur Rose, Apple, Tomra oder auch…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Aktienmärkte: „Zeit, dass etwas Luft aus der Blase entweicht“

Markus Fugmann

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Es sei nun Zeit, dass etwas Luft aus der Blase der Aktienmärkte entweicht, sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber in einem Interview von money.de. Das einzige, was derzeit positiv sei, so Leber, sei, dass es genug Geld gäbe.

Ansonsten aber dominieren laut Leber schlechte Nachrichten für die Aktienmärkte:

  • die Unsicherheit vor der US-Wahl (Trump hat auf der Pressekonferenz gestern Nacht erneut offen gelassen, ob er das Ergebnis der Wahl akzeptieren wird)
  • der Stimulus durch die US-Politik kommt nicht mehr vor der Wahl
  • bei vielen Aktien wie etwa Tesla seien die Bewertungen viel zu hoch – ein Zeichen für eine Blase wie im Jahr 200

Hendrik Leber hält daher erst einmal sein Pulver trocken und wartet ab. Aber eine optimistische Botschaft für die Aktienmärkte hat der Vermögensverwalter dann doch: er glaubt, dass schon Ende des Jahres der Impfstoff kommen werde und sich damit das Corona-Problem erldigt habe (was wir jedoch für extrem unwahrscheinlich halten):

Die Aktienmärkte mit Anzeichen einer Blase

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