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Europa

Aktuell: Auftragseingänge für das Verarbeitende Gewerbe katastrophal!

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Soeben hat das Statistische Bundesamt die Auftragseingänge für das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland veröffentlicht. Im Monat Juli ist es im Vergleich zu Juni ein Rückgang von 2,7% (erwartet -1,5%). Im weitaus wichtigeren Jahresvergleich zu Juli 2018 gehen die Auftragseingänge um 5,6% zurück! (erwartete -4%) Im Vormonat waren es im Jahresvergleich bereits -3,5%. Das sind düstere Aussichten für die tatsächlichen Umsätze in den nächsten Monaten! Vor allem die Auslandsnachfrage von außerhalb der Eurozone nach deutschen Produkten ist sehr schwach. Der folgende Chart zeigt den Verlauf seit 2011. Gut sieht man seit mehr als einem Jahr die rückläufigen Aufträge.

Auftragseingänge seit 2011

3 Kommentare

3 Comments

  1. Pingback: Aktuelles vom 5. September 2019 | das-bewegt-die-welt.de

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    Stephan F.

    5. September 2019 10:38 at 10:38

    Der außereuropäische Ausland kann leider nicht anschreiben lassen, sonst wäre die Nachfrage auch von dort konstant.

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      tm

      5. September 2019 11:10 at 11:10

      Bei einem Leistungsbilanzüberschuss wird letztlich immer „angeschrieben“, d.h. das Überschussland baut immer Forderungen gegenüber dem Defizitland auf (oder ggf. vorhandene Verbindlichkeiten ab). Daher ist Deutschland der zweit- oder drittgrößte Gläubiger der Welt.

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Europa

Erzeugerpreise bleiben den vierten Monat in Folge deflationär

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Die deutschen Erzeugerpreise für den Monat Dezember wurden soeben durch das Statistische Bundesamt veröffentlicht. Im Monatsvergleich ist es ein Plus von 0,1%, und im Jahresvergleich zu Dezember 2018 ist es ein Minus von 0,2%. Damit sind die Erzeugerpreise nun im Jahresvergleich den vierten Monat in Folge deflationär! Der deutliche Anstieg im Ölpreis in den letzten Monaten des letzten Jahres konnte die Preise der Erzeuger zwar von -0,7% im November näher an die Null-Linie bringen, aber noch nicht ins Plus. Zitat der Statistiker:

Energie insgesamt kostete im Dezember 2019 um 2,4 % weniger als ein Jahr zuvor. Gegenüber dem Vormonat November 2019 sanken die Energiepreise um 0,4 %. Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise 0,4 % höher als im Dezember 2018. Gegenüber November 2019 stiegen sie um 0,2 %.

Erzeugerpreise Dezember Statistik

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Devisen

Pfund fällt deutlich – aktuelle UK-Daten vermiesen die Laune

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Das britische Pfund konnte im Verlauf diese Woche eigentlich gut zulegen von 1,2970 gegen den US-Dollar am Montag bis auf 1,3118 im Hoch heute früh. Und dann? Heute früh um 10:30 Uhr deutscher Zeit wurden in Großbritannien die Einzelhandelsumsätze für Dezember vermeldet. Und die waren überhaupt nicht gut. Im Monatsvergleich zu November ist es ein Minus von 0,6% bei Erwartungen von +0,5%, und einem vorigen Wert von -0,8%. Also den zweiten Monat eine rückläufige Zahl! Im Jahresvergleich sind die Einzelhandelsumsätze in Großbritannien um 0,9% gestiegen. Die Erwartungen lagen bei +2,6%, und die vorherige Zahl lag bei +0,8%.

Der Devisenmarkt scheint davon überrascht zu sein, denn das Pfund ist seitdem von 1,3108 ganz schnell auf 1,3040 gefallen (erster Chart zeigt GBPUSD seit Anfang der Woche). Damit ist der Aufwärtsdrang im Pfund erstmal unterbrochen. Kommentatoren auf der Insel sprechen aktuell sogar von einem echten Schock, den diese Zahlen mit sich bringen! In den Monatsveränderungen bei den Einzelhandelsumsätzen gab es jetzt fünf Monate nacheinander keinen Anstieg, was es seit Beginn der Aufzeichnungen in den 70er nicht gegeben habe. Man denke daran: Am 30. Januar tagt die Bank of England bezüglich des Leitzinses. Werden die PMI-Daten (Einkaufsmanagerindex) für Großbritannien am 24. Januar auch schlecht ausfallen, so steigt die Wahrscheinlichkeit für einen sinkenden Leitzins in UK am 30. Januar weiter deutlich an.

Britisches Pfund vs US-Dollar seit Montag

Also, gibt es bald sinkende Zinsen auf der Insel? Der folgende Chart zeigt das Pfund vs USD in den letzten 12 Monaten. Sieht man, wie das Pfund seit Sommer 2019 von 1,20 auf jetzt 1,30 gestiegen ist, sollte oder könnte bei sinkenden Zinsen Abwärtspotenzial für das Pfund vorhanden sein? Natürlich geht es jetzt auch darum, ob und wie stark dieses Szenario schon vor dem 30. Januar in den Wechselkurs eingepreist wird. Entscheiden Sie selbst, wir werfen nur die Frage einer Pfund-Abwertung in den Raum.

Pfund vs USD in den letzten 12 Monaten

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Europa

Verbraucherpreise Eurozone: Fast Verdoppelung in zwei Monaten dank Energiepreisen

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Soeben wurden für die Eurozone die endgültigen und ausführlichen Verbraucherpreise für den Monat Dezember veröffentlicht. Sie steigen wie erwartet um 1,3%. Im November waren es noch 1,0% und im Oktober 0,7%. Damit gibt es binnen zwei Monaten fast eine Verdoppelung der Steigerungsrate bei den Verbraucherpreisen, wenn man die Werte mit den Vorjahreszahlen vergleicht.

Und woran liegt das? Ganz klar, die Energiepreise (Ölpreis) waren stark gestiegen in den letzten Monaten im Jahr 2019. Die offizielle Statistik von heute zeigt es auch. Die Verbraucherpreise für Energie lagen im Oktober noch bei -3,1%, und jetzt für Dezember liegen sie bei +0,2%. Das zieht den Schnitt natürlich enorm nach oben! Lebensmittelpreise sind im selben Zeitraum nur minimal gestiegen von +1,8% auf +2,0%. Kommt bei den Januar-Daten (veröffentlicht dann im Februar) ein Knick für die Verbraucherpreise, weil der Ölpreis wieder leicht rückläufig ist? Man wird sehen. Wir hatten jüngst schon bei den deutschen Daten geschrieben, dass es mehr als eindeutig ist, dass nicht die Politik der EZB maßgeblich die Verbraucherpreise bewegt, sondern der Ölpreis!

Verbraucherpreise Eurozone Statistik für Dezember

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