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Aktuell: Bank of Canada mit unverändertem Leitzins – warum der CAD trotzdem abschmiert

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Die Bank of Canada hat soeben verkündet den Leitzins unverändert bei 1,75% zu belassen. Das entspricht auch der Markterwartung.

Die kanadische Wirtschaft laufe nahe an ihrer Kapazitätsgrenze. Die Inflation liege mit 2,4% im Oktober über dem Inflationsziel, und werde wohl zurückkommen. Und zwar stärker, als man es bisher angenommen habe. Das liege an den fallenden Benzinpreisen. Dies bedeute, dass Kanada womöglich „mehr Raum für nicht inflationäres Wachstum“ habe. Also: Erstmal keine weiteren Zinsanhebungen in Kanada?

Der kanadische Dollar reagiert daher aktuell mit spürbarer Schwäche gegen den US-Dollar. USDCAD steigt daher aktuell um 93 Pips auf 1,3376.

 

Hier die Bank of Canada im Wortlaut:

The global economic expansion is moderating largely as expected, but signs are emerging that trade conflicts are weighing more heavily on global demand. Recent encouraging developments at the G20 meetings are a reminder that there are upside as well as downside risks around trade policy. Growth in major advanced economies has slowed, although activity in the United States remains above potential.

Oil prices have fallen sharply since the October Monetary Policy Report (MPR), reflecting a combination of geopolitical developments, uncertainty about global growth prospects, and expansion of U.S. shale oil production. Benchmarks for western Canadian oil – both heavy and, more recently, light – have been pulled down even further by transportation constraints and a buildup of inventories. In light of these developments and associated cutbacks in production, activity in Canada’s energy sector will likely be materially weaker than expected.

The Canadian economy as a whole grew in line with the Bank’s projection in the third quarter, although data suggest less momentum going into the fourth quarter. Business investment fell in the third quarter, in large part due to heightened trade uncertainty during the summer. Business investment outside the energy sector is expected to strengthen with the signing of the USMCA, new federal government tax measures, and ongoing capacity constraints. Along with strong foreign demand, this increase in productive capacity should support continued growth in exports.

Household credit and regional housing markets appear to be stabilizing following a significant slowdown in recent quarters. The Bank continues to monitor the impact on both builders and buyers of tighter mortgage rules, regional housing policy changes, and higher interest rates.

Inflation has been evolving as expected and the Bank’s core measures are all tracking 2 per cent, consistent with an economy that has been operating close to its capacity. CPI inflation, at 2.4 per cent in October, is just above target but is expected to ease in coming months by more than the Bank had previously forecast, due to lower gasoline prices. Downward historical revisions by Statistics Canada to GDP, together with recent macroeconomic developments, indicate there may be additional room for non-inflationary growth. The Bank will reassess all of these factors in its new projection for the January MPR.

Weighing all of these developments, Governing Council continues to judge that the policy interest rate will need to rise into a neutral range to achieve the inflation target. The appropriate pace of rate increases will depend on a number of factors. These include the effect of higher interest rates on consumption and housing, and global trade policy developments. The persistence of the oil price shock, the evolution of business investment, and the Bank’s assessment of the economy’s capacity will also factor importantly into our decisions about the future stance of monetary policy.

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Devisen

Türkische Lira fällt weiter: Syrien-Eskalation, Zentralbank und miese Konjunkturdaten

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Die türkische Lira wertet seit Tagen ab, und zwar in mehreren Schüben. Das hat mehrere Gründe, die wir in diesem Artikel besprechen wollen. Schauen wir dazu auf den folgenden Chart. Er zeigt den Verlauf US-Dollar vs Türkische Lira in den letzten 30 Tagen. Ab dem 12. August war USDTRY im Zuge des globalen Risk Off-Trades (hier genauer erklärt) gestiegen von 5,49 auf 5,61. Die Lira wertete also ab. Es war ein Sog raus aus der Lira und anderen Währungen hin zum US-Dollar.

USD vs Türkische Lira seit 23. Juli

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Türkische Lira fällt weiter

Vor drei Tagen senkte die türkische Zentralbank Mindestreserveanforderungen für Banken. Hört man sich am Devisenmarkt um, hat sich die Stimmung seitdem geändert. Komisch, so meinen wir. Vorher bei einer Zinssenkung von 4,25% durch die Zentralbank fiel die türkische Lira nicht, aber sie fällt jetzt aufgrund der Lockerung bei den Mindestreserveanforderungen. Naja. Seit Montag dieser Woche ist USDTRY weiter gestiegen in drei einzelnen Schüben, von 5,59 auf 5,76. Die Lira wertet also weiter ab.

Diese Woche steigen auch die Ängste, dass die Türkei militärisch gegen Syrien aktiv werden wird. Denn es gab einen syrischen Angriff auf einen türkischen Militärkonvoi. Das kann die Türkei eigentlich kaum unbeantwortet lassen. So ein mögliches Eskalations-Szenario zwischen Assad und Erdogan unterstützt aktuell die Schwächung für die türkische Lira.

Gawooni Anleihe

Konjunkturdaten

Und man darf nicht vergessen, dass jüngst wirklich schwache Konjunkturdaten durch das offizielle türkische Statistikamt veröffentlicht wurden. Sie dürften Präsident Erdogan und die ihm jetzt wohlgesonnene Zentralbank womöglich dazu bringen, noch mehr Richtung weiterer Zinssenkungen zu tendieren als ohnehin schon! So ist heute das Verbrauchervertrauen für die Türkei veröffentlicht worden mit einem Indexstand von 58,3. Vor einem Jahr lag der Index noch bei 68,2 Punkten. Laut aktuellsten Daten ist die türkische Industrieproduktion im Juni 3,9% schwächer gewesen als im Vorjahr. Und in der Türkei sind im Juli die Hausverkäufe gegenüber Juli 2018 um 17,5% gesunken!

Zentralbank und Syrien voraus

Wie geht es weiter? Nun, im Augenblick scheint die türkische Lira generell im Abwertungs-Modus zu stecken. Bis 9. August sah es ja noch anders aus. Nun stellt sich die Frage: Wird Erdogan militärisch auf Syriens Angriff antworten? Und wird die Zentralbank in Ankara am 12. September erneut kräftig die Zinsen senken? Beides spräche eigentlich für eine weiter fallende Lira. Aber die letzten Wochen und Monate zeigten, dass der Verlauf der Währung gegen den US-Dollar nicht anhand von Fakten oder Nachrichten 1:1 geplant werden kann.

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Angriff auf den Petro-Dollar

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Der Begriff „Petro-Dollar“ bedeutet, dass sich vor allem arabische Produzenten schon vor Jahrzehnten verpflichteten ihr Öl auf dem Weltmarkt nur in US-Dollar zu verkaufen. Folglich müssen Käufer überall auf der Welt in Massen US-Dollar auf dem Devisenmarkt kaufen, und erst dann können sie das dringend benötigte Öl kaufen, bezahlt in US-Dollar. Somit wird der Dollar als Währung unverzichtbar! Eine echte Machtbasis für die USA.

Nun aber hat laut Berichten der russische Ölproduzent Rosneft, der 40% aller russischen Ölförderungen repräsentiert, sich offenbar dazu entschieden demnächst nur noch in Euro abzurechnen. Termingeschäfte für den Export sollen nur noch in Euro laufen. Bestätigt ist das offiziell noch nicht von Rosneft. Aber wenn es so kommt, wäre das schon ein derber Schlag gegen den US-Dollar. Denn dann müssten die Käufer von einem Großteil russischen Öls zukünftig erstmal Euro kaufen, bevor sie in Russland Öl einkaufen können. Somit gewinnt der Euro an Wichtigkeit.

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Erst richtig an Bedeutung verlieren würde der Petro-Dollar, wenn die OPEC und allen voran die Saudis verkünden würden nicht mehr exklusiv den Dollar als Verkaufswährung zu nutzen. Aber ob das jemals passiert? Denn dann wären die Amerikaner wohl wirklich, wirklich verärgert, und man könnte den Saudis den dauerhaften Schutz entziehen, der sie bislang quasi immun macht gegen mögliche Gegner wie den Iran. Aber dennoch. Diese aktuelle Nachricht ist schon ein Angriff auf den Petro-Dollar, auch wenn dies vielleicht nicht die ursprüngliche Absicht der Russen war. Denn angeblich will Russland sich damit vor möglichen weiteren US-Sanktionen schützen.

Übrigens: Rosneft hat gestern seine neuesten Finanzkennzahlen veröffentlicht. Die Details können Sie hier einsehen.

Petro-Dollar
Foto: Unsplash / @mariapaganc

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Aktuell: Trump volle Pulle gegen Powell, und der Dollar auf angeblichem „Allzeithoch“

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Laut ganz aktueller Aussage von Donald Trump notiert der US-Dollar derzeit auf einem Allzeithoch, was die Grafik im dritten Tweet widerlegt. In den 80ern und 2000ern stand er schon deutlich höher! Richtig ist, dass er aktuell auf dem höchsten Niveau seit 2017 steht (Chart des Dollar-Index seit 2016). Abgesehen davon feuert Trump aktuell mal wieder volle Kanne gegen die Fed und deren Chef Jerome Powell. Es laufe gut mit China und anderen Handels-Deals. Nur die Fed sei eben das Problem. Alle anderen Länder hätten höhere Zinsen. Die USA hätten keine Inflation, und müssten die eigenen Zinsen unter die Niveaus der anderen Länder senken, so Trump.

Dollar-Index

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