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Aktuell: Bank of Canada mit Zinsentscheidung

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Die Bank of Canada hat soeben verkündet den Leitzins unverändert bei 1,75% zu belassen. Das entspricht auch der Markterwartung.

Der Ölpreis schwäche zwar die Inflation in Kanada, der schwächere kanadische Dollar treibe sie aber wieder an. Daher werde die Inflation wieder auf oder um 2,0% steigen gegen Ende 2019. Man sei weiterhin der Meinung, dass der kanadische Leitzins schrittweise weiter angehoben werden müsse. Hierfür berücksichtige man aber diverse Faktoren. Also: Der Leitzins wird wohl weiter steigen.

Der kanadische Dollar reagiert trotz unveränderter Leitzinsen daher positiv. USD vs CAD verliert aktuell von 1,3221 auf 1,3190.

Hier die Bank of Canada im Wortlaut:

The global economic expansion continues to moderate, with growth forecast to slow to 3.4 per cent in 2019 from 3.7 per cent in 2018. In particular, growth in the United States remains solid but is expected to slow to a more sustainable pace through 2019. However, there are increasing signs that the US-China trade conflict is weighing on global demand and commodity prices.

Global benchmark prices for oil have been about 25 per cent lower than assumed in the October Monetary Policy Report (MPR). The lower prices primarily reflect sustained increases in US oil supply and, more recently, increased worries about global demand. These worries among market participants have also been reflected in bond and equity markets.

The drop in global oil prices has a material impact on the Canadian outlook, resulting in lower terms of trade and national income. As well, transportation constraints and rising production have combined to push up oil inventories in the west and exert even more downward pressure on Canadian benchmark prices. While price differentials have narrowed in recent weeks following announced mandatory production cuts in Alberta, investment in Canada’s oil sector is projected to weaken further.

These developments are occurring in the context of a Canadian economy that has been performing well overall. Growth has been running close to potential, employment growth has been strong and unemployment is at a 40-year low. Looking ahead, exports and non-energy investment are projected to grow solidly, supported by foreign demand, the CUSMA, the lower Canadian dollar, and federal tax measures targeted at investment.

Meanwhile, consumption spending and housing investment have been weaker than expected as housing markets adjust to municipal and provincial measures, changes to mortgage guidelines, and higher interest rates. Household spending will be dampened further by slow growth in oil-producing provinces. The Bank will continue to monitor these adjustments.

The Bank projects real GDP will grow by 1.7 per cent in 2019, 0.4 percentage points slower than the October outlook. This revised forecast reflects a temporary slowing in the fourth quarter of 2018 and the first quarter of 2019. This will open up a modest amount of excess capacity, primarily in oil-producing regions. Nevertheless, indicators of demand should start to show renewed momentum in early 2019, leading to above-potential growth of 2.1 per cent in 2020.

Core inflation measures remain clustered close to 2 per cent. As expected, CPI inflation eased to 1.7% in November, due to lower gasoline prices. CPI inflation is projected to edge further down and be below 2 per cent through much of 2019, owing mainly to lower gasoline prices. On the other hand, the lower level of the Canadian dollar will exert some upward pressure on inflation. As these transitory effects unwind and excess capacity is absorbed, inflation will return to around the 2 per cent target by late 2019.

Weighing all of these factors, Governing Council continues to judge that the policy interest rate will need to rise over time into a neutral range to achieve the inflation target. The appropriate pace of rate increases will depend on how the outlook evolves, with a particular focus on developments in oil markets, the Canadian housing market, and global trade policy.

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Hinweis: Live-Webinar zur Fed-Sitzung heute 18.55Uhr

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Heute um 19.00Uhr wird die Fed ihre Entscheidung zur Geldpolitik verkünden. Klar ist, dass es keine Zinsveränderung geben wird – aber dennoch geht es um viel! Denn die Märkte erwarten von der US-Notenbank morgen einen klaren Fahrplan, wie und in welchen Schritten man aus der Bilanzreduzierung aussteigen will. Zusätzlich gehen die Märkte davon aus, dass die US-Notenbank ihren geplanten Zinspfad (die dot plots) ändern wird.

Die dovishe Wende in der Rhetorik von Jerome Powell und anderen Fed-Mitgliedern war ein zentrales Motiv für die Rally an den Aktienmärkten – nun muß sich die Erwartung der Märkte bestätigen, sonst könnte es ungemütlich werden!

Im Live-Webinar verfolgen wir zunächst das Statement der Fed, das wir auf die inhaltlichen Aussagen abklopfen. Dann folgt um 19.30 die Pressekonferenz von Jerome Powell, auf der der Fed-Chef vermutlich dann Aussagen über das weitere Vorgehen bei der Bilanzreduzierung geben wird – für Spannung ist also gesorgt, es dürfte dazu jede Menge action an den Märkten geben!

Das (heute, 20.03.2019) Live-Webinar startet um 18.55, also kurz vor Veröffentlichung des FOMC-Statements.

Sie können das Live-Webinar heute unter folgendem Link verfolgen:

https://www.youtube.com/watch?v=DkIKInaSAjQ

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Der Börsencrash von 1929 – Parallelen zur Gegenwart?

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Kurz vor dem Börsencrash im Jahr 1929 war die Euphorie noch groß: alles ging immer nach oben, die Party schien nicht zu stoppen zu sein. Einer der zentralen Elemente des Booms war damals der steile Anstieg der Verbraucherkredite zum Kauf von Autos (derzeit sind zwar die Amerikaner nominell so stark verschuldet wie noch nie, aber es sind heutzutage vor allem die Unternehmenskredite in den USA, die zum System-Risiko werden könnten..).

Folgende ZDF-Doku zeigt mit vielen Original-Bildern die Mentalität kurz vor dem Crash – und was dann passierte:

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BMW Analyse: 2018´er Zahlen drücken auf Aktienkurs

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Die Aktie der Bayrischen Motoren Werke BMW notiert seit Ende 2015 auf einem vergleichsweise tiefen Niveau und hat seit diesem Zeitpunkt eine grobe Seitwärtsphase zwischen 68,11 und 100,00 Euro eingeschlagen. Die letzten Monate waren hingegen von einem untergeordneten Abwärtstrend geprägt, der noch immer anhält. Aber seit einem Test des Unterstützungsbereichs von 68,00 Euro macht sich wieder Zuversicht breit, die Aktie bastelt offenbar an einem größeren Boden und könnte diesen im Erfolgsfall auch schon sehr bald positiv auflösen. Zeitgleich sieht sich das Papier jedoch zahlreichen Widerständen entgegen, hier wären zum einen der EMA 200 auf Tagesbasis um 76,74 Euro zu nennen, zum anderen der Horizontalwiderstand bei rund 77,00 Euro und die bestehende Abwärtstrendlinie. Vorbörslich präsentiert sich das Papier etwas leichter, ob diese Tendenz angesichts der schwachen Verkaufszahlen aus Ende 2018 ein guter Indikator ist, wird sich erst noch zeigen müssen.

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Long-Chance bei BMW

Solange das BMW-Papier unterhalb der Mehrfachhürde von 77,00 Euro tendiert, ist kaum Handlungsbedarf seitens der Käufer gegeben. Erst darüber kann tatsächlich ein größeres Kaufsignal mit einem Zielbereich von zunächst 82,00 Euro abgeleitet werden, darüber bestünde sogar die Möglichkeit, bis an die Zwischenhochs auch Sommer 2018 um 85,25 Euro zuzulegen. Als Bestätigung sollten Investoren jedoch erst noch den Tagesschlusskurs abwarten. Eine Verlustbegrenzung kann in diesem Szenario um das Niveau des gleitenden Durchschnitts EMA 50 bei derzeit 73,22 Euro angesetzt werden. Als Anlagehorizont müssen bei diesem Schwergewicht jedoch mehrere Monate einkalkuliert werden. Unterstützungen sind hingegen um 73,22 Euro anzutreffen, darunter an dem wichtigen Niveau von 71,40 Euro. Diese Marke stellt nämlich die potenzielle rechte Schulter einer inversen SKS-Formation seit Oktober letzten Jahres dar und sollte möglichst nicht mehr unterschritten werden. In diesem Fall könnte nämlich ein Kurssturz zurück auf die Jahrestiefs von 68,11 Euro drohen.

Einstieg per Stop-Buy-Order : 78,00 Euro
Kursziel : 82,00 / 85,25 Euro
Stop : < 73,20 Euro
Risikogröße pro CFD : 4,80 Euro
Zeithorizont : 1 – 3 Monate

BMW Analyse




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


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