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Aktuell: Bank of Canada mit Zinsentscheidung

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Die Bank of Canada hat soeben ihre Zinsentscheidung verkündet. Der Leitzins bleibt unverändert und wie es zu erwarten war bei 1,75%. Damit gibt es seit sieben Entscheidungen einen Stillstand auf diesem Niveau.

Laut Bank of Canada lasse sich aktuell zusammenfassend sagen, dass die kanadische Wirtschaft nahe an der Auslastungsgrenze arbeite, und dass die Inflation im Plan liege. Eskalierende Handelskonflikte und die damit verbundene Unsicherheit belasten jedoch die globale wie auch die kanadische Wirtschaft. In diesem Zusammenhang bleibe das derzeitige Ausmaß der geldpolitischen Impulse angemessen. Da man daran arbeite die Prognosen im Lichte der eingehenden Daten zu aktualisieren, werde man den globalen Entwicklungen und ihren Auswirkungen auf die Aussichten für Wachstum und Inflation in Kanada besondere Aufmerksamkeit schenken.

Der kanadische Dollar reagiert gegen den US-Dollar aktuell mit +50 Pips. USDCAD verliert auf aktuell 1,3280.

Hier der Text der Bank of Canada im Wortlaut:

As the US-China trade conflict has escalated, world trade has contracted and business investment has weakened. This is weighing more heavily on global economic momentum than the Bank had projected in its July Monetary Policy Report (MPR). Meanwhile, growth in the United States has moderated but remains solid, supported by consumer and government spending. Commodity prices have drifted down as concerns about global growth prospects have increased. These concerns, combined with policy responses by some central banks, have pushed bond yields to historic lows and inverted yield curves in a number of economies, including Canada.

In Canada, growth in the second quarter was strong and exceeded the Bank’s July expectation, although some of this strength is expected to be temporary. The rebound was driven by stronger energy production and robust export growth, both recovering from very weak performance in the first quarter. Housing activity has regained strength more quickly than expected as resales and housing starts catch up to underlying demand, supported by lower mortgage rates. This could add to already-high household debt levels, although mortgage underwriting rules should help to contain the buildup of vulnerabilities. Wages have picked up further, boosting labour income, yet consumption spending was unexpectedly soft in the quarter. Business investment contracted sharply after a strong first quarter, amid heightened trade uncertainty. Given this composition of growth, the Bank expects economic activity to slow in the second half of the year.

Inflation is at the 2 percent target. CPI inflation in July was stronger than expected, largely because of temporary factors. These include higher prices for air travel, mobile phones, and some food items, which are offsetting the effects of lower gasoline prices. Measures of core inflation all remain around 2 percent.

In sum, Canada’s economy is operating close to potential and inflation is on target. However, escalating trade conflicts and related uncertainty are taking a toll on the global and Canadian economies. In this context, the current degree of monetary policy stimulus remains appropriate. As the Bank works to update its projection in light of incoming data, Governing Council will pay particular attention to global developments and their impact on the outlook for Canadian growth and inflation.

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Aktuell: Warum Schweizer Franken und Gold deutlich fallen könnten

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Wieder mehr Risiko eingehen, wenn Brexit-Deal steht?

Der vorhin verkündete Deal für den Brexit bringt die Börsenkurse derzeit kräftig in Bewegung. Bevor wir uns Schweizer Franken und Gold widmen, erst nochmal ein ganz kurzer Blick auf das eigentliche Thema. Laut EU-Juncker und UK-Johnson steht nun der Brexit-Deal. Aber die britische DUP-Partei sagt, dass sich an ihrer Position nichts geändert habe. Auch muss der Deal noch zügig durch das britische Parlament, was keinesfalls sicher ist. Die Unsicherheit bleibt also, aber die Gesamtstimmung bleibt weiter euphorisch. Nach der Jubelmeldung haussierte vorhin verständlicherweise das Pfund gegen den US-Dollar mit +170 Pips. Allerdings ist die erste Euphorie verflogen, und es hat von der Spitze bis jetzt schon wieder 100 Pips verloren. Der Dax stieg um 137 Punkte, und hat nun schon wieder gut die Hälfte eingebüßt.

Schweizer Franken

Was hat das alles mit dem Schweizer Franken und Gold zu tun? Wir hatten es schon gestern angesprochen, und tun es heute erneut. Sieht der Kapitalmarkt Lösungen für die beiden Hauptprobleme namens Brexit und Handelskrieg, gibt es kaum noch einen Grund in den Sicheren Häfen das den Investmentmanagern anvertraute Geld zu parken. Und der Schweizer Franken wie auch Gold sind nun mal die beiden Sicheren Häfen schlechthin. Auch die Spekulanten pushen dann wieder verstärkt die Risiko-Assets.

So konnte der Schweizer Franken die letzten Tage schon gut abwerten gegen den Euro in Erwartung des Brexit-Deals. Heute stieg Euro vs Franken dann sprunghaft von 1,1016 auf bis zu 1,1059 aufgrund der Brexit-Euphorie. Raus aus dem Franken, rein in den Euro. Wieder mehr Risiko fahren! Aber inzwischen ist diese Franken-Abwertung schon wieder futsch. Der Markt erkennt aktuell die noch offenen Probleme rund um die Brexit-Einigung. Dennoch: Dieser Move vorhin zeigt, wie sprunghaft die Kurse sein können. Steht der Deal Richtung Wochenende fest, dann könnten/sollten die Ausschläge eindeutiger und kräftiger ausfallen? Dann könnte der Franken weitaus stärker verlieren, und EURCHF deutlich steigen, weil der Gesamtmarkt wieder verstärkt in Risiko-Assets wie Aktien, Schwellenländerwährungen, High Yield Bonds etc anlegt. (Chart EURCHF seit heute früh). Übrigens ist der heutige Chartverlauf von Pfund vs Franken praktisch identisch zu Euro vs Franken.

Euro vs Schweizer Franken Verlauf seit heute früh

Gold

Ähnlich sieht die Lage im Gold aus. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit heute früh. Gold in verlor schnell 6 Dollar, um kurz darauf diesen Verlust wieder aufzuholen. Aber man bedenke auch im Gold wie beim Schweizer Franken: Werden in den nächsten Tagen die sonstigen Probleme aus dem Weg geräumt, und dieser Deal kommt wirklich durch, könnten die beiden „Sicheren Häfen“ deutlich verlieren, weil Geld wieder in risikoreichere Anlagen fließt.

Gold in US-Dollar

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Barnier: Haben Übereinstimmung gefunden in Brexit-Deal

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Der Chefunterhändler der EU in Sachen Brexit, Michel Barnier, hat laut Angaben eines EU-Offiziellen verlautbart, dass ein Deal mit der Regierung Johnsons fast fertig sei:

Unklar ist, was mit „fast“ gemeint ist. So oder so: Johnson ist jetzt wohl genau da, wo Theresa May schon einmal war, dann aber mit ihrer mit der EU getroffenen Vereinbarung im brtischen Parlament gescheitert war! Stehen die Chancen diesmal besser?

Eigentlich sollte die Regierung Johnson bis heute Morgen einen Textvorschlag schicken, was aber offenkundig bisher nicht passiert ist:

Nun sollen die Gespräche auf höchster Ebene ab 15.30Uhr deutscher Zeit fortgesetzt werden:

Möglicherweise werde Ende Oktober ein erneuter EU-Gipfel in Sachen Brexit stattfinden:

Das britische Pfund steigt, der Dax erklimmt die 12700er-Marke..


By European Parliament from EU – #Brexit: the time has come for the UK to clarify its position 🇪🇺🇬🇧., CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=75960456

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Aktuell: Britisches Pfund springt nach oben – aktuelle Brexit-News – UPDATE 14:43 Uhr

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Puhhhhhhh! Die Nachrichten rund um den Brexit überschlagen sich. Ganz aktuell gibt es Meldungen, dass Probleme für eine Brexit-Einigung aus dem Weg geräumt sein sollen. Wirklich gesichert ist das aber nicht. Das britische Pfund springt jedenfalls gegen den US-Dollar gerade nach oben um mehr als 100 Pips auf bis zu 1,2839 in der Spitze. Aktuell gibt es schnelle Trades um die Marke von 1,28 herum. Die Lage bleibt weiter brisant!

UPDATE 14:43:

So schnell geht das, die DUP dementiert (siehe folgender Tweet). Das Pfund kommt ein wenig zurück. Was für ein Brexit-Chaos so kurz vor der Deadline!

Pfund vs USD seit Montag
Pfund vs USD seit Montag.

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