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Aktuell: Bank of England mit Zinsentscheidung

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Die Bank of England hat soeben ihre Zinsentscheidung verkündet. Man hat beschlossen den Leitzins unverändert bei 0,75% zu belassen. Der Notenbankrat hat diese Entscheidung mit 9:0 Stimmen getroffen. So war auch die allgemeine Erwartung für die heutige Entscheidung.

Die Bank of England sieht die Wirtschaft schwächer, vor allem wegen dem Brexit-Chaos. Ende 2018 und wohl auch zum Anfang 2019 habe sich die Wirtschaft schwächer entwickelt. Das liege hauptsächlich an den Unsicherheiten, die der Brexit mit sich bringt. Auch bei den Aussichten macht man es hauptsächlich vom Brexit abhängig, ob er mit oder ohne Deal umgesetzt wird.

Das britische Pfund vs USD reagiert als erste Reaktion mit -22 Pips auf 1,2860.

Hier das Statement der Bank of England im Wortlaut:

The Committee voted unanimously to maintain the stock of sterling non-financial investment-grade corporate bond purchases, financed by the issuance of central bank reserves, at £10 billion. The Committee also voted unanimously to maintain the stock of UK government bond purchases, financed by the issuance of central bank reserves, at £435 billion.

The MPC’s latest projections for inflation and activity are set out in the accompanying February Inflation Report. They are conditioned on a smooth adjustment to the average of a range of possible outcomes for the UK’s eventual trading relationship with the European Union and the gently rising path of Bank Rate implied by market yields.

The world economy has continued to slow over recent months, with a broad-based softening across all regions. That deceleration reflects the past tightening in global financial conditions, as well as the initial impact of trade tensions on business sentiment. Global growth is expected to dip below trend in coming quarters, weighing on UK net trade, before rising to around potential rates. Activity is projected to be supported by the more accommodative monetary policies in all major economic areas that markets now expect.

UK economic growth slowed in late 2018 and appears to have weakened further in early 2019. This slowdown mainly reflects softer activity abroad and the greater effects from Brexit uncertainties at home. These uncertainties could lead to greater-than-usual short-term volatility in UK data, which may therefore provide less of a signal about the medium-term outlook. Heightened uncertainty and elevated bank funding costs are assumed to subside over time, as greater clarity on future trading arrangements is assumed to emerge. These developments, together with looser fiscal policy, provide support to domestic spending. In the Committee’s central projection, quarterly GDP growth recovers later this year, with four-quarter growth rising to 2% by the end of the forecast period.

CPI inflation fell to 2.1% in December and is expected to decline to slightly below the MPC’s 2% target in the near term, largely due to the sharp fall in petrol prices which has occurred since November. As that effect unwinds, CPI inflation rises above 2%. The MPC judges that demand and potential supply are currently broadly in balance. The weaker near-term outlook is likely to lead to a small margin of slack opening up this year. Thereafter, demand growth exceeds the subdued pace of supply growth and excess demand builds over the second half of the forecast period. As a result, domestic inflationary pressures firm, as the upward pressure on inflation of sterling’s past depreciation wanes. Under the assumptions that condition the February Report, inflation settles at a rate a little above the target.

The Committee judges that, were the economy to develop broadly in line with its Inflation Report projections, an ongoing tightening of monetary policy over the forecast period, at a gradual pace and to a limited extent, would be appropriate to return inflation sustainably to the 2% target at a conventional horizon.

The economic outlook will continue to depend significantly on the nature of EU withdrawal, in particular: the new trading arrangements between the European Union and the United Kingdom; whether the transition to them is abrupt or smooth; and how households, businesses and financial markets respond. The appropriate path of monetary policy will depend on the balance of these effects on demand, supply and the exchange rate. The monetary policy response to Brexit, whatever form it takes, will not be automatic and could be in either direction. The MPC judges at this month’s meeting that the current stance of monetary policy is appropriate. The Committee will always act to achieve the 2% inflation target.

Bank of England
Die Zentrale der Bank of England in London. Foto: Diliff / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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Zehn Tage Ferien vom Brexit – man hat ja Zeit! Pfund mit Abwärts-Durchbruch?

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Jeder Mensch braucht mal eine Pause, so auch Parlamentarier. Und natürlich dürfen auch die Abgeordneten im House of Commons in London mal Urlaub machen. Und auch der Oster-Urlaub sei ihnen gegönnt, den sie aktuell vom 12. bis 23. April genommen haben. Aber wie oft in 100 Jahren steht schon ein Ereignis wie der Brexit an, die vielleicht wichtigste politische Grundsatzentscheidung seit dem 2. Weltkrieg für Großbritannien?

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Wäre es da nicht angebracht, dass die Politiker dieses eine Mal diese Pause ausfallen lassen, weil man dringend eine Lösung finden muss? Nein, man macht trotzdem Urlaub. Und warum? Weil man ja seit Kurzem „so richtig viel“ Zeit gewonnen hat. Die EU gewährt einen Brexit-Aufschub bis Oktober. Aber eigentlich, das dürfte allen klar sein, läuft der Aufschub nur bis zum 22. Mai. Denn es ist kaum vorstellbar, dass die Briten tatsächlich an der Wahl zum EU-Parlament teilnehmen wollen.

Also bleiben nur noch etwas mehr als vier Wochen. Aber wie so oft schieben die Briten die Dose die Straße runter. Einfach hinauszögern, abwarten. Irgendwas wird schon passieren, irgendwas wird sich schon ändern? Die Parteispitzen von Konservativen und Labour reden zwar weiter, aber ohne Parlament geht eh nichts. EU-Ratspräsident Donald Tusk sagte vor Kurzem nach der Fristverlängerung bis Oktober, die Briten sollten doch bitte keine Zeit verschwenden. Aber genau das tun sie gerade.

Theresa May verabschiedete die Parlamentarier übrigens in ihre Oster-Pause mit dem Kommentar, dass man vor klaren Entscheidungen stünde, und dass der Zeitplan eindeutig sei. Welchen Abgeordneten im House of Commons sollen diese Worte noch beeindrucken, nach mehreren gescheiterten Abstimmungen über May´s Brexit-Deal, und nach dutzenden verschiedenen eigenen Ideen der Parlamentarier, die sie allesamt selbst ablehnten?

Am letzten Freitag berichteten wir darüber, dass das britische Pfund kurz vor einem charttechnischen Ausbruch nach oben stand gegenüber dem US-Dollar. Dem war auch so. Seit dem 4. April gab es vier Hochpunkte bei ca 1,3120. Genau dort machte er halt und fiel bis heute runter auf 1,3010. Jetzt kämpft er gerade mit dieser wichtigen runden Marke (erster Chart seit 4. April).

Auf etwas längere Sicht gesehen (zweiter Chart seit August 2018) stellt sich die Frage, ob endlich mal wieder „richtig“ Bewegung in den Pfund-Kurs kommt. Bricht er unter die 1,30, dann ist Luft nach unten vorhanden. Bei dem Brexit-Chaos wäre dies gut nachvollziehbar. Aber die wochenlange Ruhe im Kurs war schon diverse Male ein Desaster für die Shorties, die gegen das Pfund gewettet hatten.

Pfund Brexit

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