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Aktuell: Bank of England senkt Zinsen fast auf Null

Claudio Kummerfeld

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Die Bank of England hat soeben verkündet, dass sie den Leitzins auf 0,1 Prozent gesenkt hat. Erst letzte Woche ging es runter von 0,75 Prozent auf 0,25 Prozent. Das Anleihekaufprogramm wird um 200 auf 645 Millliarden Pfund aufgestockt. Hier im Wortlaut die Details:

The spread of Covid-19 and the measures being taken to contain the virus will result in an economic shock that could be sharp and large, but should be temporary. The role of the Bank of England is to help to meet the needs of UK businesses and households in dealing with the associated economic disruption.

On 11 March, the Bank of England’s three policy committees announced a package of measures to support UK businesses and households through this period. In his Budget on the same day, the Chancellor of the Exchequer announced a number of fiscal measures with the same aim. On 17 March, this combined package of measures was complemented by the announcement by HM Treasury of the Covid 19 Corporate Financing Facility (CCFF), for which the Bank will act as HM Treasury’s agent. By purchasing commercial paper, the CCFF will provide funding to non-financial businesses making a material contribution to the UK economy to support them in paying salaries, rents and suppliers while experiencing the likely disruption to cashflows associated with Covid-19.

In light of actions to tackle the spread of the virus, and evidence relating to the global and domestic economy and financial markets, the Monetary Policy Committee (MPC) held an additional special meeting on 19 March. Over recent days, and in common with a number of other advanced economy bond markets, conditions in the UK gilt market have deteriorated as investors have sought shorter-dated instruments that are closer substitutes for highly liquid central bank reserves. As a consequence, UK and global financial conditions have tightened.

At its special meeting on 19 March, the MPC judged that a further package of measures was warranted to meet its statutory objectives. It therefore voted unanimously to increase the Bank of England’s holdings of UK government bonds and sterling non-financial investment-grade corporate bonds by £200 billion to a total of £645 billion, financed by the issuance of central bank reserves, and to reduce Bank Rate by 15 basis points to 0.1%. The Committee also voted unanimously that the Bank of England should enlarge the TFSME scheme, financed by the issuance of central bank reserves.

The majority of additional asset purchases will comprise UK government bonds. The purchases announced today will be completed as soon as is operationally possible, consistent with improved market functioning. The Bank will issue further guidance to the market in due course.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    leftutti

    19. März 2020 22:15 at 22:15

    Angelsachsien zeigt Stärke und Entschlossenheit

    Johnson will Virus binnen Wochen besiegen
    Großbritanniens Premierminister Boris Johnson erwartet bereits in wenigen Monaten ein Ende der Corona-Krise in seinem Land. Insgesamt verfolgt Großbritannien noch immer einen weniger strikten Ansatz als andere Länder. Eine Einschränkung der Bewegungsfreiheit in der besonders stark betroffenen Hauptstadt London schloss Johnson vorerst aus.
    Ganz und gar auf Unverständnis aber stieß derweil in der vergangenen Woche die Unterstellung eines britischen Arztes im Fernsehen, die Italiener nutzten das Coronavirus lediglich als Vorwand für eine „lange Siesta“.
    Alles in allem klingt das nach einem Plan.

    Trump bezeichnete inzwischen die Möglichkeiten von Chloroquin (einem Malaria-Mittel) im Wahlkampf-Fieber als aufregend“ … Das könnte bahnbrechend sein. Oder vielleicht nicht. Aber nach dem, was ich sehe, könnte es bahnbrechend sein. Wer weiß, vielleicht, höchstwahrscheinlich eher nicht. Der Vorteil sei, dass das Arzneimittel bereits seit langer Zeit auf dem Markt sei, sagte der Präsident. Selbst wenn es beim Coronavirus letztlich nicht helfen sollte, würde es niemanden „töten“. Na immerhin Klingt ebenfalls nach einem Plan.

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Türkische Lira fällt erneut auf Rekordtief – die aktuelle Lage

Redaktion

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt immer weiter, heute früh auf ein neues Rekordtief. Die Lage ist dramatisch. Bereits letzte Woche Donnerstag rauschte die türkische Währung auf ein erneutes Rekordtief. US-Dollar vs Türkische Lira stieg von 7,80 auf 7,96. Heute früh springt der Wechselkurs erneut. Für einen US-Dollar muss man aktuell 8,03 Lira aufbringen. Der Chart zeigt den Kursverlauf des US-Dollar gegen die Lira in den letzten zwölf Monaten. Die Abwertung läuft immer weiter.

Türkische Lira immer noch enttäuscht nach Zinsentscheid

Erst letzten Donnerstag hatte die türkische Zentralbank bei ihrer Zinsentscheidung den Leitzins unverändert belassen, obwohl der Devisenmarkt eine deutliche Zinsanhebung erwartet hatte, um die Lira-Abwertung zu bekämpfen. Aber nein, der Leitzins bleibt bei 10,25 Prozent. Und so fiel die türkische Währung wie gesagt schlagartig auf ein Rekordtief. Und die Abwertung läuft in diesem dramatischen Tempo nicht nur gegenüber dem US-Dollar, sondern auch dem Euro. Für 1 Euro musste man Anfang letzter Woche noch 9,27 türkische Lira aufbringen – jetzt sind es 9,51 Lira.

Weitere Faktoren für Lira-Schwäche

Die Enttäuschung zum Leitzins wirkt heute noch nach. Zudem teilt Präsident Erdogan derzeit verbal aus gegen den französischen Präsidenten, der den Botschafter aus Ankara zurückrief (hier mehr Details dazu). Außerdem könnte der Raketenstreit der Türkei mit den USA erneut wieder aufflammen. Und da wäre noch der aktuelle Krieg zwischen Armenien und Aserbaidschan, und nicht zu vergessen der Gas-Streit der Türkei mit Zypern. Alles zusammengenommen ein geopolitischer Mix, der dem Devisenmarkt Angst macht, mal ganz abgesehen von der Coronakrise.

Und was letzte Woche noch dazu kam, waren Berichte über die Analysen einer unabhängigen Expertengruppe in der Türkei. Sie will ermittelt haben, dass die tatsächliche Inflation in der Türkei vier Mal so hoch sein soll wie offiziell angegeben. Aber das muss aktuell nicht zu viel Auswirkung auf die türkische Lira haben, sondern wohl eher der Mix der vorher genannten Faktoren. Aktuell scheint keine Besserung in Sicht zu sein.

Chart zeigt Kursverlauf von US-Dollar gegen türkische Lira

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Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Aktuell: Türkische Lira fällt schnell und kräftig auf Rekordtief – hier der Grund

Claudio Kummerfeld

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Türkei Flagge

Die türkische Lira fällt seit einigen Minuten schnell und kräftig in den Keller gegen US-Dollar und Euro. US-Dollar gegen Lira steigt seit 13 Uhr von 7,80 auf aktuell 7,97 – ein neues Rekordtief für die Lira. Und der Euro steigt aktuell gegen die türkische Lira von 9,22 auf 9,43 – das ist ebenfalls ein neues Rekordtief für die türkische Währung.

Grund dafür ist die ganz frische Verkündung der türkischen Zentralbank, dass man den Leitzins unverändert bei 10,25 Prozent belässt. Rückblick: Am 24. September hatte die türkische Zentralbank überraschend den Leitzins um 200 Basispunkte angehoben, von 8,25 Prozent auf 10,25 Prozent. Für heute lagen die Markterwartungen bei einer weiteren Anhebung von 175 Basispunkten auf 12 Prozent. Nötig wäre das, um endlich die ständige Abwertung zu stoppen, der sich die türkische Lira seit geraumer Zeit ausgesetzt sieht.

Und dieser erste Zinsschritt vom 24. September schien nicht auszureichen, um am Devisenmarkt eine Kehrtwende für die Lira einzuläuten. Die jetzige Enttäuschung am Devisenmarkt über die ausgebliebene Zinserhöhung bringt die türkische Lira zu diesem schnellen Absturz (im Chart sehen wir den steigenden US-Dollar gegen die Lira in den letzten 30 Tagen – der letzte Aufwärtsbalken zeigt die ganz aktuelle Bewegung).

Chart zeigt US-Dollar gegen türkische Lira in den letzten 30 Tagen

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