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Aktuell: Bank of England verkündet Zinsentscheidung mit 7 zu 2 Stimmen

Claudio Kummerfeld

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Die Bank of England hat soeben ihre Zinsentscheidung verkündet. Man hat beschlossen den Leitzins bei 0,75% zu belassen. Der Notenbankrat hat diese Entscheidung NICHT einstimmig getroffen, sondern mit 7 gegen 2 Stimmen. Die Erwartungen wurden damit bestätigt.

Die Bank of England hält sich vereinfacht gesagt alle Wege und Mittel offen. Denn anders als Fed, EZB und SNB (so möchten wir anmerken) hat die Bank of England ja auch noch den Brexit als konjunkturellen Sonderfaktor zu beachten. Ob man Zinsen senken oder erhöhen muss im nächsten Jahr, wer kann das heute schon sagen?

Das britische Pfund vs USD reagiert momentan mit -26 Pips gegen den US-Dollar, und mit -20 Pips gegen den Euro.

Hier das Statement der Bank of England im Wortlaut:

The Committee’s new projections for activity and inflation are set out in the accompanying November Monetary Policy Report. They are now based on the assumption of an orderly transition to a deep free trade agreement between the United Kingdom and the European Union.

Looking through Brexit-related volatility, underlying UK GDP growth has slowed materially this year and a small margin of excess supply has opened up. That slowdown reflects weaker global growth, driven by trade protectionism, and the domestic impact of Brexit-related uncertainties.

In October, the UK and EU agreed a Withdrawal Agreement and Political Declaration as well as a flexible extension of Article 50. As a consequence, the perceived likelihood of a no-deal Brexit has fallen markedly and the sterling exchange rate has appreciated. These agreements are expected to remove some of the uncertainty facing businesses and households, and the MPC projects that UK GDP growth will pick up during 2020. This will be further supported by easier UK fiscal policy and a modest recovery in global growth. Over the remainder of the forecast period, demand growth is expected to outstrip the subdued pace of supply growth, which is restrained to some extent by the adjustment to new trading arrangements with the EU.

Inflationary pressures are projected to lessen in the near term. CPI inflation remained at 1.7% in September and is expected to decline to around 1¼% by the spring, owing to the temporary effect of falls in regulated energy and water prices. While unit labour costs have been growing at rates above those consistent with meeting the inflation target and core services CPI inflation has begun to increase somewhat, employment growth has slowed and pay growth is likely to fall back in the near term. In the second half of the MPC’s forecast period, however, as a significant margin of excess demand emerges, domestic inflationary pressures are expected to build. Conditioned on current market yields, CPI inflation is projected to rise to slightly above 2% towards the end of the forecast period.

Monetary policy could respond in either direction to changes in the economic outlook in order to ensure a sustainable return of inflation to the 2% target. The Committee will, among other factors, monitor closely the responses of companies and households to Brexit developments as well as the prospects for a recovery in global growth. If global growth fails to stabilise or if Brexit uncertainties remain entrenched, monetary policy may need to reinforce the expected recovery in UK GDP growth and inflation. Further ahead, provided these risks do not materialise and the economy recovers broadly in line with the MPC’s latest projections, some modest tightening of policy, at a gradual pace and to a limited extent, may be needed to maintain inflation sustainably at the target.

The MPC judges at this meeting that the existing stance of monetary policy is appropriate.

Bank of England Zentrale
Die Zentrale der Bank of England in London. Foto: Diliff / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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Türkische Lira fällt immer weiter – was ist da bloß los?

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Türkei Flagge

Die türkische Lira verfällt in einem dramatischen Tempo. Musste man Mitte Juli noch 7,80 Lira für 1 Euro bezahlen, so waren es gestern früh 8,20, und aktuell sind es schon 8,46 Lira! Ständig neue Rekordtiefs für die türkische Lira gegen den Euro. Und gegen den US-Dollar? Das Rekordtief der Lira lag im Mai bei 7,26 Lira für 1 US-Dollar. Danach gab es wochenlang Kurse um die 6,85, vermutlich dank Interventionen von türkischen Banken. Aber auch bei US-Dollar vs Türkische Lira kommt seit gestern Leben in die Bude. Der Wechselkurs sprang seit gestern von 6,93 auf aktuell 7,22.

Warum wertet die türkische Lira immer weiter ab?

Jüngst kam es zu mehr als merkwürdigen Umständen rund um die Lira. Wer sich in den letzten Tagen türkische Lira leihen wollte, musste dafür laut Berichten Zinsen von teils mehr als 1.000 Prozent bezahlen. Das heißt, dass jede Kursbewegung kleiner als 2,87 Prozent über Nacht allein aufgrund der Zinsen zu einem sicheren Verlust bei Lira-Short-Positionen wurde. Alle Details dazu finden Sie beim Klick an dieser Stelle. Am Devisenmarkt macht derzeit der Ausspruch die Runde, dass die türkischen Geldmärkte zunehmend dysfunktional sein würden.

Im Chart sehen wir im Verlauf der letzten zwölf Monate US-Dollar und Euro gegen die türkische Lira. Der Verfall der türkischen Währung läuft rasant weiter! Eigentlich müsste beziehungsweise sollte die Zentralbank in Ankara die Leitzinsen anheben? Aber das geht wohl kaum, weil Präsident Erdogan immer weiter sinkende Zinsen wünscht, um die Wirtschaft mit günstigen Krediten anzukurbeln. Inflation und Währung stehen unter dem grundsätzlichen Problem, dass die Zentralbank den Leitzins seit mehreren Quartalen immer weiter absenkt – und zwar so weit, dass der Leitzins nun deutlich unterhalb der Inflationsrate liegt (wir berichteten schon mehrfach über dieses ernsthafte Problem). Die ist zwar aktuell ein wenig gefallen von 12,62 Prozent auf 11,76 Prozent. Aber wie gesagt, mit einem Leitzins von nur 8,25 Prozent gewinnt man da keinen Blumentopf.

Interventionen für die Lira scheinen zu verpuffen

Laut aktuellen Berichten haben staatliche Banken in der Türkei alleine gestern 1 Milliarde US-Dollar ausgegeben um die türkische Lira zu verteidigen (Dollar verkaufen und dafür Lira kaufen). Angeblich, so hört man es aus Analystenkreisen, sollen Zentralbank und Geschäftsbanken schon mehr als 100 Milliarden Dollar für Interventionen ausgegeben haben. Die Devisenbestände schmelzen dramatisch ab. Und wenn der Markt sieht, dass all die Interventionen nichts helfen, und bald keine Reserven mehr da sind, führt das zu noch mehr Vertrauensverlust. Der IWF warnte jüngst, dass die Zentralbank ihre Devisenreserven mittelfristig aufzustocken solle. Aber derzeit geschieht ja das Gegenteil.

Und man sieht, der Devisenmarkt als Ganzes ist stärker als offenbar staatlich erwünschte Interventionstätigkeiten. Fehlendes Vertrauen in die politische gelenkte Zentralbank schwelt schon seit Jahren zunehmend über der türkischen Währung. Seit Wochen kommt verschärfend hinzu, dass nach der Coronakrise die Touristen in der Türkei ausbleiben. Und das trotz einer verdammt günstigen Währungskonstellation für Touristen, die aus dem Euro-Raum in die Türkei reisen. Für die türkische Lira ist derzeit kaum Besserung in Sicht. Denn die Spekulanten stürzen sich offenbar gerade stark auf diesen offenkundig anfällige Währung!

Chart zeigt US-Dollar und Euro gegen die türkische Lira

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Türkische Lira: Warum Trader 1000% Zinsen zahlen müssen

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Türkische Lira Geldscheine

Ich beschäftige mich nun seit fast eineinhalb Jahrzehnten mit Devisen – doch so etwas habe ich noch nicht gesehen. Zuletzt war die Lira auf ein Allzeittief gegen den Euro gefallen. Und was passiert derzeit? Wer in den vergangenen zwei Tagen türkische Lira leihen wollte, musste dafür laut Berichten Zinsen von teils mehr als 1.000 Prozent bezahlen. Das heißt, dass jede Kursbewegung kleiner als 2,87 Prozent über Nacht allein aufgrund der Zinsen zu einem sicheren Verlust bei Lira-Short-Positionen wurde. Ursächlich dafür war ausgerechnet die lang anhaltende Schwäche der türkischen Lira.

Zinsdifferenzen wie zwischen Euro und türkischer Lira können von Tradern ausgenutzt werden

Beim Devisen-Trading gibt es eine von vielen Amateur-Tradern übersehene Tücke: die Zinsen. Wenn Sie eine EUR/TRY Short-Position aufbauen, und damit auf eine Abwertung des Euro gegen die türkische Lira setzen, dann müssen Sie Zinsen in Euro bezahlen und bekommen dafür Zinsen auf den Lira-Teil des Trades. Bei EUR/TRY Long-Positionen ist es genau umgekehrt. Bezahlen müssen Sie Zinsen in der türkischen Lira und bekommen dafür Zinsen in Euro. Viele professionelle Trader machen sich diese Zinsdiferenzen zunutze, indem sie Long-Positionen in hoch verzinsten Währungen und Short-Positionen in niedrig verzinsten Währungen aufbauen. Solange die Zinseinnahmen dabei größer sind als die Abwertung der hoch verzinsten gegenüber der niedrig verzinsten Währung, machen die Trader damit Gewinn.

Gern genutzt wird das Zinsgefälle auch von Menschen, in deren Land eine hoch verzinste Währung offizielles Zahlungsmittel ist. Um die hohen Zinsen zu umgehen, werden dann Fremdwährungskredite in einer niedrig verzinsten Währung aufgenommen, das Geld umgetauscht und damit zum Beispiel eine Wohnung im Heimatland erworben. Oft gehen solche Transaktionen nach hinten los und hinterlassen verarmte Menschen. Denn kommt es zur Abwertung der heimischen Währung, wird der Fremdwährungskredit auf einmal sehr teuer. Das mussten die Menschen in vielen osteuropäischen Ländern während der Finanzkrise erleben, die sich zuvor im niedrig verzinsten Schweizer Franken verschuldeten. Nachdem der in der Krise um teils 50% und mehr aufwertete, verdoppelte sich damit auf einmal die Kreditsumme in der Heimatwährung der Kreditnehmer. Die Privatinsolvenz war dann oft die Folge.

Türkische Lira wurden außerhalb der Türkei knapp

Hart getroffen haben dürfte es in den vergangenen zwei Tagen Lira-Trader, die bei Banken außerhalb der Türkei Short-Positionen in der türkischen Lira hielten. Davon dürfte es eine ganze Menge gegeben haben, befindet sich doch die Währung der Türkei in einem jahrelangen Sinkflug, der von Erdogans missglückter Politik nur immer weiter befeuert wird. Doch in dieser Woche gelang es der türkischen Regierung, den ausländischen Shortsellern gehörigen Schaden zuzufügen. Türkische Staatsbanken verkauften in der vergangenen Woche mindestens 2,5 Milliarden US-Dollar und kauften dafür türkische Lira. Diese gekauften Lira mussten in dieser Woche geliefert werden. Es stellte sich dann am Montag heraus, dass es eine ausgesprochene Lira-Knappheit außerhalb der Türkei gab und die abgeschlossenen Geschäfte nicht gesettled werden konnten. Sprich: Die Shortseller bzw. deren Banken konnten die Lira nicht liefern.

Der übliche Ablauf wäre nun, dass die ausländischen Banken bei türkischen Banken einen Kredit in Lira aufnehmen, um die verkauften Währungseinheiten zu liefern. Die türkischen Banken könnten theoretisch in unbegrenzter Höhe türkische Lira schöpfen und damit die Nachfrage decken. Das geschieht in allen Währungen tagtäglich ohne Probleme im Umfang von vermutlich hunderten Milliarden Euro weltweit. Doch die türkische Regierung schob diesem Ablauf einen Riegel vor. Um Shortselling der eigenen Währung zu erschweren, dürfen türkische Banken keine Lira zu solchen Zwecken mehr an Ausländer verleihen.

Also mussten die Banken der Shortseller die Lira außerhalb der Türkei beschaffen, wo naturgemäß die Versorgung mit Lira deutlich begrenzter ist. Eine deutsche Bank kann zwar durch Kreditvergabe Euro schöpfen, nicht jedoch die Währung eines fremden Landes. Werden die Banken von Lira-Krediten abgeschnitten, müssen sie Lira-Bestände zusammensuchen, die sich bereits im Ausland befinden. Diese Suche wiederrum trieb den Overnight-Zinssatz in dieser Woche auf die absurde Höhe von 1.050%. Dieser Zinssatz war offensichtlich nötig, um die 2,5 Milliarden US-Dollar in türkischen Lira aufzutreiben.

Türkei schadete Shortsellern – aber noch mehr dem eigenen Aktienmarkt

Das hört sich also nach einer gelungenen Attacke auf Lira-Shortseller an. Doch so einfach ist es nicht. Denn um türkische Lira zu beschaffen, können und werden Auslandsinvestoren auch türkische Aktien und Anleihen auf den Markt werfen. 1.050% Overnight-Zinsen – also fast 3% pro Tag auf wahrscheinlich hoch gehebelte Positionen, sind ein hervorragendes Argument, um sich von solchen Papieren zu trennen. Während also die heimische Währung für kurze Zeit gestützt wird, leiden die heimischen Wertpapiermärkte. Der türkische Borsa 100 Aktienindex verlor am Dienstag zwischenzeitlich fast 7% an Wert.

Dazu kommt, dass der Effekt auf die Währung arg begrenzt ist, sowohl was den Umfang der Kursbewegung als auch den Zeitraum der Kursstützung angeht. Die Lira wertete sogar ab. Und nachdem die Geschäfte nun gesettled sind, ist der Kurs zudem wieder dem üblichen Spiel von Angebot und Nachfrage ausgesetzt. Zwar werden sich einige Shortseller vom Zins-Spike abschrecken lassen. Doch viele Shortseller setzen auf eine schwache türkische Lira, weil sie von deren fundamentalen Überbewertung ausgehen. Temporäre Spielchen türkischer Staatsbanken ändern an dieser Ansicht nichts, sondern bestärken sie höchstwahrscheinlich nur.

Die Grafik zeigt den Kursverlauf von Euro gegen die türkische Lira
Euro gegen Türkische Lira im Verlauf der letzten zehn Jahre.

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Euro vs US-Dollar: Der Major erobert die 1,1800 Marke – wird er sie auch halten?

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Euro Geldscheine

Die aktuelle Euro-Stärke wurde auch in der gestrigen Handelssitzung erneut bestätigt. Der Euro zum US-Dollar baut seinen stabilen Aufwärtstrend weiter aus. Das Währungspaar zeigte sich gestern volatil, was viele Händler gefreut hat. Zuerst in den Morgenstunden hat der Kurs versucht, den signifikanten Widerstand bei 1,1800 zu erobern. Der erste Angriff ist jedoch gescheitert. Es hat sich nicht genügend Dynamik im Markt entwickelt, um diese Hürde zu nehmen. Der 120er Moving Average, der zu dem Zeitpunkt auf diesem Niveau verlief, hat die Aufwärtsbewegung unterbrochen. Die Bullen haben schnell ihre Long-Positionen geschlossen, um die Gewinne abzusichern.

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Danach folge beim Euro zum USD eine kleine Korrektur. Diese Short-Bewegung war aber keine große Überraschung und sie war leicht zu erkennen. Die Bären haben kurzfristig Short-Orders am Markt platziert und den Euro gegen USD somit unter Druck gesetzt. Der Kurs ist bis ca. 1,1725 gefallen. Der 420er Moving Average galt als eine starke Unterstützung, die die Abwärtsbewegung beendet hat. Danach wurden die Long-Trader wieder aktiv. EUR/USD konnte erneut steigen und der Kurs kletterte in den Bereich von 1,1785. Der abendliche Handel verlief ruhig. Der Kurs ist in eine leichte Seitwärtsphase übergegangen. Das hat erneut bestätigt, dass der Euro zum USD nach wie vor viel Aufwärtspotential besitzt. Viele Händler haben die gestrige Korrektur zum Long-Einstieg genutzt, mit der Hoffnung, dass die 1,18 „big figure“ demnächst erobert wird.

Die Vermutung hat sich bestätigt. In der asiatischen Sitzung heute Nacht, konnte der Euro vs USD diesen starken Widerstand durchbrechen. Das zeigt deutlich, dass auch in Asien der Euro gegen den USD favorisiert wird. Der Kurs erreichte die Marke von 1,1820.

Der Aufwärtstrend bei EUR/USD ist noch lange nicht vorbei. Wer also den Euro jetzt verkauft, muss damit rechnen, dass er ein höheres Risiko eingeht und sich gegen den großen Trend stellt. Kurzfristige Shorts sind natürlich immer möglich, jedoch das Money Management sollte besonders diszipliniert umgesetzt werden. Die Schwankungen bei dem Währungspaar können noch größer werden und die Volatilität kann sich erhöhen. Es ist also wichtig, dass man die Positionen rechtzeitig glattstellt, wenn man auf dem falschen Fuß erwischt wird, ansonsten können herbe Verluste drohen. Auch das Pyramidisieren sollte gut überdacht werden. Wer damit nicht genügend Erfahrung hat, sollte es lieber lassen.

Es macht Momenten richtig Spaß, EUR/USD zu handeln. Dadurch, dass der Trend noch voll in Takt ist und die Bewegungen stabil sind, gibt es viele gute Gelegenheiten, Profite zu erzielen.

Der Tagesausblick für den Euro zum US-Dollar

Aktuell, am Mittwochmorgen, notiert der Euro zum USD bei ca. 1,1815. Der Markt ist noch ruhig, aber man spürt eine leichte Aufwärtstendenz. Es wird für den Major heute von großer Bedeutung sein, ob er die 1,18 Marke halten kann. Wenn es den Bullen gelingt, den wichtigen Widerstand bei 1,1835 zu durchbrechen, kann sich eine weitere Dynamik auf der Oberseite entwickeln. Das nächste Kursziel wäre dann der Bereich bei 1,1875. Hier kann der Kurs eine kleine Pause einlegen. Wer also kurzfristig orientiert ist, sollte auf diesem Niveau über den Ausstieg nachdenken.

Auf der Unterseite liegt die erste signifikante Unterstützung bei 1,1781. Wenn diese widererwartend unterschritten werden sollte, kann es zu einer Enttäuschung im Mark kommen. EUR/USD könnte dann noch weiter bis 1,1731 fallen. Der Daily Pivot Point beim Euro zum USD befindet sich heute bei 1,1782.

Chart zeigt Euro Verlauf gegen US-Dollar

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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