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Aktuell: BioNTech und Pfizer melden Partnerschaft für Vertrieb in Afrika

Uhr und Impfstoffdosen

BioNTech hat vor wenigen Minuten eine Meldung veröffentlicht. Man expandiert für den Vertrieb des mit Pfizer angebotenen Corona-Impfstoffs nach Afrika. Dafür hat man jetzt eine Kooperationsvereinbarung mit dem südafrikanischen Biopharma-Unternehmen Biovac unterzeichnet. Dabei gehe es um die Herstellung des Pfizer-BioNTech-Impfstoffs zur Auslieferung innerhalb der Afrikanischen Union. Pfizer und BioNTech haben somit in Afrika einen Auftragshersteller gewonnen. Der Umsatz wird also weiter wachsen, weil neue Absatzmärkte erschlossen werden. Die BioNTech-Aktie reagiert aktuell noch kaum messbar auf diese Mitteilung. Gibt es zum Start der Aktie im offiziellen New Yorker Handel eine spürbare Reaktion?

BioNTech informiert über Details zum Deal für Vertrieb in Afrika

Laut BioNTech wird Biovac Produktions- und Lieferaktivitäten innerhalb des globalen Produktions- und Liefernetzwerks von Pfizer und BioNTech übernehmen. Das globale Netzwerk der Unternehmen umfasse damit nun drei Kontinente sowie mehr als 20 Produktionsstätten. Um die Aufnahme von Biovac in das Produktionsnetzwerk zu ermöglichen, werden laut der aktuellen Mitteilung die Aktivitäten für den technischen Transfer, die Standortentwicklung sowie die Installation der Geräte sofort beginnen.

Pfizer und BioNTech gehen davon aus, dass Biovacs Produktionsstätte in Kapstadt bis Ende 2021 in die Lieferkette des COVID-19-Impfstoffs eingebunden werden kann. Biovac werde die Wirkstoffsubstanz von Werken in Europa beziehen und mit der Herstellung der lieferfertigen Dosen im kommenden Jahr beginnen. Bei voller Betriebsleistung soll die jährliche Produktionskapazität mehr als 100 Millionen Dosen betragen. Alle Dosen sollen ausschließlich innerhalb der 55 Mitgliedsstaaten der Afrikanischen Union verteilt werden. Aus der Mitteilung im Wortlaut:

„Vom ersten Tag an war es unser Ziel, allen Menschen weltweit einen fairen und gleichberechtigten Zugang zum Pfizer-BioNTech COVID-19-Impfstoff zu ermöglichen“, sagte Albert Bourla, Chairman und CEO von Pfizer. „Unsere jüngste Zusammenarbeit mit Biovac ist ein herausragendes Beispiel für die unermüdliche Arbeit, die in diesem Fall zum Wohle Afrikas geleistet wird. Wir werden weiterhin Möglichkeiten prüfen und umsetzen, um neue Partner in unser Liefernetzwerk aufzunehmen, so auch in Lateinamerika, um den Zugang zu COVID-19-Impfstoffen weiter zu beschleunigen.”

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„Unser Ziel ist es, Menschen auf allen Kontinenten die Herstellung und Auslieferung unseres Impfstoffs zu ermöglichen und gleichzeitig die Qualität der Produktion sowie die der Impfdosen sicherzustellen“, sagte Ugur Sahin, M.D., CEO und Mitbegründer von BioNTech. „Wir sind davon überzeugt, dass unsere mRNA-Technologie auch für die Entwicklung von Impfstoffkandidaten gegen andere Krankheiten eingesetzt werden kann. Deshalb werden wir weiterhin nachhaltige Ansätze evaluieren, die die Entwicklung und Produktion von mRNA-Impfstoffen auf dem afrikanischen Kontinent unterstützen.“

„Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Pfizer und BioNTech, um den COVID-19-Impfstoff in Afrika zu produzieren und auszuliefern. Dies ist ein Beleg für die langjährige Beziehung, die wir durch den Impfstoff Prevenar 13 mit Pfizer haben”, sagte Dr. Morena Makhoana, CEO von Biovac. „Es ist ein entscheidender Schritt nach vorne, um den nachhaltigen Zugang zu einem Impfstoff im Kampf gegen diese schwerwiegende, weltweite Pandemie zu stärken. Wir sind davon überzeugt, dass uns diese Zusammenarbeit ermöglicht, Impfstoffdosen an Menschen in schwerer zugänglichen Gebieten zu verteilen, insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent.“



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