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Europa

Aktuell: BIP und Verbraucherpreise Eurozone veröffentlicht!

Claudio Kummerfeld

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am

Geldbeutel in Klemme als Symbol für steigende Verbraucherpreise

Soeben wurden für die Eurozone die neuesten Daten für das BIP und die Verbraucherpreise veröffentlicht. Hier die wichtigsten Fakten in Kurzform.

BIP

Das BIP (Bruttoinlandsprodukt) ist im zweiten Quartal im Jahresvergleich um 15 Prozent gesunken! Im Quartalsvergleich sind es -12,1 Prozent! (erwartet -11,2). Der größte Absturz seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1995.


source: tradingeconomics.com

Verbraucherpreise

Die Eurozonen-Verbraucherpreise sind im Juli im Jahresvergleich um 0,4 Prozent gestiegen (erwartet waren +0,2 Prozent). Und das trotz der Deflations-Daten gestern aus Deutschland!

Verbraucherpreise Eurozone

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Europa

Einkaufsmanagerindex Juli: Endgültige Zahl veröffentlicht

Claudio Kummerfeld

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am

Der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im Monat Juli wurde soeben veröffentlicht. Für Deutschland liegt der Indexwert bei 51 (Vormonat 45,2/für heute erwartet 50).

Ein Wert von unter 50 zeigt Schrumpfung, ein Wert über 50 Wachstum.

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Europa

Verbraucherpreise Deutschland im Juli: Abgerutscht in die Deflation!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Löffel mit Geld und Kartoffel als Smyole für Verbraucherpreise

Soeben wurden die deutschen Verbraucherpreise für den Monat Juli als Vorabschätzung veröffentlicht. Sie sinken im Jahresvergleich um 0,1 Prozent nach +0,9 Prozent im Juni (Erwartung für heute lag bei +0,2 Prozent). Im Monatsvergleich ist es ein Minus von 0,5 Prozent. Die Jahresrate ist im Minus. Ein Abrutschen in die Deflation, das ist eine echte Überraschung! Eine Bewegung von satten 1,2 Prozentpunkten nach unten in nur einem Monat! Die Details zeigen, woher dieser Rutsch kommt. Die Energiepreise tendieren nach -6,2 Prozent im Vormonat jetzt mit -6,7 Prozent weiter dick im Negativbereich. Aber bislang konnten die gut steigenden Nahrungsmittelpreise (+4,4 Prozent im Juni) dagegen halten und den Schnitt der Verbraucherpreise im positiven Bereich halten. Aber der Zuwachs bei den Nahrungsmittelpreisen liegt im Juli nur noch bei 1,2 Prozent! Das reicht nicht mehr für einen positiven Gesamtschnitt. Die endgültigen Details werden am 13. August veröffentlicht.

Deutsche Verbraucherpreise für Juli im Detail

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Europa

Arbeitslosigkeit steigt trotz “Wirtschaftserholung” – Blick auf aktuelle Daten

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Mann mit Laptop auf Straße

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland steigt weiter an, und dass obwohl es nach dem Ende der Lock Down-Maßnahmen doch wieder wirtschaftlich aufwärts geht? Dann müsste die Beschäftigung doch eigentlich auch wieder zunehmen? Ganz aktuelle BIP-Daten zeigen, dass die deutsche Wirtschaft bis Ende Juni weiter abgeschmiert ist (hier ganz aktuelle Daten). Und die Bundesagentur für Arbeit hat vor wenigen Minuten die Daten für den deutschen Arbeitsmarkt für den Monat Juli veröffentlicht. Die offizielle Arbeitslosigkeit steigt im Juli von 2,85 Millionen im Juni auf 2,91 Millionen Personen an (Arbeitslosenquote steigt von 6,2 Prozent auf 6,3 Prozent). Im Vorjahresvergleich steigt die Zahl der offiziell Arbeitslosen um 635.000 Personen an. Die eigentliche Arbeitslosigkeit (offiziell als “Unterbeschäftigung” bezeichnet) steigt von 3,62 auf 3,66 Millionen Personen (Quote steigt von 7,8 Prozent auf 7,9 Prozent).

Aussagen der Bundesagentur für Arbeit zur steigenden Arbeitslosigkeit

Warum steigt die Arbeitslosigkeit in Deutschland an, trotz angeblicher wirtschaftlicher Erholung? Dazu und zu anderen Details hier auszugsweise einige aktuelle Aussagen der Statistiker im Wortlaut:

Der Arbeitsmarkt steht wegen der Corona-Pandemie nach wie vor unter Druck, auch wenn sich die deutsche Wirtschaft auf Erholungskurs befindet. Der massive Einsatz von Kurzarbeit hat stärkere Anstiege der Arbeitslosigkeit und Beschäftigungsverluste verhindert.

Die Arbeitslosenzahl ist zu Beginn der Sommerpause von Juni auf Juli im üblichen Umfang gestiegen. Der coronabedingte Anstieg hat sich in diesem Monat vorerst nicht fortgesetzt. Mit 2.910.000 liegt die Zahl der Arbeitslosen 57.000 höher als im Vormonat. Saisonbereinigt hat sie sich um 18.000 verringert.

Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften ist zu Beginn der Corona-Krise massiv zurückgegangen, aktuell hat sie sich auf niedrigem Niveau stabilisiert. Im Juli waren 573.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 226.000 weniger als vor einem Jahr.

Aktuelle Detaildaten zur Arbeitslosigkeit in Deutschland im Monat Juli

Kurzarbeit

Heute früh hatte das ifo-Institut bereits zum Thema Kurzarbeit aktuelle Umfragedaten für Juli veröffentlicht. Demnach bleibt die Inanspruchnahme dieses Arbeitsmarkt-Instruments sehr hoch (mehr Infos dazu hier). Die Bundesagentur für Arbeit hat heute in ihrem Arbeitsmarktbericht auch Angaben zur Kurzarbeit gemacht. Auszugsweise im Wortlaut:

Nach aktuellen Daten zu geprüften Anzeigen wurde vom 1. bis einschließlich 26. Juli für 190.000 Personen konjunkturelle Kurzarbeit angezeigt. Damit geht die Zahl der Personen, für die Kurzarbeit angezeigt wird, nach dem massiven Anstieg in März und April weiter deutlich zurück. Aktuelle Daten zur tatsächlichen Inanspruchnahme stehen bis Mai zur Verfügung. So wurde nach vorläufigen hochgerechneten Daten der Bundesagentur für Arbeit im Mai für 6,70 Millionen Arbeitnehmer konjunkturelles Kurzarbeitergeld gezahlt, nach 6,10 Millionen im April und 2,46 Millionen im März. Die Inanspruchnahme von Kurzarbeit lag damit weit über den Werten zur Zeit der Großen Rezession 2008/2009.

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