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Aktien

Aktuell: Broker sieht „code red“ bei Tesla, Aktie vorbörslich unter 200 Dollar

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Der in Los Angeles beheimatete Broker „Wedbush“ schießt aktuell ganz schön heftig gegen Tesla. Einst war man dort mal ein großer Fan der Aktie. Jetzt aber offenbar nicht mehr. Man stuft die Aktie ab von 275 auf nur noch 230 Dollar. Tesla müsse einen Kilimanjaro-artigen Aufstieg hinlegen, damit die Erreichung der Gewinnzone im zweiten Halbjahr 2019 doch noch erreicht werden könne, so die Worte des Analysten.

Wedbush nennt die aktuelle Lage bei Tesla eine „code red situation“, also Alarmstufe Rot! So sagt der Analyst von Wedbush auch, dass man Bedenken habe zum Verlauf des Wachstums bei den Model 3-Verkäufen und der Nachfrage in den USA. Außerdem verzettele sich Elon Musk derzeit in dubiosen Projektideen wie Robotaxis, Versicherungen usw. Dabei müsste er sich gerade jetzt völlig auf das Model 3 konzentrieren. Aber offenbar hat Wedbush ernsthafte Bedenken an der Ernsthaftigkeit und Fokussierung von Elon Musk.

Die Tesla-Aktie war bereits am Freitag um 17,3 Dollar auf 211 Dollar gefallen. Und dann noch gestern die Aussagen von Wedbush. Vorhin notierte die Aktie auf einem Dreijahrestief! Im vorbörslichen Handel nämlich lag sie vorhin kurzzeitig unter 200 Dollar. Aktuell liegt sie im Vergleich zu Freitag Abend vorbörslich bei 201,80 Dollar, was ein Minus von 4,37% darstellt.

Um einen besseren Überblick zu bekommen, betrachten wir die Tesla-Aktie mal im folgenden Chart seit dem Jahr 2011. Das aktuelle Niveau von grob 200 Dollar haben wir im Chart blau eingezeichnet. Es ist auf lange Sicht eine verdammt wichtige Marke. Viele Unterstützungsniveaus hatte die Aktie in den letzten Wochen schon unterschritten. Und gerade erst hatte Tesla die Aktienbasis über eine Kapitalerhöhung weiter verwässert. Momentan scheinen selbst die blind gläubigen Tesla-Jünger die Aktie nicht aufhalten zu können auf dem Weg nach unten.

Tesla Aktie in Langfristbetrachtung

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. altbär

    20. Mai 2019 16:31 at 16:31

    Wie oft haben wir gestaunt, dass der Weltmeister im Geldverbrennen seine Aktienkurse hoch halten konnte.
    Die Konkurrenz bringt fast täglich neue ,mindestens so gute Modelle auf den Markt, was jeder nicht Tesla angehauchte Bürger geahnt hat u.oft auf FMW erwähnt wurde.
    Jetzt scheint sich die Realität langsam auch in den Aktienkursen niederzuschlagen. Der von Dudenhöfer proklamierte Vorsprung von Tesla von 5Jahren ? ? ist auf 4Jahre geschmolzen ? ?
    Kommen nicht etwa die Batterien aus China? Könnte in diesem Falle auch noch ein Stolperstein werden.

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Aktien

Deutsche Wohnen: Berlin attackierte, jetzt beschränkt man sich selbst

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Der Immobilien-Riese „Deutsche Wohnen“ ist im Aktienkurs arg angeschlagen. Die Stadt Berlin mit ihrem aktuellen Mietendeckel (am 18. Juni beschlossen) und vorher schon die Massendemonstrationen für die Enteignung von Deutsche Wohnen, Vonovia und Co, sorgten seit Wochen schon für ein mehr als unbehagliches Gefühl für die Aktie. Der folgende Chart zeigt den Kursverlauf der DW-Aktie seit Oktober 2018 (orange) in Relation zum Dax (schwarz). Gut sieht man den Absturz der Aktie, während der Gesamtmarkt gut steigen konnte.

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Deutsche Wohnen Aktie seit Oktober 2018

Von 42,42 Euro am 5. Juni fällt die Aktie bis heute auf 33,43 Euro. Erst ein steiler Absturz, aber auch die letzten Tage ging es weiter bergab (zweiter Chart seit 23. Mai). Hat das Management der Deutsche Wohnen Panik, dass auch andere Kommunen nach Berlin auf die Idee kommen könnten einen Mietendeckel einzuführen, so dass jahrelang keine Mietpreise mehr erhöht werden können? Anders ist es wohl kaum zu erklären, dass nur knapp eine Woche nach Beschluss des Deckels in Berlin das Unternehmen am Wochenende eine firmeninterne Richtlinie namens Unser Versprechen an unsere Mieter auf der eigenen Webseite veröffentlicht hat. Egal ob normaler Wohnungsbestand oder nach einer Modernisierung. Die maximale Belastung der Mieter solle künftig bei 30% des jährlichen Nettoeinkommens liegen. Zitat Deutsche Wohnen auszugsweise:

Keine Mieterin und kein Mieter der Deutsche Wohnen soll seine Wohnung durch eine odernisierungsmaßnahme
verlieren.

Wir werden Mieterhöhungen nach Modernisierungen (§ 559 BGB) nicht vornehmen, wenn und soweit dadurch die Jahresbruttowarmmiete für eine bedarfsgerechte Wohnung mehr als 30 Prozent des jährlichen Nettoeinkommens einer Mieterin oder eines Mieters und der im Haushalt lebenden Personen betragen würde.

Wir werden Mieterhöhungen zur ortsüblichen Vergleichsmiete nicht vornehmen, wenn und soweit dadurch die Jahresnettokaltmiete für eine bedarfsgerechte Wohnfläche mehr als 30 Prozent des jährlichen Haushaltnettoeinkommens betragen würde.

Und was sagt dies dem Börsianer? Bei Deutsche Wohnen sowie anderen Wohnungsaktien könnte erst einmal die Luft raus sein.

Deutsche Wohnen Aktie seit 23. Mai

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Aktien

Markus Koch LIVE zum Wall Street-Start: Aktien, Bitcoin und Gold

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Markus Koch meldet sich aktuell zum Start an der Wall Street. Es gibt einige Aktien-News zu besprechen. Auch spricht er über Bitcoin und Gold.

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Aktien

Daimler mit Gewinnwarnung!

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Daimler hat eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Dabei geht es um Rückstellungen für eventuelle Folgekosten rund um das Thema „Diesel“. Hört das Thema denn nie auf? Vorbörslich notiert die Aktie mit -3,6%. Hier das Unternehmen im Wortlaut:

– Erhöhung der Rückstellungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen bei Mercedes-Benz Dieselfahrzeugen um einen hohen dreistelligen Millionenbetrag wird das Ergebnis von Daimler im zweiten Quartal 2019 beeinflussen und im Konzern-EBIT berücksichtigt werden.

– Ausblick auf das Konzern-EBIT 2019 jetzt in der Größenordnung des Vorjahres prognostiziert.

– Umsatzrenditeprognose von Mercedes-Benz Vans für das Geschäftsjahr 2019 nun mit minus 2% bis minus 4% prognostiziert.

Die Daimler AG hat heute eine Neueinschätzung der Ergebniserwartungen für das Geschäftsjahr 2019 für das Geschäftsfeld Mercedes-Benz Vans und den Konzern vorgenommen.

Maßgeblich für die Neueinschätzung ist ein Anstieg der erwarteten Aufwendungen für verschiedene laufende behördliche Verfahren und Maßnahmen betreffend Mercedes-Benz Dieselfahrzeuge.

EBIT und Umsatzrendite sind auf S. 344/345 des Daimler Geschäftsberichts 2018 definiert.

Daimler - Mercedes Benz
Foto: Tokumeigakarinoaoshima CC BY-SA 4.0

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